Hochwertige Alternative zu Decathlon "Raincut"

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  • Es ist wohl eher die Erfahrung das die Membranen nicht wie gewünscht funktionieren.

    Auch ist die Lebensdauer unterirdisch (bei mir OMM und Montane). Statt der Rockfront würde ich tatsächlich mal die Frogg Toggs probieren. Aber eben auch den Anforderungen angepasst. Bei zu erwartenden langem und ergiebigem Regen ist wohl was "kräftiger es" angesagt. Dann wird man sowieso nass, ob von innen oder außen. Aber die Auskühlung kann man verhindern.

    Nicht dicht oder nicht so atmungsaktiv wie beworben? Um welche Membranen hat es sich denn konkret gehandelt? Es heißt ja 2 und 2,5 Lagen-Membranen wären weniger robust. Mit einer 2,5-Lagen-Jacke von Löffler hat mein Mann die Erfahrung gemacht, dass sie im Schulterbereich schnell undicht wurde. Meine erste richtige Membranjacke ist eine Montbell Stormcruiser aus Goretex. Inzwischen ist sie ziemlich hinüber (Loch, Abrieb sowie Salzsäure, die über den Ärmel gelaufen ist), aber ich habe sie auch auf rund 10.000 Trailkilometern dabeigehabt. Keine Ahnung ob die Membran nun undicht ist - sie muss eh ersetzt werden. Allerdings war die Membran selbst bisher dicht - insbesondere an den oft als kritisch eingeschätzten Stellen wie Schulter- und Hüftgurtbereich kam nie was durch. Allerdings schwitze ich auch wenig - d.h. Atmungsaktivität ist bei mir weniger ein Thema.

    Ich bin gespannt was dein Erfahrungsbericht der Columbia Outdry Extreme und der Frogg Toggs sagen wird. :) Die Outdry ist mit ca. 350g (Damenversion) ja nicht sehr leicht. Für den Sommereinsatz habe ich eine Marmot Superalloy Bio Rain Jacket (Membranjacke, also nichts für dich) gekauft. Bei mäßigem Regen hat sie dicht gehalten, bei Starkregen allerdings nicht. Schwachpunkt ist auf jeden Fall der RV und auch die Tasche habe ich im Verdacht. Die Rockbros von Aliexpress muss ich noch testen - im Herbst habe ich hoffentlich die Gelegenheit dazu.

  • Es ist wohl eher die Erfahrung das die Membranen nicht wie gewünscht funktionieren.

    Auch ist die Lebensdauer unterirdisch (bei mir OMM und Montane). Statt der Rockfront würde ich tatsächlich mal die Frogg Toggs probieren. Aber eben auch den Anforderungen angepasst. Bei zu erwartenden langem und ergiebigem Regen ist wohl was "kräftiger es" angesagt. Dann wird man sowieso nass, ob von innen oder außen. Aber die Auskühlung kann man verhindern.

    Nicht dicht oder nicht so atmungsaktiv wie beworben? Um welche Membranen hat es sich denn konkret gehandelt? Es heißt ja 2 und 2,5 Lagen-Membranen wären weniger robust. Mit einer 2,5-Lagen-Jacke von Löffler hat mein Mann die Erfahrung gemacht, dass sie im Schulterbereich schnell undicht wurde. Meine erste richtige Membranjacke ist eine Montbell Stormcruiser aus Goretex. Inzwischen ist sie ziemlich hinüber (Loch, Abrieb sowie Salzsäure, die über den Ärmel gelaufen ist), aber ich habe sie auch auf rund 10.000 Trailkilometern dabeigehabt. Keine Ahnung ob die Membran nun undicht ist - sie muss eh ersetzt werden. Allerdings war die Membran selbst bisher dicht - insbesondere an den oft als kritisch eingeschätzten Stellen wie Schulter- und Hüftgurtbereich kam nie was durch. Allerdings schwitze ich auch wenig - d.h. Atmungsaktivität ist bei mir weniger ein Thema.

