Beiträge von Assel

    Was für Wassertemperaturen hattest Du denn? Würde normalerweise denken, dass nichts besser kühlt als eine nasse Kopfbedeckung. Zusätzliche Isolierung wie Evazote stelle ich mir eher kontraproduktiv vor, weil es vermutlich die Wärmeableitung durchs Wasser behindert. Vielleicht eher eine Art "Aluhut" (ernst gemeint ;)) gegen die Sonnenstrahlung, z.B. aus Rettungsfolie

    Wassertemperaturen waren unterschiedlich, würde schätzen zwischen 15-22° war alles mal dabei, könnte aber nicht sagen dass ich da einen Unterschied gemerkt hätte (was den dröhnenden Schädel angeht). Unter der enganliegenden Badekappe wird dann schon nach ein paar Minuten im Wasser spürbar wärmer, trotz des regelmäßigen Eintauchens beim Atmen. Aber vielleicht is die verlinkte Kappe von Zopiclon aus Polyamid+Elastan die Lösung, denke die sollte auch Wasser aufnehmen/durchlassen und damit besser kühlen als die klassischen aus Silikon oder Gummi. Danke für den Tipp, kannte ich so nicht!

    Ich werde testen und berichten, andernfalls wirds doch noch der Aluhut^^

    Hat jemand von euch schon einmal eine Decke aus Polartec Alpha genäht? Außen Nylon, innen Alpha?

    Außen Nylon innen Alpha ja, aber als Quilt mit geschlossener Fußbox:

    Assel
    27. März 2026 um 19:45

    Bin gerade bei der online Recherche auf diesen Rucksack/Schwimmboje (40-90L, 900g) gestoßen und dachte ich teil das mit euch Wasserratten^^ Bin selber erstmal recht angetan... kennt hier jemand zufällig das Teil und kann was dazu sagen?

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    Musste beim Probepacken feststellen, dass mit meiner 28L Schwimmboje nur ultraminimalistische Overnighter im Hochsommer und ohne Kochzeug drin sind... abgesehen davon läuft die bei 4+kg Zuladung sehr unruhig, was nach ein paar km schon sehr nervig wird. Da scheint mir die Bullet_01 mit langer/flacher Auflagefläche und Finne eine gute Alternative für Touren mit mehr Gepäck, insbesondere da leichter als alte Schwimmboje+ 30L Rucksack:)

    Und zweite Frage: bei meinen letzten Trainings in der Sonne (für meine erste richtige Schwimmwanderung) musste ich immer nach spätestens 2h (5km) abbrechen, da mir ordentlich der Schädel angeschwollen ist.. bei bedecktem Himmel ist es dagegen gar kein Problem doppelt so lang unterwegs zu sein. Habe zwar eine Badekappe auf, aber die bringt in der Hinsicht kaum was. Einfach nen Hut aufsetzen wird nix, da ausschließlich gekrault wird (Brust geht nicht wegen Bandscheibenvorfall/OP, Rücken ist mir auf befahrenen Gewässern zu unsicher). Wie macht Ihr das? Evazote unter die Badekappe? Dickere Badekappe/Neopren? Oder einfach kürzer treten?

    Lg Assel

    Danke! :) wieviel Gramm Daune ist denn in deinem 250g Quilt, und bis zu welcher Temperatur reicht der Dir denn? Hab gerade geguckt, ob Du den irgendwo schon vorgestellt hast, aber das leichteste Gefundene waren (immerhin) 310g. Befürchte, dass Daune immer noch das beste Wärme-Gewichtsverhältnis hat, selbst gegenüber Alpha.

    Und falls Du einen Alphaqulit bastelst würde ich mich (und andere bestimmt auch) sehr über ne kurze Vorstellung/Einschätzung freuen!^^

    Ich würde mir in jedem Fall den Doppelnutzen eines Ponchos mit einbauen.
    Es war wirklich sehr angenehm sich in diesen Tagen bei einer längeren Pause einkuscheln zu können. Auf einer Isomatte sitzend, am Baum gelehnt, kann ich den Poncho über die angezogenen Beine legen und in aller Ruhe meinen Tee genießen. Das ist purer Luxus!

