Isomatte für Seitenschläfer o. Tipps

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  • Ich schließe mich da auch an. Schlafe auf dem Rücken ein und wache auf der Seite auf. 1,85 groß, immer so ca. 130kg aufwärts. TAR xlite mit EE Quilt und drunter ne Matte, auch weil trotz breiter Luft-Matte die Arme oft daneben liegen und auskühlen.

    Mit dem Vollaufpusten der Luft-Matte kann man sehr schön rumexperimentieren. Meist puste ich sie beim Campbau voll auf. Dann verliert sie ja immer etwas Luft, bis ich schlafen geh. Und meist lass ich dann beim draufliegen nochmal Luft ab, bis ich’s angenehm finde.

    Schlafe meist durch.

  • Ich finde, dass Schaumstoffmatten für Seitenschläfer nicht prinzipiell ausgeschlossen werden sollten. Ich bin selber einer, und schlafe seit etwa 5000km nur auf diesen günstigen Schaumstoffmatten. Etwas anderes habe ich aber noch nie ausprobiert.

    Die ersten zwei Nächte auf Tour schlafe ich auch immer schlecht, aber dann gewöhnt man sich dran. Es hilft auch das Gewicht nicht nur auf die Hüfte, sondern auf die gesamte Länge des Oberschenkels zu verteilen.

  • Ich finde, dass Schaumstoffmatten für Seitenschläfer nicht prinzipiell ausgeschlossen werden sollten. Ich bin selber einer, und schlafe seit etwa 5000km nur auf diesen günstigen Schaumstoffmatten. Etwas anderes habe ich aber noch nie ausprobiert.

    Die ersten zwei Nächte auf Tour schlafe ich auch immer schlecht, aber dann gewöhnt man sich dran. Es hilft auch das Gewicht nicht nur auf die Hüfte, sondern auf die gesamte Länge des Oberschenkels zu verteilen.

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  • für mich als Seitenschläferin war die Thermarest Neoloft, die ziemlich am Anfang verlinkt wurde, ein gute Verbesserung für meinen Schlaf.

    Das fühlt sich z.T. wirklich Bettähnlich an und ich berühre endlich nicht mehr mit der Hüfte den Boden auch wenn sie nicht ganz prall aufgeblasen ist. Und meine Hände passen auf dem Rücken liegend auch noch neben die Hüften. Bei den anderen Matten die ich bisher hatte, sind sie mir immer leicht runtergerutscht.

    Und die Oberfläche ist durch diesen stretchigen Stoff auch sehr angenehm.

  • für mich als Seitenschläferin war die Thermarest Neoloft, die ziemlich am Anfang verlinkt wurde, ein gute Verbesserung für meinen Schlaf.

    Das fühlt sich z.T. wirklich Bettähnlich an und ich berühre endlich nicht mehr mit der Hüfte den Boden auch wenn sie nicht ganz prall aufgeblasen ist. Und meine Hände passen auf dem Rücken liegend auch noch neben die Hüften. Bei den anderen Matten die ich bisher hatte, sind sie mir immer leicht runtergerutscht.

    Und die Oberfläche ist durch diesen stretchigen Stoff auch sehr angenehm.

    Danke.

    Hast du auch mal nachgemessen und nachgewogen?

  • Oh là là, die TAR Neoloft ist gerade angekommen…

    Hatte sie für <200€ entdeckt und dann doch mal den Trigger gezogen, zumindest für Car-Camping angedacht. Das sind wirklich noch mal *Welten* in Sachen Bequemlichkeit!… 😱

    Und meine Exped Ultra 7R finde ich eigentlich schon ziemlich super & bequem, sowie meine Zenbivy UL auch.

    Muss noch mal genau nachwiegen, auf einzelnen Touren könnte man sich den Trumm evtl. wirklich gönnen im Interesse der Bequemlichkeit. #seitenschläferin

  • P.S.: Sag‘ ich übrigens als hartnäckige Längskammern-Verfechterin. War bislang konsequent nichts für mich mit Querkammern.

    Runterfallen beim Wenden kann man hier allerdings durchaus, mit Leichtigkeit, finde ich.

    Carsten K. , Gewichte: (Größe RW)

    831g für die Matte ohne alles 🥵,

    Gute 60g für den riesigen Pumpsack, der von der Größe her allerdings problemlos als Liner im Rucksack fungieren und diesen damit ersetzen kann.


  • Wenn ich nachts zig mal auf einer Matte in Größe "S" ach liege, kann ich mir Gedanken ums Gewicht machen.