    Ich bin gespannt was dein Erfahrungsbericht der Columbia Outdry Extreme und der Frogg Toggs sagen wird. :) Die Outdry ist mit ca. 350g (Damenversion) ja nicht sehr leicht. Für den Sommereinsatz habe ich eine Marmot Superalloy Bio Rain Jacket (Membranjacke, also nichts für dich) gekauft. Bei mäßigem Regen hat sie dicht gehalten, bei Starkregen allerdings nicht. Schwachpunkt ist auf jeden Fall der RV und auch die Tasche habe ich im Verdacht. Die Rockbros von Aliexpress muss ich noch testen - im Herbst habe ich hoffentlich die Gelegenheit dazu.

    Siehe auch Beitrag #34

    Das die Membran beim "Columbia Outdry Extreme" außen ist, genau darin steckt ja die Genialität. Hoffentlich. Das bedeutet nämlich kein Wet-Out und ich muss das DWR nicht wieder "auffrischen".

    Ich behaupte, man bekommt was man trägt. Für einen Sommerregen braucht man evtl mal nur nen kleinen Schirm, aber wenn es tagelang regnet und man durch nasses Gebüsch streift, dann etwas zuverlässigeres. Und ein bisschen geht es auch um die Lebensdauer.

    Ich habe so ein Set von Montane, "Minimus Nano". Das ist schon eher nur ein Notnagel, gedacht für Laufevents bei denen es vorgeschrieben ist (wohl nach dem Unglück beim Zugspitzmarathon). Da ist aber auch nicht viel zu erwarten und nach ein paarmal im Rucksack ist die Wasserdichtigkeit dahin.

    Montane Unisex Minimus Nano Pull-On Waterproof Jacket
    Die Minimus Nano Pull-On ist eine superleichte Schicht für schnelle und leichte Läufer, für die das Gewicht der Ausrüstung und die Verstaubarkeit oberstes…
    de.montane.com

    Ob ich mir die FroggToggs hole weiss ich noch nicht. Die Langlebigkeit scheint ja eher zweifelhaft. Dann müsste sie schon so viel leichter sein und atmungsaktiv. Die "Anti Gravity Gear" hatte bisher auch noch keinen ernsthaften Einsatz.

    Und jetzt hab ich schon wieder was gesehen. Reddit. Von Naturehike gibts Silnylon-Jacke und Hose. Zusammen angeblich 260 Gramm gewogen, ab 220 Gramm beworben.

    https://de.aliexpress.com/i/1005006798687746.html?gatewayAdapt=glo2deu

    Aus der Community Ultralight auf Reddit
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    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (18. September 2025 um 22:12)

  • Paramo interessiert mich auch sehr. Falls du dazu mal kommst, wä

    Geht es dir um eine bestimmte Jacke von Paramo? Bei den Jacken für anhaltenden Regen gibt es ja einen Pumpliner. Der soll zwar das Wasser vom Körper weg transportieren aber er isoliert auch gefühlt wie ein 100er Fleece. Über 10°C ist das eher zu warm. Bei nasskalten Wetter ist das aber total angenehm.

    Welches Produkt meinst du denn konkret? Mich würde es ja auch interessieren

  • Paramo interessiert mich auch sehr. Falls du dazu mal kommst, wä

    Geht es dir um eine bestimmte Jacke von Paramo? Bei den Jacken für anhaltenden Regen gibt es ja einen Pumpliner. Der soll zwar das Wasser vom Körper weg transportieren aber er isoliert auch gefühlt wie ein 100er Fleece. Über 10°C ist das eher zu warm. Bei nasskalten Wetter ist das aber total angenehm.

    Welches Produkt meinst du denn konkret? Mich würde es ja auch interessieren

    Ich denke den "Pumpliner" braucht man nicht mehr wenn man eh schon die entsprechende Jacke hat.