    Überzeugt! :) dann überlege ich mal, wie ich das am besten (einfachsten) umsetze

    Genau das habe ich auch gedacht.

    Ansonsten, Assel , danke für den Bericht! Ich schwöre für die (Brücken/Quer-)Hängematte auch auf die Kombi von Daunenschlaftüte und Kufa-Außenquilt, gerade in feuchten Nächten, da könnte ein Alpha-Quilt noch eine gute Ergänzung sein. Meine Quilts habe ich aber immer mit einen Poncho-Schlitz versehen. Und wenn es dich tröstet: das Gekämpfe und Gefluche bei Quiltnähen habe ich auch jedes Mal, Nylon mit einem weiteren (bei mir war es Wollmusselin) Stoff ist aber eindeutig am Schlimmsten.

    Danke, das tut gut zu hören^^ bin zweitweise echt verzweifelt

    Was meinst Du, wäre der Quilt eine Option für warme Sommernächte (ohne Schlafsack)?

    Bei 19°C Zimmertemperatur in dünner langer Hose und Tshirt ists angenehm warm, nach 2h Nickerchen bin ich auch nicht merklich runtergekühlt. denke so ab 16-17° wirds ungemütlich. Kältebrücken sind dort entstanden, wo der Stoff am Körper spannt, also Knie, Ellenbogen, Schulter... wenn man das im Kopf hat und sich nicht allzu fest einwickelt lassen die sich gut vermeiden.

    Die alleinige Nutzung könnte ich persönlich mir nur vorstellen bei "fast and light" Overnightern oder Rennen mit absehbaren Temperaturen, bei denen man nachts alle Klamotten vom Tag (active layer) trägt und sonst nix dabei hat. Bei längeren Touren und/oder mit extra Isojacke würde ich eher auf einen 2/3 Schlafsack a la Pajak Radical ULX (190g, angegeben ComfT 12°) schielen, dann hat man etwas mehr Puffer und Flexibilität im System (anpassen über unterschiedlich warme Jacken). Würde man den Radical ULX mit identischen Maßen und Zielgewicht aus Alpha direct + 10D Außenhaut nachbauen, könnte man Alpha mit 120g/m² verwenden. Wobei ich glaube, dass 2 Lagen 60er einen höheren Loft als das 120er bewirken, etwas wärmer und weniger anfällig für Kältebrücken sind. So könnte man auch an die (vom Hersteller angegebene) ComfT vom Radical ULX herankommen, bei geringerem Gewicht gegenüber einem Fullsize Quilt (die Jacke nicht mitgewogen, da eh dabei).

    Was ich gar nicht einschätzen kann: wie lange & gut das Alpha den Loft bei Nutzung als Schlafsack hält...

    Sooo nachdem ich erstmal den MYOG Alpha Kleidungs Faden zweckentfremdet habe hier noch einmal in einem neuen Faden:

    Inspiriert von diesem Thread, insbesondere vom verlinkten Timmermade Alpha Quilt, habe ich mich letzte Woche als erstes größeres Nähprojekt an einem Overquilt aus einer Lage Alpha direct und dünnem Nylon auf der Außenseite versucht. Sollte eigentlich "Quick and Dirty" werden, da man in meiner Vorstellung einfach zwei Rechtecke aufeinander nähen müsse, habe dann aber sehr mit der Fadenspannung, dem Strech vom Alpha und sich zusammenziehenden Nähten gekämpft.

