Bikepacking Shakedown

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Hallo ihr Lieben,

    nach Absprache mit den Mods würde ich gerne mit euch zusammen einen Shakedown meiner Bikepacking-Liste machen. Ich habe in meinem Kopf schon einige Ideen was verändert und weggelassen werden soll, aber ich bin da für jeden Input dankbar.

    Habe mir gestern die Zeit genommen meine Packliste vom letzten Somner so gut es geht zu reproduzieren. Manche Sachen habe ich gerade nicht direkt zur Hand (GPS aktuell verliehen z.B.) aber im Großen und Ganzen sollte sie represantiv sein. Einige Items, welche seitdem schon ausgetauscht wurden, habe ich direkt übernommen (ist also nicht komplett Original).

    Zur Visualisierung hier ein Foto vom Rad inklusive aller Taschen:

    Man muss anmerken, dass die Taschen mehr als ausreichend waren. Es hätte locker weniger gereicht, wollte es aber symmetrisch und logisch halten.

    Einsatzbereich & Prämissen:

    • Volumen > Gewicht. Ich möchte vor allem etwas windschnittiger werden. Deshalb z.B: kein DCF/UltraTNT sondern lieber Silpoly/-nylon. Gewicht sollte natürlich auch weniger werden.
    • Um das zu erreichen möchte ich vor allem meine Taschen reduzieren und teilweise austauschen. Normalerweise sagt man ja erst die Ausrüstung sammeln und am Ende einen passenden Rucksack, bzw. beim Bikepacking die Taschen zu holen. Hier möchte ich den Spieß aber mal umdrehen. Ich will also austesten wie viel Luxus und Komfort bei dem minimaleren Setup möglich wäre.
    • Ziel wäre es, nur mit Arschrakete, Rahmentasche, Oberrohrtasche und (leider) Lenkerrolle auszukommen. Am liebsten wäre es mir ohne Lenkerrolle, dafür müsste das Setup aber zu arg in Richtung Ultracycling gehen. Das wäre mir zu minimal.
    • Ich bin kein Ganzjahres-Bikepacker. Denke meine erste Wochenend-Tour wird irgendwann im Mai sein. Wenns kälter wird bin ich lieber zu Fuß unterwegs.
    • Neben ein paar Wochenend-Touren wird es dieses Jahr wieder eine mehrwöchige Auslandstour geben. Höchstwahrscheinlich wieder in den Balkan. Also hohe Temperaturen (komm ich erfahrungsgemäß mit klar), wenig Regen, das eine oder andere Sommergewitter sind erwartbar. Dazu viele Höhenmeter und eventuell die eine oder andere Nacht in der Höhe (>1000m).
    • Ich campe hauptsächlich wild. Alle 4-6 Tage schlafe ich gerne auf einem Campingplatz, um sowohl mich, die Klamotten und das Rad zu säubern. Alle 7-10 Tage mache ich auch einen Zero-Day. Dazu koche ich, selbst wenn ich Nachmittags/Abends irgendwo zur Einkehr war, mir jeden Abend ein warmes Gericht im/am Zelt.
    • Mein Schlafsarg ist ca. 200cm*65cm*50cm (l*b*h) auf der X-Lite, mit Kopfkissen und Sommerquilt als Seitenschläfer.
    • Eine Trinkveste oder gar einen kleinen Rucksack möchte ich vermeiden.

    Meine Gedanken zur Verbesserung:

    Der einfachste und günstigste Weg zur Reduzierung ist das Weglassen von Dingen. Kostet nix, wiegt nix. Ich habe mir die letzten Tage viele Gedanken darüber gemacht welchen Luxus ich auf so einer Reise gerne haben möchte und was das Minimum wäre. Bei den Klamotten habe ich schon ein paar Sachen ausgelassen die ich auf jeden Fall zu Hause lassen werde (Terrebone Jogger, Merino Longsleeve, AD Fleece, Unterhemden). Manche Sachen sind Pflicht (Kochset in irgendeiner Art), über fast alles lasse ich mit mir diskutieren ob das wirklich notwendig ist. Alleine durch den Tausch meines Racks mit Packsäcken gegen eine Arschrakete würde einiges an Gewicht und Angriffsfläche für den Wind wegfallen. Auch das Weglassen der Gabeltaschen machen mich windschnittiger (das war mir eh nie ganz geheuer an der Carbongabel). Accessory-Pack ist ein nettes Gimmick, braucht es aber nicht.

    Gedanken zu den einzelnen Kategorien:

    Taschen: 

    Mein ursprünglicheer Plan war erst, mein komplettes Set durch Cyclite Taschen zu ersetzen. Der Gewichtsvorteil gegenüber den (teilweise bereits vorhandenen) Ortlieb Taschen ist eher minimal.

    Stattdessen wäre mein aktueller Plan folgender: Rack inkl. Packsäcke, die Gabeltaschen und das Accessory-Pack fallen weg. Die Lenkerrolle bleibt, Frame Pack wird durch das 4L Frame Pack Toptube RC ersetzt. Das hat zwei Vorteile: Erstens könnte ich dadurch endlich beide Flaschen im Rahmendreieck montieren (und evtl. sogar eine dritte mitnehmen falls notwendig) und bis zu 50cm lange Zeltstangen einpacken. Dadurch kommen mehr Zeltoptionen in Frage.

    Als Arschrakete schwanke ich zwischen der 12,9L Cyclite oder der 11L Ortlieb. Für die Toptube liebäugel ich mit der großen Cyclite. In der könnte ich neben Snacks auch meine Regen- und Daunenjacke griffbereit lagern.

