Bei mir hat das im Wald zu teilen schon ganz schön gezickt. Ich hätte aber auch keine Skrupel das draußen ans Zelt zu hängen weil Wasserfest. Normalerweise lungert das bei mir im Aussenmesh vom Rucksack rum, ich würde auch nicht davon aus gehen, das der Stoff ein großes Problem ist
Garmin Inreach Mini: Review und Frage
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Danke, dann werde ich es einfach mal ausprobieren. Eventuell habe ich dort ja auch normalen Empfang. Dass ich den Nachrichteneingang evtl gar nicht höre ist ein guter Punkt an den ich noch gar nicht gedacht habe. Ich schaue mal, ob ich mir eine Automatisierung auf meinem Smartphone einrichten kann, die bei Nachrichteneingang mit einem bestimmten Schlüsselwort dann ein Lied in Dauerschleife abspielt oder so ähnlich. Sollte zumindest verhindern, dass ich durch jede Spammail aufgeweckt werde

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Der Zeltstoff stört nicht, der Wald halt schon etwas. Die Erreichbarkeit ist aber nicht schlecht.
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So danke euch, hat alles gut funktioniert. Am Trekkingplatz selbst hatte ich Mobilfunkempfang, so dass das Inreach nur als Backup diente. Ich habe es oben in mein Zelt gehängt und die Nacht einfach durchlaufen lassen. Man kann es so einstellen, dass es in einen Energiesparmodus wechselt, wenn man sich längere Zeit nicht bewegt, dh. bei aktiviertem Tracking alle 10 Minuten wird dann die eingestellte Anzahl an Stunden (bei mir 8 pausiert.. Sobald man weiterwandert, wechselt es automatisch wieder in den 10 min Trackingmodus. Ich war 33 Stunden unterwegs, hatte den 10 Minuten Tracking Intervall aktiviert und habe in dieser Zeit 14% Akku verbraucht.
Beim Wandern war ich ca. 1 Stunde in einem absoluten Funkloch unterwegs und habe mal das Versenden einer Nachricht via Sat ausprobiert. Nachricht war nach ca. 1 Minute bei der Empfängerin angekommen, wie sie mir später mitgeteilt hat.
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So danke euch, hat alles gut funktioniert. Am Trekkingplatz selbst hatte ich Mobilfunkempfang, so dass das Inreach nur als Backup diente. Ich habe es oben in mein Zelt gehängt und die Nacht einfach durchlaufen lassen. Man kann es so einstellen, dass es in einen Energiesparmodus wechselt, wenn man sich längere Zeit nicht bewegt, dh. bei aktiviertem Tracking alle 10 Minuten wird dann die eingestellte Anzahl an Stunden (bei mir 8 pausiert.. Sobald man weiterwandert, wechselt es automatisch wieder in den 10 min Trackingmodus. Ich war 33 Stunden unterwegs, hatte den 10 Minuten Tracking Intervall aktiviert und habe in dieser Zeit 14% Akku verbraucht.
Beim Wandern war ich ca. 1 Stunde in einem absoluten Funkloch unterwegs und habe mal das Versenden einer Nachricht via Sat ausprobiert. Nachricht war nach ca. 1 Minute bei der Empfängerin angekommen, wie sie mir später mitgeteilt hat.
Toll!
Hast du schon das Mini 2? Der Akkuverbrauch ist ja gering. Und 10-Minuten-Intervall nutze ich nur in entlegenem, steilen Gelände.
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Carsten K.
Ja, das ist das Mini 2. Natürlich hängt es auch immer von der Strecke ab, daher vermute ich, dass es eventuell nicht immer bei diesem niedrigen Verbrauch bleiben wird.Damit es im Ernstfall funktioniert, wollte ich auf einer relativ harmlosen Tour mal den kompletten Funktionsempfang testen und auch meine Notkontakte mit dem Prozess vertraut machen, um zu sehen, welche meiner Anleitungen für sie eventuell unverständlich ist, um sie vorab noch zu verbessern.
Konkret habe ich die geplante Route mit ihnen geteilt, ihnen die ungefähren Zeitpunkte von Start, Camp, und Aufbruch zur Rückkehr und Ende mitgeteilt. Über den Mapshare-Link konnten sie meine aktuelle Position dann auch in Echtzeit verfolgen.
Prinzipiell gibt es ja nur 2 grundlegende Arten von Notfällen:
1) diejenigen, bei denen ich selbst den Notruf aktivieren kann und er auch durchgeht
2) diejenigen, bei denen ich den Notruf nicht mehr selbst aktivieren kann oder wenn der Notruf aus irgendeinem Grund nicht durchgeht.
Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Hier muss man dann mit den Notkontakten ein pragmatisches Vorgehen vereinbaren, was die Beobachtungsintervalle der Trackpunkte/Events und die Trigger für eine Eskalation (1. Kontaktaufnahme mit mir 2. definierte Zeit auf Rückmeldung warten 3. Falls kein Kontakt - Notruf) sind. Und natürlich muss man das dann auch selbst diszipliniert durchziehen, um diesen selbstgebauten Totmannschalter nicht aus Nachlässigkeit zu aktivieren

