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  • Mit pitschnasser Bib fahren habe ich schon zwei, drei Mal ausgetestet und immer bereut. Nicht immer lagere ich in der Nähe vom Gewässer (eher im Gegenteil, das versuche ich zu vermeiden). Handtuch-Methode funktioniert mit dem Airlite Towel eher so semi, das habe ich schon getestet.

    Kann man auch tagsüber machen beim Mittagpäusschen. Und dann sofort zum trocken aufhängen (nach der Handtuch-Drauflatschmethode). Klar ist noch feucht, aber nicht mehr pitschnass.

    Ich werde das mit einer Bib mal auf ein paar Wochenend-Touren austesten, aber habe da so meine Zweifel ob das mir über mehrere Wochen taugt.

    Meine Idee ist sie als lange Hose zu verwenden falls es mal Abends im Lager doch eher kühl und windig ist (gerade in der Höhe von Montenegro kann das von Vorteil sei)

    Dann eher eine lange Unterhose ?

    80g Liod Unterwäsche vs 84g Regenhose. Und vom Packmaß nehmen die sich auch kaum was. Warum sollte da darauf verzichten, dass sie winddicht und stark wasserabweisend ist? Die Temperaturen in der die Liod Sinn ergeben würde werden wohl kaum vorkommen. Wind und Regen schon eher.

    Leider nicht mit meinen Carbon-Sattelstreben kompatibel.

    Naaah, das ist nicht der Quickrack. Der Quickrack wird an der Sattelstütze befestigt. Musste erst ganz kurz innehalten wieso die Sattelstreben ein Problem sein sollten, die kommen gar nicht damit in Kontakt.

    Achso den klassischen Gepäckträger meinst du. Ich dachte du spielst auf diese waagerechten Plateaus, die an der Sattelstütze befestigt werden, an.

    Was wäre dein Plan mit dem Quickrack? Oben drauf einen Packsack schnallen? Weil wenn ich daran seitlich Panniers anbringen soll kann ich mir das auch sparen und weiterhin mein Adventure-Rack nutzen.😅

    An sich ist das Rack auch echt genial, da ich mir damit nie Gedanken um Gewackel machen musste. Musste nur darauf achten dass ich mit der Ferse nicht dran komme. Aber das steht halt schon hart im Wind.

    Eine Carbon-Sattelstütze ist tatsächlich maximal ungünstig für ein Bikepacking-Fahrrad.

    Die Sattelstütze ist nicht das Problem. Da geht das allermeiste dran. Die Streben vom Sattel schon eher. Nur leider passt mir der Sattel wie Arsch auf Eimer, weshalb ich mich vor einem Wechsel sträube.

    Ich hab mit dem Nemo Dragonfly angefangen. Das gab es irgendwann mal für wenig Geld beim lokalen Globetrotter. Da habe ich zugeschlagen. Nutze ich immer mal wieder, da es bis auf das Gestänge in meine Ortlieb Fronttasche inklusive Isomatte passt. Vielleicht ist das was für dich? Natürlich kein Leichtgewicht.

    Kann man leider nicht, wie viele andere (semi-) freistehende Zelte auch, mit dem Außenzelt zuerst aufbauen. Mit dem Groundsheet eventuell, aber das kommt für mich nicht in Frage. Bin deshalb aktuell auf Trekkingstockzelte oder sowas wie dem Rainbow fixiert.

    Ansonsten lass ich dir mal eine "Packliste" von einem Bikepacker da, den ich mal unterwegs getroffen hatte. Der war von Reutlingen nach Dortmund unterwegs. Der hatte nur nen kleinen Rucksack dabei. Ich glaube mehr UL geht nicht. Allerdings hat der die Nacht auch ziemlich gebibbert und gejammert. War wohl eher Fraktion Stupid light

    Aua.


    WonderBär wilde Idee, ich hätte Angst um meine Speichen 🙃

  • WonderBär wilde Idee, ich hätte Angst um meine Speichen 🙃

    Mir wären ja eher die Speichen zu schmutzig für meine frisch gewaschenen Klamotten 8o

    Mir ist auch nicht ganz klar, wie das sinnvoll funktionieren könnte

    “Genius is 1% inspiration and 99% perspiration” --- Thomas Edisson ;):*

    Nachdem das erste zugegeben triviale Prozent gelegt wurde, sehe ich noch satte 99% Raum für Selbstverwirklichung und Unsterblichkeit!!

