Sammelfaden: Neues aus der Welt der Zelte

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  • Also Semi-Freistehend wird üblicherweise etwa das Big Agnes Tiger Wall bezeichnet, das hat seine Form nicht ohne an einer Seite abgespannt zu werden, zusätzlich zur Abside. Also steht schon irgendwie von alleine, aber nicht so wirklich. Würde man die Abside mit einbeziehen, dann würden sehr sehr sehr viele die man als freistehend bezeichnet da jetzt raus fallen.

    Das Tigerwall hat ja im Gegensatz zu dem Gossamer ein Y-förmiges Gestänge, am Fußende gibt es nur eine mittige Aufnahme und beide Ecken müssen mit Heringen abgespannt werden. Ohne das steht es wie der berühmte Schluck Wasser in der Kurve.

  • Also Semi-Freistehend wird üblicherweise etwa das Big Agnes Tiger Wall bezeichnet, das hat seine Form nicht ohne an einer Seite abgespannt zu werden, zusätzlich zur Abside. Also steht schon irgendwie von alleine, aber nicht so wirklich. Würde man die Abside mit einbeziehen, dann würden sehr sehr sehr viele die man als freistehend bezeichnet da jetzt raus fallen.

    Das Tigerwall hat ja im Gegensatz zu dem Gossamer ein Y-förmiges Gestänge, am Fußende gibt es nur eine mittige Aufnahme und beide Ecken müssen mit Heringen abgespannt werden. Ohne das steht es wie der berühmte Schluck Wasser in der Kurve.

    Sag ich ja :D

  • Ich bin ja ein Freund von Vintage-Zeltschnitten, aber ...

    Vango F10 Classic UL2

    Ultraleicht?
    (Mal absehen von der inflationären Nutzung des Wortes)

    Zitat
    Kapazität2 Person Tent
    Trail Gewicht2.35kg

    Dem Video ist zu entnehmen, dass das Carbongestänge 1.100 g wiegt.
    Caramba!

  • Ohne das steht es wie der berühmte Schluck Wasser in der Kurve.

    "das steht nur mehr aus purer Gewohnheit."

    Die meisten nicht abgespannten Kuppeln sehen nach einer feuchteren Nacht traurig aus. (War auf den letzten Fernwandertagen zu bewundern) Meist tropft das Kondenswasser am durchhängendem fly auch noch ins innere.

  • Also Semi-Freistehend wird üblicherweise etwa das Big Agnes Tiger Wall bezeichnet, das hat seine Form nicht ohne an einer Seite abgespannt zu werden, zusätzlich zur Abside. Also steht schon irgendwie von alleine, aber nicht so wirklich. Würde man die Abside mit einbeziehen, dann würden sehr sehr sehr viele die man als freistehend bezeichnet da jetzt raus fallen.

    Das Tigerwall hat ja im Gegensatz zu dem Gossamer ein Y-förmiges Gestänge, am Fußende gibt es nur eine mittige Aufnahme und beide Ecken müssen mit Heringen abgespannt werden. Ohne das steht es wie der berühmte Schluck Wasser in der Kurve.

    Sag ich ja :D

    "Ungefähr sagt das der Pfarrer auch, / Nur mit ein bißchen andern Worten ..."

  • Nachklapp zum X2 von Liteway nach einer Probe-Nacht:

    Keine Kondenshölle bei halboffenem Eingang (schönes Wetter). Zwei Leute passen rein. Liegt sich angenehm (und sitzt sich angenehm, auch mit ü 1,90 und montiertem Gear-Netz) und das Silpoly scheint ziemlich reissfest. Jedenfalls war es ein Gewürge mit maximaler Kraft und mehreren Versuchen, die Stangen beim ersten Mal in die dafür vorgesehenen Füßchen (Tütchen) zu kriegen. Das Teil lässt sich festenst abspannen. Stangenlänge ist 367 cm, passen auch dickere Stangen rein (365 - 366 wäre wohl auch lang genug). Packmass: Zelt lässt sich auf unter 1 L

    nach 2 Nächten zu zweit: Platz für 2, Rucksäcke innen vorn neben den Köpfen angelehnt an die Zeltwand.