    Ziel war in erster Linie das Feuchtigkeitsmanagement mit Daunentüten bei 5 - -10°C bei Touren mit mehr als 2 Nächten (unter -10 liegt ein 233er Apex quilt über der Daunentüte), um Loftverlust zu vermindern. Was ich mir explizit davon erhoffe:

    1. kein Kondens/Frost auf der Außenhaut des Schlafsacks, was dann beim Komprimieren in die Daune gedrückt wird

    2. das Alpha dabei als Puffer, dass nicht Nylon auf Nylon liegt (führt bei Daunentüte+Bivy/Jacke/etc m.E.n. zu nasser Tüte)

    3. das Alpha auch als Speicher für Körperfeuchtigkeit, welche sonst in der Daune bleiben würde (Taupunkt im Quilt)

    4. bessere/schnellere Trocknung gegenüber einem Apex Quilt, da anders als Apex nur von einer Seite mit Nylon bedeckt, daher besserer Austausch

    5. geringeres Gewicht gegenüber Apex Quilt, da Material nicht "gesandwiched" werden muss

    Verwendet hab ich 60er Alpha direct, sowie ein 10D Nylon mit 25 g/m² in Mülltütenoptik. Ursprünglich sollte das Teil 200x150cm groß werden (volle Breite vom Alpha), wegen des Gestümperes bin ich erst bei 160x130cm gelandet, nach Anfügen eines weiteren 20cm Streifens bei 180x130cm, so passt das nun auch mit Wintertüte (WM Antelope 6´6´´) perfekt... Zum Zusammenfügen habe ich erst die beiden Stoffe mit einem Geradstich aufeinander fixiert und anschließend mit einem Zickzackstich die Kanten "versäubert". Die Fussbox ist geschlossen, hat im Inneren zwei Schlaufen zum Aufhängen und geht mit Wintertüte bis zum Knie. Die Schlaufen für die Gummizüge sind ohne extra Verstärkung längs auf die Naht gesetzt. Gewicht: 219g


    Letztes Wochenende gings dann Fr-So mit Freunden auf Tour in den Harz und so konnte das Teil gleich in Kombination mit einem WM Ultralite getestet werden. Unterlage waren Flexmat Plus + Nemo Torsomatte, Schlafklamotten: Socken, dünne lange Unterhose, dünnes Langarmshirt, dünne Funktionsjacke, Buff, Mütze. Mit dabei waren ein Temp & rH Logger sowie eine kleine Kofferwaage. Beide Nächte wurde in recht offenen Schutzhütten geschlafen, ohne Bivy o.ä..

    Nacht 1:

    auf 900m ü. nN.; sternenklar; nahezu windstill mit ab und zu einem Windhauch (Bft 1?); rH 76-82%; Temp 1,5-3,1C° (Tagsüber um die 12°C); Strahlungsfrost

    Konnte nachts ein deutliches Plus an Wärme feststellen und musste mich bis auf die Unterhose ausziehen, um nicht komplett zu zerlaufen. Normalerweise reicht mir die Tüte bei identischen Schlafklamotten bis knapp unter den Gefrierpunkt, bei 1-3 Grad wärs gemütlich aber auch nicht übermäßig warm gewesen. Morgens war auf der Außenhaut des Quilts etwas Kondens, das Alpha auf der Innenseite hat sich dagegen sehr feucht angefühlt und am Kopfende auf einem 15cm langen Streifen waren auf voller Breite Tröpfchen zu sehen. Das Quilt als ganzes war auch beim Anheben gefühlt deutlich schwerer als am Abend zuvor. Die Hülle vom Schlafsack von Kapuze und etwas vom Brustbereich, wo ich den Quilt heruntergestrampelt habe, waren vom Atem klamm bis feucht, unter dem Quilt war die Hülle vom Sack gefühlt trocken. Quilt und Sack wurden beide für 10 min bei leichter Briese bei 4° gelüftet; das Apex vom Quilt hat sich danach wieder staubtrocken angefühlt, der vom Atem feuchte Teil vom Sack noch etwas feucht.