    Go for it!!

    4 Mal editiert, zuletzt von WonderBär (1. Februar 2026 um 22:59)

  • Ist das gesetzt ? bei meinen Touren habe ich gemerkt, dass der klassische Sattelträger die günstigere, variablere und einfachere Variante ist. Und die einbussen bei Aerodynamik und Gewicht ist fast vernachlässigbar, wenn man z.B. den Quickrack nutzt.

    Seatbag vs Rack

    Der Quickrack wiegt 600 Gramm und 2x Panniers nochmal 1KG zusammen. Außerdem sind sie nicht so aerodynamisch wie eine Arschrakete. Das ist ordentlich Gewicht und auch nicht die geforderte Aerodynamik vom Eingangspost.

    Dafür gibt es das doppelte Volumen, gute Packmöglichkeit und einen tiefen Schwerpunkt. Ist aber nicht die Anforderung aus dem Eingangspost.

    Regenhose

    Eine Regenhose würde ich auf jeden Fall mitnehmen, wenn's etwas kühler wird, ist sie ein absoluter Gamechanger. Und wenn schon zwei Bibshorts mitgenommen werden, weil eine nasse ein Problem ist, dann ist es unlogisch auf die Regenhose zu verzichten.

    Mesh-Schlauch zum Trocknen

    Warum nicht einfach ein Scheibenrad hinten mit Lüftungsschlitzen und Klappe zum Einfüllen? Das wäre aerodynamisch optimal und nen Schleudergang gibt es auch.

  • Der Quickrack wiegt 600 Gramm und 2x Panniers nochmal 1KG zusammen. Außerdem sind sie nicht so aerodynamisch wie eine Arschrakete. Das ist ordentlich Gewicht und auch nicht die geforderte Aerodynamik vom Eingangspost.

    Achso den klassischen Gepäckträger meinst du. Ich dachte du spielst auf diese waagerechten Plateaus, die an der Sattelstütze befestigt werden, an.

    Was wäre dein Plan mit dem Quickrack? Oben drauf einen Packsack schnallen? Weil wenn ich daran seitlich Panniers anbringen soll kann ich mir das auch sparen und weiterhin mein Adventure-Rack nutzen

    Option mit Packsack oben drauf (in der Linie zum Velo) habe ich gemeint. Die Vielseitigkeit hat mich einfach überzeugt. Mit den Panniers ist eh viel zu viel Volumen. Sonst fand ich mal die Aeroe noch recht interessant.

  • Drei Anmerkungen von mir:

    +1 für den Tailfin Träger. Ich hab den Aeropack mit einer selber gemachten Tasche, weil es damals noch nicht die Variante mit den Außentaschen gab. Oben drauf ein Gurt quer und ein Spanngummi. Was ich mag: größer als Arschrakete, bombenfest auf leichtem MTB Terrain, schnell abgemacht, kein Problem mit Carbon-Rahmen/Sattelstütze, kein Scheuern, praktisch zum packen, nicht im Weg wie Panniers beim Schieben oder Tragen. Anschraubmöglichkeiten für Cages, Flaschenhalter oder Befestigungen für zB die Zeltstangen seitlich. Ich finde etwas zusätzlichen Stauraum hilfreich, Rucksack mag ich nicht so.

    Arschteuer leider.

    Kram an der (Feder)Gabel:

    Ich habe teilweise 950 ml Flaschen in normalen Flaschenhaltern dran gehabt, die fliegen auf raueren Abfahrten dauernd raus und brauchen zusätzliche Sicherung. Zu zweit transportiere ich für uns beide oft insgesamt 4 l und hatte dann vorne auch schon 2x1,5l Nalgene in Cages dran. Das hält Bombenfest. Insgesamt ist aber zu viel Gewicht an der Gabel meiner Meinung nach suboptimal, wenn man nicht ausschließlich auf Asphalt/Forstautobahn unterwegs ist. Das Fahrverhalten der Kiste ist bescheiden...

