Beiträge von Assel

    Danke! :) wieviel Gramm Daune ist denn in deinem 250g Quilt, und bis zu welcher Temperatur reicht der Dir denn? Hab gerade geguckt, ob Du den irgendwo schon vorgestellt hast, aber das leichteste Gefundene waren (immerhin) 310g. Befürchte, dass Daune immer noch das beste Wärme-Gewichtsverhältnis hat, selbst gegenüber Alpha.

    Und falls Du einen Alphaqulit bastelst würde ich mich (und andere bestimmt auch) sehr über ne kurze Vorstellung/Einschätzung freuen!^^

    Ich würde mir in jedem Fall den Doppelnutzen eines Ponchos mit einbauen.
    Es war wirklich sehr angenehm sich in diesen Tagen bei einer längeren Pause einkuscheln zu können. Auf einer Isomatte sitzend, am Baum gelehnt, kann ich den Poncho über die angezogenen Beine legen und in aller Ruhe meinen Tee genießen. Das ist purer Luxus!

    Überzeugt! :) dann überlege ich mal, wie ich das am besten (einfachsten) umsetze

    Genau das habe ich auch gedacht.

    Ansonsten, Assel , danke für den Bericht! Ich schwöre für die (Brücken/Quer-)Hängematte auch auf die Kombi von Daunenschlaftüte und Kufa-Außenquilt, gerade in feuchten Nächten, da könnte ein Alpha-Quilt noch eine gute Ergänzung sein. Meine Quilts habe ich aber immer mit einen Poncho-Schlitz versehen. Und wenn es dich tröstet: das Gekämpfe und Gefluche bei Quiltnähen habe ich auch jedes Mal, Nylon mit einem weiteren (bei mir war es Wollmusselin) Stoff ist aber eindeutig am Schlimmsten.

    Danke, das tut gut zu hören^^ bin zweitweise echt verzweifelt

    Was meinst Du, wäre der Quilt eine Option für warme Sommernächte (ohne Schlafsack)?

    Bei 19°C Zimmertemperatur in dünner langer Hose und Tshirt ists angenehm warm, nach 2h Nickerchen bin ich auch nicht merklich runtergekühlt. denke so ab 16-17° wirds ungemütlich. Kältebrücken sind dort entstanden, wo der Stoff am Körper spannt, also Knie, Ellenbogen, Schulter... wenn man das im Kopf hat und sich nicht allzu fest einwickelt lassen die sich gut vermeiden.

    Die alleinige Nutzung könnte ich persönlich mir nur vorstellen bei "fast and light" Overnightern oder Rennen mit absehbaren Temperaturen, bei denen man nachts alle Klamotten vom Tag (active layer) trägt und sonst nix dabei hat. Bei längeren Touren und/oder mit extra Isojacke würde ich eher auf einen 2/3 Schlafsack a la Pajak Radical ULX (190g, angegeben ComfT 12°) schielen, dann hat man etwas mehr Puffer und Flexibilität im System (anpassen über unterschiedlich warme Jacken). Würde man den Radical ULX mit identischen Maßen und Zielgewicht aus Alpha direct + 10D Außenhaut nachbauen, könnte man Alpha mit 120g/m² verwenden. Wobei ich glaube, dass 2 Lagen 60er einen höheren Loft als das 120er bewirken, etwas wärmer und weniger anfällig für Kältebrücken sind. So könnte man auch an die (vom Hersteller angegebene) ComfT vom Radical ULX herankommen, bei geringerem Gewicht gegenüber einem Fullsize Quilt (die Jacke nicht mitgewogen, da eh dabei).

    Was ich gar nicht einschätzen kann: wie lange & gut das Alpha den Loft bei Nutzung als Schlafsack hält...

    Sooo nachdem ich erstmal den MYOG Alpha Kleidungs Faden zweckentfremdet habe hier noch einmal in einem neuen Faden:

    Inspiriert von diesem Thread, insbesondere vom verlinkten Timmermade Alpha Quilt, habe ich mich letzte Woche als erstes größeres Nähprojekt an einem Overquilt aus einer Lage Alpha direct und dünnem Nylon auf der Außenseite versucht. Sollte eigentlich "Quick and Dirty" werden, da man in meiner Vorstellung einfach zwei Rechtecke aufeinander nähen müsse, habe dann aber sehr mit der Fadenspannung, dem Strech vom Alpha und sich zusammenziehenden Nähten gekämpft.

    Ziel war in erster Linie das Feuchtigkeitsmanagement mit Daunentüten bei 5 - -10°C bei Touren mit mehr als 2 Nächten (unter -10 liegt ein 233er Apex quilt über der Daunentüte), um Loftverlust zu vermindern. Was ich mir explizit davon erhoffe:

    1. kein Kondens/Frost auf der Außenhaut des Schlafsacks, was dann beim Komprimieren in die Daune gedrückt wird

    2. das Alpha dabei als Puffer, dass nicht Nylon auf Nylon liegt (führt bei Daunentüte+Bivy/Jacke/etc m.E.n. zu nasser Tüte)

    3. das Alpha auch als Speicher für Körperfeuchtigkeit, welche sonst in der Daune bleiben würde (Taupunkt im Quilt)

    4. bessere/schnellere Trocknung gegenüber einem Apex Quilt, da anders als Apex nur von einer Seite mit Nylon bedeckt, daher besserer Austausch

    5. geringeres Gewicht gegenüber Apex Quilt, da Material nicht "gesandwiched" werden muss

