1P Zeltempfehlungen für alpine Fernwanderungen

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  • https://nemoequipment.jp/products/tani-…=49427491422494

    Eins meiner absoluten Lieblingszelte. Wird nur für den japanischen Markt hergestellt. Die Bergfreunde hatten mal eine Charge. Ist für japanische Bergwanderer gedacht. Würde jetzt keinen Sturm auf dem Mont Blanc darin aussitzen. Aber für 3 JZ taugt es allemal. Klein, kompakt, bequem.

    Besitzt du dieses Zelt? Sieht schick aus und die Details überzeugen. Mit über einem Kilo allerdings etwas schwer...

  • https://nemoequipment.jp/products/tani-…=49427491422494

    Eins meiner absoluten Lieblingszelte. Wird nur für den japanischen Markt hergestellt. Die Bergfreunde hatten mal eine Charge. Ist für japanische Bergwanderer gedacht. Würde jetzt keinen Sturm auf dem Mont Blanc darin aussitzen. Aber für 3 JZ taugt es allemal. Klein, kompakt, bequem.

    Besitzt du dieses Zelt? Sieht schick aus und die Details überzeugen. Mit über einem Kilo allerdings etwas schwer...

    Besitze die 2er Version und das Gewicht empfinde ich für den Komfort nicht als problematisch, gerade mit Kind.

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    Eins meiner absoluten Lieblingszelte. Wird nur für den japanischen Markt hergestellt. Die Bergfreunde hatten mal eine Charge. Ist für japanische Bergwanderer gedacht. Würde jetzt keinen Sturm auf dem Mont Blanc darin aussitzen. Aber für 3 JZ taugt es allemal. Klein, kompakt, bequem.

    Besitzt du dieses Zelt? Sieht schick aus und die Details überzeugen. Mit über einem Kilo allerdings etwas schwer...

    Besitze die 2er Version und das Gewicht empfinde ich für den Komfort nicht als problematisch, gerade mit Kind.

    Wenn du schreibst, das diese Version nur für den japanischen Markt bestimmt ist, wie hast du es bekommen? Importiert? Mitbringen lassen? Ich frage nur, weil ich es echt schick finde...

  • https://nemoequipment.jp/products/tani-…=49427491422494

    Eins meiner absoluten Lieblingszelte. Wird nur für den japanischen Markt hergestellt. Die Bergfreunde hatten mal eine Charge. Ist für japanische Bergwanderer gedacht. Würde jetzt keinen Sturm auf dem Mont Blanc darin aussitzen. Aber für 3 JZ taugt es allemal. Klein, kompakt, bequem.

    Besitzt du dieses Zelt? Sieht schick aus und die Details überzeugen. Mit über einem Kilo allerdings etwas schwer...

    Besitze die 2er Version und das Gewicht empfinde ich für den Komfort nicht als problematisch, gerade mit Kind.

    Wenn du schreibst, das diese Version nur für den japanischen Markt bestimmt ist, wie hast du es bekommen? Importiert? Mitbringen lassen? Ich frage nur, weil ich es echt schick finde...

    Wie geschrieben. Die Bergfreunde hatten das Zelt mal. Evtl fragst Du nach? Hab fürs 2er ca 329 Euro bezahlt. Das 1er war meine ich 10 Euro günstiger.

    Aber auch ein Import sollte nicht zu teuer werden denke ich.

  • Moin und willkommen!

    Die erste Empfehlung kommt eigentlich nicht von mir sondern von Leo (bergzeux).
    Auf den Fernwandertagen fragte ich ihn, was denn sein alpines Lieblings shelter wäre: https://www.tarptent.com/product/moment-dw/
    Trotz des relativ hohen Gewichts ist es für ihn ein no-brainer. Schnell mit 2 Heringen, auf kleiner Stellfläche aufgebaut, ist es mit der Carbon-Stange ausreichend stabil. Möchte man es etwas sturmfester, kann man stattdessen eine 10,65 mm DAC Stange wählen.