    Gewicht:

    Du schreibst ja das unbedingt zB eine Küche mit muss. Ich ticke eigentlich auch so. Schon allein wegen dem Kaffee am morgen und der Möglichkeit was warmes in den Bauch zu kriegen wenn man wild übernachtet. Ausreichend warmes Schlafsetup/Ersatzklamotten sind mir auch wichtig, wenn man auf längeren Touren das Wetter nicht so genau absehen kann oder man die Möglichkeit für Übernachtung in den Bergen haben möchte. Aber: ich werde das nächste Mal noch viel mehr auf das Gewicht schauen. Denn sobald viele Höhenmeter oder gelegentliche Tragepassagen dabei sind, viel Wasser transportiert werden muss - es macht sich einfach jedes kg mehr wirklich stark bemerkbar - hätte ich nicht gedacht, man denkt ja immer, man hat den Kram nicht auf dem Rücken wie beim Wandern...

    Edit: Insgesamt bedeutet das für mich/uns, dass die nächste Tour auf jeden Fall spartanischer wird - vielleicht nicht ganz ultra-cycling-mässig aber auch nicht mehr mit Küche (locker -500g) und vielen Ersatzklamotten, leichterer Quilt -200, leichtere Matte -200, Tarp statt Zelt (= -200g Stangen), nur eine 10.000er power bank -300 usw...

    Einmal editiert, zuletzt von mochilero (3. Februar 2026 um 15:59)

  • Drei Anmerkungen von mir:

    +1 für den Tailfin Träger. Ich hab den Aeropack mit einer selber gemachten Tasche, weil es damals noch nicht die Variante mit den Außentaschen gab. Oben drauf ein Gurt quer und ein Spanngummi. Was ich mag: größer als Arschrakete, bombenfest auf leichtem MTB Terrain, schnell abgemacht, kein Problem mit Carbon-Rahmen/Sattelstütze, kein Scheuern, praktisch zum packen, nicht im Weg wie Panniers beim Schieben oder Tragen. Anschraubmöglichkeiten für Cages, Flaschenhalter oder Befestigungen für zB die Zeltstangen seitlich. Ich finde etwas zusätzlichen Stauraum hilfreich, Rucksack mag ich nicht so.

    Arschteuer leider.

    Dein letzter Kommentar dazu trifft perfekt den Punkt warum ich nicht Mal darüber nachdenke 🙃

    Kram an der (Feder)Gabel:

    Ich habe teilweise 950 ml Flaschen in normalen Flaschenhaltern dran gehabt, die fliegen auf raueren Abfahrten dauernd raus und brauchen zusätzliche Sicherung. Zu zweit transportiere ich für uns beide oft insgesamt 4 l und hatte dann vorne auch schon 2x1,5l Nalgene in Cages dran. Das hält Bombenfest. Insgesamt ist aber zu viel Gewicht an der Gabel meiner Meinung nach suboptimal, wenn man nicht ausschließlich auf Asphalt/Forstautobahn unterwegs ist. Das Fahrverhalten der Kiste ist bescheiden...

    Ja das mit dem Fahrverhalten ist auch einer der Gründe warum ich abspecken möchte. Auf gerader Strecke kein großes Thema, sobald aber etwas Handling gefragt wird merkt man das Gewicht der Gabeltaschen und Lenkerrolle schon. Das ist auch mein Hauptgrund warum ich am liebsten auf die Rolle verzichten würde, müsste dafür aber zu viele Abstriche in Sachen Komfort machen (ist ja immernoch Urlaub und kein Ultra-Race).

    Gewicht:

    Du schreibst ja das unbedingt zB eine Küche mit muss. Ich ticke eigentlich auch so. Schon allein wegen dem Kaffee am morgen und der Möglichkeit was warmes in den Bauch zu kriegen wenn man wild übernachtet. Ausreichend warmes Schlafsetup/Ersatzklamotten sind mir auch wichtig, wenn man auf längeren Touren das Wetter nicht so genau absehen kann oder man die Möglichkeit für Übernachtung in den Bergen haben möchte. Aber: ich werde das nächste Mal noch viel mehr auf das Gewicht schauen. Denn sobald viele Höhenmeter oder gelegentliche Tragepassagen dabei sind, viel Wasser transportiert werden muss - es macht sich einfach jedes kg mehr wirklich stark bemerkbar - hätte ich nicht gedacht, man denkt ja immer, man hat den Kram nicht auf dem Rücken wie beim Wandern...

    Wenns nur um den morgendlichen Kaffee gehen würde wäre mein Esbit Setup von meiner Trekking-Packliste ideal und seeehr UL. Aber da ich es mir finanziell und zeitlich nicht leisten möchte jeden Tag 1-2 Mal einzukehren kommt da das minimale Setup an seine Grenzen. Trekkingnahrung würde theoretisch funktionieren, bekommt man aber im Balkan echt nur in den großen Städten.

