Beiträge von Werner Wanderfreund

    Kürzlich auf der Internetseite von Herrn Timmerman bin ich auf diese Taschen gestoßen: https://timmermade.com/product-category/bags/

    Ich weiß nicht, seit wann er die auch verkauft. Dürfte nicht allzu lange sein. Die Hüfttaschen könnten für der_wanderer sehr interessant sein. Sehr interessant finde ich auch die Tragegurte von seinem Laufrucksack, auch wenn ich mir dazu noch keine Meinung gebildet habe.

    Vielen Dank für die Ratschläge!

    Tatsächlich lässt sich das Silikon von beiden Seiten abrubbeln, und es handelt sich um das Silpoly vom AdventureXpert. Eine PU-Beschichtung würde ich daher ausschließen. Nächstes Mal probiere ich vielleicht das empfohlene Silnet aus.

    Wie ich aus euren Antworten schließe, lässt sich das nicht mal so eben an der Nähmaschine beheben. Ich war nur für einen Zero-Day bei der Verwandtschaft, und konnte deshalb jetzt nicht zu einer so ordentlichen Lösung greifen.

    Daher habe ich an der Innenseite die Nähte mit Silikon vollgeschmiert, und die Nahtzugabe so zusammengeklebt. Nicht sehr schön, ich hoffe, dass dies nicht so schnell abrubbelt.

    Bei der nächsten Regenjacke würde ich die Nähte dann wahrscheinlich mit Silpoly-Streifen wie empfohlen verkleben, oder sogar zu PU mit Saxony-Tape greifen.

    Liebe Menschen aus dem Internet,


    aus etwas 20d-Silpoly habe ich mir eine Regenjacke genäht. Ein bestimmtes Schnittmuster habe ich nicht gebraucht, ein paar grobe Maße haben gereicht um das so zurecht zu improvisieren. Passt auch ganz gut, bei Regenjacken ist es ja nicht so schlimm wenn es etwas lockerer sitzt. Nur das Schnittmuster der Kapuze habe ich in einer etwas angepasstem Variante von einer alten Regenjacke übertragen.

    Nur habe ich ein Problem: Ich habe nicht mit Kappnähten oder so gearbeitet, wodurch sich die Nähte gerne etwas aufziehen. Diese habe ich mithilfe von Badsilikon und Waschbenzin abgedichtet. Wenn sich die Nähte aufziehen reist der Silikon, und die Nähte werden wieder undicht. Außerdem scheint sich sowieso der Silikon etwas zu lösen.


    Ich habe bereits versucht, die Nähte nachträglich flach zu nähen, also die Nahtzugabe an der Innenseite der Jacke mit einer zweiten Naht wieder flach zu nähen. Aber auch hier zieht sich die Naht zu sehr auf.

    Hat hier jemand einen guten Ratschlag? Einfassband? Irgendein Tape? Ich habe gehört, dass es in diesem Forum große Nahtversiegelungsmeister gibt!


    Vielen Dank im voraus!

    Ich schlafe unter einem Tarp, nutze kein Bivy und auch kein Groundsheet unter meiner Schaumstoffmatte.

    Das ist kein Problem. Da meine Matte nur halblang ist, habe ich ein Stück Müllsack drangeklebt, auf dem dann die Beine liegen. Diese Folie ist ein bisschen breiter, dass es nicht so schlimm ist wenn ich mt den Beinen nicht perfekt drauf liege. Mit den Schuhen wird das ganze beschwert.

    Fürs Kopfteil verwende ich meist meine Regenjacke als Unterlage.


    Etwas unschön ist das natürlich, wenn man im nassen Laub liegt. Ein bisschen was bleibt dann schon am Schlafsack kleben. Das ist mir das Mehrgewicht für ein Groundsheet aber nicht wert.

    Vielleicht wäre es auch ein Kompromiss, mit einem ca. 20cm breiten Streifen Tyvek die Isomatte nach außen zu verbreitern.

    Blitzverschluss, 10mm.

    Wird auf Englisch auch als Buckle bezeichnet.


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    Brouter ist der heilige Gral. BRouter lässt sich sehr genau konfigurieren - oder eigentlich programmieren. So bezieht BRouter natürlich Höhenmeter ein, ob es sich um einen Radfernweg handelt, ob die Wegoberfläche geeignet ist, ob der Weg durch einen Wald führt, ob der Weg an einem Bach entlang führt, oder ob in der Nähe eine laute Straße ist, etc.

    Die Konfiguration ist nicht so einfach, allerdings gibt es haufenweise vorkonfigurierte Profile im Netz.

