Beiträge von gramfex

    Heute zufällig darüber gestolpert, als ich nach Tent Stake Bag gesucht habe, die Ergebnisse zum Zugtest scheinen ähnlich zu sein:

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    Ja, das klingt plausibel. Mich überrascht aber ein bisschen, dass die Y-Heringe bei ihm doch so deutlich schlechter abschneiden.
    Meine Vermutung ist, dass seine DIY Heringe deutlich länger sind (man kann es am Anfang bei dem Vergleich erahnen).
    Und in meiner Erfahrung, spielt die Länge tatsächlich i.d.R. den größten Einflussfaktor (pun not intended^^), zumindest so lange die Geometrie halbwegs ähnlich ist.

    Der spanische YouTuber Melon Bites hat ein eigenes Video zu unseren 2g und 4g Carbon Heringen gemacht, inklusive kleinem Zugtest. Er kommt auch auf ~15 kg, selbst bei der kleineren 2g Version!

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    Das bestätigt unsere Einschätzung, dass die Heringe auch für stürmischere Bedingungen ausreichend Halt bieten, solange der Boden vernünftig ist.:):thumbup:

    Naja Daune braucht halt auch Platz um sich zu entfalten um dann die Luftpolster zu bilden. Wenn für mehr Daune weniger Platz ist könnte es ein Nachteil werden. Wie man das berechnet um dem Herr zu werden...bin ich raus. Fange gerade mit MYOG an.

    Hier oder bei Kleinanzeigen verkauft gerade jemand Daune.

    Ja genau, das ist auch meine Sorge. Gefühlt hätte ich aber gesagt, dass so ~20-30% Overfill gut möglich sein sollten...

    Hier gibt es was zum Overfill bei einem Wind Hard Tiny Quilt, der hat eine ähnliche Bauweise.

    Vielen Dank für den Link, das klingt ja vielversprechend.:):thumbup:

    Naja Daune braucht halt auch Platz um sich zu entfalten um dann die Luftpolster zu bilden. Wenn für mehr Daune weniger Platz ist könnte es ein Nachteil werden. Wie man das berechnet um dem Herr zu werden...bin ich raus. Fange gerade mit MYOG an.

    Hier oder bei Kleinanzeigen verkauft gerade jemand Daune.

    ja, ich. ob kleinanzeigen oder hier, es ist das selbe angebot.

    Ah, hab ich jetzt auch gesehen, ist leider mehr und vor allem geringerer Loft, als ich suche.

    Gibt's hierzu eigentlich schon Erfahrungen hier? :)

    Den gibt's nämlich grad im Angebot für ~186€ bei berg-freunde.at in der Long Variante. Das ist natürlich schon sehr verlockend.^^
    Andererseits muss der günstige Preis ja auch irgendwie zustande kommen. Also klar, es sind nur so ~170g Daune drin und ich frag mich halt wie sonst so die Qualität ist, da ich mit Robens noch keine Erfahrungen habe...?:/

    Falles es jemanden interessiert, ich hab zu dem Quilt einen kleinen 1. Eindruck Beitrag gemacht: ;)

    gramfex
    31. August 2026 um 14:34

    Hallo zusammen :)

    da es ihn jetzt grad nochmal im Angebot gibt, konnte ich nicht widerstehen und hab mit den Robens Scoria Quilt UL 6C in der langen Version gekauft.:D
    Mein Ziel ist es ihn primär im Sommer zu verwenden, bis ca. 10 Grad.

    Da es dazu noch nicht wirklich Beiträge hier gibt, dachte ich mir, ich teil mal meinen 1. Eindruck.
    Wirklich verwendet habe ich den Quilt aber noch nicht, das bitte beachten!


    Eckdaten:

    - Gewicht: ~380 g + 20 g Straps + 15 g für Packsack (-> also beziehen sich die angegebenen 415 g auf alles zusammen, vorbildlich, wie ich finde:):thumbup:)
    - Daunenmenge: ~170 g (laut Hersteller)
    - Länge (effektiv): 185 cm (passt für mich mit 194 cm gut, viel kürzer sollte er aber nicht sein)
    - Breite: ~130 cm, an der breitesten Stelle oben gemessen (also schon eher schmal geschnitten, für mich aber denk ich ausreichend weit, zumindest im 1. Eindruck)

    Was mir bis jetzt aufgefallen ist:

    - Die Verarbeitung ist einwandfrei, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann und das verwendete Material (10D) angenehm weich.