Ich denke es ist am einfachsten, wenn alle Beteiligten sich vorab die Garmin Messenger-App installieren (intuitive Oberfläche wie bei allen anderen bekannten Messengern) und VOR Tourstart, falls noch nicht geschehen, eine Nachricht austauschen, um den Chat/Kommunikationskanal zu etablieren, so dass er bei Bedarf sofort zur Verfügung steht.
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Hab gerade mein inReach mit Protegear Vertrag zum laufen gebracht.
Das Protegear ohne IT Background zu konfiguriern ist freaky, aber man kann damit ziemlich viel an Daten weiterleiten, und neu für mich, Nachrichten auch über Telegram ausgeben lassen indem man den ProtegearBot einhängt
Dann kann man zB seine Positionsdaten so hinbasteln, das ein mapy.com link daraus wird 🤩
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Die neue Fenix 8 Pro soll auch über die Inreach Infrastruktur Notrufe und Nachrichten absetzen können, wenn man das entsprechende Abo bucht.
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Die neue Fenix 8 Pro soll auch über die Inreach Infrastruktur Notrufe und Nachrichten absetzen können, wenn man das entsprechende Abo bucht.
.. und die kostet ja auch nur etwas mehr als meine gesamte UL Ausrüstung

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...Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Hier muss man dann mit den Notkontakten ein pragmatisches Vorgehen vereinbaren, was die Beobachtungsintervalle der Trackpunkte/Events und die Trigger für eine Eskalation (1. Kontaktaufnahme mit mir 2. definierte Zeit auf Rückmeldung warten 3. Falls kein Kontakt - Notruf) sind. Und natürlich muss man das dann auch selbst diszipliniert durchziehen, um diesen selbstgebauten Totmannschalter nicht aus Nachlässigkeit zu aktivieren

Ich denke es ist am einfachsten, wenn alle Beteiligten sich vorab die Garmin Messenger-App installieren (intuitive Oberfläche wie bei allen anderen bekannten Messengern) und VOR Tourstart, falls noch nicht geschehen, eine Nachricht austauschen, um den Chat/Kommunikationskanal zu etablieren, so dass er bei Bedarf sofort zur Verfügung steht.
- Wenn der Notruf ausgelöst wird (automatisch oder manuell) schaltet sich das Inreach ja nicht ab sondern sendet im gewählten Intervall weiter Statusmeldungen. Und wenn das InReach notwendig ist werden die Retter sicher nicht vor Aussenden des nächsten Treckingpunktes an Ort und Stelle sein. Die Helfer haben dann sicher den aktuellen Standort des InReach.
- Vor einer Tour die das InReach notwendig macht halte ich eine gewisse Vorbereitung für zwingend. Und da gehört natürlich das Testen der Rettungskette (soweit möglich) dazu. Alles Andere wäre grob fahrlässig.
- Sich im Notfall auf irgendeine geordnete Kommunikation zu verlassen halte ich für ziemlich gewagt. Du liegst z.B. mit offenen Beinbruch in der Pampa und willst mehr als die Notfallnachricht austauschen? Das traue ich nur Geübten und sehr Erfahrenen noch zu.
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Vor einer Tour die das InReach notwendig macht halte ich eine gewisse Vorbereitung für zwingend. Und da gehört natürlich das Testen der Rettungskette (soweit möglich) dazu. Alles Andere wäre grob fahrlässig.
Das hört sich sehr sinnvoll an. Aber wie "testet" man eine Rettungskette? Ich kann testen ob das inReach sendet, ja, aber darüber hinaus?
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Ich vermute, er meint zu testen ob alle Notfallkontakte wissen, wann sie was zu tun haben.
Ich besitze kein InReach. Gibts es für dafür Vorlagen, die man nutzen kann?
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Beim inReach ist dein Notfall Kontakt deren Notrufzentrale, ich hätte die Hoffnung dass die zumindest in Europa wissen was zu tun ist, sonst macht das Gerät nur bedingt Sinn.
Auslösen eines SOS auf einem inReach®-Gerät - GARMIN BLOGHier erfährst du die Antworten auf paar der wichtigsten Fragen zum Auslösen eines SOS Signals mit einem Garmin inReach Gerät:www.garmin.com -
Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Hier muss man dann mit den Notkontakten ein pragmatisches Vorgehen vereinbaren, was die Beobachtungsintervalle der Trackpunkte/Events und die Trigger für eine Eskalation (1. Kontaktaufnahme mit mir 2. definierte Zeit auf Rückmeldung warten 3. Falls kein Kontakt - Notruf) sind. Und natürlich muss man das dann auch selbst diszipliniert durchziehen, um diesen selbstgebauten Totmannschalter nicht aus Nachlässigkeit zu aktivieren