    Zelt:

    Die offensichtliche Baustelle ist eindeutig das Zelt. Das neue Zelt sollte auf jeden Fall ohne Bodenplane mit dem Außenzelt zuerst aufstellbar sein. Doppelwandig wäre ein nettes Feature, falls Gewicht und Packmaß das zulassen, muss aber nicht sein. Einwanding sollte das Zelt gute Belüftungsmöglichkeiten (große Tür(en)) haben.

    Nachdem ich mir möglichst viele Lagerplätze vergangener Touren in Erinnerung gerufen hatte ist mir aufgefallen, dass an den allermeisten Plätzen ein semi-freistehendes oder gar Trekkingstockzelt ohne Probleme funktioniert hätten. Deshalb ziehe ich diese aus Gewichts- und Kostengründen freistehenden Zelten vor.

    Viele der klassischen 1P-Pyramiden wie das SMD Lunar Solo sind entweder knapp bemessen oder eindeutig zu klein für mich.

    Folgende Optionen ziehe ich aktuell in Betracht:

    • Lanshan 2 Pro Silpoly
    • Tarptent Rainbow Carbonstangen
    • GG The Two
    • SMD Skyscape Trekker

    Schlafsystem:

    Der Sommerquilt ist neu und spart einiges an Gewicht und Packmaß ein. Das Kopfkissen könnte man durch die Platy-Bottle ersetzen - muss ich davor aber erstmal austesten.

    Bei der Isomatte könnte man auch was einsparen und eine sommerspezifische Matte holen (Tensor Elite?). Von der Größe dürfte im Sommer eine Regular Wide locker reichen. Bei den Exped Ultras habe ich aufgrund eigener Erfahrungen ein paar Bedenken.

    Klamotten:

    Natürlich sind die Silver Ridge Hemden ein Malus in Sachen Windschnittigkeit. Erfahrungsgemäß komme ich mit engen Funktionsklamotten (egal ob Rennrad-Jersey oder sonstige Funktionsshirt) auf längeren Touren in der Hitze nicht zurecht. Das Ersatzhemd könnte man durch ein leichteres Schlafshirt austauschen.

    Zwei Bib-Shorts sind eigentlich Pflicht. Nach spätestens zwei Tagen am Stück muss eine gewaschen werden und ich werde bestimmt mal ein paar Tage am Stück keine günstige Möglichkeit zum Waschen haben.

    Die Regenjacke würde auf jeden Fall leichter und atmungsaktiver gehen (Rab Cinder Phantom?), wäre aber mit einiges an Kosten verbunden. Die Regenhose hatte ich die letzten Jahre tatsächlich nicht dabei (und auch nicht wirklich vermisst). Sie ersetzt vor allem die Terrebones Jogger als lange Hose.

    Meinen Flip-Flops würde ich gerne durch eine kompaktere Alternative wie den Zapcks Camp Shoes ersetzen. Kennt da jemand eine nette MYOG-Lösung? Vor allem welches Sohlenmaterial geeignet wäre?

    Wasser & Kochen:

    Dadurch dass ich mir jeden Abend eine warme Mahlzeit koche, ist irgendeine Form von Kocher und entsprechend großem Topf leider Plficht.

    Bei Wasser bin ich am überlegen ob ich nur mit dem Micropur Forte auskomme, oder doch lieber zusätzlich einen Filter wie den Platypus einpacken sollte.

    Die Platy Bottle ersetzt die 1,5L PET Flasche, die ich Abends als extra Wasserkapazität fürs Lager beim Supermarket hole. Diese war immer eher schlecht als recht an der Lenkerrolle befestigt (da muss ich noch mal was zuverlässigeres Basteln).

    Für den Transport vom abendlichen Einkauf zum Lagerplatz würde sich sowas die die Cyclite Musette anbieten. Bedenken habe ich, wo ich meine Essensreste wie die angebrochene Nudelpackung tagsüber unterbringen soll.

    Elektronik:

    Hier will ich hauptsächlich mein billiges Ali Micro-USB Rücklicht ersetzen, das etwas zu viel Regen abbekommen hat. Kennt jemand gute und günstige (gerne auch nicht-StVZO-konforme) USB-C Alternativen?

    Powerbanks habe ich lieber eine zu viel als zu wenig dabei, dabei ich nicht so häufig und lange fürs Nachladen pausieren muss.

    Werkzeug & Sonstiges:

    Das Schloss kann man durch ein kompakteres Abus Combiflex ersetzen oder komplett weglassen. Es gibt mir aber ein bisschen ruhigeres Gefühl wenn ich das Fahrrad vorm Supermarkt oder auf dem Campingplatz unbeaufsichtigt stehen lasse.

    Die Punpe geht auch minimaler, aber sie sollte einigermaßen angenehem zu bedienen sein, da ich durch das Tubeless-System alle paar Tage nachpumpen darf.

    Edit: Ich habe die berechtigte Kritik an der Verständlichkeit zu Herzen genommen und meine Gedanken etwas umstrukturiert und hoffentlich leserlicher gemacht.

    3 Mal editiert, zuletzt von zergcheese (31. Januar 2026 um 17:03)

  • Der Text liest sich irgendwie anstrengend - ist da eine KI mit im Spiel?

