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  • Selbstverständlich ist die Aussage – wenn sie so getätigt wurde – zu verurteilen. Es geht aber um den Gesamtzusammenhang: Wer sich öffentlich äußert in einer Art, die der Trump-Regierung nicht paßt, oder dieser nicht willfährig, sondern kritisch begegnet, wird abgestraft – bis hin zu prominenten Journalisten. Der Beitrag zeigt diesen Zusammenhang auch auf. Daß dieses Risiko nun eben auch Visa betrifft, das ist für das Thema hier relevant.

    2 Mal editiert, zuletzt von nats (16. Oktober 2025 um 10:28)

  • EDIT: Die Diskussion, hatte sich ja sehr weit - und über viele Posts hinweg - entfernt. Das wurde jetzt ausgelagert. Daher passt mein erster Satz nicht mehr so recht.

    Inwieweit ist das alles für unseren Thread von Belang? Es geht hier um Einreise in die USA.
    Da haben sich Leute in Social Media NACH der Einreise in einer Form geäußert, die irgendwelchen Leuten nicht gepasst hat, und die Aufenthaltserlaubnis ist entzogen worden. Kann mich aufregen, tut es auch! Gehört nur nicht hierher.

    Jetzt der unpolitische, praktische, opportunistische Teil:
    Aber inwieweit ist das für uns auf unseren langen Wegen relevant (außer für das eigene Bewusstsein, Gewissen oder so): Man reist ein und gibt das eine Hotel, das man vorher für eine oder 2 Nächte gebucht hat, als Aufenthaltsort an, atmet auf, wenn man drin ist. Danach ist man auf dem Trail und in sozialen Medien gerade noch so weit aktiv, dass man Trail conditions, Trailangel, Wildfire und Updates von anderen Hikern mitbekommt bzw. bekanntgibt. Schon wegen Akku und Netzverfügbarkeit. Nach ein paar Tagen läuft man möglicherweise sogar mit irgendeinem Quatschnamen herum, an den man sich so gewöhnt, dass man aufpassen muss, im Post office den richtigen Namen anzugeben, wenn man sein Paket abholt.
    Die Frage wäre eher, wenn man denn "Blödsinn" gepostet haben sollte (Blödsinn im Sinne des Anliegens, in diesem Lande sein zu wollen) und das den Authorities nicht passt- wie bekäme unsereins denn überhaupt mit, dass eine Behörde einen anweist, dass man bitteschön God's Own Country schnellstens wieder verlassen soll? Erst, wenn man ausreist, oder? Dann ist es ein Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht... Und dann war's das mit B2-Visum...

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • HUHU an alle, die sich jetzt womöglich hier auch äußern möchten:
    Wir mods versuchen, den Thread wieder in geordnete Gefilde zu bringen, das dauert aber ein bisschen, weil hierfür mehrere mods beteiligt sein sollten.
    Ihr helft uns, wenn ihr den Thread jetzt erst einmal nicht weiter befüllt.

    DANKESCHÖN für euer Verständnis
    cafi

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

    • Offizieller Beitrag

    Den Exkurs zur Meinungsfreiheit in den USA findet ihr jetzt im Laberfeuer.

    Einige Beiträge sind sowohl hier, als auch im neuen Thread zu finden (damit beide Threads verständlich bleiben) die meisten nur dort. Bitte diskutiert dieses Thema nur dort, um diesen Thread am Thema "Einreise" zu lassen.

    Vielen Dank allen, die sich während der "Aufräumphase" mit weiteren Äußerungen zurückgehalten haben - ihr habt uns die Arbeit erleichtert.

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
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  • Die Gebühr für den Zugang zu den Nationalparks erhöht sich 2026.

    "Wer aber in einem Bus reise oder zu Fuß ankomme, müsse auf jeden Fall die 100 Dollar zahlen."

    US-Nationalparks werden für ausländische Touristen teurer
    "America First" auch bei den Nationalparks: Ausländische Touristen zahlen für den Besuch des Grand Canyon oder der Rocky Mountains künftig mehr als Amerikaner.…
    www.tagesschau.de
  • Die Gebühr für den Zugang zu den Nationalparks erhöht sich 2026.

    "Wer aber in einem Bus reise oder zu Fuß ankomme, müsse auf jeden Fall die 100 Dollar zahlen."

    Hab's ebenfalls gerade gelesen und gesehen, dass hierzu an dieser Stelle schon gepostet wurde. Am PCT bin ich nie durch eine Bezahlstelle marschiert und habe nie was bezahlt (auch wenn damals natürlich schon die üblichen Parkgebühren für "normale" Touristen inkl. US-Amerikanern galten). Weiß jemand wie das am CDT ist? Bin gerade in der Vorbereitung und 3 NPs die am CDT liegen, sind ebenfalls auf dieser Liste. Passiert man am CDT regulär eine oder mehrere Bezahlstelleb oder wandert man ohnehin unter dem Radar? Am PCT hat man ja den Vorteil des Permits, was es am CDT so ja nicht gibt.

