Sind Wandervereine noch zeitgemäß?

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  • Das interessiert mich mal: warum bist du nicht in Hildesheim oder Lutter aktiv?

    Meine Schwiegereltern haben in dem Ort gewohnt als ich dem Verein beigetreten bin. Sie sind inzwischen zwar nach Lüneburg gezogen, ich bin aber dem Verein treu geblieben. Der 1. Vorsitzende war ihr Nachbar. Und Abend, bei einem Bierchen, habe ich mich halt breitschlagen lassen. :D

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Indeed. Der SGV hatte bis dieses Jahr ein mehrjähriges Projekt laufen, in dem bei Bedarf die kleineren Vereine zusammengelegt wurden. Das hat natürlich strukturelle Vorteile, da die Last von vielen oft auf den Schultern weniger liegt.

    Das klingt sehr sinnvoll, ich hinke beim SGV etwas hinterher, da ich zwar aus Südwestfalen stamme, aber schon lange nicht mehr dort wohne. Die Abteilung in meinem Heimatdorf ist halt so der typische Rentnertreff, allerdings haben sie in Sachen Wegekennzeichnung in den letzten Jahren wirklich herausragende Arbeit geleistet (eine echte Beschilderung mit Entfernungsangaben und ziemlich idiotensicher, Anbindung über Zuwege an den Rothaarsteig).

  • Und Abend, bei einem Bierchen, habe ich mich halt breitschlagen lassen. :D

    Eine passende Intro zu meinem brain dump (Referenz zum angefragten Brainstorming).

    Ich bin Mitglied in der örtlichen DAV-Sektion. Vorher war ich Mitglied in einer benachbarten Sektion. Nach einem Umzug hatte ich mich entschlossen die Sektion zu wechseln, da ich in all den Jahren keinen Anschluss gefunden hatte. Jetzt bin ich 5 Jahre in der neuen Sektion und ich habe auch hier noch keinen Anschluss gefunden.

    Beide Sektionen haben (anscheinend) sehr aktive Alpin-, Kletter- Skitour- und Kinder/Jugendgruppen. Hier werden im jährlichen Hefterl auch (Nachwuchstrainer /-betreuer sowie Teilnehmer gesucht. Nichts davon ist relevant für mich. Nicht meine Sportart und Kinder/Jugendliche möchte ich auch nicht betreuen. Die Kommunikation findet vor allem durch das jährliche Hefterl mit Tourenberichten und den im neuen Jahr anstehenden Touren etc statt. Bis vor 2 Jahren war ich viel, v.a. auf Instagram, aber auch in einigen Facebook-Hobbygruppen unterwegs. Ich konnte keine Sektionsgruppen oder sonderlich viel Aktivität in den vereinseigenen Accounts feststellen. Irgendwo gibt es wahrscheinlich Kommunikation, aber sie ist nicht für mich (einfach!) zugänglich. Es gibt im Winter die Vereinsversammlung. Wenn ich die Bilder sehe, wie sich (für mich) viel zu viele Menschen in den Raum einer örtlichen Gastwirtschaft quetschen, dann ist für mich klar, dass ich nie zu einer solchen Versammlung gehen werde. Noch dazu in der Haupterkältungsaison! Finde ich eher rücksichtslos geplant. (Ich bin in einem anderen überregionalen Hobbyverein - LARP- und wir haben die Möglichkeit online teilzunehmen. Es gibt eine Agenda vorher und man kann vorher Beiträge , Vorschläge oder Fragen einbringen. Es geht als, wenn man möchte.)

    Was könnte ich mir vorstellen: Wegearbeit und Betreuung, weil ich gerne draußen bin und anpacken kann. Das wird nur nie gesucht. Zumindest auf den Kommunikationswegen, die ich kenne. Ich schlussfolgere daraus: es besteht kein Bedarf. Mir auch recht, ich brauche auch keine Wandergruppe. Ich würde nur gerne etwas beitragen, da ich den Verein und seine Tätigkeiten als wichtig für die Gesellschaft erachte.

