Gute Idee! Also quasi sowas hier, nur mit Noseeum-Mesh gegen irritierte Blicke: https://www.reddit.com/r/myog/comment…ted_sun_hoodie/
Auch am Rücken könnte man da wo der Rucksack ist Noseeummesh einbauen.
Gute Idee! Also quasi sowas hier, nur mit Noseeum-Mesh gegen irritierte Blicke: https://www.reddit.com/r/myog/comment…ted_sun_hoodie/
Auch am Rücken könnte man da wo der Rucksack ist Noseeummesh einbauen.
Good suggestion! I just don't like the color..
Die Streifen habe ich alle ca. 12cm vernäht, und sind ebenfalls 12cm hoch. Die Überlappung beträgt etwa 3cm.
An den Ärmeln musste ich noch etwas mehr vernähen, da hat zu viel Haut rausgeguckt.
Servus.
Ich hab da mal was erfunden: Ein Langarmshirt, welches ich zur besseren Belüftung aus vielen ca. 12 cm breiten Streifen genäht habe.
Es war eine Heidenarbeit das zu nähen. Während ich für ein normales Shirt etwa zwei Stunden brauche, hat das hier 15 Stunden gedauert.
Nach zwei Tageswanderungen kann ich sagen, dass es leider lange nicht so luftig ist wie Alpha, dafür bietet es immerhin einen guten Sonnenschutz.
Als Stoff habe ich Stretch-Polyamid verwendet: https://www.extremtextil.de/funktions-jers…h-soft-145g-qm/
Beim nächsten mal würde ich einen weniger elastischen, leichteren Stoff verwenden.
Wie viel das wiegt weiß ich nicht, habe gerade keine Waage dabei. Jedenfalls wurde durch das Säumen und überlappen der Stoff auf 2/3 gekürzt.
Eine Goldgrube!
Flat-Tarp mit Tunnelzelt-Funktion: https://www.randonner-leger.org/forum/viewtopic.php?id=14669
Schöne Gelegenheit um mein Französisch etwas aufzufrischen.
Ein paar Scheiben Schinken, ein Stücke Käse und ein Baquette waren oft nicht günstiger zu haben als diese Trekkingnahrung.
Darf ich fragen, wie du dir das ausrechnest? Ein sehr gutes 400g-Baguette kostet in Frankreich 1,40€, und ein sehr schmackhafter Mönchskäse (300g) 3,50€.
Und niemand muss einen so feinen Käse und ein so hochwertiges Baguette kaufen, das günstigste Baguette kostet übrigens nur 28 cent.
Da kämen wir auf etwa 4,90€ für 1700 kcal, also 2,90 auf 1000 kcal.
Eine Treckingmahlzeit kostet etwa 10€ auf 500 kcal.
Servus.
Eigentllich wollte ich im Februar und März dieses Jahr den E3 durch Frankreich laufen. Bei einem Blick auf die Karte viel mir aber wie immer sehr viel an der Routenführung auf, womit ich nicht einverstanden bin. Warum hier der Umweg? Warum an der Straße entlang? Und warum für die hunderste alte Burg den Berg hochstapfen?
Außedem: Wenn ich schon zwei Monate unterwegs bin und etwa 2000km laufen möchte, will ich auch was sehen. Gerne komme ich immer wieder in neue Regionen, und will nicht so lange irgendwo herumdümpeln. Gerade der Frankenweg ist da kein Vorbild.
Daher habe ich einfach einen Routenberrechner gefragt, und mir über die Stationen Hendaye, Agen, Plomb du Cantal, Le Puy, Dijon, Steinbach, und schlussendlich Erfurt eine Route planen lassen.
Aber Werner, aber Werner! Läuft man mit einem Routenberrechner nicht nur an Landstraßen entlang oder endet ständig in zugewachsenen Wegen?
Nein, nicht mit dem richtigen Routenberrechner! Hier habe ich auf nichts geringeres gesetzt als auf den heiligen Gral der Routenberrechnung: BRouter!
DL1JPH hat schon einmal erklärt, wie man BRouter auf dem Handy mit OSMAnd einrichtet:
BRouter ist ein Routenberrechner, den man selber konfigurieren kann, sofern man sich etwas mit OpenStreetMap auskennt. So habe ich BRouter ganz genau gesagt, auf was für Wegen ich laufen möchte. Dabei habe ich auch Details einbezogen wie die Wegoberfläche, wie eben der Weg ist, ob der Weg nahe einer lauten Straße entlang führt, ob ich durch ein hübsches Bachtal laufe, oder ob der Weg durch einen Wald führt.