    Ansonsten würde ich ein Tarp nehmen, um mich flexibel an die Gegebenheiten anpassen zu können. Ich nähe gerade für meinen allerersten Kunden, der mir vor Jahren einen Prototyp abgekauft hat, nochmal das Gleiche in neu. Er ist im alpinen Bereich so zufrieden mit der Tarp-Lösung, dass er sich nichts anderes vorstellen kann.
    (Dazu wird es irgendwann von ihm auch ein kleines review geben).

    Hallo, vielen Dank, das ist auch super hilfreich und nett! Es freut mich :)

  • Ich komme gerade von meinem GTA-Teilstück für dieses Jahr zurück und hatte ein Tarptent Rainbow dabei. Es ist einwandig und damit kondensanfälliger als doppelwandige Zelte. Auf 2000m war das überhaupt kein Problem, da war gar kein Kondens. Im Tal in Gewässernähe ohne Bäume über mit dagegen sehr starken Kondens. Es ist also auch sehr von der Standortwahl abhängig und, IMHO, auch von der gegenwärtigen Extremwetterlage mit sehr viel Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre, die auch in höheren Lagen noch spürbar ist.

    In manchen Gegenden gab es extrem viele Mücken, bei einer Tarplösung wäre für mich ein Bugshelter absolute Pflicht.

    Ich danke dir, super! War letztes Jahr auch auf Teilabschnitten des GTA unterwegs, habe es dann aber spontan gemischt mit GR52, Via Alpina und GTM :)) Ganz tolle Gegend!!

  • Kann man das auch anders beschreiben? Du suchst was mit kleinem Footprint (weil schwierig in den Bergen mal eine große ebene Fläche zu finden) was leicht ist und auch mal fieses Wetter ab kann? Hast Du Stöcke bei?

    Double Wall oder ist Single Wall auch ok? Wie ist das mit Mücken wo Du bist? Ich denke der Hinweis von nach 3 tagen wieder da eher in Richtung SilNylon wegen der Reissfestigkeit zu sehen ist sicher hilfreich. DCF wäre ein Plan B, hat halt ein blödes Packmaß. Pyramidenzelte haben einen guten Ruf bei schlechtem Wetter. Du musst halt die Heringe dann gut in den Boden bekommen können. Und bist schnell mal bei 10-12 Heringen. á 10g. Wäre das ein Problem für Dich?

    Ich bin vom HB Enan jetzt auf das TT Notch umgestiegen. Bin aber eher unter 1800m unterwegs. Was ich an dem Zelt in dem Kontext mag, ist dass der Footprint vom Innenzelt winzig ist, und man das Aussenzelt um Steine osä dann immer irgendwie drüber gebastelt bekommt. Hab mal auf nem Single Trail gepennt, das ist gerade im gebirgigen schon cool. Als Sturmbunker kann ich mir es bisher aber eher schwer vorstellen, man wird sehen. Und es ist Silpoly. Ich mag das Material mehr als SilNylon, hat aber bisher auch nix aushalten müssen

    Das Tipik Pioulou fände ich ja auch spannend. Das SMD Trailstar (gibts auch als Chinaklon) ist auch schon lange auf meiner List. Und das Bonfus Solus 1P. Hab die aber noch nie ausprobiert, alle 3

    Hallo, vielen lieben Dank! Yup, kleiner footprint, leicht, Wetter oberhalb der Baumgrenze kann stürmisch und regnerisch werden... letztes Jahr trotz Trockenheit und Hitze Ende August/Anfang September gab es einige solcher Tage.

    Stöcke bis 125cm habe ich mit dabei.

    Ich denke bzgl. was ich so gelesen habe bzgl kondensieren wahrscheinlich eher double als single. Es sollte reisfest sein, zu viele Heringe wären schlecht, da es dort oben oftmals steinig ist, insofern ein Problem.

    Mücken gäbe es dort nicht, aber falls ich es einmal in etwas tieferen Lagen einsetzen will schon, insofern wäre ein mesh inner schon super.