    Hier meine Vorschläge:

    1. Isomatte - Large gegen Regular tauschen (Bei Kleinanzeigen kaufen und dann die large verkaufen) - dein Kissen ist recht groß, wenn du da was drunterlegst, brauchst du keine Matte über die gesamte Körperlänge
    2. Nimm nicht nur TPU Schläuche - Butyl und Flickenset ist deutlich zuverlässiger. TPU leckt gerne am Ventil und ist dann irreparabel. Außerdem funktioniert das Flicken eher schlecht.
    3. dein Multitool ist sehr schwer - Nimm die passenden Hex-Schlüssel einzeln + einen kompakten Kettennieter (passt auch in die Sattelstütze oder ins Lenkerende) + leichte Kettenzange  
    4. Ein Schloss nehme ich nie mit (ist aber abhängig vom eigenen Gefühl dabei!)
    5. Statt ein neues USB Rücklicht, kannst du einen Adapter nehmen und hast auch in Zukunft keine Schere im Kopf, dass alles USB C sein muss
    6. Ich würde eine Apidura Satteltasche mit 17L empfehlen - die gibt es gebraucht auf Kleinanzeigen und ist nur in jedem 2. YouTube zu sehen. Dann brauchst du keine Lenkerrolle mehr und hast eine gute Aerodynamik. Da kannst du auch deine Regenjacke draufschnallen zum Trocknen oder kurz bevor der Regen kommt und du sie griffbereit haben willst.
    7. Hast du keine Sitzcreme? Oder ist das "Wound dressing" in der Packliste?
    8. Die Hemden sind überhaupt nicht aero und fressen dir sämtlichen Vorteil, den du dir mit Arschrakete etc. erkaufst locker wieder auf - und natürlich sind zwei zuviel
    9. Zum Zelt: Ich habe das Lanshan 2 pro - auch das gibt es oft gebraucht zu kaufen und dazu habe ich zwei Carbon Stangen gebastelt (96g)


  • Der Text liest sich irgendwie anstrengend - ist da eine KI mit im Spiel?

    Ne, nur hauptsächlich gestern komplett übermächtig geschrieben 🫠

    Hier meine Vorschläge:

    1. Isomatte - Large gegen Regular tauschen (Bei Kleinanzeigen kaufen und dann die large verkaufen) - dein Kissen ist recht groß, wenn du da was drunterlegst, brauchst du keine Matte über die gesamte Körperlänge

    Die X-Lite bleibt auf jeden Fall in meinem Sortiment, da sie auch meine (deutsche) Wintermatte ist, deshalb ist die auch in Large. Die Alternative käme wenn überhaupt zusätzlich dazu für den (Hoch-)Sommer (aber ja, wie bereits geschrieben in RW).

    1. Nimm nicht nur TPU Schläuche - Butyl und Flickenset ist deutlich zuverlässiger. TPU leckt gerne am Ventil und ist dann irreparabel. Außerdem funktioniert das Flicken eher schlecht.

    Butyl kommt mir nicht mehr ins Haus. Tubeless funktioniert echt gut und ich musste bisher nur einmal einen Schlauch benutzen, als ein Stein die Seitenwand meines Vorderreifens aufgeschlitzt hat. Die TPU Schläuche sind also nur die Notfalllösung bis zum nächsten Radladen und angenehm leichter als Butyl

    1. dein Multitool ist sehr schwer - Nimm die passenden Hex-Schlüssel einzeln + einen kompakten Kettennieter (passt auch in die Sattelstütze oder ins Lenkerende) + leichte Kettenzange  

    Dankeschön, schau ich mir an.

    1. Ein Schloss nehme ich nie mit (ist aber abhängig vom eigenen Gefühl dabei!)

    Schloss nehme ich fürs gute Gewisse gegen Gelegenheitsdiebe mit. Bei Supermarkt-Besuchen verstecke ich das Rad meistens bei der Laderampe zwischen Mülltonnen und schließe es zusätzlich an. Auch auf Campingplätzen schließe ich es möglichst nah am Zelt an.

    1. Statt ein neues USB Rücklicht, kannst du einen Adapter nehmen und hast auch in Zukunft keine Schere im Kopf, dass alles USB C sein muss

    Wäre eine Idee wenn das Rücklicht noch einwandfrei funktionieren würde (tut es nicht). Deshalb die Suche nach einer Alternative.

    1. Ich würde eine Apidura Satteltasche mit 17L empfehlen - die gibt es gebraucht auf Kleinanzeigen und ist nur in jedem 2. YouTube zu sehen. Dann brauchst du keine Lenkerrolle mehr und hast eine gute Aerodynamik. Da kannst du auch deine Regenjacke draufschnallen zum Trocknen oder kurz bevor der Regen kommt und du sie griffbereit haben willst.

    Ich möchte es tunlichst vermeiden irgendwas an meine Taschen zu befestigen (außer das Wasser Abends). Bei der Satteltasche habe ich meine Bedenken wenn die zu groß werden. Dann müsste die jeden Morgen perfekt gepackt werden damit da nichts durchhängt. Außerdem habe ich meine Zweifel, dass ich Zelt, Schlafsetup, Klamotten und Kochset in die 17L Tasche quetschen könnte.

    1. Hast du keine Sitzcreme? Oder ist das "Wound dressing" in der Packliste?

    Nö, macht mir nie Probleme zum Glück. Hatte ich auf meiner allerersten Tour dabei aber nie genutzt.

    1. Die Hemden sind überhaupt nicht aero und fressen dir sämtlichen Vorteil, den du dir mit Arschrakete etc. erkaufst locker wieder auf - und natürlich sind zwei zuviel

    Den Widerspruch weiß ich ja. Problem ist halt, dass sich luftige, lockere Klamotten bei der Hitze viel besser anfühlen ans Fahrrad-Jersey oder andere enger geschnittenen Oberteile.

    1. Zum Zelt: Ich habe das Lanshan 2 pro - auch das gibt es oft gebraucht zu kaufen und dazu habe ich zwei Carbon Stangen gebastelt (96g)

    Gebraucht wirds die Silpoly-Variante noch nicht so häufig geben. Wie groß bist du und wie würdest du das Platzangebot einschätzen?

  • Gebraucht wirds die Silpoly-Variante noch nicht so häufig geben. Wie groß bist du und wie würdest du das Platzangebot einschätzen?