    Für alle denen das Prinzip noch nichts sagt:

    Performance Technology - Paramo

    Ich denke das funktioniert am besten, wenn die Membranen es schon nicht mehr schaffen, also bei hoher Aktivität.

    Ich habe diesen "MEN’S VELEZ EVOLUTION HYBRID SMOCK" und die "Cascade II Hose".

    Die Jacke hatte ich schon mal im Regen über ein paar Stunden an. Noch ist das Zeug neu und funktioniert. Aber das sind Kleidungsschichten die auch warm halten. Also was für Schottland, Schweden oder im Frühjahr, Herbst und Winter.

    Ein Video zur Jacke:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Es gibt wie oft "Pro" und "Contra" Meinungen. Ich finde es schwierig sich eine Meinung zu bilden, ohne es auszuprobieren. Ich denke auch die Kleidung darunter spielt eine Rolle.

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (18. September 2025 um 21:53)

  • Siehe auch Beitrag #34

    Das die Membran beim "Columbia Outdry Extreme" außen ist, genau darin steckt ja die Genialität. Hoffentlich. Das bedeutet nämlich kein Wet-Out und ich muss das DWR nicht wieder "auffrischen".

    Ich habe so ein Set von Montane, "Minimus Nano". Das ist schon eher nur ein Notnagel, gedacht für Laufevents bei denen es vorgeschrieben ist (wohl nach dem Unglück beim Zugspitzmarathon). Da ist aber auch nicht viel zu erwarten und nach ein paarmal im Rucksack ist die Wasserdichtigkeit dahin.

    Zitat: "Dochteffekt" also Kapillarwirkung(?) von außen nach innen eintritt"

    Achso das ist mit "Dochteffekt" gemeint. (Hatte das als "Saugeffekt" fehlinterpretiert, wenn irgendwo ein paar Tropfen reinkommen und das Shirt darunter die Nässe aufsaugt und ruckzuck das halbe Shirt nass ist - dies habe ich schon sehr oft erlebt.)

    Die von dir beschriebene Kapillarwirkung habe ich bisher nicht erlebt.

    Die Montane Minimus ist wahrscheinlich mit einem schwererem Rucksack überfordert. Da würde ich auch erwarten, dass die Membran nicht lange hält.

    Und jetzt hab ich schon wieder was gesehen. Reddit. Von Naturehike gibts Silnylon-Jacke und Hose. Zusammen angeblich 260 Gramm gewogen, ab 220 Gramm beworben.

    Die habe ich auch gestern entdeckt. Interessant! Schade nur, dass die nicht einzeln erhältlich ist.

  • Ich denke den "Pumpliner" braucht man nicht mehr wenn man eh schon die entsprechende Jacke hat.

    Ich habe die "Pasco" Jacke, die es leider nicht mehr auf der Homepage gibt. Kann man aber bei YouTube noch finden. Stoff ist wie beim Velez Smock "Nikwax Analogy". War vielleicht missverständlich, der Pumpliner ist nicht von der Jacke trennbar. Die Modelle mit Fleece und Windschutz darüber gibt es auch, kenne ich aber nicht.

    Wichtig ist, unter der Jacke keine Baumwolle zu tragen, da diese das Wasser aufsaugt. Gut funktioniert für mich dünne Kunstfaser als Langarmshirt (Patagonia capilene).

  • Ich denke den "Pumpliner" braucht man nicht mehr wenn man eh schon die entsprechende Jacke hat.

    Ich habe die "Pasco" Jacke, die es leider nicht mehr auf der Homepage gibt. Kann man aber bei YouTube noch finden. Stoff ist wie beim Velez Smock "Nikwax Analogy". War vielleicht missverständlich, der Pumpliner ist nicht von der Jacke trennbar. Die Modelle mit Fleece und Windschutz darüber gibt es auch, kenne ich aber nicht.