    Mit meiner jetzigen Küche erkaufe ich mir für +221g Basisgewicht (und etwas Volumen) viel Freiheit.

    Edit: Insgesamt bedeutet das für mich/uns, dass die nächste Tour auf jeden Fall spartanischer wird - vielleicht nicht ganz ultra-cycling-mässig aber auch nicht mehr mit Küche (locker -500g) und vielen Ersatzklamotten, leichterer Quilt -200, leichtere Matte -200, Tarp statt Zelt (= -200g Stangen), nur eine 10.000er power bank -300 usw...

    Tarp dann mit Ridgeline oder wie habe ich die -200g Stangen zu verstehen?

    Wie oben bereits geschrieben fehlt mir beim Tarp die Privatsphäre auf dem Campingplatz. Klar könnte man ein Pyramidentarp à la Bonfus Middus nehmen, das ist dann aber am Ende nichts anderes als ein doppelwandiges Trekkingstockzelt 🫠


    Ich habe mir mal die Zeit genommen euer Feedback in eine theoretische neue Packliste umzuwandeln. Die mit einem Stern markierten Items wären Neuanschaffungen. Bei einigen Items habe ich mehrere Optionen gelistet und bei meinem Favoriten (Stand heute) die Anzahl auf 1 gesetzt.

    Wie ihr seht sind noch ein paar Entscheidungen offen, vor allem beim Thema Zelt.

    Es gäbe aber noch weiteres Einsparpotential wie leichtere Flaschen & Halter, Platy-Bottle statt Kopfkissen oder das Weglassen der Nitecore Powerbank.

    Kosten würden sich je nach Preisentwicklung in den nächsten Wochen und Monaten auf ca 920€ belaufen. Im Gegenzug bekomme ich durch den Verkauf der übrigen Taschen hoffentlich um die 220-250€ wieder rein.

  • Tarp dann mit Ridgeline oder wie habe ich die -200g Stangen zu verstehen?

    Ich würde dann halt doch notfalls eines oder beide Räder in den Shelter-Aufbau integrieren (wenn es lokal keine Bäume/Stöcke gibt - früher war ich auch mit Tarp unterwegs). Aktuell haben wir das xmid 2 mit carbonstangen. Aber du hast Recht, auf dem Camping ist das naja, suboptimal. Wir zelten oft wild und nehmen zum waschen/erholen einmal pro Woche ein Hotel - aber manchmal muss man halt doch auf den Camping...

    Wenns nur um den morgendlichen Kaffee gehen würde wäre mein Esbit Setup von meiner Trekking-Packliste ideal und seeehr UL. Aber da ich es mir finanziell und zeitlich nicht leisten möchte jeden Tag 1-2 Mal einzukehren kommt da das minimale Setup an seine Grenzen. Trekkingnahrung würde theoretisch funktionieren, bekommt man aber im Balkan echt nur in den großen Städten.

    Ich weiß gar nicht was unsere Küche genau wiegt. Cone ca 70g, Snowpeak 1400, Kaffeebecher, zwei Löffel, dosenkocher. Aber es braucht ja auch immer einen Brennstoffvorrat, zu kaufen meist in 1l Flasche, wovon wir mindestens 500-750 ml mitnehmen damit es nicht zu viel zu Verschwendung (äh meist Verschenkung ;) ) ist. Wir waren zuletzt oft in Frankreich unterwegs. Mit der größeren Reichweite auf dem Fahrrad vs. Zu Fuß Versuchen wir das vielleicht mal no cook - Balkan sollte mit lokaler Kulinarik doch zumindest günstiger sein zum Einkehren ;)

  • Ich würde dann halt doch notfalls eines oder beide Räder in den Shelter-Aufbau integrieren (wenn es lokal keine Bäume/Stöcke gibt - früher war ich auch mit Tarp unterwegs). Aktuell haben wir das xmid 2 mit carbonstangen. Aber du hast Recht, auf dem Camping ist das naja, suboptimal. Wir zelten oft wild und nehmen zum waschen/erholen einmal pro Woche ein Hotel - aber manchmal muss man halt doch auf den Camping...

    In Großstädten wie Budapest oder Split gehe ich auch lieber ins Hostel/Hotel. Im ländlichen Raum eher schwierig. Da ich unterwegs oft spontan umplane lässt sich sowas im Vorhinein sehr schlecht vorhersagen wo ich sein werde wenn eine solche Nacht ansteht.

