Beiträge von gramfex

    Als die dann zum vierten Mal kaputt ging, bin ich auf eine feste Schaummatte umgestiegen.

    Ich hab seit diesem Jahr auch den Umstieg auf Schaummatte vollbracht. Hätte nie gedacht, dass das geht, aber tatsächlich habe ich auch das Gefühl, mehr Stabilität zu haben und dadurch besser zu schlafen. Dazu kommt die Ausfallsicherheit und der gewonnene Abstand zur Zeltwand.

    Nutzt du denn dann ein verhältnismäßig hohes Kissen?
    Ich habe für mich gemerkt, dass v.a. ein zu niedriges Kissen bei mir Schulterschmerzen verursacht.

    Das war bei mir der entscheidende Punkt. Hatte lange mit diversen Packbeuteln als Kissen rumprobiert. Den Rucksack oft für die Füße genutzt. Bis mir dann klar wurde, dass ich als Seitenschläfer ein höheres und stabileres Kissen brauche, und mal den Rucksack dafür verwendet habe. Super - rutscht nicht, und ich kann ihn mir mit Kleidung im Außenmesh, das oben liegt, genau so polstern, wie mein Schädel es braucht.

    Auf der Schaummatte liege ich seitlich, aber mehr geneigt als zuhause im Bett. Ein bisschen wie eben in stabiler Seitenlage! So verteile ich mehr Gewicht auf Arme und Oberschenkel und hab weniger Druck auf Schultern und Hüfte.

    Puh, das klingt ja sehr spannend und auch bisl abenteuerlich, dafür auf jeden Fall schon Mal Hut ab! :)
    Ich schieb den Versuch nämlich schon seit ner Weile vor mir her bzw. konnte/kann mir nur schwer vorstellen, dass das bequem geht.
    Aber vielleicht sollte ichs mit euren Hinweisen/Tipps hier, jetzt doch einfach mal ausprobieren...^^

    Nachtrag: Ich hab gerade gesehen, das es sie nun in einer neuen Variante Sea to Summit Ether Light XR mit einem R-Wert von 4,1 gibt, bei gleicher Größe und Dicke und wohl sogar etwas geringerem Gewicht (585 g laut Hersteller). Preislich ist sie mit 160-180 € je nach Größe auch noch im Rahmen, zumindest nach heutigen Maßstäben...:rolleyes:

    Ebenfalls als Seitenschläfer hab ich mir für meine letzte große Wanderung die Sea to summit Etherlight XT in der langen Variante geholt.
    Die wiegt laut meiner Waage 610 g ohne Packsack. Da verwende ich den StS Drybag mit Pump-Sack Funktion (~60 g), in den ich meinen Daunenschlafsack einpacke.

    Sie hat die Maße 198 x 64 cm und die Dicke von ~10 cm macht sie dabei echt sehr bequem. Einziger Wermutstropfen ist der R-Wert von nur 3,2. Das können andere in der Gewichtsklasse definitiv besser und man merkt es auch, grad wenn man sie für mehr Komfort nicht ganz so prall aufbläst.

    Bzgl. Haltbarkeit: sie hat nun nach etwa 1,5 Jahren und etwa 40-50 Nächten an einer der Stellen, wo die Ober- und Unterseite verschweißt sind, ein kleines Loch entwickelt, sicher ohne Durchstich oder dergleichen da es keine Stelle ist, die nicht aufliegt. Das konnte ich aber mit dem beiliegenden Reparaturset problemlos flicken. Mal sehen wie lange es hält, bzw. ob noch weitere Löcher dazu kommen...^^

    Positiv zu erwähnen ist hier auch der Service von StS, ich hab ihnen den Schaden gemeldet und innerhalb von einem Tage eine Rückmeldung bekommen. Da ich das Loch selber flicken konnte, hab ich aber bis jetzt auf den Umtausch verzichtet.

    Sollte sie noch eine Weile halten, bin ich in Summer aber sehr zufrieden, denn das mit dem R-Wert wusste ich vorher und bei Temperaturen deutlich unter 5 Grad leg ich dann noch eine dünne Iso/EVA-Matte unter, die ich da dann sowieso immer für den Notfall dabei habe.


    gramfex : natürlich mit 4mm ... ich komme von Barfuß-Schuhen bzw. einige Jahre auch ganz barfuß, deshalb ist meine Aussage zur Dämpfungsbeurteilung sicher nicht maßgeblich - ich finde, sie dämpft leicht, mehr als z.B. die Cherry. Sie ist steif genug, um nicht von vorne herein zu "schlappen" (die Nora Crepe-Sohle z.B. von Extex ist da deutlich anfälliger), mit den 4mm könnte es aber schon vorkommen, dass man aus Versehen die Sohle unter den Zehen umtritt. Für Gelände ist der Grip auch zu wenig, da wäre die Vibram Claw gut (aber halt wieder schwerer).

