Luftmatte + Eva 3-4 mm

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  • Moin,

    wenn ich das richtig verstanden habe, legen viele unter die Luftmatte eine 3mm Eva Matte ,

    die sie dann auch als Polsterung für den Rucksack verwenden.

    Was ist denn der Grund dafür? Angst vor Durchstichen? Zusätzliche Sicherheit falls die Luftmatte Luft verliert speziell im Winter?

    Reicht das als Kälteschutz dann wirklich?

    Oder ev. andere Gründe?

    Möglicherweise ist das aber auch die Ausnahme und es werden fast immer ausschließlich Luftmatten verwendet.

    Ich möchte als Rückenpolster im Rucksack meine Sitzunterlage verwenden, weil ich gerne darauf knie wenn ich aus dem Zelt muss.

    Deshalb wäre eine 3mm Eva zusätzliches Gewicht für mich.

    Etwas verwirrt: Azes

  • Anti-Rutsch-Unterlage (!!!), Durchstichschutz, zusätzlicher Wärmeboost (bei dicker Matte hilft es auch die EVA obendrauf zu legen!), Notmatte falls Luma platt, Matte für die Pausen (meine hängt immer am Rucksack außen dran sprich griffbereit) bzw. für Dehnungsübungen auf'm Boden, Knieunterlage für Zelteinräumerei, mehrmals gefaltet bequeme Sitzunterlage im Camp/am Lagerfeuer, und irgendwas hab ich sicher vergessen... andere Use-Cases wie Wickelrock und co. lass ich jetzt mal weg, die einen im Notfall bisschen wärmen können.

    Solltest du keine Rutschprobleme im Zelt haben und auch keiner der sonstigen aufgeführten Punkte dich davon überzeugen, dass so ein Torso 3mm Lappen (unter 100g) multi-use-sinnvoll ist, dann brauchst du vielleicht einfach keinen ;)

  • Sehr beliebt in der Kategorie 3mm ist die von Nalehko, mit Übersetzungsfunktion des Browsers ist auch eine Bestellung dort machbar.
    Gefaltet gibt's nicht so viel Auswahl und wenn dann eher teuer, kann man theoretisch selber machen mit Lötkolben etc., hängt jetzt halt davon ab ob du sie zwingend als Rückenpolster einsetzen magst oder sie auch gerollt / lose gefaltet außen an den Rucki getackert werden darf.

  • Sehr beliebt in der Kategorie 3mm ist die von Nalehko, mit Übersetzungsfunktion des Browsers ist auch eine Bestellung dort machbar.
    Gefaltet gibt's nicht so viel Auswahl und wenn dann eher teuer, kann man theoretisch selber machen mit Lötkolben etc., hängt jetzt halt davon ab ob du sie zwingend als Rückenpolster einsetzen magst oder sie auch gerollt / lose gefaltet außen an den Rucki getackert werden darf.

    Danke. Die ist ja wirklich überschaubar teuer und würde sich zum Testen wirklich anbieten.

  • Ich habe die Kombi 4mm EVA+ X-lite aus den von fatrat genannten Gründen.

    Ich benutze die Matte auch als Rückenpolster im Rucki. Einfach zusammen gewickelt, da muss man nicht mit dem Lötkolben ran - mir reicht das so völlig. Wiegt auch so um die 100-150 g. Je nachdem wie groß man das Stück macht - unter den Beinbereich kann ja auch noch der Rucksack oder das Regenzeug gelegt werden.

    Ich finde es praktisch, wenn man eine Matte zum Sitzen hat oder zum in die Wiese liegen ohne das man die Luftmatte aufpumpen und dann wegen Durchstichgefahr aufpassen muss...

    Alternativ kannst du zwei Stücke nehmen und dann mit Drucknöpfen o.ä zum Schlafen verbinden. Dann kann ein Teil in den Rucksack als Rückenpolster und ein zweites Teil kann als Sitzpolster griffbereit sein. Ich habe auch eine Matte aus einem Stück z-lite für den Torso und 3 mm EVA für die Beine. Das Stück z-lite ist auch ein gutes Rückenpolster - gibt ja x Möglichkeiten.

    Ich habe vor Jahren zwei Stück EVA 4mm von Extex 100x200 cm für 17/Euro pro Stück gekauft und daraus dann verschiedene Matten zurecht geschnibbelt.. Hält ja lang das Zeug

  • Ich hab mir mal 200x100x4 mm bei Extremtextil bestellt, ließ sich super zuschneiden und bin noch bei der ersten 180x50 mm Rolle, also sehr haltbar.