    Ich hatte mich vor vielen Jahren auch für das örtliche THW interessiert. Als ich auf der Website las: nach den Einsätzen und Übungen sitzen wir gerne gemütlichen bei einem Bierchen zusammen, war das Interesse schlagartig erloschen. Ich war schon in Sportvereinen früher, wo das genau so lief: die Klüngelei, wer was machen darf und welche Ressourcen bekommt, lief meist über diese informelle Kommunikation. Bei der ich mich völlig falsch am Ort fühle. Ich suche kein neues soziales Leben, sondern möchte nur ein paar Stunden die Woche zur Gesellschaft beitragen,

    Gegen-Beispiel: ich bin in einer SoLaWi Mitglied. Da gibt es eine wöchentlichen Newsletter, in der auch die Hilfsmöglichkeiten aufgelistet werden. Zusätzlich werden das Forum und die Chatgruppe erwähnt. Da findet man super niedrigschwellig Anschluss und ich fühle mich willkommen.

    Und nun der Bogen zum Intro: Aus meiner Sicht kann fehlender Nachwuchs auch an der fehlenden niedrigschwelligen Kommunikation liegen. Sei es der der Nachbar / Kollegin/ Freund / Bekannte, die Abends beim Bierchen sagt "ich brauche da jemand wie dich", "komm doch mal mit wenn wir xyz machen". Oder die gleiche Kommunikation per leicht zugänglichen digitalen Kommunikationswegen. Mit konkreten, niedrigschwelligen Unterstützungsanfragen ("2h Karottenernte am Freitag nachmittag oder Sonntag mittag", oder "Den Wanderwege xyz abgehen und Schäden /Auffälligkeiten per Mail/App zurückmelden") Wenn man dann die Menschen kennen gelernt hat, und sich wohlfühlt, dann bleibt man vielleicht auch für die langfristigen Arbeiten, die in allen Vereinen im Hintergrund laufen.

    Vereine sehe ich als sehr zeitgemäss an. Sogar mehr denn je. Man hat die Möglichkeiten, Leute kennenzulernen, die wir in unserer digitalen Bubble /Freundesgruppe / Arbeitsplatz sonst nicht kennenlernen würden. Das finde ich als sehr wichtig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Als wenig zeitgemäss finde ich manchmal die Kommunikation und die Verteilung der Arbeit auf einzelne Menschen und die Anpassung der Ehrenamtsaufwände an die Lebensweise der heutigen Menschen.

  • Danke Kay für die wertvollen Einblicke in deine Sicht! Tatsächlich gibst du damit wieder, was andernorts scheinbar ebenfalls schon erprobt wurde. Soll heißen, dass du mit der Punkt der Kommunikation vermutlich durchaus recht hast!

    Wir haben eine WhatsApp-Gruppe, aber die Größe des Ortsvereins gibt sowas durchaus her.

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • OT ein kleiner Einwurf aus der grumpy IT Perspektive:
    Baut alle Eure Kommunikation auf Matrix, Signal, Threema, was auch immer um ...
    Verlasst die großen amerikanischen IT Konzerne, wo es nur geht. Das ist leider nicht viel, aber wo es Alternativen gibt -> nutzt sie!

  • Nun würde mich einmal eure Meinung - liebe Vereinslose - interessieren. Was, glaubt ihr, müssten die Vereine machen, damit IHR darüber nachdenken würdet, einem beizutreten? Was schreckt euch ab? Was würde euch motivieren?

    Dann mal noch meine zwei Cent.

    Vorab, ich bin in diversen Vereinen gewesen und bin es noch aktuell. Fast überall derzeit passiv. Bei einzelnen war ich aktiv, weil ich Zeit UND Lust hatte etwas gemeinsam voranzutreiben. Oder auch, um organisatorische Basisarbeit im Verein zu leisten, damit andere Aktive den Rücken frei von Bürokratie hatten. Sie sich somit auf ihre Stärken und Vorlieben zum Wohle der Gemeinschaft konzentrieren konnten. Letzteres war für mich aber nur dann motivierend, wenn es im Verein auch voran ging. Dazu braucht es mehr als einen „Vorturner“ oder auch mehr als einen (mehrköpfigen) Vorstand, einer aber ansonsten passiven Basis im Verein. Daher wäre meine wichtigste Priorität: erst mal 2-3 Mitstreiter:innen mit Zeit und Lust zu finden, die eine ähnliche Zielstellung verfolgen und mit denen man gut zusammen kann. Denn zusammen kann man doch viel mehr reissen und auch verschiedene Bereiche besser abdecken. Zu dritt oder viert bekommt man auch schneller eine weitere Basis im Verein aktiviert oder akquiriert.