    Wenn du mit den Gummibändern arbeiten willst: da finde ich die mit Silikonauflage ganz gut, die rutschen zumindest barfuß deutlich weniger.

    Alles klar. Ja stimmt, die Claw ist auch eine Überlegung, die wiegt aber mehr als das Doppelte bei fast gleicher Stärke (4,5 mm).
    Da komme ich in meiner Abschätzung dann schon auf >170 g nur für die beiden Sohlen in Größe 47, statt den ~70 g bei der Supernewflex...:rolleyes:

    Danke für den Tipp! :)

    unter den üblichen +300g

    Myog huaraches, z.b. Aus vibram cherry Sohlenmaterial. ChristianS hatte im blauen mal seine gewohnt professionell anmutende Version vorgestellt. Ansonsten natürlich einfach auch mit einer der vielen huaraches Schnürungen.

    Danke! Das schaut sehr spannend aus und geht ziemlich in die Richtung, die mir vorgeschwebt hat. Ich glaube, daran werde ich mich mal versuchen. :)

    Mit der Vibram Supernewflex-Sohle würde es leichter werden. Meine (nicht im Huaraches-Style, sondern mit Gummibändern über den ganzen Fuß, so dass auch Socken getragen werden können) wiegen 98g in Größe 41. Und das Packmaß ist gegenüber Decathlon (197 g in der größten Größe) und Co natürlich auch genial. Auf Bikepackingtouren schiebe ich die Vibramteile in die Decathlon-Latschen von meinem Mann und schnalle sie außen seitlich rechts und links an der Ortlieb-Arschrakete fest.

    Danke für den Hinweis! :) Wie ist die vom Grip und der Dämpfung her so? Hast du die 4 mm oder 6 mm Version?
    Genau, das wäre auch mein Plan, also eher so Sandalen-artig, weil ich sie im Camp auch mit (ggf. dickeren) Socken tragen können möchte. :)

    Cool Danke! Ist zwar etwas weniger "technisch", als ich es mir vorgestellt habe, aber für 4 € und ~100 g kann man sie ja auf jeden Fall einfach mal ausprobieren. ^^:thumbup:

    unter den üblichen +300g

    Myog huaraches, z.b. Aus vibram cherry Sohlenmaterial. ChristianS hatte im blauen mal seine gewohnt professionell anmutende Version vorgestellt. Ansonsten natürlich einfach auch mit einer der vielen huaraches Schnürungen.

    Danke! Das schaut sehr spannend aus und geht ziemlich in die Richtung, die mir vorgeschwebt hat. Ich glaube, daran werde ich mich mal versuchen. :)

    outdoorrama
    9. November 2024 um 21:20

    Ah Danke für den Link! Ich hatte noch gedacht, dass ich einen Thread gesehen hatte, der speziell dafür war, aber hab ihn dann auf die Schnelle nicht mehr gefunden... my bad:rolleyes:

    Hallo in die Runde,

    kennt jemand in Europa verfügbare Sandalen oder notfalls Flip-Flops/Schlappen, die deutlich unter den üblichen +300g pro Paar in Größe 46 wiegen?

    Also vom Stil her sowas wie z.B. die Xero Shoes Aqua Cloud oder die Primal Sandals von Earth Runners, nur eben deutlich leichter. Die geplante Anwendung wäre als Camp-Schuh, für die Stadt and Restdays und evtl. für Wasserdurchquerungen. Die oben genannte Schaumstofflösung finde ich rein fürs Camp zwar sehr spannend, als Allrounder erscheinen sie mit aber nicht robust und auch griffig genug.

    Ich war von den Traverse (FÜR MICH!) sehr enttäuscht.

