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  • was mir etwas abgeht in dem Artikel: Es wird nicht auf Interrail hingewiesen. Hat man ein Interrailticket ist es nämlich schon einfach.

    Wenn Du dem Link im Artikel folgst zur Meldung über die Studie, dann erklärt sich das: Es wurde bewußt verglichen mit den 30 meistgenutzten grenzüberschreitenden Flugrouten – um aufgrund dieser Erkenntnisse das Bahn-Buchen und damit das Bahn-Fahren zu erleichtern und somit umweltfreundlicheres Verhalten zu fördern.

    Einmal editiert, zuletzt von nats (22. April 2026 um 15:06)

  • was mir etwas abgeht in dem Artikel: Es wird nicht auf Interrail hingewiesen. Hat man ein Interrailticket ist es nämlich schon einfach.

    Wenn Du dem Link im Artikel folgst zur Meldung über die Studie, dann erklärt sich das: Es wurde bewußt verglichen mit den 30 meistgenutzten grenzüberschreitenden Flugrouten – um aufgrund dieser Erkenntnisse das Bahn-Buchen und damit das Bahn-Fahren zu erleichtern und somit umweltfreundlicheres Verhalten zu fördern.

    Genau dafür kann man Interrrail ja nutzen. Viele denken bei Interrailfahrten an spontane, wochenlange Reisen, das kann man natürlich auch machen. Aber man kann Interrail auch für gezielte, kürzere Fahrten nehmen. Das im Text genannte Narvik ist mit Interrail sicher am einfachsten zu buchen (und günstiger ist es auch noch). Komplizierter als Flüge zu buchen, bleibt es trotzdem. 😒

  • Aber man kann Interrail auch für gezielte, kürzere Fahrten nehmen.

    Wir kaufen inzwischen einfach zur Sonderangebotszeit Ende Dezember Interrail-Tickets auf gut Glück und lösen sie ein, wenn wir konkrete Pläne haben. Dafür hat man 11 Monate Zeit und wenn sich nichts dergleichen ergibt, kann man sie immer noch zurück geben.

  • Trenitalia plant ab Dezember 2026 Direktverbindungen:

    München–Mailand: Fahrzeit ca. 6,5 Stunden

    München–Rom: Fahrzeit ca. 8,5 Stunden.

    Perspektivisch soll das Angebot auf die Strecken Berlin–Mailand bzw. München–Neapel ausgeweitet werden.

  • Für alle Norddeutschen, die Richtung Orange, Avignon oder Marseille wollen, gibt es die Möglichkeit, mit dem Nightjet der Österreichischen Bahn, nach Frankfurt zu fahren und dann mittags mit dem TGV bis nach Marseille zu fahren.

    Nachteil: Man kommt sehr früh morgens an und muss den Vormittag totschlagen…

    Ich habe das gerade gemacht und es war nervig.

    Aber es gibt die Möglichkeit, mit dem Nightjet von Hamburg oder Bremen, bis nach Basel zu fahren. Ab HB 23.10 Uhr, an Basel 8.20 Uhr.

    Von da mit dem TER bis Mulhouse Ville, ab 9.21 Uhr, an 9.43 Uhr.

    Von da mit einem TGV Direktzug nach Marseille, entweder um 9.56 Uhr oder um 14.40 Uhr.

    Hat den Vorteil, das man nicht wie bei Variante 1, um 21.40 Uhr in Marseille ankommt, sondern um 15 Uhr, bzw um 19.49 Uhr.

    Werde ich brim nächsten Mal so machen.

    Den Nightjet, wie auch den TGV, würde ich so früh wie möglich Buchen, da im TGV nur Sitzplätze vergeben werden, also wenn er voll ist, ist nix mit Ticket. Beim Nichtjet, der ja nur Sinn macht, wenn man einen Liegewagen bucht, ist es natürlich genauso.

    Ich hatte das erste Mal im Leben so einen Schlafsarg gebucht, wo man in einer winzigen Einzelbox schläft.

    War super.

    Allerdings wirklich nur auf Entfernungen, wo man morgens ans Ziel kommt. Wenn der Zug noch bis mittags, oder gar bis zum Nachmittag weiter fährt, empfehle ich eine Liege in einem altmodischen Liegewagen, denn mann kann in diesen Boxen nur sehr schlecht sitzen. Im normalen Liegewagen werden ja morgens die Liegen hoch geklappt und man kann anständig sitzen.

    Alle diese Tickets sind über die DB APP zu buchen!

  • Lohnt sich der Nightjet von Hamburg/Bremen bis Frankfurt überhaupt ? Mit dem ICE (früh morgens) sollte man ja zeitig für den TGV ankommen (ja gut - SIcherheitspuffer Deutsche Bahn...). Wenn man es einem Schwupps bei der DB/SNCF buchen, dann hätte man die Garantie, dass Sie einen weitertransportieren müssen.

