Fotografie das schwere Laster für UL-Touren

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  • Schön, dass es auch in die UL-Foren immer wieder „schwere“ Fotografie-Beiträge schaffen. Beim Fotografieren fällt mir das Gewicht reduzieren noch schwer, aber leider ist das aber auch der Bereich, bei dem doch immer wieder die gleichen Gegenstände mitgehen und dann doch nicht oder fast nicht genutzt werden. (OK… sonst auch viel zu viel)

    Deshalb würde mich mal interessieren: Was nehmt ihr auf Trekking-Touren mit – Kamera(s), Objektive, Equipment, Stativ usw.? Was macht ihr mit dem Equipment - Fotos, Videos, Berge, Stadt, Natur? Und wo bzw. wie transportiert ihr die Sachen? Und welche Ergänzungen kommen das nächste mal mit bzw. was war umsonst dabei und bleibt das nächste mal zuhause?

    Ich fange mal an und hoffe, dass es jemanden interessiert ;):

    Basisausrüstung: APSC-DSLR mit zwei Objektiven mit hoher Brennweitenüberschneidung, um ggf. das ständige Wechseln zu reduzieren:
    Pentax K3III (420 Gramm inkl. Akku), Pentax 18-135mm f/3.5-5.6 (420 Gramm inkl. Geli), Pentax 55-300mm f/4.5-6.3 PLM (450 Gramm inkl. Ersatz-Geli)

    Falls Stadtaufenthalte geplant sind (je nach Verteilung und Platz im Rucksack): Pentax 40mm f/2.8 ltd. (90 Gramm) oder Pentax 43mm f/1,9 (160 Gramm), Pentax 70mm f/2.4 ltd. (131 Gramm)

    Gedöns: Ersatzakku (39 Gramm), Akku-Reiseladegerät (31 Gramm), Reinigungsset (Sensor und Linsen) 100 Gramm, Speicherkarten (20 Gramm), Tasche zum Einklinken an die Rucksackträger plus Extrariemen zu Tragen ohne Rucki (280 Gramm)

    Und nun wird es spannend – zusätzliches Equipment:
    - Ggf. Stativ: habe ich entweder ein FLM Tischstativ inkl. FLM-Kopf (210 Gramm) oder einen Trekkingstockadapter inkl. FLM-Kopf (170 Gramm) dabei. Die anderen leichten Stative schaffen 65-75 Höhenzentimeter und liegen inklusive Kopf zwischen 350 und 500 Gramm
    - Ggf. Nahlinse 62mm
    - Ggf. Polfilter 62mm
    - Ggf. ND-Filter (3 Stück)
    - Ggf. Pentax GPS-Modul zur Sensornachführung bei Nachtaufnahmen (65 Gramm)

    Sinnvoll, wenn man von sinnvoll sprechen will :|, wären für mich nur die Kamera und das 55-300 plm. Diese Kombi nutze ich zu 90%, das 18-135 vielleicht zu 10%, manchmal auch das Handy für Weitwinkel. Das zusätzliche Equipment so gut wie nie. Habe aber immer das Gefühl, dass ich noch ein paar Sachen für die „besonderen Bilder“ mitnehmen muss.

    Wie geht es euch? Was ist bei euch gesetzt? Wie oft nutzt ihr die Sachen?

    Bin gespannt auf eure Anregungen. :)

    Grüße
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ja ein spannendes Thema. Mein Setup momentan:

    Kamera:

    Fuji XT5 + Batterie + 512GB SD + 256GB SD = 597gr


    Objektiv:

    Fujinon XT 16-80mm f4 =-304 mm f4 =-1.216 mm f4 =-440gr (das überlege ich durch das 16-50 f2.8-f4 zu ersetzen, da das nur 240gr wiegt) Ich bin eher im Weitwinkel unterwegs, daher wären 50mm wahrscheinlich ausreichend für mich. Und bisher vermisse ich die Qualität/Vorteile von Festbrennweiten nicht. Ich bin auch nicht der Typ der dann je nach Szene anfängt Objektive wechseln zu wollen. Wenn ich was sehe will ich gleich knipsen.


    Akku:

    Ich habe prinzipiell 3 Akkus (einer in der Kamera) und ein Ladegerät um zwei Akkus zu laden. Da ich aber mit der Fuji nur Fotos mache komme ich da sehr lange mit einem Akku aus. Ich habe daher mein Setup auf 2 Akkus ohne Ladegerät geändert, ich lade dann die Batterie über USB C direkt in der Kamera auf.