    Wiese wurde nachts nass, Zeltwand innen auch, aber nur Niesel bei Fingerschnipsen gegen die Wand. Kein Getropfe und keine Pfützchen im Zelt (letzteres insbes weil kein Innengestänge.

    Entscheidungstendenz: handelbar, kommt (semi)"alpin" mit weil kleinere Stellfläche als hapi/sil und kleineres Packmaß weil ja kein IZ.

    Note to myself: schwarzer Gestängekanaleingang im Dunkeln ohne Lampe...💀😂

    Packmass aber doch mehr als "1 L":

    (in anderen Beutel um gepackt, in den sich schneller stopfen lässt als den sehr schlanken Original-Beutel)

  • Nachklapp zum X2 von Liteway nach einer Probe-Nacht:

    Keine Kondenshölle bei halboffenem Eingang (schönes Wetter). Zwei Leute passen rein. (...)

    nach 2 Nächten zu zweit: Platz für 2, Rucksäcke innen vorn neben den Köpfen angelehnt an die Zeltwand. (...)

    Ich fände es super wenn Du das mal in einem eigenen Faden mal vorstellen würdest, ich finde es schon interessant. Für mich wäre zB die Frage interessant wie man Kondens hier aus dem Zelt leitet, normalerweise ist da ein mesh Streifen?

  • ist da ein mesh Streifen?

    - ? ( WonderBär gibt nen normalen Lüfter nach hinten und der Eingang ist gedoppelt, das Türaeussere bildet unten 1 Schlitz)

    a) Sonne b) Lappen.

    Eigener Thread: ggf Oktober, wenn ausgeführt.

    wilbo ja, markieren, thx. Und noch Frage: Neben- Abspannstelle für Lüftung am Eingang, also für nicht starke Belastung hält nen fertiger dcf-Abspannpunkt auf silpoly bzw womit kleben? (sonst bzw sowieso so ne kleine Abspannklammer von Ali).

    Lg

  • Neben- Abspannstelle für Lüftung am Eingang, also für nicht starke Belastung hält nen fertiger dcf-Abspannpunkt auf silpoly bzw womit kleben?

    Ich befürchte nicht.
    Ein reine Klebeverbindung mit Elastosil-E43 wird wahrscheinlich auch nicht halten. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob beim Liteway-Silpoly, PU mit beigemischt wurde. (Was die Klebung sabotieren würde).

    Zu dem bin ich kein Fan dieses Stoffes. Ich habe insgesamt drei Liteway Mids gehabt und bei allen haben sich in kürzester Zeit schon leichte Verschleißerscheinungen gezeigt. Die Abriebfestigkeit ist wirklich unterirdisch.
    Daher würde ich auf keinen Fall da mit irgendwelchen Klammern rangehen. (Es sei denn, Du willst uns einen soliden Stofftest liefern.) ;)
    Wenn Lifter, dann würde ich die Großflächig vernähen und zusätzlich einen zweiten, kleineren in der Mitte platzieren. Im Prinzip, so wie ich das bei meinen DCF-Tarps mache.

  • Merci. "Abspannen" war vielleicht das falsche Stichwort: die vordere Lüftung kommt von unten, da ist ne gute handbreit Platz und noch Spiel (und man spürt bei offenem hinterem Vent tatsächlich Luftzug im Zelt). Wenn ich nun den RV unten bißchen auflasse, kommt da nur unwesentlich Fläche zum Lüftungseinlass dazu, weil das Silpoly vom Eingang dann auf dem Mesh vom Eingang rumhängt (oder bei Wind: whrschl. flattert). Whrschl. ist ne leichte Klammer da die Lösung - wir wollen ja auch ohne Gefriemel raus (und rein) :-). Man käme aber auch noch gut rein und raus und hätte einen etwas grösseren "Lüfter" unten, wenn man da noch ne zweite Gummischnur anbrächte, so 20+ cm links von der, die da schon ist.