    - Die Farbe, so ein kräftiges Kürbis-Rotbraun, gefällt mir gut und passt super zum kommenden Herbst. :D Das ist aber natürlich Geschmackssache.

    - Anders als von Robens beschrieben, sind die Kammern aber durchgenäht und keine H-Kammern (das ist vermutlich nur beim -6C Version so). Da es ein Sommer Quilt ist, sollte das verschmerzbar sein, denke ich. Schade ists trotzdem, da ich mit dem Gedanken spiele, ihn etwas mehr zu befüllen (dazu unten mehr).:rolleyes:

    - Der Loft erscheint mir recht gleichmäßig und auch alle Kammern vernünftig befüllt. Im Vergleich zu meinem DIY Quilt mit 100 Apex hat er schon sichtbar mehr Volumen, ich würde 2-lagig so ~2cm schätzen (ist auf den Fotos etwas schwer darzustellen). Dafür hat man aber Kältebrücken bei den Nähten. Ob/wieviel er damit unterm Strich wärmer ist, ist für mich grad die große Frage:

    - Es gibt einen Wärmekragen (+), aber die Kordel zum enger machen ist recht schwergäng, weil das dünne Material mit gezogen wird und dann "verstopft" (-):

    - Es gibt eine kleine Tasche innen für Handy und co:

    - Das Strap System erscheint mir vernünftig gelöst. Es geht um die Isomatte herum und wird dann mit 2 Schnappern befestigt. Zusätzlich kann man den Quilt auch mit 3 Schnappern am Rücken und einem (guten) Druckknopf im Nacken verschließen:


    Fazit: Trotz des in Summe durchweg positiven Eindrucks bin ich noch unentschlossen, ob ich ihn behalten soll, da er mir wärmetechnisch doch sehr ähnlich zu meinem DIY APEX100 Quilt vorkommt. Vom Gewicht (380 g vs 600 g) und Packmaß wäre er aber schon sehr verlockend.^^ Aber ich weiß nicht, ob ich 2 so ähnlich Quilts vor mir rechtfertigen kann.^^

    Frage: Daher überlege ich ihn selber etwas zu überfüllen. Daune gibts ja bei ExtremTextil zu einem vernünftigen Preis (< 40€ für 100 g 850er). Ich hatte dabei an 50-80 g 850er gedacht. Damit wäre er dann immer noch deutlich leichter als mein APEX Quilt (~450 g vs. ~600 g) und sollte spürbar wärmer sein, oder?

    Der Aufwand sollte sich denk ich in Grenzen halten, da wohl nur eine Naht (bzw. zwei, wenn man die Seitenteile auch überfüllen will) geöffnet werden müsste, soweit ich das sehe:


    Soweit meine Überlegungen.^^ Was sind eure Gedanken dazu, lohnt sich das?
    Bzw. hat hier schon jemand Erfahrung mit dem Überfüllen eines Sommer-Quilts / -Schlafsacks gemacht?
    Gerade auch, ob die durchgenähten Kammern überhaupt genug Volumen für zusätzliche Daune bieten...?:/

    Ich hoffe, dass hilft der/dem einen weiter und ich freue mich auf Rückmeldungen.;)

    LG Gramfex

    Als die dann zum vierten Mal kaputt ging, bin ich auf eine feste Schaummatte umgestiegen.

    Ich hab seit diesem Jahr auch den Umstieg auf Schaummatte vollbracht. Hätte nie gedacht, dass das geht, aber tatsächlich habe ich auch das Gefühl, mehr Stabilität zu haben und dadurch besser zu schlafen. Dazu kommt die Ausfallsicherheit und der gewonnene Abstand zur Zeltwand.

    Nutzt du denn dann ein verhältnismäßig hohes Kissen?
    Ich habe für mich gemerkt, dass v.a. ein zu niedriges Kissen bei mir Schulterschmerzen verursacht.