    Nacht 2:

    auf 700m ü. nN.; zu Beginn Nieselregen, später sternenklar; zu Beginn recht windig mit ekligen Böen, die den Nieselregen in die Hütte getragen haben (Bft 4?), ab ca. 5Uhr nahezu windstill; rH 69-82%; Temp 1,7 - 3,3 °C (Tagsüber um die 6°); Strahlungsfrost

    Der vom Wind hereingetragene Nieselregen ist einfach vom Quilt abgeperlt. Ohne Quilt oder (Bug-)Bivy mit Panelen aus festem Stoff wäre das ein Problem geworden, da die DWR Beschichtungen auf keinem meiner Schlafsäcke mehr funktioniert. Mein Kumpel mit einem ebenfalls in die Jahre gekommenen StS Spark II meinte, dass der Wind bei ihm in den Schlafsack hineindrückt. Das habe ich nicht so empfunden, das Plus an Wärme wie in der vorherigen Nacht hat sich aber nicht eingestellt, vermutlich da sich die Außenhaut vom Quilt leicht im Wind hin und her bewegt hat und die warme Luft herausgedrückt hat. In den üblichen Schlafklamotten war ich jetzt nicht am frösteln, allzu warm war es aber auch nicht.. also wie ich es in einer windigen Nacht bei 2°C ohne Quilt auch erwartet hätte.

    Nachts hatten wir auch Besuch von Wildschweinen, welche um die Hütte herum den Boden aufgebrochen haben und schließlich auch in die Hütten wollten. An der Stelle habe ich "zügig" den Schlafsack verlassen und bin auf die Bank gehüpft ohne den Quilt zu öffnen, den Stresstest haben Stoff und Gummischlaufen ohne bleibende Schäden überstanden. Wir und die Wildschweine haben diesen Stresstest ebenfalls unbeschadet überstanden, wobei die Tiere noch länger um die Hütte gestreunert sind und auch ein paar Stunden später nochmal vorbeigeschaut haben. Dann aber ohne Besuch in der Hütte. Am Morgen waren Quilt innen und außen trocken, der Schlafsack wie in der Nacht zuvor nur im Kopfbereich feucht. Beides wieder für 10min gelüftet, dann eingepackt.

    Ich hatte wie gesagt eine kleine Kofferwaage dabei, um das Gewicht von Sack und Quilt vor und nach jeder Nacht festzuhalten (Wasseraufnahme). Leider hatte die Temperatur einen zu großen Einfluss auf die Messwerte (geschätzt 30g Unterschied bei 15°C Temperaturdifferenz), als dass ich mich darauf verlassen wollen würde. Daher im folgenden nur die Werte der Küchenwaage (bei konstant 20°C) vor und nach der Tour:

    Quilt vorher / nacher: 219 / 220g

    Schlafsack vorher / nacher: 841 / 862 g

    Fazit:

    Würde sagen das Quilt hat sich vorerst im Feuchtigkeitsmanagement bewährt, besonders in der ersten Nacht. Dass das Alpha so gut Feuchtigkeit speichern und besonders von der Schlafsackhülle abhalten kann hätte ich nicht gedacht. Wieder daheim habe ich probehalber ein 10x10cm Stück gewogen, mit einer Sprühflasche angesprüht, abtropfen lassen, leicht geschüttelt und erneut gewogen: ganze 2,8g Wasser konnten die 100cm² halten. Fürs Quilt würde das einer Aufnahmekapazität von 328g Wasser nur durchs Alpha bedeuten, die Aufnahme vom Nylon noch nicht mitgerechnet. Dass das in der Praxis so nicht passieren würde/sollte und die Schlafsackhülle zu diesem Zeitpunkt sicher auch klatschnass wäre ist mir klar. Dennoch find ichs bemerkenswert, besonders da 300g Wasseraufnahme von Quilt/Schlafsack bei längeren Touren in nasskalter Umgebung und ohne Trocknungsmöglichkeit m.E.n nicht ungewöhnlich sind. Die 20g Wasseraufnahme des Schlafsacks sind auf jeden Fall sehr viel weniger als das, was ich in der Vergangenheit schon hatte (50-200g in 2 Nächten, ab 100g Loftverlust), auch wenn zugegeben Wind in der zweiten Nacht sicher geholfen hat.

    Auch die schnelle Trocknung hat super funktioniert, denke dass das auch nur mit Körperwärme gut funktionieren sollte.

