Beiträge von ozeana
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=> Ich meine die gesetzliche KV im Mindestbetrag für Selbstständige/Freiberufler kostet aktuell ca. 780€
Nein. Ohne Einkünfte (wenn man Langstrecke wandert) sind es 220 Euro/ Monat siehe hier
Ich ergänze, da die Plegeversicherung ja auch mit dazu kommt: Es sind (für Kinderlose) ~275€ aktuell.
Wer länger als ~3 Monate ins Nicht-EU-Ausland will (wo ohnehin extra Auslandsversicherung nötig ist), könnte in eine so genannte Anwartschaftsversicherung wechseln, sprich reduzierte Beiträge von ca. 60€? ohne Leistungsanspruch (aber mit Sicherheit, danach gleich wieder in die eigene GKV zurückkehren zu können). Je nach Kasse kann das aber evtl. unterschiedlich gehandhabt werden.
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Wehwehchen auf langen Touren - wie geht ihr damit um?
Zum Weitwandern noch ein praktisches Thema. Was macht ihr, wenn ihr auf einer längeren (sagen wir mal, mehrwöchigen/-monatigen) Tour weit weg von Zuhause etwas kränkelt? Kein gebrochenes Bein o.Ä., was zwangsläufig auch abgebrochene Tour bedeuten müsste. Sondern so etwas wie Sehnenüberlastung, Konjunktivitis, Magenverstimmung oder auch bloß eine langweilige Erkältung. Im Prinzip alles, was man im "normalen Leben" auch ohne Krankenhaus/Arztbesuch mit Hausmitteln in der Bequemlichkeit eines warmen Betts selbst auskurieren könnte, was ich mir aber auf Tour als plötzlich ziemlich kompliziert vorstelle. - Andererseits aber auch als zu unbedeutend als dass man deshalb gleich die mehrmonatige Tour abbrechen würde.
Also Beispiel Erkältung: Im Normalfall wenn ich eine Erkältung kriege, dauert es mindestens eine Woche (oftmals eher zwei), bis ich zurück zum Leistungs- und Belastungsgrad von davor zurückkehre, und das mit Schonen, heißen Tees ohne Ende, Inhalationen, anderen Placebos&whatnot. Verausgabe ich mich zwischendurch zu früh (anstrengende Fahrradfahrt, zu früh zur Arbeit etc.), verzögert sich das noch. Vor allem aber: Mir geht es über etliche Tage einfach nur elendig. Beim Wandern bin ich zwar gefühlt gesünder (und besser drauf), immun aber sicher nicht.
Andere Beispiele, wie Sehnen-/Muskelüberlastung: Hier ist die naheliegende Lösung - Entlasten. Das würde wiederum auch eine längere Wanderpause bedeuten. Und auch so Sachen wie z.B. Verdacht auf Borreliose, bei der man Antibiotika nehmen muss, die dann wiederum lichtempfindlich machen und den Magen angreifen - beides nicht krank aber auch nicht wirklich besonders tourtauglich.
Was macht ihr da? Teure Hotels (wenn sie denn einen mit Symptomen reinlassen), aus einem Zero zig machen und den verlorenen Zeit&Geld nachtrauern? Vom Wanderer zum Camper mutieren und in Seelenruhe den Daunenquilt vollschwitzen und die letzten Vorräte wegfuttern? Durchziehen, es wird sich schon von selber lösen und dann zur Not thruhumpeln oder thruhusten? (Auf die Gefahr hin, es zu verschleppen und aus einem kleinen Wehwehchen ein ernsthaftes zu machen?)
Oder ist eure Lösung und Planung - ganz einfach - nie krank zu werden?

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Weitwandern/Langzeitwandern und "klassischer" Alltag, Job, etc - wie macht ihr das?
Mir ist ein klarerer Titel nicht eingefallen.
Ich meine jedenfalls nicht diejenigen, die sich einmal im Leben den jahrelangen Traum eines PCT erfüllen, und dafür ein Sabbatical nehmen. Und ich meine nicht, wie man das kräftemäßig durchzieht oder einen konkreten Thruhike plant o.Ä.
Sondern vielmehr geht die Frage an diejenigen, die gefühlt ständig oder zumindest immer wieder über Wochen und Monate unterwegs sind, die einen Fernwanderweg nach dem anderen gehen, die mehr draußen leben, als im "normalen" Leben.
Wie schafft ihr das? Ich meine: Wie schafft ihr es, euer Leben so umzustellen, den Alltag und die Alltagsorga anzupassen, dass ihr über längere Zeiträume unterwegs sein könnt, wie kriegt ihr es finanziell hin, etc. Alltagsorga mit Jobs, Wohnsituation, Fixkosten, Post, persönlichen Sachen... Es gibt auch maßlos kleineren Alltagskram, der einem nur dann einfällt, wenn man den von unterwegs plötzlich nicht so einfach selbst regeln kann.