Dabei handelt es sich um einen Balanceakt: Wenn ich besser ausgebaute Wege nicht genug bestrafe, dann laufe ich mehr auf asphaltierten Radwegen und Schotterwegen. Wenn ich jedoch besser ausgebaute Wege zu viel bestrafe, dann passiert es, dass ich auf matschigen, grasbewachsenen Feldwegen wandere, nur damit der Weg am Ende mit Brombeeren und Brennnesseln zugewachsen ist.
Mein BRouter-Profil ist hier zu finden: https://codeberg.org/Werner-Wanderf…uhiking_profile
Und, wie hats geklappt?
Insgesamt ist es 13 mal passiert, dass ich mir einen Alternativweg suchen musste (oder hätte suchen sollen), weil der Weg zu überwachsen war oder es sich um ein eingezäuntes Privatgrundstück handelte. Bei 2000km Strecke ist das noch im Rahmen, wie ich finde.
Auch unschöne Abschnitte haben sich in Grenzen gehalten, wenn ich mal an einer Landstraße entlang musste, dann gab es wirklich keine bessere Alternative, die kein allzu langer Umweg ist.
Eigentlich habe ich erwartet, dass ich unterwegs ständig feinjustiere. In der Praxis ist das kaum passiert, besser sollte man sowas wahrscheinlich daheim am Computer machen.
Fazit
Ich bin auch durch Gegenden gewandert, die einfach keine schönen Wandergegenden sind. Gerade von Hendaye bis nach Dax war eine sehr zersiedelte Gegend, in der ich meistens auf einspurigen Landstraßen entlang gehen musste, weil es nichts besseres gab. Mein BRouter-Profil gibt stehts sein bestes, kann aber auch keinen Nationalpark herbeizaubern.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Route gewesen, und werde auch in Zunkunft weiterhin mit BRouter wandern.
Und noch ein letzter Tipp: German Tourist stellt sich ihre Wege ja gerne selbst zusammen, indem sie existierende Wanderwege manuell zusammenbastelt. Mit BRouter geht das automatisch, einfach nonhiking_route_penalty in meinem BRouter-Profil auf einen besonders hohen Wert setzen, z.B. auf 20.
Werner, Werner! War das schon alles? Wo ist dein Lighterpack?
Ist ja gut, das war mein etwas schlampiges Lighterpack: https://lighterpack.com/r/a0csr1
Ich bin 173 groß und bin mit 107cm gelaufen, mittlerweile ohne Stöcke.
Aber warum denn nicht in verstellbar, mit Klappverschluss statt Drehverschluss? Bei meinen Decathlon-Stöcken ist da nie etwas durchgerutscht.
Weiterer Vorteil: Du kannst einfacher die Höhe deines Tarps variieren oder ein Trekkingstockzelt nachstraffen.
Grüße aus Frankreich, bin seit den 03.02. unterwegs. Hab in den ersten zwei Wochen Hochwasser und Sturm mitbekommen. Ist aber alles inzwischen entspannt. Von zerstörten Wegen habe ich nichts mitbekommen, und die entwurzelten Bäume sind inzwischen auch von den Wegen. Kann aber natürlich auch an meiner Route liegen.
Sonnige Grüße aus einer Tannenmonokultur südlich von Cluny
Mittlerweile bin ich auch bei Smartphone & Etrex angekommen, ich möchte aber aufzeigen, dass es auch ohne geht:
Meine ersten ca. 4000 Fernwanderkilometer habe ich ohne Smartphone, sondern mit einem Tastenhandy bestritten (Nokia 225 4g, 90g, keine Powerbank). Das ist echt nicht so schlimm. Ich habe mir vorher Papierkarten ausgedruckt, und hatte bei einer größeren Zoomstufe dann etwa 15 Seiten für 1000km dabei. Auf diese Karte habe ich mir dann Supermärkte und Co eingezeichneteingezeichnet, die genaue Navigation lief dann mit dem Etrex.
Auch Unterkünfte zu recherchieren hat mit meinem Nokia geklappt, auch wenn es etwas nervig war.
Über die Vorteile eines Smartphones muss ich denke ich nicht reden, allein schon die 2. Navigationsmöglichkeit zusätzlich zum Etrex ist ein Argument. Ein bisschen vermisse ich aber, dass ich mich nun ständig um den Akku sorgen muss, und das ich deutlich vorsichtiger mit meinem Smartphone umgehen muss.