    Das Plus an Wärme in windstiller Umgebung könnte bei Touren mit Zelt/Bivy durchaus auch interessant sein, auch wenn das eigentlich nicht das Ziel des Ganzen war. Würde gefühlt so auf 3-6°C extra schätzen... bin nun auch am Überlegen, ob das nicht eine Idee für ein XUL Setup wäre.

    Verbesserungsideen sind derzeit eine fixe Mattenbefestigung am Kopfende auf der Flexmat, damit ich das Teil nicht herunterstrampeln kann. So käme auch weniger Feuchte in den Hals/Brustbereich des Schlafsacks. Außerdem behagt mir der Singleuse nicht und überlege die Fußbox wieder aufzutrennen und einen Multiuse Ponchoquilt draus zu machen...

    Weitere Testreihen werden folgen... Danke bis hierher erstmal fürs lesen! Ist doch mehr Text geworden als beabsichtigt. Wenn Ihr mehr Ideen bezüglich Muliuse oder Tipps zur besten Verarbeitung von Alpha auf Nylon, oder sonstige Anmerkungen habt gerne her damit :)

    Ach, und ich staune doch immer wieder, dass tatsächlich UL-Foristi hier so herumstreunern, am ostharzer AdW - zwischen Wippra und Harzgerode! 😅 Wer weiß, an wem man schonmal vorbeigelaufen ist.

    Ein schönes Fleckchen Erde - hab ich ins Herz geschlossen :) Auch generell den Harz!

    Und ja das frage ich mich auch oft wenn man denn andere Wandersleut trifft; schiele dann oft auf Schuhe und Rucksack^^

    Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen, Assel ?

    In dem Eck ehrlich gesagt noch nicht, war aber auch nur wenige Male dort. Wobei ich gestern eine Tour von Wippra nach/um Harzgerode gemacht habe und da evtl passende Trittsiegel gesehen habe... hätte aber ehrlich gesagt auch ein Stück Rotwild oder Dammwild sein können, tu mir bei größerem Schalenwild schwer und leider kein Bild gemacht. Dafür eine Hunde/Wolfs(?)spur im schnürenden Lauf von weit Abseits den Weg kreuzend und weiter ins Abseits (nach jeweils 30-40m verloren). Anbei ein Bild von einem einzelnen Siegel (nicht schnürend). Meine Hand als Referenz, Zeigefingerspitze-Daumen sind 14cm, Zeigefingerspitze-Zeigefingeransatz 10. Vom Siegel selber kann man ja nur bedingt ableiten, aber das Laufmuster fand ich schon auffällig.

    Das Bild vom Mufflon im vorherigen Post hab ich letzten Oktober im Bodetal auf der Westseite zwischen Treseburg und Thale geknipst. War vormittags im dichten Nebel während dem Frühstück, auf einmal hats neben uns gefaucht und da stand er dann, majestätisch auf sein Tal und uns Unwürdige herabblickend^^ Hat sich relativ unbeeindruckt gegeben und ist erst nach 10min weiter gezockelt. In der Ecke ist ja was Menschen angeht schon viel los, also würde ich Dir zustimmen und den Schwund weniger auf Menschenkontakt sondern eher auf Raubtiere zurückführen, vll hat sich explizit in der Selketalregion ein Luchs/Wolf niedergelassen und die Mufflons vertrieben? Oder doch was anderes?

    Eine Freundin hat letzten Winter im Südharz auf offenem Feld eine ganze Herde (nebst ein paar Rehen?) entdeckt, ganz weg sind sie also zum Glück (noch) nicht, allzu heimlich leben sie wohl dort auch nicht 0.o

    Viel Spass! :) Falls Du/Ihr keinen Campingplatz oder Pension findet, verweise ich gern nochmal auf die Schutzhütten, z.B. am Bodetal "Böser Kleef" (etwas abseits vom Trubel mit Blick auf Altenbrak), am Selketalstieg die Köhler Hütte und bei gutem Wetter die Köthener Hütt. Letztere nur mit mäßigem Wetterschutz aber mit netter Aussicht ins Tal und die Schmalspurbahn^^