    Ich greife mal noch ein paar Punkte von Kay auf. Sind nicht als Kritik gedacht, sondern für Simplymad als weiteren Input

    Bis vor 2 Jahren war ich viel, v.a. auf Instagram, aber auch in einigen Facebook-Hobbygruppen unterwegs. Ich konnte keine Sektionsgruppen oder sonderlich viel Aktivität in den vereinseigenen Accounts feststellen. Irgendwo gibt es wahrscheinlich Kommunikation, aber sie ist nicht für mich (einfach!) zugänglich.

    Gerade wenn man heute ein junges Publikum an Land ziehen möchte, dann halte ich das für einen wichtigen Punkt. Wenn es für die Betreuung eines Instagram-Accounts nicht reicht, dann sollte es zumindest sehr einfache Kontaktmöglichkeiten übers Web und Messenger geben. Viele junge Menschen bevorzugen Messenger

    (NB. Auch wenn ich WhatsApp und Instagram nicht leiden kann, haben das halt sehr sehr viele potentielle Vereinsmitglieder. In einem solchen Fall will ich ja die Welt nicht bekehren, sondern neue Leute mit an Bord holen. Denen kann ich dann nach dem Erstkontakt immer noch die Signal-Gruppe als Hauptwerkzeug unterjubeln)

    Es gibt im Winter die Vereinsversammlung. Wenn ich die Bilder sehe, wie sich (für mich) viel zu viele Menschen in den Raum einer örtlichen Gastwirtschaft quetschen, dann ist für mich klar, dass ich nie zu einer solchen Versammlung gehen werde.

    Eine Mitgliederversammlung ist ja erst mal ein formales Instrument, welches auch zum Socialising genutzt wird. Wenn es die einzige Veranstaltung und Kontaktmöglichkeit ist, dann wird man damit auch nur eine bestimmte Klientel erreichen und eben jede Menge potenzieller Mithelfer nicht. Ich kenn auch Menschen, die gehen da nicht hin, um nicht irgendein Amt übernehmen „zu müssen“ (übergeholfen bekommen). Trotzdem waren/sind diese Bekannten bereit Vereinsarbeit zu leisten. Die muss man also über andere Kanäle erreichen und bedienen.

    Was könnte ich mir vorstellen: Wegearbeit und Betreuung, weil ich gerne draußen bin und anpacken kann. Das wird nur nie gesucht.

    Es wird immer Menschen geben, die bereit sind etwas zu übernehmen, die aber gerne angesprochen werden möchten. Von daher wichtig aus meiner Sicht: niedrigschwelliges Kontaktangebot und so eine Art „Suche und Biete“ für Tätigkeiten im Verein. Sinnvoll auch, wenn sich jemand aus der „Kerntruppe des Vereins“ (s.o.) um die Mitglieder kümmert, neudeutsch würde ich den Community Manager nennen.

    Im Wesentlichen hat Kay das ja schon geschrieben. Ich würde das unterschreiben.

    Abschreckend fand und finde ich Organisationen, bei denen die einen Arbeit „ausdenken“ und verteilen („Vorstände“) und die anderen die Arbeit mach sollen („ein paar Freiwillige“), während Dritte nur am Meckern sind. Letzteres gerne von Vereinsmitgliedern, die mal Vorstand waren oder Menschen die zwar immer da sind, aber selbst nie mit anpacken. Als Vorstand kann man das Zusammenspiel hier natürlich zumindest gut (oder eben auch weniger gut) beeinflussen.

  • Ich habe die vorgehenden Beiträge nur überflogen.