    173 aber wir schlafen da seit Jahren zu zweit drin. Muss es denn Silpoly sein?

    Ich möchte es tunlichst vermeiden irgendwas an meine Taschen zu befestigen (außer das Wasser Abends). Bei der Satteltasche habe ich meine Bedenken wenn die zu groß werden. Dann müssen die jeden Morgen perfekt gepackt werden damit da nichts durchhängt. Außerdem habe ich meine Zweifel, dass ich Zelt, Schlafsetup, Klamotten und Kochset in die 17L Tasche quetschen könnte.

    Da stimme ich dir zu - wobei man den Dreh auch schnell raus hat, was man wohinpacken muss, ist ja beim rahmenlosen Rucksack das Gleiche.

    Ich zurre die nasse Regenjacke nach dem Regen zum Trocknen, zweitweise auf der Tasche fest oder eben vor dem Regen, damit sie schnell griffbereit ist - das würde bei den längeren Top Tube Bag sparen.

    Ne, das alles passt das auf keinen Fall rein aber schon einiges mehr wie in die Lenkerrolle. Und v.a. ist der Ort am besten für die Aerodynamik, daher kann da auch am meisten hin.

    Butyl kommt mir nicht mehr ins Haus. Tubeless funktioniert echt gut und ich musste bisher nur einmal einen Schlauch benutzen, als ein Stein die Seitenwand meines Vorderreifens aufgeschlitzt hat. Die TPU Schläuche sind also nur die Notfalllösung bis zum nächsten Radladen und angenehm leichter als Butyl

    Kann man jetzt eine Glaubensdiskussion drüber führen :D. Ich sag jetzt noch meine 2 Sätze dazu, dann lass ich es aber :D

    Wwenn es um Ausfallsicherheit und Handling geht, dann führt kein Weg an Butyl vorbei. Ich sage es dir nur lieber vorher! Dafür habe ich es zu oft erlebt, wie neue TPU Schläuche am Ventil ein Leck hatten und dass die Patches überhaupt nicht halten oder die Milch das TPU verklebt hat und der Schlauch dadurch verkantet wurde. (Gutes Beispiel ist auch Fritz Meinecke bei seinem Ultra Race - da gab es auch ordentliche Probleme mit dem tubeless + TPU Setup)

  • Gebraucht wirds die Silpoly-Variante noch nicht so häufig geben. Wie groß bist du und wie würdest du das Platzangebot einschätzen?

    173 aber wir schlafen da seit Jahren zu zweit drin. Muss es denn Silpoly sein?

    Muss nicht, es wäre auf jeden Fall ein paar Gramm leichter.

    Ich möchte es tunlichst vermeiden irgendwas an meine Taschen zu befestigen (außer das Wasser Abends). Bei der Satteltasche habe ich meine Bedenken wenn die zu groß werden. Dann müssen die jeden Morgen perfekt gepackt werden damit da nichts durchhängt. Außerdem habe ich meine Zweifel, dass ich Zelt, Schlafsetup, Klamotten und Kochset in die 17L Tasche quetschen könnte.

    Da stimme ich dir zu - wobei man den Dreh auch schnell raus hat, was man wohinpacken muss, ist ja beim rahmenlosen Rucksack das Gleiche.

    Ich zurre die nasse Regenjacke nach dem Regen zum Trocknen, zweitweise auf der Tasche fest oder eben vor dem Regen, damit sie schnell griffbereit ist - das würde bei den längeren Top Tube Bag sparen.

    Ne, das alles passt das auf keinen Fall rein aber schon einiges mehr wie in die Lenkerrolle. Und v.a. ist der Ort am besten für die Aerodynamik, daher kann da auch am meisten hin.

    Wie der Zufall so will wurde mir vorhin vom Youtube-Algo dieses Video reingespült. Endlich mal jemand der nicht einfach blind die Herstellerangaben übenimmt. Denke wenn ich zwischen den beiden entscheiden müsste wäre es die Cyclite. In dem Video wackelt die aber mehr als mir lieb ist - keine Ahnung ob das bei allen so ist oder ein Anwendungsfehler (wenn ich du schon auf Fritz verweist in deinem Kommentar fällt mir eine "Weisheit" von ihm zu Arschraketen ein: So feste stopfen und festzurren wie möglich).

    Butyl kommt mir nicht mehr ins Haus. Tubeless funktioniert echt gut und ich musste bisher nur einmal einen Schlauch benutzen, als ein Stein die Seitenwand meines Vorderreifens aufgeschlitzt hat. Die TPU Schläuche sind also nur die Notfalllösung bis zum nächsten Radladen und angenehm leichter als Butyl

    Kann man jetzt eine Glaubensdiskussion drüber führen :D. Ich sag jetzt noch meine 2 Sätze dazu, dann lass ich es aber :D

    Wwenn es um Ausfallsicherheit und Handling geht, dann führt kein Weg an Butyl vorbei. Ich sage es dir nur lieber vorher! Dafür habe ich es zu oft erlebt, wie neue TPU Schläuche am Ventil ein Leck hatten und dass die Patches überhaupt nicht halten oder die Milch das TPU verklebt hat und der Schlauch dadurch verkantet wurde. (Gutes Beispiel ist auch Fritz Meinecke bei seinem Ultra Race - da gab es auch ordentliche Probleme mit dem tubeless + TPU Setup)

    Wie gesagt keine Probleme bisher mit TPU als Notfalllösung. Mit einer elektrischen Pumpe würde ich die aber nicht verwenden. Und wenn alle Stricke reißen bekomme ich Butyl selbst in dem letzten Radladen.