    Auch für die Verbindung Basel Hamburg/Bremen ist die ICE Verbindung direkt (7-8 Stunden) und man kann dann wie von RaulDuke beschrieben über Mulhouse in den Süden. Falls zu knapp für den Umstieg, sind Basel und Mulhouse eine schöne Stadt für einen Zwischenstopp für eine Nacht und es könnte günstiger sein als der Nightjet. (ist halt alles eine Frage des Ziels).

  • Patirou

    Es bringt ja nix, wenn sie einen befördern müssen, wenn über die komplette Woche keine Sitzplätze im TGV mehr frei sind! Dann stehste da!

    Ich habe allerdings nur den Nightjet genommen, da am eigentlichen Reisetag ein Bahnstreik in Deutschland angekündigt war.

    Wie gesagt, es war etwas bescheuert, um 5.30 in Mannheim anzukommen und dann erst um 14 Uhr weiter zu fahren.

    Ich werde beim nächsten Mal die Variante über Mulhouse nehmen, das ist bequemer!

    Ansonsten, kann man natürlich auch komplett tagsüber reisen!

    Das geht logischerweise auch! Und ist natürlich günstiger!

  • Es bringt ja nix, wenn sie einen befördern müssen, wenn über die komplette Woche keine Sitzplätze im TGV mehr frei sind! Dann stehste da!

    Es gibt Reservesitze im TGV für diesen Fall (habe ich auch schon gehabt). Sind so Klappsitze auf dem Flur. Und die TGV sind höchst seltenst komplett ausgebucht, und es gibt noch andere Variante (über Offenburg/Strassburg z.B.) oder über Paris. Da gibt es genug Varianten, um im Fall der Fälle weiterzukommen.

    Und schlimmstenfalls müssen Sie dich auch auf einen Flug buchen.

  • Ist man heute in den Nachrichten ja kaum dran vorbei gekommen und war vorher auch schon lange in der Diskussion, trotzdem, jetzt ist es endlich so weit, das Buchen grenzüberschreitender Reisen wird vereinfacht.

    Nur noch ein Ticket: EU will internationale Zugreisen erleichtern
    Mehrere Anbieter, aber nur noch ein Ticket: Die EU-Kommission will internationale Zugreisen vereinfachen und Fahrgastrechte stärken. So soll Bahnfahren als…
    www.tagesschau.de

    "Not all those who wander are lost"

  • Hab mich auch gefreut als ich die Überschrift "Schluss mit Ticketchaos: Zugreisen in Europa buchen soll in Zukunft einfacher werden" gelesen habe. Sollte mir für dieses Jahr zwar nichts mehr nützen, nachdem ich Stunden auf den Seiten der Norwegischen, Dänischen, Schwedische, Deutschen und Österreischen Bahn verbrachte aber vielleicht für kommende Jahre...

    Der Tenor dort war aber nicht so positiv. So schreibt der oder die Autorin am Schluss, dass viele Bahnen in Staatsbesitz seien und die Umsetzung, resp. deren Zeitplan sehr ambitioniert sei. Ich freu mich dann also wenns soweit ist. In anderen Berichten las ich, dass auch die Bahnbetreiber nicht wirklich Fan von der Idee seien. In einem Artikel las ich «Der Direktor Alberto Mazzola sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: «Ich kenne keinen Fall, in dem jemand gezwungen ist, das Produkt eines Konkurrenten zu verkaufen. Stellen Sie sich vor, die Lufthansa wäre gezwungen, Ryanair-Tickets zu verkaufen.»

    Auch das Inetrrail macht die Buchung nicht einfacher, die Fahrt aber deutlich preiswerter. Vorallem wenn man bspw. das Black Friday Angebot für den Kauft nutzt. So konnte ich im letzten Herbst einen 5 Tage in einem Monat Pass der 1. Klasse für 303 Euro ergattern.

    Meine Erfahrung aus den letzten Jahren europäisches Bahnreisen. Aus dem Land des jeweiligen Standorts ins Nachbarland (bspw. Schweiz nach Italien oder Frankreich oder umgekehrt) ist absolut porblemlos und in wenigen Minuten gebucht. Sobald es dann noch ein Land weiter geht (also Schweiz - Frankreich - Spanien) kannst schon sportlich werden. Dazu die völlig unübersichtliche Vielfalt an mehr oder weniger nützlichen Buchungsplattformen.
    Als ich im letzten Jahr den SI in Sagrado unterbrechen und zurück in die Schweiz musste, habe ich das Ticket in wenigen Minuten über die SBB App gebucht. Der italienische Anschlusszug aus Venedig hatte dann leider Verspätung und eins führte zum anderen, sodass ich eine Stunde später zu Hause war. Ich weiss, eine Stunde ist für die DB Kunden Normalzustand;). Ohne mir wirklich Hoffnungen zu machen habe ich auf der SBB Seite einen Entschädigungsantrag ausgefüllt und einige Tage später hatte ich eine Gutschrift, entsprechend der Passagierrechte auf meinem Konto. Bei der Bahn funktionieren also die Passagierrechte.

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