    Verwendet hab ich 60er Alpha direct, sowie ein 10D Nylon mit 25 g/m² in Mülltütenoptik. Ursprünglich sollte das Teil 200x150cm groß werden (volle Breite vom Alpha), wegen des Gestümperes bin ich erst bei 160x130cm gelandet, nach Anfügen eines weiteren 20cm Streifens bei 180x130cm, so passt das nun auch mit Wintertüte (WM Antelope 6´6´´) perfekt... Zum Zusammenfügen habe ich erst die beiden Stoffe mit einem Geradstich aufeinander fixiert und anschließend mit einem Zickzackstich die Kanten "versäubert". Die Fussbox ist geschlossen, hat im Inneren zwei Schlaufen zum Aufhängen und geht mit Wintertüte bis zum Knie. Die Schlaufen für die Gummizüge sind ohne extra Verstärkung längs auf die Naht gesetzt. Gewicht: 219g


    Letztes Wochenende gings dann Fr-So mit Freunden auf Tour in den Harz und so konnte das Teil gleich in Kombination mit einem WM Ultralite getestet werden. Unterlage waren Flexmat Plus + Nemo Torsomatte, Schlafklamotten: Socken, dünne lange Unterhose, dünnes Langarmshirt, dünne Funktionsjacke, Buff, Mütze. Mit dabei waren ein Temp & rH Logger sowie eine kleine Kofferwaage. Beide Nächte wurde in recht offenen Schutzhütten geschlafen, ohne Bivy o.ä..

    Nacht 1:

    auf 900m ü. nN.; sternenklar; nahezu windstill mit ab und zu einem Windhauch (Bft 1?); rH 76-82%; Temp 1,5-3,1C° (Tagsüber um die 12°C); Strahlungsfrost

    Konnte nachts ein deutliches Plus an Wärme feststellen und musste mich bis auf die Unterhose ausziehen, um nicht komplett zu zerlaufen. Normalerweise reicht mir die Tüte bei identischen Schlafklamotten bis knapp unter den Gefrierpunkt, bei 1-3 Grad wärs gemütlich aber auch nicht übermäßig warm gewesen. Morgens war auf der Außenhaut des Quilts etwas Kondens, das Alpha auf der Innenseite hat sich dagegen sehr feucht angefühlt und am Kopfende auf einem 15cm langen Streifen waren auf voller Breite Tröpfchen zu sehen. Das Quilt als ganzes war auch beim Anheben gefühlt deutlich schwerer als am Abend zuvor. Die Hülle vom Schlafsack von Kapuze und etwas vom Brustbereich, wo ich den Quilt heruntergestrampelt habe, waren vom Atem klamm bis feucht, unter dem Quilt war die Hülle vom Sack gefühlt trocken. Quilt und Sack wurden beide für 10 min bei leichter Briese bei 4° gelüftet; das Apex vom Quilt hat sich danach wieder staubtrocken angefühlt, der vom Atem feuchte Teil vom Sack noch etwas feucht.


    Nacht 2:

    auf 700m ü. nN.; zu Beginn Nieselregen, später sternenklar; zu Beginn recht windig mit ekligen Böen, die den Nieselregen in die Hütte getragen haben (Bft 4?), ab ca. 5Uhr nahezu windstill; rH 69-82%; Temp 1,7 - 3,3 °C (Tagsüber um die 6°); Strahlungsfrost

    Der vom Wind hereingetragene Nieselregen ist einfach vom Quilt abgeperlt. Ohne Quilt oder (Bug-)Bivy mit Panelen aus festem Stoff wäre das ein Problem geworden, da die DWR Beschichtungen auf keinem meiner Schlafsäcke mehr funktioniert. Mein Kumpel mit einem ebenfalls in die Jahre gekommenen StS Spark II meinte, dass der Wind bei ihm in den Schlafsack hineindrückt. Das habe ich nicht so empfunden, das Plus an Wärme wie in der vorherigen Nacht hat sich aber nicht eingestellt, vermutlich da sich die Außenhaut vom Quilt leicht im Wind hin und her bewegt hat und die warme Luft herausgedrückt hat. In den üblichen Schlafklamotten war ich jetzt nicht am frösteln, allzu warm war es aber auch nicht.. also wie ich es in einer windigen Nacht bei 2°C ohne Quilt auch erwartet hätte.

    Nachts hatten wir auch Besuch von Wildschweinen, welche um die Hütte herum den Boden aufgebrochen haben und schließlich auch in die Hütten wollten. An der Stelle habe ich "zügig" den Schlafsack verlassen und bin auf die Bank gehüpft ohne den Quilt zu öffnen, den Stresstest haben Stoff und Gummischlaufen ohne bleibende Schäden überstanden. Wir und die Wildschweine haben diesen Stresstest ebenfalls unbeschadet überstanden, wobei die Tiere noch länger um die Hütte gestreunert sind und auch ein paar Stunden später nochmal vorbeigeschaut haben. Dann aber ohne Besuch in der Hütte. Am Morgen waren Quilt innen und außen trocken, der Schlafsack wie in der Nacht zuvor nur im Kopfbereich feucht. Beides wieder für 10min gelüftet, dann eingepackt.