    Trage sonst Terraventure (am liebsten bisher die 3er) und hatte die Traverse auf dem CDT 2024 kurz ausprobiert. Besonders die schnelltrocknende Einlage hat mich gereizt. Fand sie wesentlich weniger komfortabel und weniger agil und sie haben sich für mich viel schwerer angefühlt. Ich bin schneller ermüdet. Hab sie in Leadville nach 300km in die Tonne gekloppt als ich nach einem schnellen Abstieg bei Gewitter blaue Flecken an meinen Fußsohlen bekommen habe. Nix für mich. Heißt aber nicht, dass das nicht die perfekten Schuhe für jemand anderes sind.

    Die Passform ist aber wie bei den Terraventure, und Ultraventure, nicht wie bei Pursuit und MTN Race. Bei denen kriege ich üble Blasen an der Fersen.

    Absolut, Komfort und Passform sind da sicher sehr individell. Ich hab zusätzlich auch eigene orthopädische Einlagen verwendet. Wie viel das ausgemacht hat, kann ich aber nicht sagen, da ich sie nie ohne probiert habe.

    Wäre ein synthetischer Quilt auch eine Option für dich?

    Ach, dieses Mini-Packvolumen von Daune ist höchst attraktiv. Allerdings kann man Synthetik vielleicht einfach mal waschen - auch nicht zu verachten...

    Ja, das stimmt natürlich. Bzgl. waschen, was man so hört soll das ja bei Daune mit dem richtigen Waschmittel und Trockner + Tennisbällen auch ganz gut gehen. Ich hab mich da selber aber auch noch nicht drüber getraut.^^

    Hier auch von mir ein kurzer Langzeit-Erfahrungsbericht zu den Topo Athletic Traverse:

    Die Größe 47 passt mir von der Länge her sehr gut, von der Breite könnten sie tatsächlich noch eine Spur breiter sein, es ist aber noch absolut im grünen Bereich. Zum Vergleich bei Salomon passen mir die 46 2/3 von der Länge gut, sind mir mittlerweile aber deutlich zu schmal für meinen Geschmack. Meine Lowa Renegade passen mir in 47 gut, könnten aber auch etwas breiter sein.

    Für den Kontext, ich hatte sie letztes Jahr auf dem Te Araroa auf der Südinsel in Neuseeland dabei. Das Gelände ist dabei sehr abwechslungsreich und von Strand, über sumpfigen Wald, viel Steppe bis hin zu richtigem Gebirge war alles dabei.

    Der Komfort hat mich absolut überzeugt. Lediglich nach der ersten langen Etappe hatte ich einmal Blasen hinten an den Fersen. Nachdem die verheilt waren, kamen zum Glück keine mehr nach und ich war Beschwerde-frei bis zum Schluss.

    Auch vom Grip her sind sie m.M.n. wirklich gut. Also selbst in steileren/felsigeren oder feuchten Passagen hatte ich damit nie Probleme.

    Einziges Manko war für mich der bauartbedingt fehlende Schutz der Knöchel, da ich auf den engen und oft überwachsenen Wegen regelmäßig mit der Außenkante des einen Schuhs am anderen Knöchel hängen geblieben bin und das war dann nach einer Weile wirklich schmerzhaft, sobald die Stelle mal offen war. Und auch bei Geröll vermisste ich den extra Schutz höherer Schuhe. Das ist gilt aber natürlich für alle Halbschuhe und nicht nur für die Topos.

    Von der Haltbarkeit war ich in Summe angetan. Gefühlt haben sie sich die ersten ~750km sehr gut geschlagen mit wenig Verschleiß. Einzig das Mesh der Oberseite ist dort eingerissen, wo sich der Schuh beim Gehen ständig knickt und diese Zehenschutz-Verstärkung aufhört. Die Stelle hab ich dann provisorisch genäht um das Weiterreißen zu stoppen und das hat dann auch gehalten (sieht man am 1. Foto unten in schwarz). Von der Sohle und der Dämpfung konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt keine wirklichen Einschränkungen feststellen.

    Die 2 letzen großen Etappen waren dann in deutlich alpinerem und schrofferem Gelände (Waiau Pass und Richmond Ranges) und das hat mir dann schon die Grenzen der Schuhe aufgezeigt. Nach diesen knapp 2 Wochen und ~200km waren sie dann echt durch, wie man an den Fotos nur unschwer erkennen kann...^^

    Fazit: In Summe war ich durchaus zufrieden mit ihnen und ich hab mir dann für die letzten beiden kürzeren Etappen gleich vor Ort ein neues Paar gekauft. ;) Für Touren in primär leichtem bis mittlerem Gelände werde ich sie weiterhin verwenden. Ich denke für primär alpinere Touren werde ich aber in Zukunft eher wieder zu etwas robusteren Schuhen greifen, die auch etwas mehr Schutz bieten.