  • Ich find' du hast recht viel Powerbank mit. Brauchst du 30Ah?
    Das würde mir 3 Wochen reichen. Und mit Fahrrad kommt man immer mal wieder an der goldenen Möwe vorbei. 30 Minuten und alles ist so gut wie geladen.

    Die Smartwatch könnte man sich auch sparen, wiegt nicht viel, schon klar, aber du hast ja schon nen GPS-Computer und nen Telefon, es sei denn du willst Herzfrequenz haben, aber das funktioniert wahrscheinlich mit einem dedizierten Brustgurt besser.

    Am Zelt könntest du versuchen zu sparen. 1,7kg ist mir für's Bikepacking zu viel.

    Wenn ich keine dedizierten Radschuhe (mit Clickies) habe, würde ich auf die Flipflops verzichten.

    Generell hast du ein sehr frontlastiges setup. Meins ist ähnlich, aber 9L + Accessoiry Bag scheint mir dann doch etwas viel des guten. Und so groß ist die Acccessory Tasche nicht. Die würde ich versuchen wegzuoptimieren, du hast ja auch noch das Fannypack.

    Ich würde einfach mit Bibshorts fahren und die shorts im Camp tragen. Dafür dann die zweite Hose zu hause lassen und ne 2. Bib mitnehmen.

    Ich persönlich würde noch nen 3. tire levler einpacken. Mir brechen die immer mal wieder ab.

    Eventuell nen leichteres Schloss, aber das muss jeder selbst wissen.

  • Ich find' du hast recht viel Powerbank mit. Brauchst du 30Ah?
    Das würde mir 3 Wochen reichen. Und mit Fahrrad kommt man immer mal wieder an der goldenen Möwe vorbei. 30 Minuten und alles ist so gut wie geladen.

    ja lieber zu viel als zu wenig. Ich komme damit locker 4-5 Tage aus und bin damit weniger an die Zivilisation gebunden bei der Routenplanung. 20k wären Minimum, und die 150g für die 10k mehr nehme ich gerne in Kauf.

    Die Smartwatch könnte man sich auch sparen, wiegt nicht viel, schon klar, aber du hast ja schon nen GPS-Computer und nen Telefon, es sei denn du willst Herzfrequenz haben, aber das funktioniert wahrscheinlich mit einem dedizierten Brustgurt besser.

    Ja Herzfrequenz lasse ich mir gerne am GPS anzeigen. Ansonsten ist die Watch eh mit mir verwachsen 😅

    Am Zelt könntest du versuchen zu sparen. 1,7kg ist mir für's Bikepacking zu viel.

    Ja auf jeden Fall - das gibts nur leider die Qual der Wahl 🫠

    Wenn ich keine dedizierten Radschuhe (mit Clickies) habe, würde ich auf die Flipflops verzichten.

    Camp Schuhe jeglicher Art sind leider Pflicht wegen öffentlicher Duschen auf Campingplätzen etc. 😬

    Generell hast du ein sehr frontlastiges setup. Meins ist ähnlich, aber 9L + Accessoiry Bag scheint mir dann doch etwas viel des guten. Und so groß ist die Acccessory Tasche nicht. Die würde ich versuchen wegzuoptimieren, du hast ja auch noch das Fannypack.

    Ja Accessory-Pack kommt auf jeden Fall weg sowie die Gabeltaschen. Das war einfach nur Luxus, der alles noch klobiger gemacht hat.

    Ich würde einfach mit Bibshorts fahren und die shorts im Camp tragen. Dafür dann die zweite Hose zu hause lassen und ne 2. Bib mitnehmen.

    Bib + Hemd sieht jetzt nicht wirklich stylisch aus 🙃 so viel Eitelkeit muss sein. Die Skyline Hose ist so ne spezielle MTB Hose, die auf den Oberschenkel einen Mesh hat damits mit der Bib zusammen nicht zu heiß wird. Damit fährt sich es auf jeden Fall angenehmer als mit den typischen Adidas/Puma/Nike Sports Shorts. Die habe/hatte ich immer zusätzlich als Bade- und Alltagshose für Zero Days dabei. Denn die Skyline ohne Bib wäre höchstens fürs Berghain geeignet 😄

    Ich persönlich würde noch nen 3. tire levler einpacken. Mir brechen die immer mal wieder ab.

    Gute Idee, musste ich bisher zum Glück nur zwei Mal benutzten.

    Eventuell nen leichteres Schloss, aber das muss jeder selbst wissen.

    Denke das kleine Combiflex sollte passen. Diese Kabelbinderschlösser finde ich irgendwie komisch.

  • Hab ichs überlesen? Wie groß bist du, dass dir das Lunar Solo zu klein ist? Mit meinen knapp 1,80 empfand ichs schon als zu groß.

    Ich werfe als Zeltalternative ein Tarp mit Bug Bivy (MLD z.B.) ins Rennen. 2x3 Meter dürften reichen. Gewichtsmäßig bist du da um Längen unter deinen Alternativen.

  • Hab ichs überlesen? Wie groß bist du, dass dir das Lunar Solo zu klein ist? Mit meinen knapp 1,80 empfand ichs schon als zu groß.

    Ich werfe als Zeltalternative ein Tarp mit Bug Bivy (MLD z.B.) ins Rennen. 2x3 Meter dürften reichen. Gewichtsmäßig bist du da um Längen unter deinen Alternativen.

    Ich nutze auch das Lunar Solo mit 1,83. Ich würde nicht sagen, dass es zu klein ist.

  • Hab ichs überlesen? Wie groß bist du, dass dir das Lunar Solo zu klein ist? Mit meinen knapp 1,80 empfand ichs schon als zu groß.

    Ich werfe als Zeltalternative ein Tarp mit Bug Bivy (MLD z.B.) ins Rennen. 2x3 Meter dürften reichen. Gewichtsmäßig bist du da um Längen unter deinen Alternativen.