    Ich hatte wie gesagt eine kleine Kofferwaage dabei, um das Gewicht von Sack und Quilt vor und nach jeder Nacht festzuhalten (Wasseraufnahme). Leider hatte die Temperatur einen zu großen Einfluss auf die Messwerte (geschätzt 30g Unterschied bei 15°C Temperaturdifferenz), als dass ich mich darauf verlassen wollen würde. Daher im folgenden nur die Werte der Küchenwaage (bei konstant 20°C) vor und nach der Tour:

    Quilt vorher / nacher: 219 / 220g

    Schlafsack vorher / nacher: 841 / 862 g

    Fazit:

    Würde sagen das Quilt hat sich vorerst im Feuchtigkeitsmanagement bewährt, besonders in der ersten Nacht. Dass das Alpha so gut Feuchtigkeit speichern und besonders von der Schlafsackhülle abhalten kann hätte ich nicht gedacht. Wieder daheim habe ich probehalber ein 10x10cm Stück gewogen, mit einer Sprühflasche angesprüht, abtropfen lassen, leicht geschüttelt und erneut gewogen: ganze 2,8g Wasser konnten die 100cm² halten. Fürs Quilt würde das einer Aufnahmekapazität von 328g Wasser nur durchs Alpha bedeuten, die Aufnahme vom Nylon noch nicht mitgerechnet. Dass das in der Praxis so nicht passieren würde/sollte und die Schlafsackhülle zu diesem Zeitpunkt sicher auch klatschnass wäre ist mir klar. Dennoch find ichs bemerkenswert, besonders da 300g Wasseraufnahme von Quilt/Schlafsack bei längeren Touren in nasskalter Umgebung und ohne Trocknungsmöglichkeit m.E.n nicht ungewöhnlich sind. Die 20g Wasseraufnahme des Schlafsacks sind auf jeden Fall sehr viel weniger als das, was ich in der Vergangenheit schon hatte (50-200g in 2 Nächten, ab 100g Loftverlust), auch wenn zugegeben Wind in der zweiten Nacht sicher geholfen hat.

    Auch die schnelle Trocknung hat super funktioniert, denke dass das auch nur mit Körperwärme gut funktionieren sollte.

    Das Plus an Wärme in windstiller Umgebung könnte bei Touren mit Zelt/Bivy durchaus auch interessant sein, auch wenn das eigentlich nicht das Ziel des Ganzen war. Würde gefühlt so auf 3-6°C extra schätzen... bin nun auch am Überlegen, ob das nicht eine Idee für ein XUL Setup wäre.

    Verbesserungsideen sind derzeit eine fixe Mattenbefestigung am Kopfende auf der Flexmat, damit ich das Teil nicht herunterstrampeln kann. So käme auch weniger Feuchte in den Hals/Brustbereich des Schlafsacks. Außerdem behagt mir der Singleuse nicht und überlege die Fußbox wieder aufzutrennen und einen Multiuse Ponchoquilt draus zu machen...

    Weitere Testreihen werden folgen... Danke bis hierher erstmal fürs lesen! Ist doch mehr Text geworden als beabsichtigt. Wenn Ihr mehr Ideen bezüglich Muliuse oder Tipps zur besten Verarbeitung von Alpha auf Nylon, oder sonstige Anmerkungen habt gerne her damit :)

    Ach, und ich staune doch immer wieder, dass tatsächlich UL-Foristi hier so herumstreunern, am ostharzer AdW - zwischen Wippra und Harzgerode! 😅 Wer weiß, an wem man schonmal vorbeigelaufen ist.

    Ein schönes Fleckchen Erde - hab ich ins Herz geschlossen :) Auch generell den Harz!

    Und ja das frage ich mich auch oft wenn man denn andere Wandersleut trifft; schiele dann oft auf Schuhe und Rucksack^^

    Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen, Assel ?

    In dem Eck ehrlich gesagt noch nicht, war aber auch nur wenige Male dort. Wobei ich gestern eine Tour von Wippra nach/um Harzgerode gemacht habe und da evtl passende Trittsiegel gesehen habe... hätte aber ehrlich gesagt auch ein Stück Rotwild oder Dammwild sein können, tu mir bei größerem Schalenwild schwer und leider kein Bild gemacht. Dafür eine Hunde/Wolfs(?)spur im schnürenden Lauf von weit Abseits den Weg kreuzend und weiter ins Abseits (nach jeweils 30-40m verloren). Anbei ein Bild von einem einzelnen Siegel (nicht schnürend). Meine Hand als Referenz, Zeigefingerspitze-Daumen sind 14cm, Zeigefingerspitze-Zeigefingeransatz 10. Vom Siegel selber kann man ja nur bedingt ableiten, aber das Laufmuster fand ich schon auffällig.

    Das Bild vom Mufflon im vorherigen Post hab ich letzten Oktober im Bodetal auf der Westseite zwischen Treseburg und Thale geknipst. War vormittags im dichten Nebel während dem Frühstück, auf einmal hats neben uns gefaucht und da stand er dann, majestätisch auf sein Tal und uns Unwürdige herabblickend^^ Hat sich relativ unbeeindruckt gegeben und ist erst nach 10min weiter gezockelt. In der Ecke ist ja was Menschen angeht schon viel los, also würde ich Dir zustimmen und den Schwund weniger auf Menschenkontakt sondern eher auf Raubtiere zurückführen, vll hat sich explizit in der Selketalregion ein Luchs/Wolf niedergelassen und die Mufflons vertrieben? Oder doch was anderes?