    Das war bei mir der entscheidende Punkt. Hatte lange mit diversen Packbeuteln als Kissen rumprobiert. Den Rucksack oft für die Füße genutzt. Bis mir dann klar wurde, dass ich als Seitenschläfer ein höheres und stabileres Kissen brauche, und mal den Rucksack dafür verwendet habe. Super - rutscht nicht, und ich kann ihn mir mit Kleidung im Außenmesh, das oben liegt, genau so polstern, wie mein Schädel es braucht.

    Auf der Schaummatte liege ich seitlich, aber mehr geneigt als zuhause im Bett. Ein bisschen wie eben in stabiler Seitenlage! So verteile ich mehr Gewicht auf Arme und Oberschenkel und hab weniger Druck auf Schultern und Hüfte.

    Puh, das klingt ja sehr spannend und auch bisl abenteuerlich, dafür auf jeden Fall schon Mal Hut ab! :)
    Ich schieb den Versuch nämlich schon seit ner Weile vor mir her bzw. konnte/kann mir nur schwer vorstellen, dass das bequem geht.
    Aber vielleicht sollte ichs mit euren Hinweisen/Tipps hier, jetzt doch einfach mal ausprobieren...^^

    Nachtrag: Ich hab gerade gesehen, das es sie nun in einer neuen Variante Sea to Summit Ether Light XR mit einem R-Wert von 4,1 gibt, bei gleicher Größe und Dicke und wohl sogar etwas geringerem Gewicht (585 g laut Hersteller). Preislich ist sie mit 160-180 € je nach Größe auch noch im Rahmen, zumindest nach heutigen Maßstäben...:rolleyes:

    Ebenfalls als Seitenschläfer hab ich mir für meine letzte große Wanderung die Sea to summit Etherlight XT in der langen Variante geholt.
    Die wiegt laut meiner Waage 610 g ohne Packsack. Da verwende ich den StS Drybag mit Pump-Sack Funktion (~60 g), in den ich meinen Daunenschlafsack einpacke.

    Sie hat die Maße 198 x 64 cm und die Dicke von ~10 cm macht sie dabei echt sehr bequem. Einziger Wermutstropfen ist der R-Wert von nur 3,2. Das können andere in der Gewichtsklasse definitiv besser und man merkt es auch, grad wenn man sie für mehr Komfort nicht ganz so prall aufbläst.

    Bzgl. Haltbarkeit: sie hat nun nach etwa 1,5 Jahren und etwa 40-50 Nächten an einer der Stellen, wo die Ober- und Unterseite verschweißt sind, ein kleines Loch entwickelt, sicher ohne Durchstich oder dergleichen da es keine Stelle ist, die nicht aufliegt. Das konnte ich aber mit dem beiliegenden Reparaturset problemlos flicken. Mal sehen wie lange es hält, bzw. ob noch weitere Löcher dazu kommen...^^

    Positiv zu erwähnen ist hier auch der Service von StS, ich hab ihnen den Schaden gemeldet und innerhalb von einem Tage eine Rückmeldung bekommen. Da ich das Loch selber flicken konnte, hab ich aber bis jetzt auf den Umtausch verzichtet.

    Sollte sie noch eine Weile halten, bin ich in Summer aber sehr zufrieden, denn das mit dem R-Wert wusste ich vorher und bei Temperaturen deutlich unter 5 Grad leg ich dann noch eine dünne Iso/EVA-Matte unter, die ich da dann sowieso immer für den Notfall dabei habe.


    gramfex : natürlich mit 4mm ... ich komme von Barfuß-Schuhen bzw. einige Jahre auch ganz barfuß, deshalb ist meine Aussage zur Dämpfungsbeurteilung sicher nicht maßgeblich - ich finde, sie dämpft leicht, mehr als z.B. die Cherry. Sie ist steif genug, um nicht von vorne herein zu "schlappen" (die Nora Crepe-Sohle z.B. von Extex ist da deutlich anfälliger), mit den 4mm könnte es aber schon vorkommen, dass man aus Versehen die Sohle unter den Zehen umtritt. Für Gelände ist der Grip auch zu wenig, da wäre die Vibram Claw gut (aber halt wieder schwerer).

    Wenn du mit den Gummibändern arbeiten willst: da finde ich die mit Silikonauflage ganz gut, die rutschen zumindest barfuß deutlich weniger.