    Regeneration ist wichtig. Wo die individuelle Komfortgrenze für erholsamen Schlaf liegt, muss wohl jeder für sich herausfinden.

    Ist denn der Therarest Pumpsack nun endlich wasserdicht? Ich nehme eigentlich nur den Exped "Schnozzelbag".

  • Ich bin, ehrlich gesagt, davon ausgegangen, dass der wasserdicht ist! Macht ja gar keinen Sinn anders. Muss ich mir dann die Tage nochmal genauer angucken. Ja, ich nutze auch gerne den Schnozzelbag. Diese Tüte hier ist vergleichsweise riesig.

    Tja, ist halt die Entscheidung - quält man sich nachts oder tagsüber! 😅

    Da muss ich noch sehr kreativ werden, das Gewicht an anderer Stelle einzusparen. Vielleicht lasse ich ein Bein Zuhause. Oder einen Arm. Wobei der Unterschied zumindest zur Exped Ultra jetzt gar nicht mal sooo riesig ist. *schönred* Und die Neoloft faltet sich vergleichsweise sehr kompakt und total flach (ohne Daunen eben). Wird sicher eher nicht mein Standardmodell für die Langstrecke werden, aber ihren Platz haben, wenn man es sich mal gut gehen lassen mag. Overnighter, kürzere Touren, Wochenende. Car Camping.

    Um zum Thema zurückzukommen, auf diesem Komfort-Boot schafft es keine spitzwinklige Hüftschaufel der Welt, zum Boden durchzudrücken. Und wenn man, wie ich, gerne einsinkt, kann man wirklich viel Luft rauslassen (was mit dem Auslassventil auch sehr schön fein dosiert geht), ohne dadurch gelegentlichen Bodenkontakt im Kauf nehmen zu müssen. (Das geht auf der Ultra R7 nicht so gut, da ist schnell Feierabend, und man ruiniert natürlich überdies den R-Wert).

    Die Oberfläche ist sehr schmusig und angenehm. Mit Längsrillen wäre sie für mich perfekt. Blies sich erstaunlich flott auf, ruckzuck. Durch die Höhe klaut sie natürlich eine Menge Zelt. In der Praxis muss sich das Teil dann noch beweisen.

    Ergänzung: Randerhöhung für meine Wahrnehmung wirkungslos. Falls das für jemanden wichtig ist.

    Einmal editiert, zuletzt von GirlOnTrail (29. Oktober 2025 um 19:34)

  • Ich habe ja aus vielerlei Gründen überwiegend eine Faltmatte dabei. Damit ist die Problematik an Hüfte und Schulter nicht sehr groß, sei es durchdrücken oder Isolation. Ja, man spürt die Kälte von unten wenn sich die Schulter oder Hüfte durchdrückt.

    Hätte ich die Faltmatte nicht dabei, hätte ich wohl umgehend die Neoloft bestellt. Ich hab das Gefühl du hast dich ein bisschen verliebt 😄

  • Ich habe ja aus vielerlei Gründen überwiegend eine Faltmatte dabei. Damit ist die Problematik an Hüfte und Schulter nicht sehr groß, sei es durchdrücken oder Isolation. Ja, man spürt die Kälte von unten wenn sich die Schulter oder Hüfte durchdrückt.

    Hätte ich die Faltmatte nicht dabei, hätte ich wohl umgehend die Neoloft bestellt. Ich hab das Gefühl du hast dich ein bisschen verliebt 😄

    Ich hab auch meist 8 Elemente der Eierkartonmatte mit, die passt auf jeden Bank in einer Schutzhütte. Falls es doch mal kälter ist, kommt meine gekürzte Exped Synmar da drauf.

  • Das pack‘ ich leider nicht mehr, nur Faltmatte, auch mit der Caficon‘schen Technik nicht. Als Teenie konnte ich das irgendwie auch noch, was da so alles ging… Habe auch einen recht deutlichen Unterschied von Taille zu Hüfte zu Schulterbreite, das in Seitenlage „level“ zu bekommen auf Hartschaum gelingt mir einfach nicht.

    Über die Liebe sprechen wir nochmal, wenn ich das Teil das erste Mal geschleppt habe… 

  • Das pack‘ ich leider nicht mehr, nur Faltmatte, auch mit der Caficon‘schen Technik nicht. Als Teenie konnte ich das irgendwie auch noch, was da so alles ging… Habe auch einen recht deutlichen Unterschied von Taille zu Hüfte zu Schulterbreite, das in Seitenlage „level“ zu bekommen auf Hartschaum gelingt mir einfach nicht.