    Die letzten beiden Male war ich fast immer über 1800m... ich schau mir die Vorschläge einmal an, das Notch kenne ich, Trailstar glaube ich, das Bonfus nicht... und das Tipik ist relativ spanned, ich habe es mir gestern online angeschaut, allerdings etwas zu viele Heringe leider... :))

  • Ich bin mit dem Bonfus Middus 1P unterwegs, ist halt eng dafür fast unschlagbar leicht und stabil. Das baue ich meistens auch nur auf, wenn Regen angesagt wird. Sonst einfach unter den Sternen.

    Im Alpinen Gelände braucht es kein Innernet, nur das Tarp. Man muss halt wissen wann man absteigen muss wenn die Gewitterfront kommt. Würde ich aber mit fast allen hier vorgestellten Varianten machen. Oben auf dem Berg bei Gewitter macht kein Spass.

  • Wenn du nicht so hoch schläfst könntest du dir das Tipik Pioulou angucken. In XL falls du groß gewachsen bist. Gibt es auch als single Skin und man kann in den Optionen immer die "verstärkte" Option wählen was der Hersteller insb. bei Fernwanderungen empfiehlt.

    Sowohl heftigen Hagelschauer als auch strammen Mistral hat mein Tipik Caroux gut überstanden. Das Pioulou hat nochmal zusätzliche Abspannpunkte, dem würde ich schon einigermaßen vertrauen. In allem was das nicht aushält möchte ich glaube ich generell nicht an exponierter Stelle im Zelt sein.

  • Ich war auf dem HRP mit einem SMD Deshutes plus in dcf. Hatte wenige Gewitter, waren auch kein Problem. 125er Stock passt. Der 2.Stock ist dein Backup. Kein Problem mit Mücken, bei Schlechtwetter tiefer aufbauen- ist also nicht ganz skill- befreit zu benutzen . 340g Tarp mit Leinen und Mückenschutz, dazu 50g Polycro und 6 Heringe.

    Bonfus Middus 1p würde ich auch nehmen. Hab das 2p, ist sehr stabil genaut. Dazu das Inner (240g?) oder ein s2s nano ul pyramid net (70g) und Polycro (50g).

  • Ich liebe mein Gatewoodcape (GWC: 310g, 140€), bin damit seit über 10 Jahren bei allen Wettern in den Bergen unterwegs und schätze es sehr als superleichten, multiuse "Traktor" (keine Extras, stabil, funktiniert immer Zelt). Es ist für mich, 180cm, selbst mit 120cm Stock sehr geräumig.

    In den Bergen muss und will man kein 1kg Zelt die Höhenmeter hoch schleppen. Das lohnt sich nur, wenn man direkt oben am Grat oder in der Scharte zelten will. Denn dort weht der Wind immer dreimal so stark, wie zweihundert Meter weiter. Sieht natürlich auf dem Foto schicker aus.

    Soll das Zelt mehr Gebiete (insbesondere Wind und Schnee) abdecken, würde ich ein Ein-Personen-Mid (zB MLD Solomid 400g, mit Abstrichen Lanshan 1 oder Asta Gear Pyramide) empfehlen.

  • Ich kann fettewalze zustimmen. Das Deshutes habe ich mir als Upgrade eines GWC gekauft. Ich war mit dem GWC in Shottland, auf dem halben PCT, auf Malle, usw. Ich bin damit in den Highlands ins Gewitter geraten, Auf dem PCT in nen Schneesturm,... Gutes Zeltchen, aber ich habe es nie als Regenkleidung benutzt. Deshalb der Umstieg auf das Deshutes Plus. Es hat die selbe Geometrie, ist aber geräumiger.

    Die Stellfläche ist erstmal größer als die einer Kuppel, dafür muss aber nur deine Liegefläche wirklich gut sein. Die Flächen daneben können auch Felsbrocken, Löcher oder Wurzeln sein, die werden dann halt einfach überdacht.

  • Ich war auf dem HRP mit einem SMD Deshutes plus in dcf. Hatte wenige Gewitter, waren auch kein Problem. 125er Stock passt. Der 2.Stock ist dein Backup. Kein Problem mit Mücken, bei Schlechtwetter tiefer aufbauen- ist also nicht ganz skill- befreit zu benutzen . 340g Tarp mit Leinen und Mückenschutz, dazu 50g Polycro und 6 Heringe.