    [Test bei Regen/kühler Nässe undoder Wind steht aus. Der hintere Lüfter erscheint mir ganz gut plaziert, so dass er vermutlich auch bei schlechtem Wetter in aller Regel offen bleiben kann. Abspannschnüre am Gestänge und seitlich auch noch nicht dran gehabt. Bisher nur 1x Garten und jetzt Party mit Aufbau reichlich angedüdelt, nachts 3x raus und ne Nacht länger geblieben. - Abriebfestigkeit: mal gucken. Extra Groundsheet soll nicht mit, bißchen Panzertape ist eh immer da und die für Oktober angedachte Tour hat ein paar mögliche Übernachtungsaussichten um die 3000 - mit Biwaks in der Nähe, aber endlich mal wieder mehr als 2 Nächte dann Dorf. Emotionale Einstellung zum Zelt ist eher lässig: mal ausreizen, bin ja schon lange Kuppeln am Lurken gewesen und das ist mal eine weniger prätentiöse und ohne Innengestänge und wir passen rein und jedenfalls das Gestänge erscheint mir stabil genug für Oktober. Vergleich mit dem sehr vertrauten Mid wird eh im Kopf sein.]

  • Neben- Abspannstelle für Lüftung am Eingang, also für nicht starke Belastung hält nen fertiger dcf-Abspannpunkt auf silpoly bzw womit kleben?

    Ich befürchte nicht.
    Ein reine Klebeverbindung mit Elastosil-E43 wird wahrscheinlich auch nicht halten. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob beim Liteway-Silpoly, PU mit beigemischt wurde. (Was die Klebung sabotieren würde).

    Zu dem bin ich kein Fan dieses Stoffes. Ich habe insgesamt drei Liteway Mids gehabt und bei allen haben sich in kürzester Zeit schon leichte Verschleißerscheinungen gezeigt. Die Abriebfestigkeit ist wirklich unterirdisch.
    Daher würde ich auf keinen Fall da mit irgendwelchen Klammern rangehen. (Es sei denn, Du willst uns einen soliden Stofftest liefern.) ;)
    Wenn Lifter, dann würde ich die Großflächig vernähen und zusätzlich einen zweiten, kleineren in der Mitte platzieren. Im Prinzip, so wie ich das bei meinen DCF-Tarps mache.

    Neat job Wilbo!

    Remembering I'm reading via (possibly a very dodgy) translation, can I ask a question please:

    You're saying-glue (or is it taped ?) the smaller hexagonal patch on first...then secondly (sewing through two layers of DCF... actually three including the 'reinforcing' tape underneath) sew the lifter webbing on?


    Can I also ask, was there a reason for sewing over what appears to be a join-or is that a reinforcing tape?


    Thanks W

    2 Mal editiert, zuletzt von Walkin' (14. Juli 2026 um 02:41)

  • HI W´

    First, I bond the 25 mm DCF reinforcement strips in place. From experience, I know where the highest loads are likely to occur in the design.

    Here you can clearly see that a reinforcement strip running from the lifter to the peak would be beneficial.

    In the example shown above, the reinforcement strip runs along the entire rear centerline.

    As the first layer, I bond a large patch made from the tarp material to the inside. This spreads the load over a larger area, but more importantly, it prevents stress cracks in the laminate film where it transitions to the inner reinforcement patch. (This is an aging effect that I observed on one of my first prototypes.)

    This is especially important if the inner reinforcement patch is made from a heavier, stiffer material. During repeated packing, the tarp fabric tends to crease along the edges of the stiffer patch. Over time, this leads to localized wear of the laminate film at those points.

    Depending on how much load this point is expected to carry, you can also apply three reinforcement patches, each progressively smaller than the previous one.

    If I want to use the lifter as an interior attachment point, I first sew a small loop to the inside at the center of the load point. I initially secure it only with a simple "marking stitch" so that I can identify the exact attachment point from the outside. Once I triple-bar-tack the attachment from the outside, the inner loop is permanently secured at the same time.

    Since webbing tends to wick water and transport it into the shelter, I have started experimenting with laminate straps instead of webbing for the lifter attachments on DCF tarps.

    For this purpose, I cut strips of 102 g/m² woven DCF to the desired width. Each strip is folded once with the woven face inward and then stitched lengthwise to hold its shape.

    Because the laminate film is now on the outside of the strap, seam tape adheres much more effectively than it does to the woven surface.

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