    Wichtig ist, unter der Jacke keine Baumwolle zu tragen, da diese das Wasser aufsaugt. Gut funktioniert für mich dünne Kunstfaser als Langarmshirt (Patagonia capilene).

    Ja, so wird ein Schuh draus. Danke. Es gibt ja noch andere Bekleidung, die dann natürlich nicht wasserdicht ist.

    Wie bist du mit der "Pasco" zufrieden? Ich habe ja gar nicht den Anspruch knochentrocken darunter zu bleiben. Aber warm und ein vernünftiges Klima. Ich bin mal gespannt. Aber wenn die ihre Bergwacht damit ausstatten, dann wird das hoffentlich schon funktionieren.

    Ich hab mal geschaut, was so eine Mountain Equipment Lhotse (angeblich die beliebteste auf der Insel) oder ne Fjällräven Keb kostet. Da ist Paramo ja ein Schnapper! ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (19. September 2025 um 21:06) aus folgendem Grund: Korrektur auf Mountain Equipment

  • Paramo interessiert mich auch sehr. Falls du dazu mal kommst, wä

    Geht es dir um eine bestimmte Jacke von Paramo? Bei den Jacken für anhaltenden Regen gibt es ja einen Pumpliner. Der soll zwar das Wasser vom Körper weg transportieren aber er isoliert auch gefühlt wie ein 100er Fleece. Über 10°C ist das eher zu warm. Bei nasskalten Wetter ist das aber total angenehm.

    Die grundsätzlichen Erfahrungen interessieren mich, unabhängig von einem bestimmten Produkt. - Danke dir!

  • Ich glaube es wurde hier noch nicht erwähnt, aber ich finde die LightHeart Gear 20D SilPoly-Regenjacke ziemlich gut. Hatte sie in Island bei ordentlichem Regen und Wind an und sie hat hervorragend dicht gehalten und wirkt auch erstaunlich stabil, auch die großen Reissverschlüsse und so. Wirkt stabiler als eine Montbell Versalite GoreTex Jacke die ich zum Vergleich habe. Gibt es für leider relativ viel Geld (200€) in Deutschland beispielsweise bei walkonthewildside.de zu bestellen.

  • Wie bist du mit der "Pasco" zufrieden? Ich habe ja gar nicht den Anspruch knochentrocken darunter zu bleiben. Aber warm und ein vernünftiges Klima. Ich bin mal gespannt. Aber wenn die ihre Bergwacht damit ausstatten, dann wird das hoffentlich schon funktionieren.

    Ich hab die Jacke seit 2015 und muss sagen, für nasskalten Bedingungen ist das meine Lieblingsjacke. Wenn man doch in Bewegung warm wird, hat die Jacke ca. 30 cm Länge Pittzipps, mit denen man regulieren kann. Nachteil ist, dass man sie regelmäßig waschen und wieder imprägnieren muss. Wirklich leicht ist sie auch nicht, dafür hält der Stoff nun aber schon lange.

  • Ich glaube es wurde hier noch nicht erwähnt, aber ich finde die LightHeart Gear 20D SilPoly-Regenjacke ziemlich gut. Hatte sie in Island bei ordentlichem Regen und Wind an und sie hat hervorragend dicht gehalten und wirkt auch erstaunlich stabil, auch die großen Reissverschlüsse und so. Wirkt stabiler als eine Montbell Versalite GoreTex Jacke die ich zum Vergleich habe. Gibt es für leider relativ viel Geld (200€) in Deutschland beispielsweise bei walkonthewildside.de zu bestellen.

    I still use mine today after many years. Still get comments on it and the colour - Espresso!


    Bought it in another time when 'Alpha' was only the first letter in the Greek alphabet...:)

    Einmal editiert, zuletzt von Walkin' (19. September 2025 um 22:58)

  • Paramo interessiert mich auch sehr. Falls du dazu mal kommst, wäre ein Bericht toll.