    Bonfus Middus 1p würde ich auch nehmen. Hab das 2p, ist sehr stabil genaut. Dazu das Inner (240g?) oder ein s2s nano ul pyramid net (70g) und Polycro (50g).

    Nach so viel Lobeshymne auf das Deschutes habe ich eben eins bei kleinanzeigen geschossen, wehe das ist nicht gut ;)...

  • Wenn es auch ein nicht freistehendes Zelt sein darf und dir das SMD Deshutes doch nicht zusagt, kann ich die Durston X-Mid 1P Reihe auch empfehlen. Ich hatte das X-Mid Pro 1P (~550 g) letztes Jahr auf der TA auf der Südinsel in Neuseeland dabei und kann bis jetzt nur positives Berichten. Für ein nicht freistehendes Zelt ist es ziemlich Wind-stabil und vor allem auch innen sehr geräumig und lange (das war mir bei >190cm Körpergröße wichtig).

    Ich habe das X-Mid und auch andere ähnliche Konstruktionen schon öfter im Gebirge verwendet, teils auch bei ordentlichem Wind. Für einen richtigen Sturm am Berg würde ich aber kein freistehendes Zelt empfehlen. Weil selbst wenn es stehen bleibt, hat man meiner Erfahrung nach keine gute Zeit, weil der Wind die nicht abgestützten Wände stark eindrückt.

  • meine Überlegung gegens Xmid "alpin" wäre: zwei Stöcke sind komplizierter zu plazieren, wenn Du auf steinigem undoder unebenen Grund aufbauen willst. Alles mit nur einer Stange ist entscheidend flexibler weil Tarp-ähnlicher.

    Wenn dcf, hat in einfaches Flat Tarp das beste Packmass...

  • meine Überlegung gegens Xmid "alpin" wäre: zwei Stöcke sind komplizierter zu plazieren, wenn Du auf steinigem undoder unebenen Grund aufbauen willst. Alles mit nur einer Stange ist entscheidend flexibler weil Tarp-ähnlicher.

    Wenn dcf, hat in einfaches Flat Tarp das beste Packmass...

    Ja, das stimmt schon, war für mich jetzt aber nie wirklich ein Problem. Aber wenns nur primär fürs (Hoch)Gebirge sein soll, wäre jetzt ein X-Mid auch nicht meine erste Wahl. Wie gesagt, für wirklich raue Bedingungen würde ich tendenziell eher ein (Semi)Freistehendes Zelt bevorzugen.

    Der Charme vom X-Mid für mich ist halt, dass es sehr vielseitig ist und innen angenehm viel Platz bietet und vor allem auch lange genug ist.
    Das war mir mit >190cm wichtig. Da fliegen nämlich die meisten Zelt raus, die es so zu kaufen gibt und selbst bei Tarp-Tents wirds oft eng. Z.B. mein MSR Front Range hat eine "theoretische" Fläche von ~240x~240 cm innen, bei viel Wind kamen die Wände aber so weit rein, dass sie mir und einem Freund die ganze Nacht um die Ohren geschlagen haben.^^
    Davon abgesehen bzw. bei weniger Wind ist es aber auch ein tolle Option, mit richtig viel Platz drin. :)
    Das war besagte Nacht in der Nähe vom Hochschwab. Gelohnt hats sich trotzdem.8o

  • Ja, das Frontrange ist doof (finde ich auch) und viel zu riesig, das Outer alleine (240 ist Inner am Boden, leider nicht die Liegelänge, Inner falsch konstruiert) ist doch ein echtes 4er und ein unpassendes Beispiel. Da gibts viele andere, bessere, leichtere, kleinere, siehe weiter oben im Thread und allgemein hier im Forum.

  • Eh, war jetzt auch nicht als 1P Alternative gemeint, sondern nur als Beispiel aus eigener Erfahrung, dass die nutzbare Fläche mitunter deutlich kleiner sein kann, als es die Maße eigentlich vermuten lassen, gerade bei viel Wind. Zumindest mir ging es da halt so. :)

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