Ich kenne bisher (nur) grob den Weitwander-"Werdegang" von German Tourist, würde aber gern mehr kennen(lernen).
Konkretere Themen:
Finanzen: Habt ihr im Lotto gewonnen? Geerbt? Schon in (buchstäblich wohlverdienter) Rente? Bzw. woher habt ihr Geld für längeres Unterwegssein? Habt ihr einen Traumjob und -chef, bei denen es reicht, einmal im Jahr für ein paar Wochen/Monate dabei zu sein? Werdet ihr gesponsort? Habt ihr das Unterwegssein zu einem (profitablen) Job gemacht bzw. könnt das eine mit dem anderen kombinieren? (Da sich das typischere Ultraleicht-Trekking in der Wildnis nicht ganz mit dem Laptop-WLAN-Dasein eines digitalen Nomaden vereinen lässt, schließe ich das schon mal aus - oder zu Unrecht?).
Wohnen&Besitz: Habt ihr eine Wohnung (die ihr besitzt, für die ihr zahlt / die ihr dauerhaft untervermietet), seid ihr bloß bei Familie/Freunden angemeldet, habt ihr euren Kram in einem Lager / bei besagten Familie/Freunden untergestellt, seid ihr alles losgeworden, was man nur loswerden kann? Man kann aber in D eigentlich nicht alles loswerden, Stichpunkt Bürokratie.
Bürokratie: Post, Anmeldung ggf. ohne Wohnung, Pflichtkrankenversicherung in D auch wenn im Ausland, Aufbewahrungsfristen von bestimmten Unterlagen, Zugang zu Originalunterlagen von unterwegs (den Kram kann man eben zum einen nicht loswerden, zum anderen muss man evtl. etwas freischalten, klären, vorweisen, während man selber irgendwo im Nirgendwo steckt). Ohne Helfer stelle ich mir das eher nicht realistisch vor. Wiederum Freunde/Familie? Reichtumsverwalter?

Schreibt auch gerne, wenn ihr euch an der Grenze zum Weitwandernomaden fühlt oder diese Phase hinter euch habt oder andere vorzeigbaren Beispiele kennt.
Oder täuscht der Eindruck, und es gibt hier niemanden, der so lange/häufig unterwegs ist? (Und es sind bloß Gelegenheitstouren im Rahmen der klassischen 30 Urlaubstagen pro Jahr, die sich nur forumsbedingt gefühlt verdichten...)
Bin gespannt auf eure Rückmeldungen.
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Schick 😅 Und gleich zur Verkehrssicherheit beitragen.
Was für Material hast du dafür genutzt? Und mit oder ohne Futter?
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Ich habe leider keine besseren Tipps. Bin schon erstaunt, dass dein Handy so viel mitgemacht hat...
Meins geht schon bei ersten Minusgraden - gerne mitten im Navigieren im stockdunklen Wald 🙄 - schon mal plötzlich komplett aus. Seitdem wird es bei Kälte nur wenn nötig rausgeholt, nah am Körper (heißt auch nicht in der Hosen-/Jackentasche, sondern unter ein paar Isolierschichten) getragen, Powerbanks auch isoliert, nur ausgewählte Schnappschüsse etc. Dann ist es auch von Vorteil, in überwiegend hässlichen Winterlandschaften unterwegs zu sein 😅
Ich war jetzt über den Jahreswechsel bei Temperaturen bis -6°C unterwegs, über eine Woche ohne Hütten, und war da schon in Sorge, wie meine eh schon launische Elektronik das mitmacht. Über Nacht hieß es dann, alles isolieren und/oder unters Kissen bzw. in den Schlafsack in die Körpernähe, das wäre dann ein Pendant zur warmen Hütte. Aber alles unter -10°C ist ja nochmal deutlich schwieriger.
Zur Kamera (ich habe auch eine RX) bei [moderatem] Frost kann ich mich nur vage erinnern, dass sie dann deutlich weniger anfällig für Leistungsproblematik (Langsamkeit etc) als mein Smartphone war, kein Touchscreen ist auch ein Problem weniger, aber der Akku halt schneller als sonst versagt. Kamera+Ersatzakkus wäre also meine Wahl.
Wäre aber gespannt auf Erfahrungen von jemandem, der solche Temperaturen gewohnt ist.