    Bin 1,94 und ich meine in einigen Reviews von Leuten in der Größenordnung gesehen zu haben, dass es arg knapp bemessen ist. Bei fitmytent passe ich nicht rein.

    Tarp und je nach Bedingungen Bivy habe ich als Wandersetup. Auf einem Campingplatz wünsche ich mir etwas mehr Privatsphäre.

  • In dem Video wackelt die aber mehr als mir lieb ist - keine Ahnung ob das bei allen so ist oder ein Anwendungsfehler (wenn ich du schon auf Fritz verweist in deinem Kommentar fällt mir eine "Weisheit" von ihm zu Arschraketen ein: So feste stopfen und festzurren wie möglich).

    Ah, das hatte ich vergessen: es braucht einen Stabilisierer für so große Satteltaschen. Dann wackelt auch nichts. Meiner wiegt 89 Gramm (hier ein ähnlicher).

    1. Die Hemden sind überhaupt nicht aero und fressen dir sämtlichen Vorteil, den du dir mit Arschrakete etc. erkaufst locker wieder auf - und natürlich sind zwei zuviel

    Den Widerspruch weiß ich ja. Problem ist halt, dass sich luftige, lockere Klamotten bei der Hitze viel besser anfühlen ans Fahrrad-Jersey oder andere enger geschnittenen Oberteile.

    Ich komme mit eng anliegenden Fahrradtrikots auch nicht gut klar und fahre so lang wie möglich mit langen, locker anliegenden Ärmeln als Sonnenschutz. Hier haben sich für mich Hemden aus Modal/Tencel bewährt, gibt es nur nicht oft zu kaufen (was ich absolut nicht verstehe), hab schließlich eine Langarm-Tunika von Frilufts gekauft und umgenäht - gekürzt, Kragen als Nackenschutz dran und die Knopfleiste verlängert. Wiegt 150g. Aero ist das auch nicht, aber der Punkt ist mir wumpe.

  • In dem Video wackelt die aber mehr als mir lieb ist - keine Ahnung ob das bei allen so ist oder ein Anwendungsfehler (wenn ich du schon auf Fritz verweist in deinem Kommentar fällt mir eine "Weisheit" von ihm zu Arschraketen ein: So feste stopfen und festzurren wie möglich).

    Ah, das hatte ich vergessen: es braucht einen Stabilisierer für so große Satteltaschen. Dann wackelt auch nichts. Meiner wiegt 89 Gramm (hier ein ähnlicher).

    Ich hab von Ortlieb das Seat-Pack QR-System. Hat nur 13 Liter, aber da wackelt so gut wie nichts. Die größere Variante war eher so ein Hundeschwänzchen, was ständig hin und hergewedelt hat. Nichts für mich.

  • Arschrakete,

    Ist das gesetzt ? bei meinen Touren habe ich gemerkt, dass der klassische Sattelträger die günstigere, variablere und einfachere Variante ist. Und die einbussen bei Aerodynamik und Gewicht ist fast vernachlässigbar, wenn man z.B. den Quickrack nutzt. Persönlich habe ich mir den Tailfin geleistet, aber ob er es Wert ist.... Na ja, ich find es schon cool wenn hinten nichts wackelt, und die Öffnung nach oben ist ein echter Gamechanger.

    ja lieber zu viel als zu wenig. Ich komme damit locker 4-5 Tage aus und bin damit weniger an die Zivilisation gebunden bei der Routenplanung

    Dynamo ans Rad, damit bin ich vollkommen Autark. Und mit 10Ah unterwegs. Benutzte aber meine Smartwatch als Navi (am Lenker angebracht)

    GG The Two

    Das kann ich empfehlen, habe es auch. Man müsste es prüfen, aber ich glaube die Stangen von Bonfus sollten dazu passen. Sehr leicht und falten sich kurz genug, dass es in die Rahmentasche bzw in die Arschrakete passen sollte.

    Viele der klassischen 1P-Pyramiden wie das SMD Lunar Solo sind entweder knapp bemessen oder eindeutig zu klein für mich.

    Wäre meine Wahl, für lange gibt es XL Versionen von Tipik. Mehrere hier im Forum haben es und sind soweit ich weiss ganz glücklich. Mit nur 1 Stange ist halt schon cool.

    Hier will ich hauptsächlich mein billiges Ali Micro-USB Rücklicht ersetzen, das etwas zu viel Regen abbekommen hat. Kennt jemand gute und günstige (gerne auch nicht-StVZO-konforme) USB-C Alternativen?

    Decathlon. Einfach, günstig, leicht, gut.

    Bei Wasser bin ich am überlegen ob ich nur mit dem Micropur Forte auskomme, oder doch lieber zusätzlich einen Filter wie den Platypus einpacken sollte.

    Cnoc Bag mit Filter ist meine Wahl. Der Cnoc Bag lässt sich auch easy irgendwo dranfriemeln wenn er voll ist. und erhöht somit das Wasservolumen, was man mitschleppen kann (wenn man es braucht).


    Die Regenhose würde ich zuhause lassen. Du bist im Sommer unterwegs, du wirst bei längeren Regenschauern mit oder ohne nass und danach durchs weiterfahren wieder schnell trocken.

    Zwei Bib-Shorts sind eigentlich Pflicht. Nach spätestens zwei Tagen am Stück muss eine gewaschen werden und ich werde bestimmt mal ein paar Tage am Stück keine günstige Möglichkeit zum Waschen haben

    BIn mit einer unterwegs. Einfach zwischendurch in einen See/Bach springen. Sonst die Methode ins Handtuch rollen und drauflatschen und schwupps ist die wieder trocken.

