Hej und danke schon mal für eure Antworten.
Mir geht es um einen kurzen Vergleich von verschiedenen Konzepten in der gleichen Umgebung, in diesem Fall Skandinavien, aber auch in Island oder Grönland möchte ich mein neues Zelt nutzen können.
Mein Kit bestand bisher aus SMD Wild Oasis mit Nylon-Unterlage, Easton Carbonstab, sechs Heringe. Geschlafen wurde auf Laufbursche-Matte mit 100 cm Ridgerest in einem Cumulus Quilt350.
Wir waren bisher eher im September unterwegs. Ich werde die nächsten Wanderungen allein unternehmen, die Jahreszeit bleibt die gleiche.
Nun frage ich mich ob mein bisheriges Konzept, was eher knapp bemessen war aber durch die Redundanz und Dynamik sowie Sicherheit einer Gruppe funktioniert hat, einen Hang zur Fahrlässigkeit bekommt.
Ich habe das Gefühl daß mein Zelt die fehlenden Aspekte kompensieren muß.
Soweit alles gut, aber was wiegt so etwas im besten Fall?
Der angesprochene Vergleich bezieht sich auf folgende Zelte, alle doppelwandig mit gutem bis sehr gutem Packmaß.
- Hilleberg Enan, bewährt, schnell aufgebaut, trail weight 1100 gr.
-Trekkertent Saor Silpoly, wenig Erfahrungen gefunden, andererseits eben ein 4S-Kuppelzelt, trail weight 1500 gr.
-Liteway Pyraomm Duo, kommt mir fragil vor, 3er Zipper und sehr dünner Boden, trail weight 1000 gr.
-Durston X-Mid 1, deutlich besser geworden (Gen 3), trail weight 1250 gr.
Trail weight ist Fly, Inner, Pole(s), 6 Heringe mit Schnur und ein Reparaturkit (Hülse, Tape, Schnur).
Keine Trekkingstöcke, kein Carbon, kein DCF.
Nun sind die alle recht schwer, ich hatte gehofft etwas um 800 gr. zu finden, komplett geschlossen mit einem stabilen Boden.
Ist das nur mit anderem Material möglich wenn man eine gewisse Größe und Stabilität braucht?
Gruß, Martin