    Über die Liebe sprechen wir nochmal, wenn ich das Teil das erste Mal geschleppt habe… 

    Oh Nein, ich wollte nicht den Harten markieren 😄😄

    Ich habe die Faltmatte dann unter der Luftmatte, wie Xlite oder Xtherm. Im Winter kommt sogar 19 m Evazote drunter.

  • Jetzt musste ich das Ding doch mal spontan zum Probe-Beschlafen ausführen. Liege gerade drauf. Ganz schön „wobbly“ und spürbar kälter als meine Exped 7R, gemäß Definition nicht überraschend. Runterrollfaktor gegeben, aber breit genug ist sie ja. Mal sehen, wie die Seitenschläfer-Nacht wird auf dem orangenen Boot. #oberharz

  • Jetzt musste ich das Ding doch mal spontan zum Probe-Beschlafen ausführen. Liege gerade drauf. Ganz schön „wobbly“ und spürbar kälter als meine Exped 7R, gemäß Definition nicht überraschend. Runterrollfaktor gegeben, aber breit genug ist sie ja. Mal sehen, wie die Seitenschläfer-Nacht wird auf dem orangenen Boot. #oberharz

    Erst mal viel Spaß!

    Ich gehe davon aus es ist die Therm-a-rest Neoloft. Ein R-Wert von 4,7, darunter ne dünne Evazote auf Gras. Das sollte mehr als Dicke ausreichen. Aber vielleicht muss sich die Luft in der Matte auch erstmal ein wenig erwärmen. Die Neoloft hat ja doch mehr Volumen.

    Bei mir hängt meist der Quilt über der Matte, was den Wärmeverlust an den Seiten mindern könnte. Das ist bei so einer großen Matte dann vielleicht wieder etwas nachteilig. Andererseits tendiere ich immer mehr zu eckigen Matten in voller Länge und Breite. Der Komfort einer großen Matte ist einfach besser, vor allem wenn man wie jetzt so lange im Zelt verbringt.

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (1. November 2025 um 17:50)

  • Ja, das war natürlich absolut warm genug, es ist ja auch noch nicht kalt.

    (Hatte allerdings heute Nacht die Kondensation aus der Hölle, inkl. Innenzelt - tagelang vollgeregnetes Gras & Moosboden!…)

    Zur Matte:

    • Wärme: Ja, kann durchaus sein, dass sich das Luftvolumen erst aufwärmen muss. War bei diesem völlig unkritischen Camping-Setting, irgendwas um vielleicht 7 Grad & mit EVA absolut problemlos. Mein direkter Vergleich ist mit der (meistgenutzten) EXPED ULTRA 7R eine ausgesprochene Wintermatte, die irgendwas verbaut hat, das die eigene Körperwärme zurück zu reflektieren scheint, diese Matte fühlt sich für mich an wie ein aktives Heizkissen, sie fühlt sich niemals kühl an. Daher vielleicht der Unterschied beim ersten Liegen. (Ausserdem hat die Exped ringsum den weichen Stoff, die Neoloft hat unten das normale, crinkly „Glattplastik“, was kühler wirkt).
    • Bequemlichkeit: Die Höhe ist erst mal ungewohnt, und in Verbindung mit den Querrillen ist es schon „wobbly“ (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein). Nachdem ich schlussendlich sehr beherzt Luft abgelassen hatte, hat es dann für mich gepasst und wurde sehr bequem. Auch bei nur mäßiger Befüllung ist dann noch genug Luft unter der Hüfte, um die Isolierung zu gewährleisten. Man kann seitlich schön einsinken, ohne auf den Boden zu stoßen - das geht eben nur mit Schaum oder solcher Höhe. Top! Auch auf dem Rücken lag ich ausgesprochen bequem.
    • Den Pumpsack an das Ventil anzuschliessen geht schwer, irgendwie auch alles nicht so intuitiv wie bei anderen Matten. Ich hatte noch nie das Bedürfnis, mir ein Youtube-Video anzuschauen über die korrekte Bedienung des Ventiles und Befüllung einer Matte. Kann auch an mir gelegen haben. Habe den Einlass jedenfalls gleich mal fast gecrashed. 🤔
    • Im X-Mid-1 (und vermutlich in vergleichbar aufgebauten Zelten) führt die Höhe dazu, dass ich in allen Himmelsrichtungen Kontakt mit dem IZ hatte. Sollte man sich überlegen, ob man den Raum nach oben noch hat. Gab heute einen oberflächlich feuchten Schlafsack.
    • Sehr schnell aufgepumpt trotz des Volumens. Was mir sehr gefällt: Supereasy und schnell leer! Ohne groß Rollen & Drücken. Rollt sich sehr flach & kompakt.
    • Habe auf irgendwas daran mit Augen & Nase reagiert, allergieartig. War dann heute aber ok. Will gar nicht wissen, womit die Teile so oberflächenbehandelt werden.  