    Dennoch lasse ich mich zu der Aussage hinreissen, dass es überall an "Machern" fehlt. Die jüngsten Wegwarte waren über 70 Jahre, teilweise viel älter.

    Wenn die Kommunen nicht übernehmen, wird wohl bald die "UL-Machete" nötig sein.

    Die ehrenamtliche Tätigkeit erfordert eine Mitgliedschaft. Man bezahlt also fürs arbeiten. Zudem scheint es mir so, als würden billige Arbeitskräfte für die Sanierung der Häuser (die dann an Gastronomen verpachtet werden) gesucht.

    Und Angebote für Weitwanderer sind dann eher wohl auch nicht vorgesehen. Da fällt es schwer sich einzubringen, wenn es mit den eigenen Interessen nicht harmoniert.

  • Das mit den "Machern" ist so eine Sache. Zumindest, wenn es um gefährliche Geräte wie z. B. eine Motorsäge geht.

    Nun, ich bin ausgebildet darin, und habe auch genug Schulungen bez. der Sicherheit bei der Anwendung gehabt.

    Was ich bei Einsätzen schon gesehen habe, da gruselt es mich. Mein Problem: weil ich ausgebildet bin muss ich einschreiten, wenn ich so etwas sehe.

    Das ist natürlich auch nicht erwünscht, weshalb ich mich dann verabschiedet habe.

    Oder ich gehe eben gar nicht erst hin, wenn Laien mit dem Gerät hantieren. War in meiner jetzigen Naturschutzgruppe auch so.

    Entweder ich säge- oder ich bleibe weg, wenn das jemand machen will, der keinen Sägeschein gemacht hat. (Minimum!)


    Grüße Azes

  • Garantenpflicht – Wikipedia

    Ich glaube, mit dem Eingreifen, wenn man was Blödes sieht, meinst du die Garantenstellung?

    Wird strenger ausgelegt, wenn man vom Fach ist.

    Wenn ich am Felsen einen blöd sichern sehe und er ist uneinsichtig, gehe ich weg um die Komplikation zu vermeiden.

  • OT ein kleiner Einwurf aus der grumpy IT Perspektive:
    Baut alle Eure Kommunikation auf Matrix, Signal, Threema, was auch immer um ...
    Verlasst die großen amerikanischen IT Konzerne, wo es nur geht. Das ist leider nicht viel, aber wo es Alternativen gibt -> nutzt sie!

    Du hast völlig recht, aber das interessiert keinen wirklich. Der Masse ist das völlig wurscht und hat Alexa im Raum oder sowas.

    Ich konnte keine Sektionsgruppen oder sonderlich viel Aktivität in den vereinseigenen Accounts feststellen.

    wir haben die Möglichkeit online teilzunehmen. Es gibt eine Agenda vorher und man kann vorher Beiträge , Vorschläge oder Fragen einbringen. Es geht als, wenn man möchte.)

    Sowas meinte ich. Keine oder schlechte Nutzung moderner Kommunikationsmittel, wie Social-Media. Keine wirklich digitalen Angebote. Keine Angebote, die in die Lebensrealitäten moderner Menschen passen.

    lief meist über diese informelle Kommunikation. Bei der ich mich völlig falsch am Ort fühle.

    Ich suche kein neues soziales Leben, sondern möchte nur ein paar Stunden die Woche zur Gesellschaft beitragen,

    bin in einer SoLaWi Mitglied

    Du bist da aber schon auch etwas speziell und wirst damit zum Beispiel für einen "Generationenkonflikt" ala Gen-Z vs. Boomer. (Mag gar nichts mit der Generation zu tun haben, sehr wohl aber mit der Art der Sozialisierung und damit einhergehender Nutzung digitaler Medien.)

    Menschen wie Du und "Vereinsboomer" leben praktisch in unterschiedlichen Welten. Wenn da niemand "vermittelt" und eine Brücke herstellt, werdet Ihr nicht zueinander finden.

  • Und das Heer der "Reichsbedenkenträger".

    Dann mach doch.

    Bis am Schluss einer heult und das eigene Haus gepfändet wird.