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Ungekocht und kalt angerührt kann ich mir davon irgendwie nur Haferflocken (edit: Schmelzhaferflocken oder gemahlen) und Nussmehl (sehr gut) vorstellen. (Abgesehen davon, dass ich meinerseits Maltodextrin wahrscheinlich nicht vertrage 😅) Die anderen hatte ich nur heiß aufgebrüht probiert - sind sie coldsoaked (geschmacklich etc.) passabel?
Ansonsten, was die kommerziellen Anbieter angeht, sollte z.B. Huel fruktosefreie Trinkmahlzeiten haben, auch als Pulver. Auch sonst allergenarm. Bei Pulver inkl. einer Grundmischung ohne Aromen und Süßstoffe, wie ich gerade sehe. Ich schaue, ob ich die mal probiere. Habe nämlich (im Kletterwaldarbeitsalltag) die Vanilla Trinkmahlzeiten eine Weile regelmäßig als Zwischenmahlzeit genutzt und fand sie sowohl okay hungerstillend als auch (mit anderen Unverträglichkeiten allerdings) gut verträglich und moderat gesüßt. Das in Pulverform für den Trail wäre nicht schlecht, wenn man es ähnlich hinkriegt. Leider recht teuer...
Edit: Aber ich sehe, es gibt dazu gemischte Meinungen.
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Also das schmilzt bei Euch nicht, auch im Kontakt mit einem wirklich heißen Topf? Mein neuer Topf ist aus Alu, das leitet ja anders als das schnell abkühlende Titan. Irgendwie habe ich kein Vertrauen in dieses Plastikzeug und will keine Dummheit machen.
Also offensichtlich schmelzen tat es bei mir bisher (seltsamerweise) nicht, auch mit Alu-Topf und auch mit sprudelnd kochendem Zeugs drin direkt vom Gaskocher. Wohl aber etwas schrumpfen über die Zeit. (Das könnte aber auch am Tape liegen, das scheint rigider zu sein.) Nur glühend heiß vom Hobokocher würde ich den Top vermutlich nicht mehr reinstellen, letztens hatte ich danach so Spuren am Topfboden, wo ich nicht mehr nachvollziehen kann, ob's was mit dem Feuer/Holz (Harz etc) zu tun hatte oder eben mit dem Cozy.
Hier ein paar Bilder von der quick&dirty-Schönheit. Anfangs - vor Jahren - war sie mehr oder weniger passgenau für den abgebildeten Topf. Auf dem letzten Foto sind u.a. Rußspuren von der letzten Hoboaktion, plus die weiße Seite, wo offen, am Rand teils abgetragen.
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Spannendes Thema. Die Idee hat mich - trotz miserablen Schwimmfähigkeiten - immer mal gereizt und ganze zwei Mal sogar ins Wasser gezogen.
Einmal in Bern an der Aare, wo Aaretreiben (bis hin zu Aarependeln für Berufstätige) an der Tagesordnung ist. Mit dem stylischen Aarebag auf dem Rücken. Ich hatte mein Zeug irgendwo im Gebüsch verstaut und habe es gepäcklos ausprobiert, fand die Idee des Schwimmens/Treibens als Fortbewegungsmittel und mit Daypack aber schon verlockend.
Das zweite Mal während einer mildehrgeizigen Phase, in der ich versuchte, mir etwas mehr Schwimmen beizubringen. Die Krönung war eine harte Kombi-Wandertour an der Havel von sage und schreibe 3 km, von denen ich ganze 1,1 km am Stück schwimmend zurücklegte. Hat das Spaß gemacht - und stolz war ich natürlich auch, mal zur Abwechslung zu den sonst neidischen Blicken auf die mühelosen Schwimmerinnen. Als Wassersack habe ich in Aare-Erinnerung einfach meinen (wie es sich herausgestellt hat, nicht mehr ganz) wasserdichten StS-Packbeutel genommen, der dann schief an meinem Gürtel hing. Nicht ganz laufstegwürdig, aber eine ganz einfache Lösung, wenn man erstmal testen will, ob das was für einen ist. Drybag wie Aaresack sind aber halt keine Bojen/Schwimmhilfen.
Im Prinzip ist das quasi Packraften für Arme (und Fitte), nur die Distanzen sind eher kürzer. Es ist vor allem dann reizend, wenn man eine schöne kleine Insel in (un)erreichbarer Nähe sieht. Die Schären sind ein tolles Testgebiet, berichte gerne, wenn daraus was wird.
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Nicht ganz MYOG, vielmehr eine MYOR*-Frage.
*R(epair)
Bei meiner 2.5?-Lagen-Regenjacke löst sich an den Taschen/Reißverschlüssen der Oberstoff von der Membran ab:
Zuvor schien er hier ohne Tape aufgebügelt zu sein. Die Jacke ist von Mammut, leider finde ich den Namen und damit die Materialienzusammensetzung nicht mehr.