    Fazit: Eine tolle, sehr bequeme Matte, die Seitenschlafenden Freude macht, deren Höhe aber zum Zelt passen muss (Noch mit Eierkarton drunter, da wird‘s sicher in vielen Fällen kritisch) und die ihr Gewicht hat.

    Haltbarkeit muss sich jetzt noch zeigen.

    MarciOnTrail , warst Du eigentlich für Dich fündig geworden?

  • MarciOnTrail , warst Du eigentlich für Dich fündig geworden?

    Ich hatte eine Ether Light XR Insulated Air Isomatte gebraucht gekauft und habe auf der richtig gut geschlafen. Leider hatte diese so viele kleine Löcher das sie für mich nicht mehr benutzbar ist. Habe alles geflickt aber werde trz nicht Herr der Lage. Mittlerweile hat sich meine Schlafart auch wieder geändert. Bin irgendwie wieder von der Seite auf den Rücken gekommen :D

    Von der Höhe war die Ether Light XR Insulated Air Isomatte super da sie ein kleines Stück niedriger ist als die NeoAir NXT. Daher bin ich auch nicht mehr an irgendwelche Wände gekommen ODER deutlich weniger. Werde aber in der nächsten oder für die nächste Season nochmal schauen was sich findet.

  • Das ist natürlich ärgerlich, wenn man mit einem Gebrauchtkauf so Pech hat, schade!

    ▶️ Falls es hier noch weitere TAR-Noobs gibt, außer mir: Man muss den Pumpsack erst mit dem geschlossenen Einlass-Ventil verbinden und dann das Ventil mit dem Pumpsack dran aufdrehen!… 💡

    Habe heute mal im „Outdoor-Zimmer“ aufgeräumt und dabei nochmal in Ruhe Liegekomfort verglichen, weil Sonntag ist. Anbei nochmal das alarmfarbene „Boot“ im Vergleich. Ich muss sagen, völlig zu Unrecht habe ich aus reiner Gewohnheit dieses Jahr (viel ging leider bei mir nicht) fast durchgehend zur Exped gegriffen und die Zenbivy (UL) links liegen lassen. Die ist aber tatsächlich SO bequem! Möchte ich hier noch als Tipp dalassen. Diese Wabenkonstruktion (wenn sie denn hält) gefällt mir eigentlich am Besten. Null „wobbly“, kein Runterrollen (man liegt ja wie eingerastet) und super für das Seitenschlafen. (Ich denke, dass sie nur mit deutlich höherem Gewicht überfordert sein könnte). Wiegt bei mir 617,8g.

    Die „light“ soll noch etwas bequemer sein (und hat die weiche, samtige, stoffartige Oberfläche), ist aber auch etwas schwerer.

    Carsten K. , ich dachte zuvor auch immer, dass ich ein Rechteck brauche, aber bei dieser Matte hier fällt es mir gar nicht auf. Die ist auch nicht so extrem „tapered“.

    (Ganz links kleiner Schechz)

  • Ich hab jetzt auch nochmal ein bisschen ausführlicher getestet: die NeoAir Xlite NXT MAX (rectangular), die Ether Light XR Pro Insulated, die Neoloft, und die Nemo Tensor All Season. Alle in Regular Wide.

    Für mich ist eindeutig die vermehrte Weite ein Gewinn gegenüber meiner nur 51cm breiten bisherigen Matte. Ich schlafe ruhiger. Völlig neu für mich: wenn ich mein normales Kopfkissen verwende, schlafe ich wirklich nochmal deutlich besser. Daher werde ich auf jeden Fall auch noch in ein neues, größeres, dickeres Kopfkissen investieren! Ich habe dann alle Matten mit dem normalen Kopfkissen durchgetestet. Für mich ist bislang die NXT MAX die beste Matte. Die Neoloft fand ich auch sehr angenehm, aber ich wobbele da so ein bisschen drauf rum und natürlich ist sie auch sackschwer im Vergleich (wäre aber nach 4 Wochen schlechtem Schlaf bereit, das extra Gewicht zu tragen! Regeneration ist eben auch wichtig). Bei der Ether Light lag ich relativ schnell auf dem Boden, wenn ich auch nur ein bisschen Luft abgelassen hab, und ich spürte meine Schulter (Seitenschläferin) wieder. Auch auf der Nemo Tensor lag ich unruhig.

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