    Alles klar. Ja stimmt, die Claw ist auch eine Überlegung, die wiegt aber mehr als das Doppelte bei fast gleicher Stärke (4,5 mm).
    Da komme ich in meiner Abschätzung dann schon auf >170 g nur für die beiden Sohlen in Größe 47, statt den ~70 g bei der Supernewflex...:rolleyes:

    Danke für den Tipp! :)

    unter den üblichen +300g

    Myog huaraches, z.b. Aus vibram cherry Sohlenmaterial. ChristianS hatte im blauen mal seine gewohnt professionell anmutende Version vorgestellt. Ansonsten natürlich einfach auch mit einer der vielen huaraches Schnürungen.

    Danke! Das schaut sehr spannend aus und geht ziemlich in die Richtung, die mir vorgeschwebt hat. Ich glaube, daran werde ich mich mal versuchen. :)

    Mit der Vibram Supernewflex-Sohle würde es leichter werden. Meine (nicht im Huaraches-Style, sondern mit Gummibändern über den ganzen Fuß, so dass auch Socken getragen werden können) wiegen 98g in Größe 41. Und das Packmaß ist gegenüber Decathlon (197 g in der größten Größe) und Co natürlich auch genial. Auf Bikepackingtouren schiebe ich die Vibramteile in die Decathlon-Latschen von meinem Mann und schnalle sie außen seitlich rechts und links an der Ortlieb-Arschrakete fest.

    Danke für den Hinweis! :) Wie ist die vom Grip und der Dämpfung her so? Hast du die 4 mm oder 6 mm Version?
    Genau, das wäre auch mein Plan, also eher so Sandalen-artig, weil ich sie im Camp auch mit (ggf. dickeren) Socken tragen können möchte. :)

    Cool Danke! Ist zwar etwas weniger "technisch", als ich es mir vorgestellt habe, aber für 4 € und ~100 g kann man sie ja auf jeden Fall einfach mal ausprobieren. ^^:thumbup:

    unter den üblichen +300g

    Myog huaraches, z.b. Aus vibram cherry Sohlenmaterial. ChristianS hatte im blauen mal seine gewohnt professionell anmutende Version vorgestellt. Ansonsten natürlich einfach auch mit einer der vielen huaraches Schnürungen.

    Danke! Das schaut sehr spannend aus und geht ziemlich in die Richtung, die mir vorgeschwebt hat. Ich glaube, daran werde ich mich mal versuchen. :)

    outdoorrama
    9. November 2024 um 21:20

    Ah Danke für den Link! Ich hatte noch gedacht, dass ich einen Thread gesehen hatte, der speziell dafür war, aber hab ihn dann auf die Schnelle nicht mehr gefunden... my bad:rolleyes:

    Hallo in die Runde,

    kennt jemand in Europa verfügbare Sandalen oder notfalls Flip-Flops/Schlappen, die deutlich unter den üblichen +300g pro Paar in Größe 46 wiegen?

    Also vom Stil her sowas wie z.B. die Xero Shoes Aqua Cloud oder die Primal Sandals von Earth Runners, nur eben deutlich leichter. Die geplante Anwendung wäre als Camp-Schuh, für die Stadt and Restdays und evtl. für Wasserdurchquerungen. Die oben genannte Schaumstofflösung finde ich rein fürs Camp zwar sehr spannend, als Allrounder erscheinen sie mit aber nicht robust und auch griffig genug.

    Ich war von den Traverse (FÜR MICH!) sehr enttäuscht.

    Trage sonst Terraventure (am liebsten bisher die 3er) und hatte die Traverse auf dem CDT 2024 kurz ausprobiert. Besonders die schnelltrocknende Einlage hat mich gereizt. Fand sie wesentlich weniger komfortabel und weniger agil und sie haben sich für mich viel schwerer angefühlt. Ich bin schneller ermüdet. Hab sie in Leadville nach 300km in die Tonne gekloppt als ich nach einem schnellen Abstieg bei Gewitter blaue Flecken an meinen Fußsohlen bekommen habe. Nix für mich. Heißt aber nicht, dass das nicht die perfekten Schuhe für jemand anderes sind.