    Weg als Ziel | mein Blog (privat) - Tourenberichten, Ausrüstungstests, Tipps & Tricks

    Tidy Gear | mein Webshop (gewerblich) - Alpha Direct Produkte, Trail Gaiter Gamaschen, Rucksack Liner, und anderes

  • Selbst an den Einfallstraßen von Yosemite werden bisher die Eintrittsgebühren nur tagsüber (bei Ein- oder Ausfahrt) erhoben (sie sind aber immer offen).

    Die Budgetkürzungen hat man schon in diesem Jahr deutlich bemerkt, Crater Lake NP hatte nur noch eine Art Notbetrieb mit geöffneten Visitor Centers, aber permanent geschlossenem Backoffice. Wer ein Permit wollte, konnte/musste es sich selbst ausstellen. Am Visitor Center hatten sie keine Information über die Schneesituation, weil schlicht kein Personal da war, um mal zu schauen. Wer soll da kassieren?:)

  • Ich würde das erst einmal abwarten - die Organisationen kommunizieren das bestimmt noch. - Oder gibt es eine neue Order von oben…

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Die Gebühr für den Zugang zu den Nationalparks erhöht sich 2026.

    "Wer aber in einem Bus reise oder zu Fuß ankomme, müsse auf jeden Fall die 100 Dollar zahlen."

    Hab's ebenfalls gerade gelesen und gesehen, dass hierzu an dieser Stelle schon gepostet wurde. Am PCT bin ich nie durch eine Bezahlstelle marschiert und habe nie was bezahlt (auch wenn damals natürlich schon die üblichen Parkgebühren für "normale" Touristen inkl. US-Amerikanern galten). Weiß jemand wie das am CDT ist? Bin gerade in der Vorbereitung und 3 NPs die am CDT liegen, sind ebenfalls auf dieser Liste. Passiert man am CDT regulär eine oder mehrere Bezahlstelleb oder wandert man ohnehin unter dem Radar? Am PCT hat man ja den Vorteil des Permits, was es am CDT so ja nicht gibt.

    für Glacier und Yellowstone brauchst du Permits für die Back countryry campsites. Für Glacier bekommst du die entweder per online Lotterie im März, oder du fährst hin und gehst zu nem Rangerbüro, oder du findest z.B. bei Luna jemanden, der eine hat. Kosten waren bisher einmalig 10USD und dann 7USD pro Person pro Nacht (es können bis zu 4 Leute auf eine Permit).

    Bei Yellowstone rufst du ein paar Tage vorher im Rangerbüro an, die weisen dir dann Zeltplätze zu, dieses Jahr hatten sie ein paar Campsites für CDTler reserviert und da dann (fast) alle reingestopft. Wird dann auch über deinen Account auf recreation.gov gebucht (den brauchst du für beide). Kostet ebenfalls einmalig 10USD, aber nur 5USD pro Nacht.

    Könnte mir vorstellen, dass bei der Buchung das dann entsprechend abkassiert wird.

    RMNP zeltest du entweder an der Parkgrenze und läufst dann die ca. 26 Meilen Loop bis Grand Lake an einem Tag, oder du läufst die Cutoff und sparst dir ca. 20 Meilen.

  • lampenschirm danke für die ausführliche Beschreibung. Das war soweit klar, wollte eher dahin hinaus ob bereits bisher jemand den "normalen" Parkeintritt in den NPs zusätzlich zu den Permits bezahlt hat. Oder ob aufgrund der Tatsache, dass man über eine grüne Grenze den NP betritt, an gar keiner Paystation/Entrance Station vorbeikommt und deshalb gar nie Eintrittsgebühr verlangt wird. Ich nehme an bei der Permitbeantragung wurde bisher auch nicht danach gefragt ob man die Parkeitrittsgebühren bezahlt hat.

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  • Backcountry Permit (bei recreation.gov normalerweise 6$ Verwaltungsgebühr und 5$ pro Person in einer Gruppe) und NP-Eintrittsgebühr haben nichts miteinander zu tun.

    Nein, m. W. hat noch nie ein Long Distance Hiker NP-Eintritt bezahlt. Aus Yosemite bin ich (nach dem nobo-JMT) schon mit dem Bus rausgefahren, auch da wollte niemand was sehen.

  • Ich habe 2024 sowohl in Glacier NP als auch in Yellowstone NP Ranger getroffen, die Permits kontrolliert haben. Im Park drin, an den Campsites. Rocky Mountain National Park hab ich den Cutoff genommen und keine Ranger gesehen.

    Ohne Permit würde ich nicht in den Parks pennen.

    Für Glacier gibts eine Blaupause, wie man ohne Permit durchkommt, indem man jede Nacht rausläuft. Für Yellowstone nicht.

    Pack Mule - GUIDES | Guides

    Trump hat Fußgänger explizit erwähnt. Denke, die Gebühr wird im nächsten Jahr auch für Thru Hiker fällig. Wahrscheinlich so, wie von Lampenschirm beschrieben über recreation.gov

  • Tatsächlich geht es doch in dem Dekret (jedenfalls gemäß der oben angegebenen Quelle) gar nicht um den Eintritt an sich, sondern nur um eine zusätzliche Ausländer-Strafgebühr bei ausgewählten Parks und für den Jahrespass. Was soll sich da an der aktuellen Praxis ändern?

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