    Eine Freundin hat letzten Winter im Südharz auf offenem Feld eine ganze Herde (nebst ein paar Rehen?) entdeckt, ganz weg sind sie also zum Glück (noch) nicht, allzu heimlich leben sie wohl dort auch nicht 0.o

    Viel Spass! :) Falls Du/Ihr keinen Campingplatz oder Pension findet, verweise ich gern nochmal auf die Schutzhütten, z.B. am Bodetal "Böser Kleef" (etwas abseits vom Trubel mit Blick auf Altenbrak), am Selketalstieg die Köhler Hütte und bei gutem Wetter die Köthener Hütt. Letztere nur mit mäßigem Wetterschutz aber mit netter Aussicht ins Tal und die Schmalspurbahn^^

    Eine nicht ganz aktuelle Übersicht gibts hier, ggf mit Gmaps gegenprüfen empfiehlt sich:

    Wandern mit GPS: Track Anzeige

    So oder so viel Spaß, wird bestimmt schön! und haltet die Augen nach Mufflons offen, jetzt bevor das Laub schiebt sieht man sie am besten^^

    +1 für HS zwischen Rübeland-Thale, finde ich auch den schönsten Part

    +1 auch für Selketalstieg, wobei ich den nur bis Meisdorf gelaufen bin. Dafür auch im März, fands hübsch mit all den Frühjahrsblühern :)

    ist beides viel Singletrail, wobei der Singletrailanteil beim HS schon noch etwas mehr, dafür auch mehr andere Wanderer. Selketalstieg war bis auf die letzten 5km dagegen fast schon einsam. Beides auch viel Mischwald und an den Südhängen stehen oft nur sehr alte Eichen, also läuft für den Harz in verhältnismäßig wenig Fichtenkahlschlag.

    Beide oben genannten Parts sind aber nur gute 50km, also je nach Tempo eher was für 2-3 Tage.. Selketalstieg gesamt sind um die 80, HS gute 100.Wenn mans wirklich einsam mag würd ich auch den Karstwanderweg empfehlen, da kann man sich aus mehreren 100km was rauspicken und ggf auch ne Rundtour zusammenbasteln. Ansonsten ließen sich auch Selketalstieg und besagter HS Part verbinden, da Selketalstieg ja in Quedlinburg endet, rüber nach Thale sinds dann nur 10km an der Teufelsmauer vorbei bzw. eine Station mitm Zug. Und von Rübeland rüber nach Stiege (Startpunkt Selketalstieg), isses räumlich auch nicht mehr weit (weiß aber nicht wie die Öffis das sehen). Alternativ bei Treseburg oder Altenbrak schon abbiegen und mitm Fußbus nach Stiege. Das wär dann tatsächlich ne sehr schöne Rundtour mit geschätzt 130-150km, inklusive Halt in Quedlinburg :)

    Generell gibts im Harz viel links und rechts des Weges zu besichtigen, auch abseits der Weltkulturerbestädte (beim HS Part z.B. die Rübenlander Höhle, beim Selketalstieg Grube Glasebach), da sich bissl umzuschauen kann sich lohnen, und man könnte die Tour ggf etwas strecken.

    Wenn man Spaß am Stempeln hat: unbedingt vorher ein "Harzer Wandernadel" Stempelheft organisieren, nach Eurer Tour könntet Ihr euch auf jeden Fall ein paar Abzeichen eintüten. Um das schwere Heft (ca. 50g) zu kompensieren könntet Ihr dann auch Euer Zelt zu Hause lassen, meiner Erfahrung nach wird das Nächtigen in den zahlreichen Schutzhütten außerhalb des NSG von den (sehr wachsamen und zahlreichen) Rangern wohlwollend gebilligt. Die Schutzhütten sind i.d.R. Spitzdächer und von 3 Seiten geschlossen. Karten von Hütten und Stempelstellen findet man problemlos online, Bilder der Schutzhütten bei Gmaps.

    Viel Spaß Euch! :)

    so, war wieder mal länger unterwegs, daher mal wieder verspätet die Antworten...

    wilbo Danke für die Fausregel und den Link zum Material. Wollte an meiner UH Winterjurte (Bild vom letzten WE im Harz) um den Rohrdurchlass eh ein paar Modifikationen vornehmen, dein verlinktes Material ist hierfür derzeit Favourit^^ Die Hutzenkonstrukion ist bei näherer Betrachtung wirklich cool, Probs an FlorianHomeier

    Martin Hatte die Hoffnung, mir keine 2 Zelte anschaffen zu müssen, da das Nallo bisher auch mein Sommershelter im Fjell war... aber hast recht, wshl ist die EWMS letzendlich unbefriedigend^^ Danke für den Input!

    janphilip Das überrascht mich sehr, ehrlich gesagt. Niedrigerer Aufbau ist schon einleuchtend, aber von der Konstruktion ist es ja ein klassisches Firstzelt a la Duplex/Triplex/Lunar Duo... mit meinem Triplex (liebevoll Segelbert genannt) würde ich nur ungern in alles über Bf 4 geraten. Aber wie mir im Ramen dieses Threads klar geworden ist, überschätze ich ggf. einfach die Windstabilität größerer Mids. Danke fürs Fragen (hoffe nicht extra meinetwegen=O) und teilen!