    Das ist gemesen für eine Lage nehm ich an?

    nee beide Lagen. An den Loft von guter 850er Daune kommst mit Apex ohnehin nicht ran, das Packmaß mal ganz außer Acht gelassen :)

    Ah alles klar, meine Werte waren pro Lage, also ins Summe gut 5cm. Aber trotzdem sehr respektable Werte. :)
    Ja, das stimmt leider. Ich würde ja eigentlich gerne aus Tierwohl-Gedanken mehr weg von Daune, bzw. weniger/keine neuen Produkte kaufen, aber von der Funktion her sind sie wohl leider immer noch unübertroffen...:rolleyes:

    Mich machen beim +6°C Modell eher die nur 150/170g Daunen skeptisch,

    ich habe 160g Daunen im WM Everlite (da keine Kapuze gewichtstechnisch halbwegs vergleichbar) und bis 10 Grad geht das mit entsprechender Matte schon in Ordnung, darunter habe ich es bisher nicht freiwillig getestet. Die Limit Temperatur beim Robens ist dann eben auch eine solche und ich würde eher die Comfort Temp in Betracht ziehen.

    Danke, dass ist gut zu hören! Hast du bei deinem WM Everlite zufälligerweise mal den Loft gemessen?
    Bei meinem Quilt mit 100g/m^2 APEX komme ich da nämlich nur auf ca. 2,5-3 cm.

    ja als ich ihn vor paar Jahren neu gekauft habe, kam ganz gut hin mit der Hersteller Angabe von 7,5 cm... übrigens hat er 185g Daune, nicht 160g wie in meinem Hirn fälschlicherweise abgespeichert

    Alles klar, Danke! Das ist doch sehr ordentlich und deutlich mehr als bei meinem APEX Quilt... Das ist gemesen für eine Lage nehm ich an?

    Mich machen beim +6°C Modell eher die nur 150/170g Daunen skeptisch,

    ich habe 160g Daunen im WM Everlite (da keine Kapuze gewichtstechnisch halbwegs vergleichbar) und bis 10 Grad geht das mit entsprechender Matte schon in Ordnung, darunter habe ich es bisher nicht freiwillig getestet. Die Limit Temperatur beim Robens ist dann eben auch eine solche und ich würde eher die Comfort Temp in Betracht ziehen.

    Danke, dass ist gut zu hören! Hast du bei deinem WM Everlite zufälligerweise mal den Loft gemessen?
    Bei meinem Quilt mit 100g/m^2 APEX komme ich da nämlich nur auf ca. 2,5-3 cm.

    Ich schaue auch gerade nach Sommerquilts, aber mich irritiert die geschlossene Fußbox für einen Sommerquilt beim Robens. Mein Quilt bis in den -2° Grad-Bereich hat eine und da finde ich die Konstruktion super, aber im Hochsommer?

    Stimmt, das ist natürlich eine Einschränkung. Da ich eher zu kalten Füßen neige^^, wäre das bei mir wahrscheinlich eher kein Problem. Ich hab einen DIY synthetischen Quilt mit 100g/m^2 APEX mit Zipper-Fußbox und die verwende ich eigentlich quasi immer nur geschlossen, außer wenn ich ihn im Winter über meinem Daunen-Schlafsack verwende. Der ist mir aber tatsächlich bei uns in den Bergen selbst im Sommer leider meistens zu kalt.

    Daher machen mich beim +6°C Modell eher die nur 150/170g Daunen skeptisch, das ist ja im Bereich von wärmeren Daunen-Jacken und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man damit einen vernünftigen und auch gleichmäßigen Loft zusammen bekommt. Wäre wahrscheinlich für mich Frostbeule nur bei wirklich warmem Wetter ausreichend. ^^
    Nachträgliches overfilling wäre aber vielleicht eine Option, wenn man sich die Arbeit machen will...

    Wäre ein synthetischer Quilt auch eine Option für dich?
    Z.B. die von GramXpert sind ja preislich in einer ähnlichen Größenordnung und in der 100g/m^2 Version auch ähnlich schwer.
    Hab selber aber keine Erfahrungen mit denen direkt, aber was man so hört/ließt sollen sie ja gut sein...