    Aber als Rückenplatte frag ich mich ob die Gossamer Thinlight (gibt's wieder bei WOTWS) etwas stabiler ist? Vielleicht zwischen EVA Meterware und Faltmatten?

  • Ich habe die Gossamer Gear Thin Light, 3mm Faltmatte und die hälfte einer 4mm Exped Doublemat (in der Hälte, der länge nach geteilt und die andere Hälfte einem Kumpel vermacht).

    Habe jahrelang den G4-20 Rucksack von Gossamer Gear benutzt, da passte die GG Matte perfekt hinten in die Meshtaschen, die die Matte als Rückenpolster fixieren.

    Beim mittlerweile von mir genutzten „The Atom“ Rucksack geht es ganz gut, ohne Rückenpolster, weshalb ich die 4mm Exped Matte mitnehme, in aufgerolltem Zustand und wird von mir immer oben auf dem Rucksack transportiert.

    Letztere ist etwas härter und strapazierfähiger. Da ich sie mittlerweile ja in erster Linie als Anti-Rutschmatte nutze und als Durchstichschutz.

    Stichschutz kann man auch mit einer Hardtyvek „Folie“ hinbekommen, die ist aber ja nochmal zusätzlich rutschig.

    Zumindest bei Zelten mit DCF Boden würde ich keine Tyvek Unterlage mehr mitnehmen, das sich der Boden ja ganz leicht tapen läßt, falls da doch mal ein Löchlein einzustehen sollte.

    Aber auf einen dünne EVA Matte würde ich auf keinen Fall verzichten, da sie, falls die Luma mitten in der Nacht die Luft verliert, zumindest ein Minimum an Kälteschutz bietet .

    Kurz noch zum Gewicht, die GG Matte, 1,86 X 0,48 m, wiegt auf meiner Küchenwaage 86g.

    Exped 4mm, zurechtgeschnitten auf 1,70 X 0,50 m, wiegt 109g.

    Tyvekfolie (zum Vergleich) 2,0 X 0,50 m wiegt 130g.

  • @Nelson

    Die GG Thinlight ist alles andere, als strapazierfest.

    Meine ist an den kurzen Enden mittlerweile etwas ausgefranst, da ich, wenn ich schon drauf liege und feststelle, das sie nicht perfekt liegt, mich zur Seite rolle und sie zurecht rücke.

    Wenn man dann trotzdem mit nem Knie unmerklich auf der Matte bleibt, kann man die Exped 4mm einfach nicht bewegen, ohne das etwas reißt, die GG Thinlight reißt du einfach ab. Durchaus mehrere Zentimeter. Sieht unschön aus, funktionieren tut sie natürlich immernoch!

  • Ich möchte nochmal gern die Nutzung als Wickelrock für den Notfall hervorheben - das hat mir im letzten Winter mal den Hintern gerettet, sozusagen. Ich hatte die Dauer meines Tagesausflugs und die Kälte unterschätzt und die falsche Hose gewählt. Die 3mm-Matte auf Torso-Länge um die Mitte gewickelt und unter den Hüftgurt geklemmt hat spürbar die Körperwärme gehalten.

  • Ich möchte nochmal gern die Nutzung als Wickelrock für den Notfall hervorheben - das hat mir im letzten Winter mal den Hintern gerettet, sozusagen. Ich hatte die Dauer meines Tagesausflugs und die Kälte unterschätzt und die falsche Hose gewählt. Die 3mm-Matte auf Torso-Länge um die Mitte gewickelt und unter den Hüftgurt geklemmt hat spürbar die Körperwärme gehalten.

    Gar nicht mal Notfall, hab das quasi schon als Kleidungsstück eingeplant um abends noch bissl in die Landschaft zu schauen. Im norwegischen Fjell hab ich mir die um den Oberkörper gewickelt, Regenjacke drüber. Kuschelig warm. Ersetzt quasi die puffy die ich eh nur für abends draußen sitzen bräuchte.

    Wiederum Notfall: hatte einmal unerwartet Hagel, da ist die evazote der perfekte Schutz.

    Ich wähle danach sogar die Luftmatte aus, also die evazote ist gesetzt und dann kann man bei der Luftmatte dünneres leichteres Material wählen und auch beim rwert "sparen". Und sowieso: niemals würde ich einen Jahresurlaub und eine seltene Tourmöglichkeit alleinig dem Glück einer dichten/ nicht delaminierten Luftmatte anvertrauen!

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