    Ich hab die "Velez Light Jacket". War damals die "leichteste" (655 g in M!) Jacke in deren Sortiment, scheint es aber inzwischen nicht mehr zu geben. Im Prinzip dieser Smock hier, aber mit Frontreißverschluss:

    MEN'S VELEZ ADVENTURE LIGHT SMOCK - Paramo
    A lightweight and very versatile waterproof, ideal for very active men who want to travel fast and light in a variety of outdoor conditions. The smock uses…
    paramo-clothing.com

    Sehr angenehm zu tragen, da kein "Plastikgefühl" auf der Haut. Für längere Touren aber m.E. ungeeignet, da die Funktion wirklich von einer funktionierenden Imprägnierung abhängt. Sprich, man muss sehr oft waschen und nachimprägnieren. Bei längerem Dauerregen nässte sie dann doch irgendwann durch.

    Paramo hat eine ziemliche Fancommunity in GB und einen coolen Recyclingansatz. War mal in London im Laden, da kamen Leute mit ihrer 15 Jahre alten Jacke und haben sie gegen eine neue eingetauscht.

    Aber sie sind m.E. auch für britisches Wetter gemacht, spricht Wechsel von Sonne und Regen, nicht für Dauerregen. UL sind sie schon mal gar nicht. Und die "Pump Liner"-Wirkung wird, finde ich, auch übertrieben. Beruht meiner Meinung nach hauptsächlich auf Trocknung durch Wärme von innen und versagt dann halt auch, wenn es zu kalt wird und der Außenstoff gesättigt - wie bei einer Membran.

    Fazit: Sehr angenehm zu tragen im Alltag und bei Tagestouren, für Trails nehme ich sie nicht mehr.

  • Das ist zwar jetzt ein bisschen OT:

    Ich habe heute zum zweiten Mal die Paramo Sachen benutzt.

    Über 10 Grad sind die Sachen eher warm bis zu warm. Ich hatte noch ein Octa-Langarmshirt drunter und eine Leggins von Raidlight, ebenfalls Kunstfaser.

    Also ich bin sehr begeistert. Es hat zwei Stunden ordentlich geregnet. Schöner Dauerregen, aber nichts extremes. Man bleibt trocken und warm. Das Feuchtigkeitsmanagement innen ist sehr gut und man fühlt sich angenehm. Wind-, Regen, Wärmeschutz sind gegeben. Das würde man natürlich mit einem "Zwiebelprinzip" auch erreichen und ist dabei flexibler. So viel leichter ist es aber vielleicht auch nicht.

    Also für das Winterhalbjahr ist die Kombi für mich durchaus ne Alternaive. Ich war nicht nassgeschwitzt und ging dann extra mal hoch für den Kaffee auf den Turm für ne halbe Stunde ohne Klamotten zuzufügen oder mich umzuziehen. Der Wind war zwischen 20 -33 km/h und die Temperatur um 8 Grad, im Windchill 3 -4 Grad. Bleibt abzuwarten wo die Grenzen des Materials sind.

    Das mit dem Imprägnieren wird so eigentlich nicht bestätigt. Ich erinnere mich an das Paar das für Patagonien extra Mittelchen eingepackt hatte und umsonst mitgenommen hatte.

    Zudem sollte das Nikwax umweltfreundlicher sein. Insgesamt bin ich auf die Entwicklung gespannt, da ja wohl jetzt einige Membranen und Chemikalien aus Umweltgründen auslaufen werden. Ob die so ersetzt werden können?

    Kurz: Das Trage- und Körpergefühl ist für mich bei den Paramo-Sachen besser als unter jeder Membran. Jetzt muss ich mal auf einen Tag Dauerregen warten. Ich finde es schon seltsam das es funktioniert. So ohne Membran, wasserdichte RV usw.