    Je nachdem wie gut ich unterwegs aufladen und waschen konnte gönne ich mir alle 4-7 Tage eine Unterkunft. Ansonsten Wildcanping, da wäre ein Tarp sicher eine gute Idee.

    Balkan sollte mit lokaler Kulinarik doch zumindest günstiger sein zum Einkehren ;)

    Kenne bisher nur Slowenien, Kroatien und Bosnien. Slowenien durchschnittlich etwas günstiger als D/AT. Kroatien ist in den Touri-Regionen sau teuer, ansonsten ähnlich wie Slowenien. Bosnien ist wirklich ein Schnapper (ca. halber Preis vs D/AT). Eine Einkehr war oft günstiger als ein Einkauf im Dorfladen. Supermärkte gibts nur in größeren Städten.

    Bin auf die Situation im restlichen Balkan gespannt.

  • Kosten würden sich je nach Preisentwicklung in den nächsten Wochen und Monaten auf ca 920€ belaufen. Im Gegenzug bekomme ich durch den Verkauf der übrigen Taschen hoffentlich um die 220-250€ wieder rein.

    Uff - das Geld würde ich dann lieber in Kaffee-Stops und Essengehen investieren.

    Ich weiß nicht, ob es was bringt aber hier meine Liste, die für eine Tour zu zweit ausgelegt ist. Alleine würde ich ein Tarp nehmen und die Fronttasche weglassen: https://lighterpack.com/r/rt1479

  • Kosten würden sich je nach Preisentwicklung in den nächsten Wochen und Monaten auf ca 920€ belaufen. Im Gegenzug bekomme ich durch den Verkauf der übrigen Taschen hoffentlich um die 220-250€ wieder rein.

    Uff - das Geld würde ich dann lieber in Kaffee-Stops und Essengehen investieren.

    Ich weiß nicht, ob es was bringt aber hier meine Liste, die für eine Tour zu zweit ausgelegt ist. Alleine würde ich ein Tarp nehmen und die Fronttasche weglassen: https://lighterpack.com/r/rt1479

    Das wären ja die maximalen Kosten. Die Taschen finanzieren sich einigermaßen selbst durch die Verkäufe. Das einzige, was wirklich angeschafft werden muss, damit das Taschenkonzept aufgeht, wäre ein neues Zelt. Und das könnte ich bestimmt auf der einen oder anderen Trekkingtour verwenden.

    Da gäbe es die Budget-Variante mit dem Lanshan 2 Pro (wie hast du das bitte für 100€ ergattert? Silnylon nehme ich an?) oder die etwas teureren.

    Das Lanshan wäre mir zu schwer fürs Trekking, weshalb ich hier eher gewillt bin etwas Geld zu investieren.

    Alles darüber hinaus ist Bonus. Da schreibe ich mir die Tage mal ne Tabelle wo die meißten Gramm pro Euro gespart werden.


    Tarp habe ich schon begründet warum es nicht in Frage kommt.

  • Da schreibe ich mir die Tage mal ne Tabelle wo die meißten Gramm pro Euro gespart werden.

    Hm, ich finde die Kosten "pro Tag on Trail" oft interessanter. So wie, "ich kann 100€ pro Tag für ein Hotel zahlen, oder 5€ für ein Hilleberg"

    Gute Idee, habe ich direkt mal umgesetzt:

    • Ich habe beim Preis pro Nacht (PPN) 30 Nächte pro Jahr angesetzt. Darauf komme ich beim Bikepacking mindestens.
    • Die Kosten sind inklusive Versand, Zollgebüren (falls welche anfallen) und zusätzlichen Stagen (PolyPole und Strut beim Protrek, Z-Flick Poles beim X-Mid und SMD und die 3FUL Stangen beim Lanshan)
    • Gewicht natürlich auch inklusive Gestänge
    TypAktuellGewicht aktuellNeuGewicht neuKostenErsparnis€/gPPN 1 JahrPPN 5 Jahre
    ZeltMongar 21761gTT Rainbow839g400€922g0,43€4,44€2,67€
    ZeltMongar 21761gTT Protrek793g385€968g0,40€4,28€2,57€
    ZeltMongar 21761gDurston X-Mid 1 (3S)896g377€865g0,44€4,19€2,51€
    ZeltMongar 21761gSMD Skyscape Trekker946g367€815g0,47€4,30€2,56€
    ZeltMongar 21761gLanshan 2 Pro Silpoly1041g231€720g0,32€2,57€1,54€
    IsomatteX-Lite LW508gUltra 1R Mummy MW375g110€133g0,83€3,67€0,73€
    IsomatteX-Lite LW508gNemo Tensor Elite RW295g275€213g1,29€9,17€1,83€
    RegenjackeMontbell260gRab Cinder Downpour185g100€95g1,05€3,33€0,67€

    Für Alternativvorschläge - vor allem beim Thema Regenjacke - bin ich sehr dankbar.