    Eine nicht ganz aktuelle Übersicht gibts hier, ggf mit Gmaps gegenprüfen empfiehlt sich:

    Wandern mit GPS: Track Anzeige

    So oder so viel Spaß, wird bestimmt schön! und haltet die Augen nach Mufflons offen, jetzt bevor das Laub schiebt sieht man sie am besten^^

    +1 für HS zwischen Rübeland-Thale, finde ich auch den schönsten Part

    +1 auch für Selketalstieg, wobei ich den nur bis Meisdorf gelaufen bin. Dafür auch im März, fands hübsch mit all den Frühjahrsblühern :)

    ist beides viel Singletrail, wobei der Singletrailanteil beim HS schon noch etwas mehr, dafür auch mehr andere Wanderer. Selketalstieg war bis auf die letzten 5km dagegen fast schon einsam. Beides auch viel Mischwald und an den Südhängen stehen oft nur sehr alte Eichen, also läuft für den Harz in verhältnismäßig wenig Fichtenkahlschlag.

    Beide oben genannten Parts sind aber nur gute 50km, also je nach Tempo eher was für 2-3 Tage.. Selketalstieg gesamt sind um die 80, HS gute 100.Wenn mans wirklich einsam mag würd ich auch den Karstwanderweg empfehlen, da kann man sich aus mehreren 100km was rauspicken und ggf auch ne Rundtour zusammenbasteln. Ansonsten ließen sich auch Selketalstieg und besagter HS Part verbinden, da Selketalstieg ja in Quedlinburg endet, rüber nach Thale sinds dann nur 10km an der Teufelsmauer vorbei bzw. eine Station mitm Zug. Und von Rübeland rüber nach Stiege (Startpunkt Selketalstieg), isses räumlich auch nicht mehr weit (weiß aber nicht wie die Öffis das sehen). Alternativ bei Treseburg oder Altenbrak schon abbiegen und mitm Fußbus nach Stiege. Das wär dann tatsächlich ne sehr schöne Rundtour mit geschätzt 130-150km, inklusive Halt in Quedlinburg :)

    Generell gibts im Harz viel links und rechts des Weges zu besichtigen, auch abseits der Weltkulturerbestädte (beim HS Part z.B. die Rübenlander Höhle, beim Selketalstieg Grube Glasebach), da sich bissl umzuschauen kann sich lohnen, und man könnte die Tour ggf etwas strecken.

    Wenn man Spaß am Stempeln hat: unbedingt vorher ein "Harzer Wandernadel" Stempelheft organisieren, nach Eurer Tour könntet Ihr euch auf jeden Fall ein paar Abzeichen eintüten. Um das schwere Heft (ca. 50g) zu kompensieren könntet Ihr dann auch Euer Zelt zu Hause lassen, meiner Erfahrung nach wird das Nächtigen in den zahlreichen Schutzhütten außerhalb des NSG von den (sehr wachsamen und zahlreichen) Rangern wohlwollend gebilligt. Die Schutzhütten sind i.d.R. Spitzdächer und von 3 Seiten geschlossen. Karten von Hütten und Stempelstellen findet man problemlos online, Bilder der Schutzhütten bei Gmaps.

    Viel Spaß Euch! :)

    so, war wieder mal länger unterwegs, daher mal wieder verspätet die Antworten...

    wilbo Danke für die Fausregel und den Link zum Material. Wollte an meiner UH Winterjurte (Bild vom letzten WE im Harz) um den Rohrdurchlass eh ein paar Modifikationen vornehmen, dein verlinktes Material ist hierfür derzeit Favourit^^ Die Hutzenkonstrukion ist bei näherer Betrachtung wirklich cool, Probs an FlorianHomeier

    Martin Hatte die Hoffnung, mir keine 2 Zelte anschaffen zu müssen, da das Nallo bisher auch mein Sommershelter im Fjell war... aber hast recht, wshl ist die EWMS letzendlich unbefriedigend^^ Danke für den Input!

    janphilip Das überrascht mich sehr, ehrlich gesagt. Niedrigerer Aufbau ist schon einleuchtend, aber von der Konstruktion ist es ja ein klassisches Firstzelt a la Duplex/Triplex/Lunar Duo... mit meinem Triplex (liebevoll Segelbert genannt) würde ich nur ungern in alles über Bf 4 geraten. Aber wie mir im Ramen dieses Threads klar geworden ist, überschätze ich ggf. einfach die Windstabilität größerer Mids. Danke fürs Fragen (hoffe nicht extra meinetwegen=O) und teilen!