    Entschuldigt bitte die späte Antwort, wie immer um Weihnachten gehts gerade drunter und drüber...

    janphilip Danke für die Korrektur (ist übernommen) und für den Hinweis zum Guardian. Hatte mir das angeguckt aber aus der Auswahl gekegelt, da mir das eingeschnittene Firstdach und die vermutlich geringere Windstabilität nicht so zugesagt hat. auch das Inner ist an den Enden recht schmal (119cm). Dennoch Danke für den Tipp und auch die Einschätzung zum Supermid:)

    PositivDenken Lieben Dank fürs Aufbauen, Knipsen und Probeliegen! Breiter als Länger finde ich fast besser^^ Inner wäre mir aber wshl zu knapp/schmal. Auf den Bildern siehts aber so aus, als wär da noch etwas Puffer für ein größeres (myog) Inner.

    Der Overnighter war klasse. Gestern kam sogar die Sonne raus. Das erste Mal Sonne in meinem Gesicht seit vielen Wochen.

    Sehr schön, so muss es sein:)

    Wünsche Euch allen ein frohes Fest, gutes Essen und ruhige Feiertage!!

    Mit einem -30°C Schlafsack wäre das Solomid auch ohne mich quasi schon bis zur Decke gefüllt, sagt mir die Erinnerung

    Langsam zweifle ich an meinem Urteilsvermögen:S mit dem 30cm Setup oben +Longjohns&Langarmshirt fang ich bei (gemessenen) -19 an zu frösteln. Und in meiner Einbildung war da noch gut Platz im Cricket... muss ich wohl nochmal ran und ausmessen.

    Lieben Dank auch für die neutralen Zahlen und Erfahrung!^^ Hatte überlesen, dass Dein Barents keine Apsis hat, so wird ein Schuh draus. Worst case 600, best case 1700g einsparen klingt ja erstmal ganz gut^^ Generell die Möglichkeit beim Mid, das Shelter an unterschiedliche Gegebenheiten anzupassen, ist schon viel wert. One shelter to rule them all!!

    Was hätte das denn für einen Vorteil?

    In meiner Vorstellung hätte die hintere Person wegen der steileren Wand (rechteckige Form) etwas mehr Höhe am Kopf/Fußende... evtl hab ich da aber auch nen Denkfehler. Und man müsste beim Betreten des Flys nicht so aufpassen, keinen Schnee/Wasser ans/aufs Inner zu beförden.

    Bitte keine Umstände wegerm Testen, eilt überhaupt nicht! Über ne kurze Einschätzung beim nächsten Einsatz würd ich mich natürlich freuen^^ Hoffe der Overnighter war schön:)

    Aktuell recherchiere ich Material für den Entwurf eines simplen Winter-Mids für die Verwendung mit einem Hobo statt eines Ofens.
    Die Herausforderung ist so leicht wie möglich, für den Einsatz zwischen -40 und -50 Grad Celsius.

    Ohhh das klingt sehr spannend:) vielleicht darf man sich ja auf Materialtest/Prototypen freuen?

    OT: Weiß nicht ob bekannt, aber mit Kältemischungen kann man relativ einfach spezifische Temperaturen bis grob -50 erreichen. Blanko mit nur Trockeneis sinds glaube -80. Hab auf die schnelle diese Tabelle gefunden: https://www.chemie.de/lexikon/K%C3%A4ltemischung.html

    Nur Aufpassen wegen Belüftung/CO2 Vergiftung!!

    und -40 -50 ist ja wirklich knackig, wie/wo möchtest Du es einsetzen?

    Auch Dir Danke für Deine Einordnung und Erfahrungswerte, weiß ich sehr zu schätzen! :)

    Hab ehrlich gesagt noch nie nachm Zeltplatzplanieren und/oder Anker setzen warten müssen, gab immer eine genügend feste Schicht oder es war eh fester Altschnee.. aber das war Glück und kann man sich natürlich nicht verlassen.

    muss ich wohl nochmal in mich gehen, welche Kompromisse ich bereit bin einzugehen.

    "Fjäll Anders" kannte ich aus einem anderen Video, die Reihe zum Ultamid hatte ich noch nicht auf dem Schirm, danke! Besonders interessant: er hat beim Aufstellen der Stange das Problem, dass er die Heringe wieder rauszieht (weil: steiler Winkel? Schneedecke oberhalb mit zu wenig Wiederstand? Freiruckeln durch Bewegung in Leine?). Hatte das Problem noch nie da noch nie mit Mid in Tiefschnee, fester Boden war mit bissl Buddeln immer erreichbar. Food for thought.. Cool gelöst fand ich seinen Skifuß für die Mittelstange. Und auch er nutzt Snowflaps...

    Mein Kumpel hatte ein Duomid auf seinem Vita Band FKT und hat es gehasst. Viel zu klein für ihn.

    Überrascht mich, komme mit MLD Cricket/Solomid XL auch mit Wintersetup gut klar🤔 aber so hat wohl jeder seine Vorlieben/Ansprüche

    Danke auch für die Infos zum Cimarron! Meinst Du, das Half Inner passt auch hinter die Stange statt seitlich? oder ist das zu lang?

    Vielen Dank für Euren Input! Muss gestehen, dass mich Eure Einschätzung der Windstabilität etwas überrascht. Da habe ich mich wohl verschätzt... umso wertvoller der Austausch!

    Mein Ultamid 4 wiegt mit allem Klimbim wie du es beschreibst etwa 800g weniger als mein Nallo 3 Äquivalent von Barents

    Wieviel wiegt denn Dein Setup mit Klimbim? das Fly spielt ja gewichtsmäßig in der selben Liga wie die von mir gelisteten Silnylonshelter (mit anderen Charakteristika natürlich). Mein Nallo wiegt grob 3,5kg, derzeit kalkuliere ich bei Mid+Solidinner+Stange+16Heringe+ 12Leinen gute 2kg

    Was ich an einem Mid liebe ist die Ästhetik, Eleganz und Einfachheit.