    Die Passform ist aber wie bei den Terraventure, und Ultraventure, nicht wie bei Pursuit und MTN Race. Bei denen kriege ich üble Blasen an der Fersen.

    Absolut, Komfort und Passform sind da sicher sehr individell. Ich hab zusätzlich auch eigene orthopädische Einlagen verwendet. Wie viel das ausgemacht hat, kann ich aber nicht sagen, da ich sie nie ohne probiert habe.

    Wäre ein synthetischer Quilt auch eine Option für dich?

    Ach, dieses Mini-Packvolumen von Daune ist höchst attraktiv. Allerdings kann man Synthetik vielleicht einfach mal waschen - auch nicht zu verachten...

    Ja, das stimmt natürlich. Bzgl. waschen, was man so hört soll das ja bei Daune mit dem richtigen Waschmittel und Trockner + Tennisbällen auch ganz gut gehen. Ich hab mich da selber aber auch noch nicht drüber getraut.^^

    Hier auch von mir ein kurzer Langzeit-Erfahrungsbericht zu den Topo Athletic Traverse:

    Die Größe 47 passt mir von der Länge her sehr gut, von der Breite könnten sie tatsächlich noch eine Spur breiter sein, es ist aber noch absolut im grünen Bereich. Zum Vergleich bei Salomon passen mir die 46 2/3 von der Länge gut, sind mir mittlerweile aber deutlich zu schmal für meinen Geschmack. Meine Lowa Renegade passen mir in 47 gut, könnten aber auch etwas breiter sein.

    Für den Kontext, ich hatte sie letztes Jahr auf dem Te Araroa auf der Südinsel in Neuseeland dabei. Das Gelände ist dabei sehr abwechslungsreich und von Strand, über sumpfigen Wald, viel Steppe bis hin zu richtigem Gebirge war alles dabei.

    Der Komfort hat mich absolut überzeugt. Lediglich nach der ersten langen Etappe hatte ich einmal Blasen hinten an den Fersen. Nachdem die verheilt waren, kamen zum Glück keine mehr nach und ich war Beschwerde-frei bis zum Schluss.

    Auch vom Grip her sind sie m.M.n. wirklich gut. Also selbst in steileren/felsigeren oder feuchten Passagen hatte ich damit nie Probleme.

    Einziges Manko war für mich der bauartbedingt fehlende Schutz der Knöchel, da ich auf den engen und oft überwachsenen Wegen regelmäßig mit der Außenkante des einen Schuhs am anderen Knöchel hängen geblieben bin und das war dann nach einer Weile wirklich schmerzhaft, sobald die Stelle mal offen war. Und auch bei Geröll vermisste ich den extra Schutz höherer Schuhe. Das ist gilt aber natürlich für alle Halbschuhe und nicht nur für die Topos.

    Von der Haltbarkeit war ich in Summe angetan. Gefühlt haben sie sich die ersten ~750km sehr gut geschlagen mit wenig Verschleiß. Einzig das Mesh der Oberseite ist dort eingerissen, wo sich der Schuh beim Gehen ständig knickt und diese Zehenschutz-Verstärkung aufhört. Die Stelle hab ich dann provisorisch genäht um das Weiterreißen zu stoppen und das hat dann auch gehalten (sieht man am 1. Foto unten in schwarz). Von der Sohle und der Dämpfung konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt keine wirklichen Einschränkungen feststellen.

    Die 2 letzen großen Etappen waren dann in deutlich alpinerem und schrofferem Gelände (Waiau Pass und Richmond Ranges) und das hat mir dann schon die Grenzen der Schuhe aufgezeigt. Nach diesen knapp 2 Wochen und ~200km waren sie dann echt durch, wie man an den Fotos nur unschwer erkennen kann...^^

    Fazit: In Summe war ich durchaus zufrieden mit ihnen und ich hab mir dann für die letzten beiden kürzeren Etappen gleich vor Ort ein neues Paar gekauft. ;) Für Touren in primär leichtem bis mittlerem Gelände werde ich sie weiterhin verwenden. Ich denke für primär alpinere Touren werde ich aber in Zukunft eher wieder zu etwas robusteren Schuhen greifen, die auch etwas mehr Schutz bieten.