    Hier hatte ich vor dem Kauf ein bisschen rumgefragt:

    Paramo Velez Jacke - Erfahrungen - outdoorseiten.net
    Hallo. Hat jemand Erfahrungen mit der Bekleidung von Paramo? Die klassischen 3-Lagen - Hardshell sind mir zu schwitzig, das Problem "Wet-Out" ist…
    www.outdoorseiten.net


    Paramo_testspaziergang.pdf

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (25. September 2025 um 14:27)

  • Ich hab die Raincut bislang auch nur als Regenjacke im Sommer genutzt. Bei warmem Wetter und nur vielleicht Regen trägt man sonst die Paramo Jacke nur im Rucksack spazieren. Das Packmaß ist auch deutlich größer als bei der Raincut. Bin derzeit bei einem MYOG Poncho für den Fall gelandet, aber als Alternative zur Jacke ist das ja auch etwas gemogelt ;)

  • Das mit dem Imprägnieren wird so eigentlich nicht bestätigt. Ich erinnere mich an das Paar das für Patagonien extra Mittelchen eingepackt hatte und umsonst mitgenommen hatte.

    Bin gespannt, was Du nach längerer Nutzung berichtest. Bei mir war der Eindruck bei den ersten Einsätzen ähnlich gut, im Dauereinsatz dann weniger. Ich zumindest hab die Imprägnierung nicht mehr so gut hingekriegt wie am Anfang.

  • Der Regenanzug von NATUREHIKE SPLIT

    Jacke und Hose in XL.

    Hose 131 Gramm

    Jacke 145 Gramm

    Transport - /Aufbewahrungsbeutel 11 Gramm

    Fühlt sich etwas dünner als die Raincut. Das Beschichtung (innen) ist vollständig getapt. Es gibt leider keine Unterarm-Reissverschlüsse. Die Bündchen an Arm und Bein sind elastisch. Die Kapuze ist geräumig, lässt sich aber gut bändigen. Die Größen passen. Wer die Hose gerne weiter über den Schuh hat, wählt vielleicht besser eine Größe höher.

    Bezahlt habe ich bei aliexpress um die 37 Euro (Versand inkl).

    Das Packmaß ist deutlich unter der aktuellen Raincut.

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (6. Oktober 2025 um 22:33)

  • Danke für deinen Bericht. Bin sehr gespannt, was der Praxistest sagen wird. Lässt sich die Kapuze komplett schließen, sodass keine Lücke unterhalb vom Kinn bleibt? Taschen gibt es keine in der Jacke?


    Unterhalb des Kinns sollte keine zu große Lücke bleiben.

    Es ist wohl nicht möglich, alles zu realisieren, ohne dass das Gewicht steigt. Taschen wiegen, müssen abgedichtet werden und jeder Kordeltunnel und Kordelstopper wiegt. Natürlich wäre vieles noch wünschenswert, wie eine voll verstellbare Kapuze, Taschen, Unterarm-RV usw. Das wird dann wieder schwerer, teurer und aufwendiger.

    Ich denke für das Gewicht und den Preis kann es keinen Anzug geben der bei starkem Wind und tagelangem Dauerregen trocken hält. Wie beim Zelt oder Schlafsack hat alles seinen Einsatzbereich. Alles andere ist genauso eine Illusion wie die "schnell trocknenden Trailrunner" ;):P

  • Keine Lücke oder keine große?

    Hmm... so ganz ohne jegliche Tasche ist für meinen Einsatzzweck doof, denn mein Smartphone will dort aufbewahrt werden. 8o Da nehme ich lieber ein paar g mehr in Kauf.

    "Schnell trocknende Trailrunner" sind tatsächlich eine Illusion - zumindest bei mir will das nicht gelingen. Eine Regenjacke die den Regen zumindest einige Stunden draußen hält, möchte ich trotzdem haben. Werde ich vom regen deutlich nass, friere ich auch wenn ich in Bewegung bin, einfach zu stark.

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