    Hätte ich schöner nicht schreiben können:)

    Hallo zusammen,

    ich suche derzeit nach einem leichten Ersatz für mein HB Nallo 3GT für den ganzjährigen Einsatz und würde gerne meine Gedanken mit Euch teilen. Bei der Recherche haben sich auch einige Fragen ergeben, über Eure Meinungen dazu und natürlich auch generell zu der Thematik würde ich mich sehr freuen :)

    Einsatzgebiet: ganzjährig Touren am Rand vom/im norwegischen Fjell, Schottland, diverse Höhenzüge in Mitteleuropa (kein Hochgebirge). Langfristig evtl. auch Island, Patagonien. Konkret geplant fürs kommende Jahr sind autarke Touren für 1-2w im Saltfjellet-svartisen-nationalpark und im/um Valadalen Nationalpark. Werde es mit neuem Zelt natürlich zu Beginn ruhiger angehen, um entsprechendes Skillset bei wiedrigen Bedingungen aufzubauen. Nutze in gemäßigten Klimaten zwar ausschließlich Mids, habe damit aber bisher noch keinen echten Sturm / stürmischen Wind mitgenommen. Mit dem Nallo hab ich schon wirklich mieses Wetter durchgestanden.

    Zum Ofenbetrieb: Bin selten ausschließlich oberhalb der Baumgrenze unterwegs, und würde bei einzelnen Touren gerne die Möglichkeit nutzen, unterwegs auch mal Sachen zu trocknen und zu kochen (ggf. Sicherheitsbackup bei Brennerdefekt, Verlust (tatsächlich schon vorgekommen:rolleyes:) oder unerwertet hohem Brennstoffverbrauch). Außerdem ist die Gemütlichkeit im Winter schon sehr nice to have. Dass das in Island oder auch Schottland wegen Holzmangel nicht funktioniert ist mir bewusst, hätte nur gerne für entsprechende Touren die Option.


    Anforderungen: 

    • generell die Prämisse: "So leicht wie möglich, so schwer wie nötig". Gewicht fürs Fly ohne Heringe <1kg wäre toll aber kein Muss.
    • Platz für 2Personen a 1,90 mit Winterausrüstung (2cm Schaum-, 7cm Luftmatte, 18cm Daune, 2cm Synthetik -> 210cm+ Liegelänge auf einer Höhe von 30cm). Von der Breite her benötigen wir erfahrungsgemäß mind 135cm am Kopfende, 100cm am Fußende, mehr ist immer besser.  Auch entsprechender Platz zum Sitzen wäre ein Traum, um auch mal 1-2 Tage abwettern oder einen Restday genießen zu können, das sehe ich aber eher als Luxus. Werde das Zelt zu zweit mit Mesh/Solid Inner und Solo eher ohne Inner nutzen. Bei Ofennutzung wird das Inner natürlich ausgehängt.
    • Robuster Stoff, der auch wiederholten mechanischen Abrieb wegstecken kann (bodennaher Aufbau mit Steinen und/statt Heringen, Schleifen über Untergrund während Aufbau bei Wind, etc.). Wäre schön, wenn ich das Shelter für viele Jahre (Jahrzehnte) nutzen könnte. Ergo kein DCF... Und bin auch was 20D Silnylon angeht etwas skeptisch. Hier meine erste Frage: reicht ein gutes 20D Silnylon wirklich aus? Oder besser höher ansetzen (30D 6.6 Silnylon, 45D Silpoly, 45D Silnylon)? Kenne dickeres Silnylon nur vom Nallo (Kerlon 1200, 30 D High Tenacity Ripstop Nylon 6.6) und denke, vergleichbares wäre durchaus geeignet? Meine anderen Shelter bestehen alle aus Silpoly / DCF, hatte aber mal eine 15D Silnylon Gewebeprobe in der Hand und das wäre mir definitiv zu zart. Die Threads zum Thema Silnylon vs. Silpoly und die verlinkten Podcasts/Vids sind mir bekannt, dennoch tu ich mir da irgenwie schwer/habe zu wenig Erfahrung mit dem Material
    • Gut gearbeitete und zahlreiche Abspannpunkte (sauber auf Kappnaht), gerne auch in verschiedenen Höhen. Lifter mitten auf einem Panel sind mir schon eingerissen, daher bin ich da etwas skeptisch...
    • mind. 5C Zipper
    • Regensicherer Eingang, d.h. Tür liegt nicht oberhalb des Schlafplatzes/Inners
    • Snowflaps würde ich mir gerne sparen. Denke im Ofenbetrieb bin ich eh unterhalb der Baumgrenze und finde dort Material Material (Laub, Schnee, etc.) um die Unterkante vom Fly abzudichten und die Wärme drinnen zu halten (mit genug Lüftungsmöglichkeiten für einen sicheren Betrieb natürlich). In den Sommermonaten eh nicht notwendig/unerwünscht; in den Shoulderseasons/Winter ohne Ofen mit blankgefegtem Fels würde ich dann gegen Draft/Spindrift auf ein solid Inner zurückgreifen. Sinnvolle Gewichtsersparnis für die wärmere Jahreszeit oder stupid light?
    • entsprechend wäre es schön falls solid Inner verfügbar, aber kein Muss (ggf. MYOG)
    • Ofenkompatibel, d.h. Lüftungsmöglichkeiten in Bodennähe und an der Spitze. Falls ein Mid bei Auslieferung noch keinen Stovejack verbaut hat, kalkuliere ich mit +100g. Ist das realistisch? Platz beim Ofenbetrieb sollte auf jeden Fall für 1P im Liegen oder 2P im Sitzen sein. 2P im Liegen wäre schön, aber kein Muss da der Ofen zum Schlafen eh aus ist. Fragen dazu: Stört ein Stovejack die strukturelle Integrität des Flys? Und steckt ein stärkeres Gewebe potentiellen Funkenflug besser weg als schwächeres oder ist das zu vernachlässigen? Dass ein Funke bei beidem einfach durchglüht ist klar, aber wie sehr ist das Gewebe danach geschwächt?
    • möglichst wenig MYOG-Anteil, zumidest am Fly. Übe mich zwar immer mal wieder an der Nähmaschiene, aber mein Leben würde ich dem Gestümpere nicht anvertrauen^^ An möglichen Innervariationen werde ich mich aber früher oder später versuchen, ist ja kein tragendes Element.