    Gibt's hierzu eigentlich schon Erfahrungen hier? :)

    Den gibt's nämlich grad im Angebot für ~186€ bei berg-freunde.at in der Long Variante. Das ist natürlich schon sehr verlockend.^^
    Andererseits muss der günstige Preis ja auch irgendwie zustande kommen. Also klar, es sind nur so ~170g Daune drin und ich frag mich halt wie sonst so die Qualität ist, da ich mit Robens noch keine Erfahrungen habe...?:/

    Hier mal welche Typen ich so rumliegen habe von schwer (links) zu leicht (rechts):
    (und damit ich hier nicht gleich gesteinigt werde, die Stahl J-Hooks ganz links verwende ich nur fürs Pavilion beim Car-Campen auf Festivals:D)

    Letztes Jahr auf der TA hatte ich nur die blauen StS Groundcontrol dabei. Die sind sehr robust und halten super. 12 davon waren aber definitiv ein Overkill. Da ich aber nur mit Handgepäck angereist bin, und die Auswahl in Queenstown doch recht begrenzt war, gings wohl leider nicht wirklich anders.

    Mittlerweile schaut mein Setup in der Regel so aus:

    - Für die Hauptabspannpunkte: 4 große (MSR Groundhog / StS Groundcontrol) oder kleine (MSR MINI Groundhogs / Naturehike) Y-Style Heringe

    - Für die Nebenabspannpunkte: je 4 mal die eigenen gramfex 4g und 2g Carbon Heringe

    Damit komme ich dann in Summe auf ~87 g bzw. ~64 g + 5 g für den Beutel:

    Klar es geht definitiv noch leichter, aber das stellt für mich aktuell einen guten Kompromiss aus Gewicht und guter Haltekraft dar, was mir wichtig ist, da ich meist im Gebirge mit einem nicht freistehenden (Tarp-)Zelt unterwegs bin und mir da nachts keine Sorgen machen will. ;)

    meine Überlegung gegens Xmid "alpin" wäre: zwei Stöcke sind komplizierter zu plazieren, wenn Du auf steinigem undoder unebenen Grund aufbauen willst. Alles mit nur einer Stange ist entscheidend flexibler weil Tarp-ähnlicher.

    Wenn dcf, hat in einfaches Flat Tarp das beste Packmass...

    Ja, das stimmt schon, war für mich jetzt aber nie wirklich ein Problem. Aber wenns nur primär fürs (Hoch)Gebirge sein soll, wäre jetzt ein X-Mid auch nicht meine erste Wahl. Wie gesagt, für wirklich raue Bedingungen würde ich tendenziell eher ein (Semi)Freistehendes Zelt bevorzugen.

    Der Charme vom X-Mid für mich ist halt, dass es sehr vielseitig ist und innen angenehm viel Platz bietet und vor allem auch lange genug ist.
    Das war mir mit >190cm wichtig. Da fliegen nämlich die meisten Zelt raus, die es so zu kaufen gibt und selbst bei Tarp-Tents wirds oft eng. Z.B. mein MSR Front Range hat eine "theoretische" Fläche von ~240x~240 cm innen, bei viel Wind kamen die Wände aber so weit rein, dass sie mir und einem Freund die ganze Nacht um die Ohren geschlagen haben.^^
    Davon abgesehen bzw. bei weniger Wind ist es aber auch ein tolle Option, mit richtig viel Platz drin. :)
    Das war besagte Nacht in der Nähe vom Hochschwab. Gelohnt hats sich trotzdem.8o

    Wenn es auch ein nicht freistehendes Zelt sein darf und dir das SMD Deshutes doch nicht zusagt, kann ich die Durston X-Mid 1P Reihe auch empfehlen. Ich hatte das X-Mid Pro 1P (~550 g) letztes Jahr auf der TA auf der Südinsel in Neuseeland dabei und kann bis jetzt nur positives Berichten. Für ein nicht freistehendes Zelt ist es ziemlich Wind-stabil und vor allem auch innen sehr geräumig und lange (das war mir bei >190cm Körpergröße wichtig).

    Ich habe das X-Mid und auch andere ähnliche Konstruktionen schon öfter im Gebirge verwendet, teils auch bei ordentlichem Wind. Für einen richtigen Sturm am Berg würde ich aber kein freistehendes Zelt empfehlen. Weil selbst wenn es stehen bleibt, hat man meiner Erfahrung nach keine gute Zeit, weil der Wind die nicht abgestützten Wände stark eindrückt.