    Entschuldigt bitte die späte Antwort, wie immer um Weihnachten gehts gerade drunter und drüber...

    janphilip Danke für die Korrektur (ist übernommen) und für den Hinweis zum Guardian. Hatte mir das angeguckt aber aus der Auswahl gekegelt, da mir das eingeschnittene Firstdach und die vermutlich geringere Windstabilität nicht so zugesagt hat. auch das Inner ist an den Enden recht schmal (119cm). Dennoch Danke für den Tipp und auch die Einschätzung zum Supermid:)

    @PositivDenken Lieben Dank fürs Aufbauen, Knipsen und Probeliegen! Breiter als Länger finde ich fast besser^^ Inner wäre mir aber wshl zu knapp/schmal. Auf den Bildern siehts aber so aus, als wär da noch etwas Puffer für ein größeres (myog) Inner.

    Der Overnighter war klasse. Gestern kam sogar die Sonne raus. Das erste Mal Sonne in meinem Gesicht seit vielen Wochen.

    Sehr schön, so muss es sein:)

    Wünsche Euch allen ein frohes Fest, gutes Essen und ruhige Feiertage!!

    Mit einem -30°C Schlafsack wäre das Solomid auch ohne mich quasi schon bis zur Decke gefüllt, sagt mir die Erinnerung

    Langsam zweifle ich an meinem Urteilsvermögen:S mit dem 30cm Setup oben +Longjohns&Langarmshirt fang ich bei (gemessenen) -19 an zu frösteln. Und in meiner Einbildung war da noch gut Platz im Cricket... muss ich wohl nochmal ran und ausmessen.

    Lieben Dank auch für die neutralen Zahlen und Erfahrung!^^ Hatte überlesen, dass Dein Barents keine Apsis hat, so wird ein Schuh draus. Worst case 600, best case 1700g einsparen klingt ja erstmal ganz gut^^ Generell die Möglichkeit beim Mid, das Shelter an unterschiedliche Gegebenheiten anzupassen, ist schon viel wert. One shelter to rule them all!!

    Was hätte das denn für einen Vorteil?

    In meiner Vorstellung hätte die hintere Person wegen der steileren Wand (rechteckige Form) etwas mehr Höhe am Kopf/Fußende... evtl hab ich da aber auch nen Denkfehler. Und man müsste beim Betreten des Flys nicht so aufpassen, keinen Schnee/Wasser ans/aufs Inner zu beförden.

    Bitte keine Umstände wegerm Testen, eilt überhaupt nicht! Über ne kurze Einschätzung beim nächsten Einsatz würd ich mich natürlich freuen^^ Hoffe der Overnighter war schön:)

    Aktuell recherchiere ich Material für den Entwurf eines simplen Winter-Mids für die Verwendung mit einem Hobo statt eines Ofens.
    Die Herausforderung ist so leicht wie möglich, für den Einsatz zwischen -40 und -50 Grad Celsius.

    Ohhh das klingt sehr spannend:) vielleicht darf man sich ja auf Materialtest/Prototypen freuen?

    OT: Weiß nicht ob bekannt, aber mit Kältemischungen kann man relativ einfach spezifische Temperaturen bis grob -50 erreichen. Blanko mit nur Trockeneis sinds glaube -80. Hab auf die schnelle diese Tabelle gefunden: https://www.chemie.de/lexikon/K%C3%A4ltemischung.html

    Nur Aufpassen wegen Belüftung/CO2 Vergiftung!!

    und -40 -50 ist ja wirklich knackig, wie/wo möchtest Du es einsetzen?