    Vorteile die ich in einem Mid (insbesondere gegebüber Tunnelzelten) sehe:

    • mind. gleiche, bei drehendem Wind höhere Windstabilität bei deutlich geringerem Gewicht (das Nallo mit den großen Panelen ist bei Seitenwind schon einordenliches Segel)
    • kein Gefummel mit vereisten Gestängekanälen, besonders mit Fäustlingen
    • mehr Heringe/Nägel/Befestigungspunkte im Boden, bevor das Gestänge aufgerichtet wird (4-6 vs 2 beim Nallo)
    • eine Mittelstange ist leichter/schneller zu reparieren oder durch (Trekking-)Stöcke zu ersetzen als 3 bzw. 6 Faltgestänge, die auch noch gebogen werden (geplant ist, das Mid bei Touren mit "Wetter" mit extra Stange aufzubauen)
    • Bessere Belüftungsmöglichkeiten (hoher Aufbau)
    • (Flexiblere Nutzungsmöglichkeiten zu allen Jahreszeiten und Regionen durch Einsatz von nur Groundsheet, Bugbivy, Mesh Inner, Solid Inner, für jeweils 1P oder 2P.... zugegeben, mit etwas Zeit an der Nähmaschiene lässt sich das in Tunnelzelten bestimmt auch realisieren. Die Verfügbarkeit am Markt ist aber deutlich geringer, so ist z.B. das Meshinner fürs Nallo seit Jahren ausverkauft)


    Folgende Zelte habe ich mir (online) angesehen und verworfen. Falls jemand etwas anders sieht oder ergänzende Kommentare dazu hat, gerne her damit :) Gewichte beziehen sich immer aufs Fly inkl. Stovejack, ohne Heringe und ohne Abspannleinen, sofern nicht anders angegeben.

    Argali Rincon 2P: Maße: 275x224x137; 620g; 20D Silpoly; Zipper YKK 5 -> auf 30cm Höhe zu wenig Platz, Tür über Schlapfplatz (Fußende), Material vermutlich Nano-Ripstop da alle anderen Zelte vom Hersteller auch in NanoRipstop (keine guten Erfahrungen mit gemacht, lieber richtiges Ripstop, 20D eh schon am unteren Ende) Positiv: Flaps am Rand vom Stovejack zum Abdichten bei nichtgebrauch

    Argali Absaroka 4P: Maße: 330x290x188; 910g; 20D Nano-Ripstop Silpoly; Zipper YKK 5 -> Material sicher Nano-Ripstop (!! s.o.); relativ hoch, nur ein Ring aus Abspannpunkten relativ niedrig angebracht

    Peaks Solitude 4P: Maße: 320x274x203; 1106g inkl. Abspannleinen; 20D Silnylon; Zipper? -> sehr (unnötig) hoch, hätte statt/zusätzlich zum Trekkingpolekreuz lieber ein paar Abspannpunkte mehr im oberen Bereich gehabt. Einstieg nicht unbedingt regensicher, könnte durch Länge kompensiert werden.. Dann 20D Silnylon (kann ich schwer einschätzen). Dazu noch verhältnismäßig schwer und mit Import teuer... Wäre aber sehr interessiert zu sehen, wie sich das Kreuz bei stärkerem Wind bewährt. Hab irgendwie Bedenken, dass das Kreuz um die Achse (Mittelstange) bewegt und zusätzlichen Stress aufs Gewebe ausübt:/ drüben im blauen hat sich ja jemand eins zugelegt, bin gespannt was er berichten wird. Positiv: Entlastungspunkte für Tür

    MLD Duomid: *deren Website ist gerade down, genaue Daten reiche ich nach* 20D Silpoly -> aus Erfahrung: bei Nutzung mit Inner und Winterequipment nicht genug Platz für hintere Person, besonders verstärkt bei Wind. Positiv: Lifter auf mittlerer Höhe, leicht, MLD (für mich) bewährte Qualität in Verarbeitung