Über flutete Grüße aus Aurillac, auf dem Weg von Hendaye nach Erfurt
Meine MYOG-Handschuhsocken, tagsüber als Handschuhe, nachts als Kuschelsocken.
Dazu noch der mehr oder minder wasserdichte Überziehhandschuh aus einem Silpoly-Rest.
Das Schnittmuster ist ganz einfach zweidimensional, ich habe da herumprobiert bis es passt.
Stürmische Grüße aus Lavardac, auf dem Weg von Hendaye nach Erfurt
Weiß jemand was die Fleece Tights vom Decathlon wiegt? Kann man darin auch wandern?
145g, Größe M oder S. Genau weiß ich es nicht mehr, habe das Etikett abgeschnitten.
Darin kann man prima wandern, ich trage die gerne an einem kalten Morgen untendrunter.
Scheint, als wäre der Gewchtsunterschied wirklich nicht so groß.
Ich habe hier als Quilt-Schnittmuster einfach mal das nächstbeste Ergebniss aus dem Internet verwendet. Sicherlich kann man den Quilt auch kleiner machen. Außerdem habe ich bei meinem Schlafsack die Fußbox nicht mitgerechnet.
In etwa läuft das aber aufs gleiche hinaus.
So einfach kann man das natürlilch nicht angeben, jeder hat unterschiedliche Vorstellungen davon, wie eng man Apex komprimieren darf.
Bei mir passt der recht knapp in eine Kiste mit 18,5l Volumen.
Ich bin eher schmächtig gebaut und friere dadurch sehr schnell.
Ich erhoffe mir, dass Nächte bis -2 Grad jetzt überhaupt kein mehr Problem sind, auch ohne alle Klamotten inklusive Regenjacke tragen zu müssen. Kurzzeitig darf es aber natürlich auch mal kälter werden, vielleicht -7 Gad. Ich weiß, ein RaulDuke würde mit diesem Schlafsack selbst in der Antarktis schwitzen...
Und falls das nicht klar war, das Schnittmuster wird natürlich doppelt genommen. Also braucht man eine Stoffbreite von 150cm.
Seit diesem Faden von derray bin ich ein Fan von Schlafsäcken:
Schlafsäcke müssen nicht wirklich schwerer sein als Quilts, schließlich wird sowohl bei Schlafsäcken als auch bei Quilts üblicherweise mit der vollen Apex-Stoffbreite gearbeitet. Kommerziell erwerbliche synthetische Schlafsäcke sind in der Regel leider trotzdem deutlich schwerer.
Wenn ich jetzt Lust hätte, würde ich mal die Stofffläche von meinem Schlafsack mit der eines üblichen Quilts vergleichen. Habe ich aber nicht.
Jedenfalls habe ich mir einen Schlafsack genäht. Ein paar grobe Fakten:
Mit diesem 7d bin ich sehr zufrieden, ein bisschen was hält das auch aus. Gerade die Innenseite aus dem weichen 7d-Stoff gefällt mir gut.
Ursprünglich handelte es sich übrigens um einen alten Schlafsack mit nur 167g/m^2 Apex, den ich mir aber umgenäht habe. In weiser Vorraussicht habe ich dazu bereits damals am Fußende eine Luke mit zwei Druckknöpfen eingebaut, dass der Füllungswechsel nicht mehr allzu kompliziert war. Einen nachträglichen Differenzialschnitt musste ich dennoch einbauen, wie man an dem braunen Silpoly-Streifen erkennt.
Innen vernähte ist die Füllung lediglich am Kopfende entlang des Gummizugs. Damit beim Heraussteigen aus dem Schlafsack die Innenhülle nicht verrutscht, habe ich diese außerdem per Hand mit der Isolation vernäht.
Mit dem Schnittmuster bin ich äußerst zufrieden, das habe ich jetzt schon länger so im Einsatz. Es ist sehr geräumig, und ermöglicht es mir sogar, beide Beine anzuwinkeln.
Hier die Maße für die Innenhülle. Passt gut für meine schlanken 175cm Körpergröße:
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Schlafsack. Nur das Packmaß ist leider sehr groß.
Interessant finde ich da auch diesen Beitrag von Schwarzwaldine, wenn es Primaloft Gold irgendwann vielleicht mal bei Extex gibt, dann könnte ich sicherlich gut mein Packmaß reduzieren.