    Das ist gemesen für eine Lage nehm ich an?

    nee beide Lagen. An den Loft von guter 850er Daune kommst mit Apex ohnehin nicht ran, das Packmaß mal ganz außer Acht gelassen :)

    Ah alles klar, meine Werte waren pro Lage, also ins Summe gut 5cm. Aber trotzdem sehr respektable Werte. :)
    Ja, das stimmt leider. Ich würde ja eigentlich gerne aus Tierwohl-Gedanken mehr weg von Daune, bzw. weniger/keine neuen Produkte kaufen, aber von der Funktion her sind sie wohl leider immer noch unübertroffen...:rolleyes:

    Mich machen beim +6°C Modell eher die nur 150/170g Daunen skeptisch,

    ich habe 160g Daunen im WM Everlite (da keine Kapuze gewichtstechnisch halbwegs vergleichbar) und bis 10 Grad geht das mit entsprechender Matte schon in Ordnung, darunter habe ich es bisher nicht freiwillig getestet. Die Limit Temperatur beim Robens ist dann eben auch eine solche und ich würde eher die Comfort Temp in Betracht ziehen.

    Danke, dass ist gut zu hören! Hast du bei deinem WM Everlite zufälligerweise mal den Loft gemessen?
    Bei meinem Quilt mit 100g/m^2 APEX komme ich da nämlich nur auf ca. 2,5-3 cm.

    ja als ich ihn vor paar Jahren neu gekauft habe, kam ganz gut hin mit der Hersteller Angabe von 7,5 cm... übrigens hat er 185g Daune, nicht 160g wie in meinem Hirn fälschlicherweise abgespeichert

    Alles klar, Danke! Das ist doch sehr ordentlich und deutlich mehr als bei meinem APEX Quilt... Das ist gemesen für eine Lage nehm ich an?

    Mich machen beim +6°C Modell eher die nur 150/170g Daunen skeptisch,

    ich habe 160g Daunen im WM Everlite (da keine Kapuze gewichtstechnisch halbwegs vergleichbar) und bis 10 Grad geht das mit entsprechender Matte schon in Ordnung, darunter habe ich es bisher nicht freiwillig getestet. Die Limit Temperatur beim Robens ist dann eben auch eine solche und ich würde eher die Comfort Temp in Betracht ziehen.

    Danke, dass ist gut zu hören! Hast du bei deinem WM Everlite zufälligerweise mal den Loft gemessen?
    Bei meinem Quilt mit 100g/m^2 APEX komme ich da nämlich nur auf ca. 2,5-3 cm.

    Ich schaue auch gerade nach Sommerquilts, aber mich irritiert die geschlossene Fußbox für einen Sommerquilt beim Robens. Mein Quilt bis in den -2° Grad-Bereich hat eine und da finde ich die Konstruktion super, aber im Hochsommer?

    Stimmt, das ist natürlich eine Einschränkung. Da ich eher zu kalten Füßen neige^^, wäre das bei mir wahrscheinlich eher kein Problem. Ich hab einen DIY synthetischen Quilt mit 100g/m^2 APEX mit Zipper-Fußbox und die verwende ich eigentlich quasi immer nur geschlossen, außer wenn ich ihn im Winter über meinem Daunen-Schlafsack verwende. Der ist mir aber tatsächlich bei uns in den Bergen selbst im Sommer leider meistens zu kalt.

    Daher machen mich beim +6°C Modell eher die nur 150/170g Daunen skeptisch, das ist ja im Bereich von wärmeren Daunen-Jacken und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man damit einen vernünftigen und auch gleichmäßigen Loft zusammen bekommt. Wäre wahrscheinlich für mich Frostbeule nur bei wirklich warmem Wetter ausreichend. ^^
    Nachträgliches overfilling wäre aber vielleicht eine Option, wenn man sich die Arbeit machen will...

    Wäre ein synthetischer Quilt auch eine Option für dich?
    Z.B. die von GramXpert sind ja preislich in einer ähnlichen Größenordnung und in der 100g/m^2 Version auch ähnlich schwer.
    Hab selber aber keine Erfahrungen mit denen direkt, aber was man so hört/ließt sollen sie ja gut sein...