    Luxe Outdoor Hexpeak f6e: Maße: 340x300x160; 1370g; 40D 260T Ripstop Nylon silikonisiert; Zipper? (sehen dick aus) -> sehr schwer, Schneeelappen nicht gewünscht (s.o., nachträglich entfernen?). In Kombination mit Solid Inner all in all knapp 3 kg, fast so schwer wie das Nallo. Positiv: Abspannpunkte auf verschiedenen Höhen(!!!), robustes Material, beide Personen schlafen neben Stange, also gleicher Platz verfügbar. sehr viel platz im Inner, regensicherer Einstieg, günstig! Neutral: Röhrenlüfter mit mesh ist nettes feature, aber unsicher ob ich darauf vertrauen kann dass der im Ofenbetrieb wirklich offen bleibt, besonders bei viel Schneefall... würde wshl für den Seelenfrieden tdm. die Tür einen Spalt öffnen / mit Stöckchen offen halten. so gesehen wieder extra Gewicht

    Tipik Scaramus Duo: Maße: 332x332x184; 905g in 30D Silpoly, 765g in 20D Silnylon, bei beidem müssen noch 100g für Stovejack addiert werden; YKK 5 Zipper, YKK8 auf Wunsch -> irgendwie sehe ich den Hut bei viel Wind kritisch, hab das Gefühl dass da der Hut abhebt und Wasser einfach reingepustet wird.. kenne das nur von großen Baumwolljurten, aber dort ist das immer die erste Schwachstelle bei richtig Wind+Regen, dabei ist die Konstuktion aber eine andere... gibts dazu Erfahrungen/Meinungen? Denke der Aufbau verkompliziert sich zusätzlich... ansonsten auch sehr teuer (DCF Type Money) und nur ein Ring aus Abspannpunkten. Positiv: sehr leicht, auch mit Inner. regensicherer Einstieg, 2PInner und Ofen gleichzeitig nutzbar, Xavier (Tipik) würde auf Wunsch wshl auch extra Abspannpunkte anbringen

    Seek Outside Cimmaron light 4P: Maße: 260x290x182, 992g, 30D 6.6 Ripstop Silnylon, Zipper? -> Ring aus Abspannpunkten sitzt sehr tief, auf Bildern sieht es immer sehr saggy aus, kann aber auch Anwenderfehler sein^^ HalfNest auf Seite statt hinter Stange, dadurch zu zweit zu schmal. FullNest bedeutet Regen/Schnee im Innenzelt da unter Tür -> müsste selbst angefertigt werden (solid inner sowieso)

    Slingfin Cinder Cone: Maße 274x274x182; 765g + 100g Stovejack; 10D Nylon 66 ripstop; YKK VISLON™ Aquaguard -> generell recht klein, auf 30cm Höhe zu zweit hinter Stange zu klein, vor und hinter Stange quer liegend ggf Schnee/Regen bei offener Tür auf Schlafplatz, bei Nutzung mit Inner sicher Regen/Schnee im Inner, 10D silnylon mit vermutlich kurzer Lebenszeit. Positiv: leicht, gute Lüftungsmöglichkeiten

    MLD Supermid: Maße: 280x280x175: 740g + 100g Stovejack; Silnylon; YKK #8 Zipper -> minimal größerer Footprint als Cindercone, dafür niedrigere Mittelstange, entsprechend gleiche Problematik und knapp zu klein


    Die beiden Favoriten:


    Luxe Outdoor Hexamid F6a: Maße 340x300x160, 895g + 100g Stovejack; 40D 260T Ripstop Nylon silikonisiert; Zipper? (sehen dick aus)

    Positiv: robustes Material, beide Personen schlafen neben Stange, also gleicher Platz verfügbar. genug Platz im Inner, regensicherer Einstieg, günstig, Enlastungspunkte für Tür

    Negativ: Stovejack muss nachgerüstet werden, ggf. auch höhere Abspannpunkte wie beim F6e, im Vergleich dann wieder etwas schwerer

    (Fast) die eierlegende Wollmilchsau?


    Tipik Aston XL: Maße: 300x265x170; 680g in 30D Silpoly, 560g in 20D Silnylon, + 100g jeweils für Stovejack; YKK 5, YKK8 auf Wunsch

    Positiv: sehr leicht -> 4-500g, mit 2P Inner ca. 1kg leichter. Durch Länge von 3m mehr Platz hinter Stange als bei Cindercone oder Supermid. Abspannpunkte auf verschiedenen Höhen, Stovejack schon bei Auslieferung verbaut

    Negativ: Solid Inner knapp bemessen (120cm an Kopf/Fußende, Mitte 150, Länge 250), teuer, keine Sitzhöhe für hintere Person

    Frage an Besitzer des Zeltes: kann das schmale Ende im Inner dadurch kompensiert werden das einer etwas schräg liegt? kanns mir irgendwie nicht so ganz vorstellen, evtl. sollte ich ein Papiermodell basteln... oder versuche ich mir das schön zu reden und sollte mich eigntlich hinter die Nähmaschiene klemmen?

    und allgemein an alle die Fragen: würde euch das 20D Silnylon / 30D Silpoly für den genannten Einsatzzweck reichen? Oder Tipik (Xavier) bitten das Gerät in 30D 6.6 Ripstopnylon (Ripstop nylon 6.6, tent fabric, silicone-coat, 40g/sqm| buy) anzufertigen? Oder gleich in 40D (Ripstop nylon, tent fabric, silicone-coated, 55g/sqm| buy) aber warum dann nicht gleich das F6a kaufen? Oder das F6e und mit der Schere ran? Nimmt Luxe Outdoor ( FlorianHomeier ) Custom Bestellungen an?:saint:

    So das ist nun doch mehr Text geworden als geplant. Vielen lieben Dank fürs Lesen und die Aufmerksamkeit, freue mich auf und über Eure Meinungen! :)