Habt ihr eine Idee, wie man das reparieren könnte?
(Quick&dirty, möglichst ohne dafür mehr als für die Jacke selbst zu bezahlen:)
Spricht etwas gegen doppelseitiges Haushalts-Klebeband? Würde so was wie SilNet hier halten?
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Ist das eine Apex-Torte mit Titankerzen?
An dem ul-Rucksack muss die KI aber noch arbeiten:)
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wie hört es sich denn an wenn es Töne von sich gibt? Eher Hirsch, Krähe oder Murmel?
T-Rex! 😅
Ich hab mir Eichhörnchen vorgestellt, aber YouTube hat mich eines Besseren belehrt...
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Was ist das für eine Parasolart, dass die Stiele so schwarz sind?
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"Wie oft...": Wie wird das "Mal" definiert? Wenn man auf einer einwöchigen Wandertour war, war man 1 Mal oder 7 Mal wandern? Wenn man auf dieser einwöchigen Wandertour ein Packraft eingepackt hat und damit 3x10min gepaddelt ist, sollte man 1 Mal, 3 Mal, 7 Mal oder kein Mal Wasseraktivität angeben?
Wenn das jeder für sich definieren muss, werden die Ergebnisse nicht aussagekräftig sein.
Die Tourbewertung ohne die Tour gemacht zu haben und nur basierend auf dieser Beschreibung wird mMn beliebig. Ich könnte gefühlt 1 wie 5 vergeben ohne den Unterschied zu merken.
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Mir würde es passen, aber ich bin vermutlich nur so 2 Wochen am Stück unterwegs. Irgendwas ist immer 😅
Mucki vielleicht?
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Klassisch für die Schlafhygiene sind auch Rituale, Wärme und eine gemütliche und sichere Schlafstätte, das gilt dann on&off tour.
Sprich:
- einen geschützten Ort suchen (für mich: lieber besser versteckt als bequem in/nahe Schutzhütte, lieber geschlossenes Zelt als Tarp, aber lieber an einer Aussicht als aussichtslos windgeschützt, das Auge schläft quasi mit);
- für Wärme (und in meinem Fall besonders für warme Füße) sorgen, neben trockenen Schlafklamotten und Schlafsack wäre das warmes Essen, Tee, Wärm-Flasche an den Füßen;
- der immer gleiche Ritual von Zeltspot suchen, Lager aufschlagen, Essen kochen, Sonnenuntergang mit einem Tee in der Hand, den Tag Revue passieren, den Morgenabschnitt planen, drölfmal im Schlafsack umdrehen bis es halbwegs passt. Man braucht natürlich eigene Rituale, die einen gut runterbringen. Ich finde aber, Wandertage sind von selbst schon hochritualisiert, das hilft, den Kopf zu entlasten. Meine Rituale sind da definitiv schlaffördernder als die, die ich zuhause praktiziere (Stichwort Bildschirmzeit).
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Ich nutze zuhause immer mal die App Balance (leider nur englischsprachig, alles Audio) und habe sie schon öfters empfohlen. Da kann man sich aus der Sammlung verschiedene Techniken rauspicken und austesten was für einen funktioniert (Atemtechniken, mentale Techniken wie Rückwärtszählen, AT-/PMR-artige wie BodyScan, Phantasiereisen, Hintergrundsounds etc bis hin zur klassischen Meditation).
Das, was zuhause standardmäßig funktioniert, kann man dann auf Tour hinzuziehen (ich finde, der Gewöhnungs- bzw. Trainingseffekt für das Gehirn ist hier wichtig, sonst ist der Kopf noch mit dem Erfassen der neuen Technik extra beschäftigt). Da ich den Akku auf Tour schone, nutze ich die App dann seltener, aber wenn Bedarf da ist, finde ich "meine" altbewährten Audios eben hilfreich.
Für die erste Nacht (und auch Sondernächte wie mitten im Wildschweinreich) ist es trotzdem oft vergeblich, weil das Gehirn da eben wachen und alles Unbekannte drumherum erfassen will. Da lasse ich mich darauf ein, dass es halt eine semischlaflose Nacht wird und kalkuliere das in die Planung mit rein.
Interessanterweise schlafe ich mit zunehmendem Alter (oder ist es Erfahrung?) wohl ruhiger draußen, bei der letzten Tour habe ich klassisch ab hiker midnight durchgeschlafen, hatte ich früher so gut wie nie. Aber vielleicht lag es auch an den Bergen vs. Wald.
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Hoffentlich klemmt das Schloss nich´ ...

Einfach eine leichte Edelstahl-Kombizange mitnehmen. Für unter 500g noch Multiuse zum Heringe herausziehen, Titanbecher festhalten etc.