    Hier hat DL1JPH erklärt, wie man BRouter mit einem Fahrrad-Profil in Kombination mit OsmAnd auf dem Handy einrichtet:

    DL1JPH
    27. September 2024 um 10:37


    Natürlich gebt es das auch als Website: https://brouter.de/brouter-web/


    Ich persönlich habe aber noch keine Erfahrung mit BRouter fürs Fahrrad. Zu Fuß bin ich aber mal 2000 km mit meinem eigenen BRouter-Profil gewandert, was sehr gut funktioniert hat:

    Werner Wanderfreund
    31. März 2026 um 15:30

    Die Nähte der Decathlon-Regenjacken sind von innen getaped, zumindest da wo es nötig ist. In meiner Erfahrung sind die fast dicht - nur der Reißverschluss ist nicht wasserdicht, was in der Praxis für mich bisher nicht so schlimm war. Ansonsten gibt es sicher auch Modelle mit Abdeckleiste, oder du probierst dich mal am Abdichten, mit dieser Anleitung von Christian Wagner : http://flusslinie.de/wprv.htm

    Der Stoff wirkt auf mich recht robust, wegen den Schultergurten würde ich mir keine Sorgen machen, auch wenn ich nicht so viel trage.

    Einfach eine Decathlon-Regenjacke für etwa 15 Euro? Ich habe da zumindest noch nie ein Loch oder Riss reinbekommen. Allerdings bin ich kein Kletterer und schleife nicht an Felswänden entlang.

    Kann man ja ausprobieren, wenn nicht dann wirds halt ne teurere - oder eine zweite Decathlon-Regenjacke.

    • Brauchst du wlrklich 15 Heringe? Ich weiß nicht wie windig es da so ist, vielleicht ist das schon eine gute Idee die mitzunehmen
    • Packsack vom Schlafsack weglassen. Ist einfach praktischer ohne
    • Kochkram komplett weglassen, stattdessen zu den Hauptmahlzeiten Brot mit Belag essen oder das gastronomische Angebot wahrnehmen. Das ist viel unkomplizierter.
    • Sitzkissen weglassen. Laut OSM-Daten gibt es auf Bornholm 365 Bänke.
    • 80g Toilettenpapier ist schon viel, man kann ja immer wieder an öffentlichen Toiletten ein paar Blatt nachtanken.
    • Wozu sind die 2 T-Shirts gut? Weglassen, du hast ja den Sun Hoodie.
    • Longsleeve durch einen Fleecepulli ersetzen. Dann hast du auch eine vernünftige warme Schicht
    • Windbreaker durch Regenjacke ersetzen
    • Seife weglassen. Oder zumindest weniger. Beim Baden in Bächen oder im Meer würde ich die sowieso aus naturschutzgründen nicht verwenden. Außerdem bist du nur 7 Tage unterwegs
    • Handtuch weglassen, stattdessen irgendein Kleidungsstück verwenden was du gerade nicht trägst. Das kann dann außen am Rucksack trocknen.
    • Ich weiß nicht, wozu so ein Stirnband gut sein soll
    • Deo weglassen. Entweder du stinkst nach Schweiß, oder nach Deo und Schweiß.
    • Wasserfilter kann ich schlecht einschätzen. Wenn man öffentliche Toiletten, Friedhöfe und Trinkbrünnen zusammennimmt gibt es auf Bornholm 74 Wasserquellen. Das sagt aber nicht sehr viel aus. Jedoch filtere ich persönlich nur sehr ungerne Wasser aus landwirtschaftlichen Gegenden, und Salzwasser filtern geht halt eh nicht. Daher würde ich den Filter weglassen.
    • Footprint weglassen
    • Isomatte durch die Schaumstoffmatte für 8,99 Euro von Decathlon ersetzen. Das Beste: Wenn man die in zwei schneidet, bekommt man zum gleichen Preis doppelt so viele Matten!
    • Sonnencreme nicht vergessen, nimm ruhig gleich 100ml pro Person
    • Nagelschere nicht vergessen
    • Powerbank nicht vergessen, etwa 10 000 mAh

    Sorry für die späte Antwort -

    so ganz kann ich auf dem Bild nicht nachvollziehen, was da wie genäht ist. Wie du es beschrieben hast, klang es auf jeden Fall interessant. Selber bin ich noch nicht auf die Idee gekommen, Gurtband zur Verstärkung längs in die Naht einzubauen, den Trick merke ich mir

    Ich glaube aber, dass das auf Dauer immer noch nicht stabil genug sein wird. Lieber würde ich doch das Gurtband einfach direkt aufnähen.


    Noch einmal zur Veranschaulichung:

    Danke für den Input. Reicht da 90 g? Ich bin mir halt nicht sicher, ob das für die Kraftübertragung reicht (bedenke, dass ist mein erste großes Nähprojekt).

    90g/m² sind prima. Bei Rucksackstoffen muss man sich echt nicht so viele Gedanken machen, ich nehme meistens einfach das günstigste mit Silikon oder PU-Beschichtung um die 100g^m².

