Packliste Schottland im Mai

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  • Mit der Packliste könnte man sogar noch locker diesen prächtigen Kater mitnehmen. Prima Liste, aber echt nichts für mich. Nach 10h Regen in das bivy unter dem Tarp quetschen und wie bleibt da das Schlafzeugs trocken? Nicht mein Agilitätslevel und deutlich über meiner Unbequemlickkeitsschwelle, gerade bei einer 14 Tage Tour. Und dann muss ich schon sagen, dass ich sehr eifersüchtig auf den Metabolismus des Herrn bin. Ich schleppe schon mehr Kilo an warmen Sachen mit um nachts nicht durchgehend zu schlottern, als sein ganzes Kit wiegt. Finde ich toll, dass er damit zurecht kommt und er dadurch diese anspruchsvolle Routen gehen kann.

  • Für mich ist die Liste interessant, weil sie für mich persönlich gut vergleichbar mit meinen eigenen Unternehmungen ist, wenn ich auch nicht mehr die körperliche Leistungsfähigkeit habe.

    Das Wetter in dem Jahr war fast schon sommerlich zu nennen (und so ist die Liste nach seiner Aussage auch konzipiert worden). Aber ich hatte 4 kg mehr an base weight (alleine Medikamente, Bandagen und erste Hilfe sind schon ca. 400 g :D) - da könnte ich 2 kg auf seine Liste aufschlagen und gewichtsmäßig immer noch stark profitieren.

    Ich habe wetteräßig so fiese Nächte insgesamt in Schottland in Erinnerung - mit dem Shelter und seinem Schlafsystem könnte ich einfach nicht losgehen...

    Und nach dem ersten Überfliegen habe ich den Eindruck, dass er viel mit winddichten Layern arbeitet - muss ich mir genauer anschauen.

    Ein Ansporn :thumbup:

  • Ich habe auch einige Anregungen mitgenommen, noch mal multifunktionaler zu denken, vor allem bei meinen myog Kreationen. Alpha Beinlinge für nachts sind schon auf meiner Liste gelandet, inspiriert von seinen Armlingen. An einer wärmenden Weste bin ich schon am Schnitt tüfteln, allerdings werde ich die wärmende Lage an den Rücken und Schultern platzieren und dafür etwas luftiges am Brust - Bauch Bereich. Insofern fand ich seine Weste schon sehr spannend. Man kann viel lernen von Menschen die UL ernsthaft an den Grenzbereichen ausloten.

  • Ich lasse mich auf gerne inspirieren.

    Grundsätzlich versuche ich nach jeder Tour, irgend ein item upzugraden oder weg zu lassen. Aber ich bin auch ein Komfortmensch und schleppe gerne 0,5-1 kg mehr mit mir rum, wenn es für mich angenehmer ist.

  • Wenn ich das Folgende austausche (für eine solide Schlechtwetternutzung und guten Schlafkomfort):

    Tarp / Bivy <-> X-Mid Solid + zusätzliche Heringe
    EVA kurz <-> EVA lang
    XLite kurz <-> Xlite regular
    ZPacks summer quilt <-> Feathertail

    Dann lande ich immer noch bei 3,6 kg BW. Ich habe noch einiges zu tun ; )

  • dass er viel mit winddichten Layern arbeitet

    Das habe ich auch vor Jahren so gemacht, funktioniert auch hervorragend, weil jede weitere Lage eine neue wärmende Luftschicht einschließt.

    Das ist ja schnell mit einer Windjacke(Hose) und Regenjacke (Hose) ausprobiert, ob einem das reicht.

    Meine Erfahrung: da muss man ordentlich für in Bewegung bleiben, um die Körperwärme in den Schichten zu fangen und die abgegebene Wärme durch die letzte Schicht auszugleichen.

    Alpha Beinlinge für nachts sind schon auf meiner Liste gelandet, inspiriert von seinen Armlingen.

    Arm und Beinlinge sind sehr effektiv, von Radfahrern bevorzugt und funktioniert auch, auch schon vor der Alpha Ära, allerdings muss man dann seine Temperatur durch die Belastung gut Regeln, da man bestenfalls weniger Sachen für den Oberkörper, zum Wechseln, dabei hat. Und man braucht eine gute Membran Jacke, um seine Kleidung am Körper zu trocknen, wenn es mal feucht ( Anstrengung/Regen) geworden ist.

    An einer wärmenden Weste bin ich schon am Schnitt tüfteln, allerdings werde ich die wärmende Lage an den Rücken und Schultern platzieren und dafür etwas luftiges am Brust - Bauch Bereich.

    Ich wollte eigentlich immer am Rücken so wenig wie möglich Isolation, am liebsten nur ein Netz, da dort der Rucksack alleine schon bis in die Minus Grade isoliert.

    Gerade vor der Brust dann gerne etwas winddichtes, Wärmeregulation durch den Reißverschluss der Jacke, ohne das der Wind chill einen auskühlt.

    Die Isolationsdicke der Schultern wird eh vom Rucksack platt gedrückt.

    Skills are cheap - Passion is priceless

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