    Stativ:

    Habe ich noch keine befriedigende Lösung gefunden. Aber durch IBIS brauche ich das für meine Aufnahmen auch nicht wirklich bisher. Bei Nachtfotografie und wenn man bewegendes/fliessendes Wasser länger belichten möchte wäre das ein notwendiges Setup, das mache ich aber unterwegs eher weniger.


    Dazu kommt dann noch der Clip um die Kamera schnell am Schultergurt zu befestigen, bzw. griffbereit zu haben bei einem möglichen Motiv und so ein Neoprenartiges Schutzshell was wie eine Socke dann über die gesamte Kamera gezogen werden kann wenn es regnet, das Teil ist unter dem Clip fest montiert und kann daher immer benutzt werden. Gewicht weiß ich nicht und bin gerade zu faul das los zu friemeln um es zu wiegen. ;)

    Zur Kamera:
    Ich war lange mir der Sony RX100 Mark 3 unterwegs. Die ist was Kompaktheit und Gewicht angeht wirklich super. Mir war damals dieser ausklappbare Augenmuscheldingens zu nervig und die Auflösung des Displays zu niedrig um darüber zu fotografieren und teilweise etwas laggy. Mittlerweilen gibt es da ja die Mark 7, die wird da sicher besser sein. Ich werde mein Setup allerdings erstmal nicht ändern, ich bin froh über die 40mp, da kann ich hinterher noch ausreichend croppen um den passenden Bildausschnitt feinzutunen.


    Grüße

    Oska

  • Das ist immer ein Kompromiss und auch wenn ich mit dem Auto zu einem Hidefotografie Trip unterwegs bin, habe ich zu viel Zeug mit, das vor Ort noch nicht einmal den Rucksack verlässt ...
    Aber der Gedanke ist - was wäre wenn und falls es sich ergibt ...

    Für unterwegs (Grönland, Finnland, GR5, Canada, PCT...) hatte ich jahrelang nur meine kleine Fuji F11 (MFT) dabei und war zufrieden - weil schnell, griffbereit, immer dabei war mir mehr wert als grosse IQ.
    Das hat sich in den letzten Jahren geändert und zuhause fotografiere ich eigentlich nur mehr mit Fixbrennweiten mit FF (Canon R6 und R6II).

    Für den PCT 2027 (den ich auch wegen der Fotos noch einmal gehe) habe ich wieder einen Kompromiss gefunden und bin aus Gewichtsgründen zurück auf APS-C (Canon R10) mit 18-150mm Zoom. Das deckt meinen Bedarf, der eher in der langen Brennweite liegt, ziemlich gut ab. Lange Akkulaufzeit, Ersatzakku, den ich mit USB-C Kabel direkt laden kann.
    System zum Bilderspeichern ist eine MicroSSD mit 2TB, einem Adapter und Cardreader mit dem GalaxyS26 als Computer.

    Transport habe ich lange getüftelt und mir von Ayond ein passendes Fannypack machen lassen.

    Stativ wird völlig überbewertet aus meiner Sicht (und ich werde mir noch eine Stativschraube in den rechten Stock kleben - die vermutlich nie zum Einsatz kommen wird :D:D:D). Ansonsten Steine, Baumstumpf, Boden oder Rucksack als Ablagefläche.

    Filter und sonstiges Gedöns - negativ. Was man nicht hat, braucht man nicht, gilt für jedes Ausrüstungsteil.
    Ich finde die Herausforderung mit dem vorhandenen Equipment was Schönes zu machen durchaus interessant. Die Bilder sind vorrangig für mich und nicht zum Verkauf; Erinnerung geht für mich immer vor IQ.

  • Ganz schwer: Fuji XT2 + 15-45 + 50-230 (+ ggf. weitere z. B. 13/1.4 für Sternenhimmel)
    auf Mehrtagestouren nur noch, wenn es jemand anderes trägt, z. B. Muli

    Mittelschwer: Sony RX100 VII

    Leicht: Pixel 9 pro

    Nur Photographie, keine Videos.

  • sollitom Vielleicht mußt Du vom Ergebnis her denken. Wozu brauchst Du die Bilder? Diashow? Webseite? Kalender? Mottenkiste?

    Ich möchte die Panoramen auf meiner Webseite nicht mehr missen. Und die gehen mit einer Kugelkamera einfacher von der Hand, als zwei Reihen Einzelaufnahmen zusammenfügen zu müssen. Als Stativ reicht da der Wanderstock.

    Die Fuji X100V habe ich mit, weil meine Handys noch zu schlecht zum Fotografieren sind. Ein Detail daran ist der stets aufgeschraubte Polfilter, der durch nichts zu ersetzen ist.

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