    Meine Verwaltung ( Forst, 355 Tsd ha ) hat grossflächigst alles abgebaut. Spielplatz, Wanderparkplatz, Bänke. Oder per Vertrag an Tourismusvereine, Wandervereine..... abgewälzt.

    Warum wohl? Weil Du schlau bist und die dumm?

    Privat halte ich mich auch nicht an viele UVV, genau, weil darunter der Spass leidet.

    Beruflich und vereinsmäßig tue ich einen Teufel.

    Warum gibt es immer die Typen, die sich um Haftungen und Verantwortlichkeiten nicht scheren und andere als Reichsbedenkenträger runtermachen?🫩

  • Warum wohl? Weil Du schlau bist und die dumm?

    Musste denn tatsächlich schon mal jemand, der eine Bank im Wald aufgestellt hat, bezahlen? Wenn ja, wie viel und warum?

    Meine Unterstellung hier ist nicht die von Dummheit, lediglich von (vielleicht überzogener) Angst vor einer (hypothetischen) Gefahr, erzeugt durch ein einzelnes Präzedenzurteil. Heutzutage ist die größte Furcht des Menschen nicht mehr der Teufel, sondern die Haftung.

  • Bin gerade nicht sicher ob diese Detailtiefe noch etwas zum Thema beiträgt. Angst vor Haftung habe ich verstanden und das werde ich auch auf meine Liste schreiben, aber vielleicht können wir das einfach mal so stehen lassen ohne es tot zu diskutieren. So war auch meine Bitte.

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Nun, wenn der "German Angst" das alles zum Opfer fällt, wird es wohl schon bald weder Sitzgruppen, noch Bänke oder "offene Wasserhähne" mehr geben.

    Das wars dann weitgehend. Damit sind die Vereine nur noch Folklore mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier.

    Und falls Vereinsmitglieder da wirklich mit haften, lässt man es wohl auch besser.

    Ich gehe aber davon aus das man die Einrichtungen "zertifizieren" kann und vermutlich gibt es auch eine Versicherung. Zumindest in Deutschland.

  • Ich bin in keinem Wanderverein. Die angesprochenen Punkte zur zeitgemäßen Kommunikation fänd ich auch wichtig, denn Zeit ist für mich der limierende Faktor. Die digitale Teilnahme an Versammlungen wäre schon toll und während Corona war da ja auch plötzlich vieles möglich.

  • Dann mal noch eine Idee zur Mitgliederakquise, die ich selbst noch nicht verprobt habe. Erst mal ein paar Kampagnen machen, um passive/Fördermitglieder zu gewinnen. So in der Art „unterstütze uns ideell mit einem kleinen Obulus“, „Lass deinen Wanderweg nicht sterben“, o.ä. Dann hat man schon mal Kontaktdaten für nen Newsletter o.ä.

    Falls Social Media in Frage kommt und regelmäßiger Output dort geleistet werden kann, dann kann man auch Mitmachaktionen, Info-Events o.ä. auch insbesondere für Nichtmitglieder anbieten. Da steht dann vielleicht nicht direkt das Ziel „mindestens 5 km Wanderweg freizuschneiden“ im Mittelpunkt, sondern das Socialising und die Kontaktanbahnung. Zeitgleich hat man gleich wieder für ein paar Tage/Wochen Social Media Material. Aktionen können durchaus erst mal in kleinem Rahmen mit geringem organisatorischem Aufwand stattfinden. (alles abgeguckt von „meiner Solawi“)

  • Ich würde mir Wandervereine wünschen, die untereinander kooperieren bzw. die Mitgliedschaft anerkennen (vgl. Alpenvereine in D, Ch, A oder Wandervereine in skand. Ländern).

    Dazu wäre es klasse, wenn sich solche Vereine v.a. um die verbesserten Möglichkeiten des ("Wild-") Zeltens bzw. um die Ausweisung/Unterhaltung entsprechender Zeltplätze kümmern würden. Die skandinavischen Vereine sind da aus meiner Sicht ein extrem gutes Beispiel, in wleche Richtung man denken sollte.

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