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  • Möchte mal einen Faden zu "Schwimmwandern" starten, also: Schwimmen mit Gepäck. In Flüssen, in Seen, mit Übernachtung oder als Tagestour, mit Flossen und Schnorchel oder ohne, Neopren oder nicht, nur Schwimmen oder in Kombi mit Wandern, Rad, etc. Gerne UL.

    Wer hat Erfahrungen damit? Was habt ihr für Ausrüstung, Tipps und Tricks? Nette Links, Berichte etc. gerne auch hier posten :)

    Ich hab mir diesen Sommer eine Schwimmboje gekauft und bin damit ein bisschen hier in der Ostsee am Ufer entlanggeplanscht. Nur kurze Strecken bis jetzt. Schon sehr nett, all sein Zeug dabei zu haben und gleichzeitig noch eine Schwimmhilfe für den Notfall sowie Warnmarkierung für Bootfahrer.

    Das Schwimmen so im Wanderrhythmus gefällt mir schon sehr gut, und ich dachte mir, wäre eigentlich nett, das mit gehend wandern und draußen schlafen zu verbinden. Hier in Stockholm gibt es mit den Schären und dem SAT ja reichlich Möglichkeiten dazu :S

    Mit 28L Packvolumen in der Boje müsste ich im Sommer für einen Overnighter hinkommen. Problem wären die Schuhe, aber mit Barfußsandalen oder Merrell Vapor Gloves könnte alles reinpassen.

    Ein simples Tragesystem aus Gurten müsste ich mir basteln, damit ich die Boje als Rucksack tragen kann. Müsste bei geringem Gewicht ja ausreichen?

  • Hatte vor Ewigkeiten mal einen Artikel über eine Küstentour irgendwo gelesen, wo dann jeweils in buchten genächtigt wurde, die nur vom Wasser aus erreichbar waren.

    Für mich als jemand, der's mit Wasser so gar nicht hat, sobald es über Planschen hinaus geht, faszinierend und terrifying zugleich, ist schwer im Gedächtnis geblieben!

    "Not all those who wander are lost"

    Einmal editiert, zuletzt von questor | hangloose (15. Dezember 2025 um 09:32)

  • Spannendes Thema. Die Idee hat mich - trotz miserablen Schwimmfähigkeiten - immer mal gereizt und ganze zwei Mal sogar ins Wasser gezogen.

    Einmal in Bern an der Aare, wo Aaretreiben (bis hin zu Aarependeln für Berufstätige) an der Tagesordnung ist. Mit dem stylischen Aarebag auf dem Rücken. Ich hatte mein Zeug irgendwo im Gebüsch verstaut und habe es gepäcklos ausprobiert, fand die Idee des Schwimmens/Treibens als Fortbewegungsmittel und mit Daypack aber schon verlockend.

    Das zweite Mal während einer mildehrgeizigen Phase, in der ich versuchte, mir etwas mehr Schwimmen beizubringen. Die Krönung war eine harte Kombi-Wandertour an der Havel von sage und schreibe 3 km, von denen ich ganze 1,1 km am Stück schwimmend zurücklegte. Hat das Spaß gemacht - und stolz war ich natürlich auch, mal zur Abwechslung zu den sonst neidischen Blicken auf die mühelosen Schwimmerinnen. Als Wassersack habe ich in Aare-Erinnerung einfach meinen (wie es sich herausgestellt hat, nicht mehr ganz) wasserdichten StS-Packbeutel genommen, der dann schief an meinem Gürtel hing. Nicht ganz laufstegwürdig, aber eine ganz einfache Lösung, wenn man erstmal testen will, ob das was für einen ist. Drybag wie Aaresack sind aber halt keine Bojen/Schwimmhilfen.

    Im Prinzip ist das quasi Packraften für Arme (und Fitte), nur die Distanzen sind eher kürzer. Es ist vor allem dann reizend, wenn man eine schöne kleine Insel in (un)erreichbarer Nähe sieht. Die Schären sind ein tolles Testgebiet, berichte gerne, wenn daraus was wird.

    Einmal editiert, zuletzt von ozeana (15. Dezember 2025 um 13:00)

  • Es ist schon einiges her, da habe ich eine Reportage aus UK gesehen das genau darum ging sowie Freiwasserschwimmen. Da gab es wohl mit einigen Grundbesitzern Ärger wer jetzt Recht hat oder nicht und ob verboten oder nicht. Ob noch aktuell kann ich nicht sagen.

  • Das erinnert mich an die Swim-Run Events. ÖttilÖ. Welche in Skandinavien ja sehr beliebt sind und mittlerweile sehr schöne Events weltweit haben.
    Im 2er Team. Interessante Sache.
    Aber die Ausrüstung (dünne kurze Neopren), Schwimmbrettchen, Trailrunner mit guter Drainage etc etc könnten bei einem Swim Trekking auch hilfreich sein.

  • After an ocean swim after much sweaty running I got the beast :rolleyes:of all chafing as I set off again!


    My advice is rinse your nether region in fresh water and dry well.

    Dry really well. 8o

  • Bin gerade bei der online Recherche auf diesen Rucksack/Schwimmboje (40-90L, 900g) gestoßen und dachte ich teil das mit euch Wasserratten^^ Bin selber erstmal recht angetan... kennt hier jemand zufällig das Teil und kann was dazu sagen?

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    www.seanomads.de

    Musste beim Probepacken feststellen, dass mit meiner 28L Schwimmboje nur ultraminimalistische Overnighter im Hochsommer und ohne Kochzeug drin sind... abgesehen davon läuft die bei 4+kg Zuladung sehr unruhig, was nach ein paar km schon sehr nervig wird. Da scheint mir die Bullet_01 mit langer/flacher Auflagefläche und Finne eine gute Alternative für Touren mit mehr Gepäck, insbesondere da leichter als alte Schwimmboje+ 30L Rucksack:)

    Und zweite Frage: bei meinen letzten Trainings in der Sonne (für meine erste richtige Schwimmwanderung) musste ich immer nach spätestens 2h (5km) abbrechen, da mir ordentlich der Schädel angeschwollen ist.. bei bedecktem Himmel ist es dagegen gar kein Problem doppelt so lang unterwegs zu sein. Habe zwar eine Badekappe auf, aber die bringt in der Hinsicht kaum was. Einfach nen Hut aufsetzen wird nix, da ausschließlich gekrault wird (Brust geht nicht wegen Bandscheibenvorfall/OP, Rücken ist mir auf befahrenen Gewässern zu unsicher). Wie macht Ihr das? Evazote unter die Badekappe? Dickere Badekappe/Neopren? Oder einfach kürzer treten?

    Lg Assel

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