  • So Thema Zelt ist zum Glück erledigt. Bei der Regenjacke tendiere ich aktuell zu meinem Rock Front Rain Hoody - das muss ich aber erstmal austesten ob das Konzept mechanische Ventilaton auf dem Rad überhaupt aufgeht. Alternativ besitze ich inzwischen die kapuzenlose Van Rysel Rennradjacke oder ich investiere doch in eine neue. Abwarten.

    Ich drehe mich aber aktuell beim Taschen- und Packkonzept im Kreis.

    Aktuell wäre meine Idee folgende:

    • Rahmentasche: Ortlieb Frame Pack RC 4L; Gestänge, Heringe, Elektronik, Schloss, Firet Aid, Hygiene, Werkzeug, Ersatzteile, evtl. Essensreste, Campschuhe
    • Oberrohrtasche: Snacks, Regenjacke, zeitweise Powerbank
    • Lenkertasche: Ortlieb Handlebar Pack Small; Kochset, Isomatte, Zelt
    • Arschrakete: Quilt, Klamotten
    • (Optionale Stem Bag: Snacks, Sonnencreme)

    Eine Idee wäre es noch die Isomatte eingerollt in den Topf zu stecken und das restliche Kochset in der Rahmentasche zu lagern (falls der Platz dazu ausreicht). Das würde die Lenkertasche noch etwas schmaler machen.

    Bei der Oberrohrtasche achwanke ich zwischen der Cyclite Large und der 2L Apidura Racing. Sehs irgendwie nicht den Preis für die Cyclite zu zahlen, aber die Klappe und die Möglichkeit zum anschrauben sind schon nice. Gäbe sonst noch die Restrap (vernäht nicht verschweißt) und ganz günstig die Zefal (Einweg-RV).

    Schwieriger ist die Wahl bei der Arschrakete. Eigentlich brauche ich gar nicht viel Volumen, andererseits würde ich eventuell etwas Volumen vorne am Lenker einsparen.

    Die kleine Cyclite gäbe es aktuell für gute 100€, ist aber vermutlich etwas klein (Shop hat 5,5 statt 8L gemessen) - die große ist doch arg teuer und vermutlich viel zu überdimensional. Von Apidura gäbe es die Racing 7L und Expedition 9L. Oder die Ortlieb 11L.

    Mit der 11L Tasche könnte ich vorne theoretisch abspecken, mit den kleineren wäre ich auf meine aktuelle Lenkerrolle angewiesen.

    Also lieber hinten etwas mehr Volumen (und dadurch mehr Anfälligkeit zur Instabilität) in Kauf nehmen um vorne eine minimalistischere Tasche (Cyclite Aero Bar Bag?) zu ermöglichen oder bei der Lenkerrolle bleiben (schlechteres Lenkverhalten, bissl aero aber das ist eher egal)?

  • Volumen > Gewicht. Ich möchte vor allem etwas windschnittiger werden.

    Bist du immer noch bei dieser Prämisse?

    Weil deine Überlegungen sowohl mit einem Regenjacken Hoodie wie auch mit einer kleineren Arschrakete zugunsten einer breiteren Lenkerrolle und dazu noch Stem Bags, weit davon entfernt sind.

    Und die Instabilität wird auch nicht besser, wenn das Gewicht am Lenker ist.

    Und wegen der OR-Tasche: Prüfe vorher ob du du beim Absteigen daran hängen bleibst, sonst ist es echt nervig.

  • Meiner Erfahrung nach sollte vorne am Lenker nicht mehr wie ein Kilo hängen. Und am der Gabel gar nix.

    Da bietet sich ein eingerollter Schlafsack an. Hält man den Kopf tief kann das auch aerodynamisch sinnvoll sein, weil die Luft im einem herum geleitet wird, da würde ich aber nicht drauf vertrauen...