    Nur solltest du das Gurtband dann nicht direkt außen aufnähen, sondern solltest an der Innenseite noch eine größere Verstärkung anbringen - z.B. aus einem Stück 40mm Gurtband.

    Aber wie Christian Wagner schon meinte - Mein Vorschlag ist ja eigentlich nichts anderes als ein normaler Rucksack mit Rahmen, bei dem die Schultergurte viel zu hoch eingestellt wurden, sodass auf den Schultern keine Last mehr liegt. Das kannst du ja mal testen, und sobald es wirklich ultraleichtes sein soll selber etwas nähen.

    Könnte man das Wippen vielleicht durch einen Brustgurt verhindern - Am besten schön bequem, ähnlich wie bei einer Trailrunningweste?


    Als Stoff musst du übrigens nicht gleich zu teurem Gridstop greifen, schon gar nicht bei einem Prototyp. Ich verwende auch bei richtigen Rucksäcken gerne das günstige Heißluftballon-Silnylon von Extremtextil: https://www.extremtextil.de/nylon-silikonb…m-2.-wahl/70166
    Das ist für die meisten Zwecke vollkommen ausreichend.

    Ich habe einen Röstzwiebelbehälter benutzt und einigermaßen erträgliche Erfahrungen gemacht mit verschiedenen Kombinationen aus Mi-Nudeln mit Tüten-Tomatensuppe, Zwiebelsuppe, Chili-Con-Carne-Pulver und ähnlichem. Auch Linsen gehen einigermaßen, die werden halt nicht ganz so weich, bleibt etwa bei der Festigkeit von Paprika.

    Für besonders gut habe ich Maggi-Würzpaste befunden, ist leider nur recht teuer.

    Warm habe ich eigentlich nichts gegen Couscous, aber irgenswie konnte ich meinen gecoldsoakten Couscous nie ausstehen.


    Mitlerweile bin ich aber ein großer Anhänger von Brot mit irgendeinem Belag. Fast keine Zubereitungszeit, überall erhältlich, schmackhaft und macht zufrieden. Davon kann ich mich (in Kombination mit dem üblichen Junkfood und auch mal was Gesundes) mindestens zwei Monate lang ernähren, ohne auch nur annähernd etwas zu vermissen. Länger als zwei Monate konnte ich bisher leider noch nicht wandern. Die ca. 400g Brot pro Tag schleppe ich dafür gerne.

    Vorab: Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint, aber auch nicht komplett ironisch - Wir sind ja immer noch ein Ultraleicht-Forum.

    Esel können am Tag etwa 30km laufen, und kommen im Gegensatz zu Pferden lange ohne Essen und Wasser aus. Sie ernähren sich vornehmlich von verholzten Sträuchern, wie man sie Überfall findet. Dazu sind sie noch schwindelfrei. Nicht um sonst verwendet man in manchen Ländern der Welt immer noch Packesel. Und das Baseweight ließe sich so auf 0g reduzieren. Mehr ultraleicht geht nicht.

    Meine Recherche zeigt, dass man einen Esel etwa ab 1000 Euro bekommt. Das ist so viel wie ca. 20 Laufmeter DCF.

    Servus.

    Ich hab da mal was erfunden: Ein Langarmshirt, welches ich zur besseren Belüftung aus vielen ca. 12 cm breiten Streifen genäht habe.

    Es war eine Heidenarbeit das zu nähen. Während ich für ein normales Shirt etwa zwei Stunden brauche, hat das hier 15 Stunden gedauert.

    Nach zwei Tageswanderungen kann ich sagen, dass es leider lange nicht so luftig ist wie Alpha, dafür bietet es immerhin einen guten Sonnenschutz.


    Als Stoff habe ich Stretch-Polyamid verwendet: https://www.extremtextil.de/funktions-jers…h-soft-145g-qm/

    Beim nächsten mal würde ich einen weniger elastischen, leichteren Stoff verwenden.


    Wie viel das wiegt weiß ich nicht, habe gerade keine Waage dabei. Jedenfalls wurde durch das Säumen und überlappen der Stoff auf 2/3 gekürzt.

    Ein paar Scheiben Schinken, ein Stücke Käse und ein Baquette waren oft nicht günstiger zu haben als diese Trekkingnahrung.

    Darf ich fragen, wie du dir das ausrechnest? Ein sehr gutes 400g-Baguette kostet in Frankreich 1,40€, und ein sehr schmackhafter Mönchskäse (300g) 3,50€.

    Und niemand muss einen so feinen Käse und ein so hochwertiges Baguette kaufen, das günstigste Baguette kostet übrigens nur 28 cent.


    Da kämen wir auf etwa 4,90€ für 1700 kcal, also 2,90 auf 1000 kcal.

    Eine Treckingmahlzeit kostet etwa 10€ auf 500 kcal.