    Stattdessen wäre mein aktueller Plan folgender: Rack inkl. Packsäcke, die Gabeltaschen und das Accessory-Pack fallen weg. Die Lenkerrolle bleibt, Frame Pack wird durch das 4L Frame Pack Toptube RC ersetzt. Das hat zwei Vorteile: Erstens könnte ich dadurch endlich beide Flaschen im Rahmendreieck montieren (und evtl. sogar eine dritte mitnehmen falls notwendig) und bis zu 50cm lange Zeltstangen einpacken. Dadurch kommen mehr Zeltoptionen in Frage.

    Mit Lenkerrolle, Rack/Arschrakete und halbframebag sollte eigentlich ausreichen. Mit Lenkerrolle würde ich unbedingt eine nehmen, wo man so eine Art Handtasche anfixen kann. Das macht ein Riesenunterschied, wenn man Geldbeutel, Schlüssel usw. grad zusammen in einer Tasche zum mitnehmen hat.

    Habe das Zeug von Decathlon, bis auf den Tailfin rack. Funktioniert alles super.


    Hier siehst Du mein Setup. Kochset hatte ich nicht dabei, würde aber reinpassen. Und das mit 3-JZ Quilt bis -6°C.

  • Ich hab von Ortlieb das Seat-Pack QR-System. Hat nur 13 Liter, aber da wackelt so gut wie nichts. Die größere Variante war eher so ein Hundeschwänzchen, was ständig hin und hergewedelt hat. Nichts für mich.

    Leider nicht mit meinen Carbon-Sattelstreben kompatibel.

    Arschrakete,

    Ist das gesetzt ? bei meinen Touren habe ich gemerkt, dass der klassische Sattelträger die günstigere, variablere und einfachere Variante ist. Und die einbussen bei Aerodynamik und Gewicht ist fast vernachlässigbar, wenn man z.B. den Quickrack nutzt. Persönlich habe ich mir den Tailfin geleistet, aber ob er es Wert ist.... Na ja, ich find es schon cool wenn hinten nichts wackelt, und die Öffnung nach oben ist ein echter Gamechanger.

    Viele Sattelträger sind nicht mit einer Carbon-Sattelstütze kompatibel. Tailfin ist schon sehr nice, kann ich aber preislich nicht verantworten.

    ja lieber zu viel als zu wenig. Ich komme damit locker 4-5 Tage aus und bin damit weniger an die Zivilisation gebunden bei der Routenplanung

    Dynamo ans Rad, damit bin ich vollkommen Autark. Und mit 10Ah unterwegs. Benutzte aber meine Smartwatch als Navi (am Lenker angebracht)

    Soweit ich das verstanden habe, kann man mit einem Son Dynamo + Spannungswandel zwar Licht und ein wenig Reserve laden, autark werde ich aber daurch bei weitem nicht. Außerdem würde so ein System echt viel Geld verschlingen (selbst wenn ich das Vorderrad für einen Kasten Bier von meinem Kumpel aufbauen lassen würde).


    GG The Two

    Das kann ich empfehlen, habe es auch. Man müsste es prüfen, aber ich glaube die Stangen von Bonfus sollten dazu passen. Sehr leicht und falten sich kurz genug, dass es in die Rahmentasche bzw in die Arschrakete passen sollte.

    Thema Zelt wird ein sehr zähes, fürchte ich :S Aktuell lächelt mich das SMD Skyscape Trekker am meißten an. Alleine die Funktion alle (vier!!) Türen hochzurollen um es als glorifizierten Bug Bivy zu verwenden ist genail. Ein ähnliches System gibts beim LHG Solong 6. Kostet aktuell bei GGG inkl. Versand ca. 150-160€. Dazu noch etwa 50€ Einfuhrkosten und man hätte ein günstiges, leichtes Zelt. Es hat auf jeden Fall seine Macken (vernähte Stange im Giebel, Schutz beim Regen).

    Erfahrungsgemäß habe ich in ein paar Tagen einen neuen Favoriten...

    Stangen würde ich mir fast schon selbst basteln. Selbst die wenigen Ali Angebote sind echt happig.

    Viele der klassischen 1P-Pyramiden wie d as SMD Lunar Solo sind entweder knapp bemessen oder eindeutig zu klein für mich.

    Wäre meine Wahl, für lange gibt es XL Versionen von Tipik. Mehrere hier im Forum haben es und sind soweit ich weiss ganz glücklich. Mit nur 1 Stange ist halt schon cool.

    Kenne ich, leider zu teuer.

    Hier will ich hauptsächlich mein billiges Ali Micro-USB Rücklicht ersetzen, das etwas zu viel Regen abbekommen hat. Kennt jemand gute und günstige (gerne auch nicht-StVZO-konforme) USB-C Alternativen?

    Decathlon. Einfach, günstig, leicht, gut.

    Dankeschön, schau ich mir das nächste Mal im Laden an.

    Bei Wasser bin ich am überlegen ob ich nur mit dem Micropur Forte auskomme, oder doch lieber zusätzlich einen Filter wie den Platypus einpacken sollte.

    Cnoc Bag mit Filter ist meine Wahl. Der Cnoc Bag lässt sich auch easy irgendwo dranfriemeln wenn er voll ist. und erhöht somit das Wasservolumen, was man mitschleppen kann (wenn man es braucht).

    Die Cnoc Bags lassen sich auf jeden Fall einfacher befüllen als die Platy Bottle.

    Die Regenhose würde ich zuhause lassen. Du bist im Sommer unterwegs, du wirst bei längeren Regenschauern mit oder ohne nass und danach durchs weiterfahren wieder schnell trocken.