    Das schwere an den Rahmen, den restlichen leichten Kram in die Ar*Charakter. Getränke auch hinten am Sattel, um die Ar*chrakete am Wackeln zu hindern, ans Unterrohr oder oben auf die Sattelstreben.

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Seh ich genauso Zopiclon . Ich habe nur den Verdacht, dass TO die Anforderungen an das Setup im Laufe der Recherche geändert hat.

    Getränke an der Arschrakete hängt vom Modell ab (Sattel + Stabilisierer + Arschraket), das kann auch nach hinten losgehen. Und ich würde sie zusätzlich mit einem Gummi sichern.

    Smart wäre noch einen Auflieger zu montieren und die Lenkerrolle längs darunter zu hängen. Das wäre aerodynamisch.

  • Danke euch für den Input.

    Volumen > Gewicht. Ich möchte vor allem etwas windschnittiger werden.

    Bist du immer noch bei dieser Prämisse?

    Weil deine Überlegungen sowohl mit einem Regenjacken Hoodie wie auch mit einer kleineren Arschrakete zugunsten einer breiteren Lenkerrolle und dazu noch Stem Bags, weit davon entfernt sind.

    Ja gilt weiterhin, nur war sie hauptsächlich auf den Inhalt der Taschen bezogen (Silpoly vs DCF z.B.) und dass ich die Gabeltaschen und das Adventure Rack loswerden wollte.

    Bzgl. der Regenjacke: Erstmal nutzen was da ist (Rain Hoody oder Van Rysel Jacke) und dann im Zweifel upgraden. Aktuell würde ich die 100-200€ gerne woanders investieren (ich liebäugel mit dem Corus Dura).

    Meine Gedanken zur Klamottenwahl habe ich im Thread schon mehrfach erörtert.

    Eine Stem Bag macht in Sachen Windschnittigkeit kaum Unterschiede, vor allem wenn sie hinter der Lenkerrolle eh verschwindet.

    Meiner Erfahrung nach sollte vorne am Lenker nicht mehr wie ein Kilo hängen. Und am der Gabel gar nix.

    Da bietet sich ein eingerollter Schlafsack an. Halt man den Kopf tief kann das auch aerodynamisch sinnvoll sein, weil die Luft im einem herum geleitet wird, da würde ich aber nicht drauf vertrauen...

    Das schwere an den Rahmen, den restlichen leichten Kram in die Ar*Charakter. Getränke auch hinten am Sattel, um die Ar*chrakete am Wackeln zu hindern, ans Unterrohr oder oben auf die Sattelstreben.

    Thema Wasser ist (fast) keine Baustelle. Bisher haben mir die 1,5L in den Flaschen tagsüber immer gereicht. Wenns Abends ein Dry Camp wird, hatte ich mir für die letzten Kilometer eine PET Flasche auf die Lenkerrolle geschnallt - dafür besitze ich seit kurzem die Platy Bottle. Allerdings sind gerade auch zwei Flaschenhalter mit seitlicher Entnahme auf dem Weg zu mir da ich mit der neuen Rahmentasche vielleicht etwas mehr Volumen ins Rahmendreieck bekomme.

    Zur Arschrakete: Meine Erfahrungen mit denen sind wie gesagt null (kann mir von einem Kumpel später eine ausleihen zum testen). Aber ist es nicht sinnvoller gut stopfbare Ausrüstung wie Klamotten, Zelt, Quilt, etc. in dieser zu lagern? Sowas wie Isomatte oder Kochtopf wären doch in einer Lenkerrolle besser aufgehoben?

    Seh ich genauso Zopiclon . Ich habe nur den Verdacht, dass TO die Anforderungen an das Setup im Laufe der Recherche geändert hat.

    Nö, nur die Überraschung, dass ich tatsächlich viel weniger Volumen benötige als anfangs erwartet. Theoretisch passen der 3-Jahreszeiten Quilt, Iso und Zelt in die Lenkerrolle, in der Praxis eher untauglich.

    Smart wäre noch einen Auflieger zu montieren und die Lenkerrolle längs darunter zu hängen. Das wäre aerodynamisch.

    Über Auflieger denke ich tatsächlich nach, bin mir da aber sehr unsicher. Das wäre ein komplett neues Themenfeld in das ich mich reinarbeiten und darin rumtesten müsste, würde aber ein paar interessante Taschen ermöglichen (Cyclite Aero, Restrap Aero usw.).

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