Willst du wirklich den Daheimgebliebenen dies aufbürden? Wie wenig Restrisiko willst du denn? Im Fall des Falles machen die sich am Ende dann noch ewig Vorwürfe wenn es nicht geklappt hat. Freu dich über den Notfallbutton und lass es ansonsten gut sein- IMHO.
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Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen.
Willst du wirklich den Daheimgebliebenen dies aufbürden? Wie wenig Restrisiko willst du denn? Im Fall des Falles machen die sich am Ende dann noch ewig Vorwürfe wenn es nicht geklappt hat. Freu dich über den Notfallbutton und lass es ansonsten gut sein- IMHO.
Ich brauche mein inReach anders (1x Tag abends einschalten und Position durchgeben, wieder abstellen).
Aber: Dieses Szenario macht für gewisse Sportarten schon Sinn, z.B. wenn jemand Gleitschirm- oder Delta-Segler fliegt. Bei einem Crash kann man dann ja nicht einfach das Gerät zücken und einen Notruf absenden, wenn man z.B. in einem Baum hängt oder bewusstlos ist.
Ist jetzt aber nicht das Default-Szenario hier im Forum.
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Ich sehe da schon beide Szenarien. Gekauft habe ich es, um nicht täglich krampfhaft nach Netz Ausschau halten zu müssen, damit sich die daheimgebliebenen keine Sorgen machen. Ich schalte es morgens ein, und alle sind happy. Und wenn's dann in der Pause zufällig doch mal ein Netz gibt, schick ich ein Foto (soviel zum Thema warum ich so viel Elektronik mit schleppe 😅). Aber wenn ich tatsächlich bewegungslos umfalle, weiß halt doch wer wo das grob passiert ist. Früher hab ich immer geschaut, alleine nur auf Routen unterwegs zu sein, die nicht zu abseits sind. Das sehe ich jetzt etwas entspannter....
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Die neue Fenix 8 Pro soll auch über die Inreach Infrastruktur Notrufe und Nachrichten absetzen können, wenn man das entsprechende Abo bucht.
Die Uhr benutzt eine weniger zuverlässige Verbindung und kein Iridium mit umlaufenden Satelliten.
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Hallo zusammen,
interessantes Thema

Gibt es hier Empfehlungen/Erfahrungen welche Datentarife für sporadische Nutzung (primär preislich) geeignet sind?
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Hallo zusammen,
interessantes Thema

Gibt es hier Empfehlungen/Erfahrungen welche Datentarife für sporadische Nutzung (primär preislich) geeignet sind?
Bin jetzt bei Protegear weil man im Tagesrhythmus buchen und abrechnen kann. Für mehere Wochen am Stück würde ich garmin wählen. Die Garmin Tarife unterscheiden sich aber anscheinend Landesabhängig
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Hey, gerade wurde mir das hier angezeigt:
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