    Für die Fahrt wäre die eh nichts. Meine Idee ist sie als lange Hose zu verwenden falls es mal Abends im Lager doch eher kühl und windig ist (gerade in der Höhe von Montenegro kann das von Vorteil sei). Ansonsten hätte ich gar keine lange Hose dabei. Muss ich davor mal auf den Wochenendtouren austesten.

    Zwei Bib-Shorts sind eigentlich Pflicht. Nach spätestens zwei Tagen am Stück muss eine gewaschen werden und ich werde bestimmt mal ein paar Tage am Stück keine günstige Möglichkeit zum Waschen haben

    BIn mit einer unterwegs. Einfach zwischendurch in einen See/Bach springen. Sonst die Methode ins Handtuch rollen und drauflatschen und schwupps ist die wieder trocken.

    Ist glaube ich ein Glaubenskrieg. Mit pitschnasser Bib fahren habe ich schon zwei, drei Mal ausgetestet und immer bereut. Nicht immer lagere ich in der Nähe vom Gewässer (eher im Gegenteil, das versuche ich zu vermeiden). Handtuch-Methode funktioniert mit dem Airlite Towel eher so semi, das habe ich schon getestet.

    Stattdessen wäre mein aktueller Plan folgender: Rack inkl. Packsäcke, die Gabeltaschen und das Accessory-Pack fallen weg. Die Lenkerrolle bleibt, Frame Pack wird durch das 4L Frame Pack Toptube RC ersetzt. Das hat zwei Vorteile: Erstens könnte ich dadurch endlich beide Flaschen im Rahmendreieck montieren (und evtl. sogar eine dritte mitnehmen falls notwendig) und bis zu 50cm lange Zeltstangen einpacken. Dadurch kommen mehr Zeltoptionen in Frage.

    Mit Lenkerrolle, Rack/Arschrakete und halbframebag sollte eigentlich ausreichen. Mit Lenkerrolle würde ich unbedingt eine nehmen, wo man so eine Art Handtasche anfixen kann. Das macht ein Riesenunterschied, wenn man Geldbeutel, Schlüssel usw. grad zusammen in einer Tasche zum mitnehmen hat.

    Habe das Zeug von Decathlon, bis auf den Tailfin rack. Funktioniert alles super.

    Für Wertsachen habe ich meine Fanny Pack. Das Accessory-Pack war bisher für Schloß, Schlappen, Proviant und so Kleinkram wie Sonnencreme. Wenn mir dafür nicht die Tubetube Bag reichen sollte gibt es ja noch sowas.

    Hier siehst Du mein Setup. Kochset hatte ich nicht dabei, würde aber reinpassen. Und das mit 3-JZ Quilt bis -6°C.

    Schick, wäre für mich zu viel Gerödel außerhalb der Taschen, aber grob in die Richtung solls gehen.

    Ich komme mit eng anliegenden Fahrradtrikots auch nicht gut klar und fahre so lang wie möglich mit langen, locker anliegenden Ärmeln als Sonnenschutz. Hier haben sich für mich Hemden aus Modal/Tencel bewährt, gibt es nur nicht oft zu kaufen (was ich absolut nicht verstehe), hab schließlich eine Langarm-Tunika von Frilufts gekauft und umgenäht - gekürzt, Kragen als Nackenschutz dran und die Knopfleiste verlängert. Wiegt 150g. Aero ist das auch nicht, aber der Punkt ist mir wumpe.

    Die Silver Ridge Hemden haben sich bisher bewährt, aber das geht bestimmt noch leichter und luftiger. Guten UV Schutz sollte das Hemd auf jeden Fall haben.

  • Schick, wäre für mich zu viel Gerödel außerhalb der Taschen, aber grob in die Richtung solls gehen.

    huh, da ist doch nur die Zeltunterlage ...

    Mit pitschnasser Bib fahren habe ich schon zwei, drei Mal ausgetestet und immer bereut. Nicht immer lagere ich in der Nähe vom Gewässer (eher im Gegenteil, das versuche ich zu vermeiden). Handtuch-Methode funktioniert mit dem Airlite Towel eher so semi, das habe ich schon getestet.

    Kann man auch tagsüber machen beim Mittagpäusschen. Und dann sofort zum trocken aufhängen (nach der Handtuch-Drauflatschmethode). Klar ist noch feucht, aber nicht mehr pitschnass.

    Meine Idee ist sie als lange Hose zu verwenden falls es mal Abends im Lager doch eher kühl und windig ist (gerade in der Höhe von Montenegro kann das von Vorteil sei)

    Dann eher eine lange Unterhose ?

    Leider nicht mit meinen Carbon-Sattelstreben kompatibel.

    Naaah, das ist nicht der Quickrack. Der Quickrack wird an der Sattelstütze befestigt. Musste erst ganz kurz innehalten wieso die Sattelstreben ein Problem sein sollten, die kommen gar nicht damit in Kontakt.

  • Eine Carbon-Sattelstütze ist tatsächlich maximal ungünstig für ein Bikepacking-Fahrrad.

    Ich hab mit dem Nemo Dragonfly angefangen. Das gab es irgendwann mal für wenig Geld beim lokalen Globetrotter. Da habe ich zugeschlagen. Nutze ich immer mal wieder, da es bis auf das Gestänge in meine Ortlieb Fronttasche inklusive Isomatte passt. Vielleicht ist das was für dich? Natürlich kein Leichtgewicht.

    Ansonsten lass ich dir mal eine "Packliste" von einem Bikepacker da, den ich mal unterwegs getroffen hatte. Der war von Reutlingen nach Dortmund unterwegs. Der hatte nur nen kleinen Rucksack dabei. Ich glaube mehr UL geht nicht. Allerdings hat der die Nacht auch ziemlich gebibbert und gejammert. War wohl eher Fraktion Stupid light

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!