Nein, leider nicht.
In Wanderer.to sind nur die gpx-Daten hinterlegt. Jedoch ist wichtig, genau zu wissen auf welchen Wegen in OSM der Fernwanderweg verläuft. Wir brauchen also keine Liste an Koordinaten (wie bei gpx) sondern eine Liste von OSM-Weg-IDs.
Dadurch geht das ganze nur mit Wegen von Waymarkedtrails/OSM.
Und wenn dir auf Waymerkedtrails ein Weg fehlt, kannst du den auch eintragen: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:route=hiking
Den NST gibt es in OSM auch erst seit gestern, habe ich eingetragen.
Statistiken sind toll. OpenStreetMap auch.
Dieser Beitrag soll nur eine Inspiration sein, ich möchte ein paar schlampige Statistiken zu Fernwanderwegen zeigen, die ich mithilfe von OpenStretMap-Daten auf die schnelle erstellt habe.
Ich werde hier keine Anleitung zeigen. Nur ein paar Inspirationen, vielleicht findet das ja jemand spannend.
Eine Statistik zum Wegbelag des Nord Süd Trails:
Der Wegbelag des deutschen Abschnittes des E1:
Der Wegtyp des Via Regia:
Nun, wie erstellt man sowas?
Eine Anleitung gibt es nicht, aber ich möchte kurz den entsprechenden Ablauf zeigen:
Die genannten Wege gibt es alle auf waymarkedtrails (OSM). Über die Overpass-API (https://overpass-turbo.eu) habe ich mir die Daten zu jedem Weg geben lassen. Meine Abfrage dazu sieht so aus:
[out:json][timeout:120];
rel(8218200)->.superroute; //hier die relations-id eintragen
.superroute >> -> .all_members;
way(r.all_members);
out geom;
Dann habe ich eine json-Datei mit den kompletten Wegdaten, mitsamt OpenStreetMap-Eigenschaften (Wegoberfläche, Wegbreite, etc.). Diese json-Datei kann man nun ganz wunderbar analysieren.
Ich habe das einfach analysiert, indem ich mir von ChatGPT ein simples C-Skript programmieren lassen habe. Diesem Skript nenne ich einen beliebiges Key, z.B. surface, track_type, highway, etc, und es berrechnet mir welche Values zu welcher Strecke auftreten. Da ich das innerhalb von fünf Minuten "gevibecodet" habe, möchte ich den Code nicht teilen.
Solche Statistiken eignen sich sicherlich gut, wenn man sich einen Fernwanderweg aussuchen möchte. Auch sieht man, dass der E1 scheinbar zu mindestens 23% mit Asphalt gedeckt ist, der NST hat ein bisschen weniger, nur 19%.
Es gibt da sicherlich sehr viele Möglichkeiten was man alles mit diesen Daten machen kann. Vielleicht kann ich ja jemanden dazu motivieren, sich das mal anzusehen.
Tschüssi
Tja, die Arbeit kann ich mir wohl doch nicht sparen.
Hier noch die STL-Datei. Ja, ich habe die Dateiendung durch jpg ersetzt. STL ist im Forum keine erlaubte Dateiendung. Einfach selber wieder zu .stl ändern.
WENN ich mir übrigens mal wieder ein Zelt nähen würde:
Ich finde 4-seitige Pyramidenzelte spannend. So wie das Zelt von Ounce Designs. Dadurch braucht es einmal weniger Heringe, und in meiner Vorstellung sind Flächenabspanner sehr effektiv, besser als jeder catcut. Und auch davon braucht es bei eine Pyramidenzelt nur 4 Stück. Also insgesamt 8 Heringe bei guter Windstabilität. Ach je, erst mal bleibe ich beim Tarp, bevor ich wieder in diesen Kaninchenbau stürze.
Joa, das mit dem Zelt und Tarp ist so eine Sache. Mein Tarp ist jedenfalls ein 3m * 1.8m Flat Tarp, myog, ziemlich standard.
Ich habe tatsächlich noch nie ein Groundsheet verwendet. Da ich eine Schaumstoffmatte verwende, lege ich die direkt auf den Boden, und damit die Füße auf meiner Torso-Length Matte nicht im Dreck liegen habe ich ein Stück Müllsack an die Isomatte geklebt. Finde ich praktischer, als ein seperates Stück Plastikfolie für die Füße zu haben.