Beiträge von jackalope

    Hi, ich finde es toll, all die Reiseberichte hier lesen zu können, war bislang aber zu faul oder zu beschäftigt, mir einen Moment Zeit nehmen zu können, um selbst einen zu verfassen.

    Bis jetzt.

    Also hier ist mein erster Reisebericht ;) der gleichzeitig eine Vorstellung hier im Forum ist, die ich in dieser Form viel schöner finde.

    Eines war mir klar - inspiriert von all den Berichten hier wollte ich meine erste Nacht alleine im Wald verbringen. Noch etwas anderes war mir klar - da ich familiär bedingt nur selten die Möglichkeit dazu habe mir mehr Zeit als für eine Tagestour zu nehmen, sollte es eine besonders schöne Tour werden. Schön heißt für mich - möglichst viele kleine verzauberte Singletrails anstatt Forstautobahnen, viel Wald und auf- und ab und möglichst wenige Menschen unterwegs.

    Auf meiner ersten Mehrtagestour bin ich von Campingplatz zu Campingplatz gewandert - jetzt stand ich vor der Frage, wo und wie ich eine gute Nacht alleine im Wald verbringen und gleichzeitig eine schöne Wanderung machen kann.

    Gleichzeitig war ich mit meinen Ängsten konfrontiert - die Vorstellung allein im Wald zu übernachten hatte eine ebenso faszinierende wie furchteinflössende Wirkung auf mich.Nach dem Lesen dieses Threads: Schlafen im Wald - Don't sleep with your Fears...oder? wurde mir aber schnell klar, dass ich nicht allein damit bin - das, und die im Thread beschriebene Erfahrungen haben mich sehr erleichtert und mir war klar, dass von den 3 größten Quellen der Angst: Förster, Wildschweine und seltsame Menschen, ich zumindest eine sicher dadurch ausschliessen kann, indem ich auf einem legalen Trekkingplatz übernachte.

    Also machte ich mich auf die Suche und fand eine für mich hilfreiche Kartenübersicht von Trekkingplätzen in ganz Deutschland auf dieser Seite: https://trekkingtrails.de/trekkingplaetze/ Nach dem ich dann auf Komoot einige Streckenplanungen zu Trekkingplätzen im Odenwald, dem Spessart und dem Pfälzerwald durchprobiert habe, fiel meine Wahl auf den Pfälzer Wald - vor allem auch deshalb, weil eine Freundin dort in einem kleinen Ort auf meine Kinder aufpasst, ich dort vor der Tour übernachten und dann direkt morgens starten kann.Als Übernachtungsplatz bot sich dann der Trekkingplatz am Herrentisch an und ich buchte direkt eine Übernachtung, wobei ich natürlich darauf setzte, dass niemand außer mir den gleichen Tag bucht - ich hatte Glück und konnte dann tatsächlich alleine dort sein ;) Dann machte ich die Feinplanung der Strecke auf Komoot - die vorgeschlagenen Wege ersetzte ich wo immer möglich durch Singletrails und baute noch ein paar Abzweige zu schönen Orten ein.

    Am Ende hatte ich eine Rundwanderung mit ca. 46km Länge und 1600HM und die Übernachtung irgendwo in der Mitte. Leider vergesse ich jedesmal, dass ich auf diese Strecke eigentlich noch mal mindestens 20% draufschlagen muss, um auf realistische Werte zu kommen. Insgesamt waren es dann etwas über 2000HM und 60 Kilometer, was mich ziemlich an meine Grenzen gebracht hat, da ich auch kaum Zeit für eine ordentliche Vorbereitung hatte.


    Bei meiner letzten Mehrtagestour war ich noch mit ca. 14kg Rucksack unterwegs. Das wollte ich mir diesmal nicht mehr antun. Was tun? Im Vorfeld der Planung war die Waldbrandgefahrenstufe so hoch, dass ich damit rechnete keinen Kocher nutzen zu können. Ich plante also kalte Küche ein - was mich beim Essen weniger stört, aber mir in Bezug auf heiße Koffeingetränke weh tut :( Aber so konnte ich das Konzept einfach mal ausprobieren, ich war neugierig wie sich das anfühlt und ausserdem war damit das Gewicht schon mal reduziert. Ich hatte einiges anderes an Einsparpotential identifiziert - kleinere Sachen, wie ein viel zu schweres Kopfkissen, Löffel, etc aber auch Zelt, Rucksack, Schlafmatte und Schlafsack boten noch Potential, dass ich aber nicht alles gleichzeitig angehen konnte. Meine Wahl fiel schliesslich darauf, meinen kuFA Schlafsack durch einen Dauenschlafsack zu ersetzen und die etwas zu große, und damit unnötig schwere STS Matte durch eine kleinere Naturehike 5.8 Matte zu ersetzen. Sparte direkt zwar nur ca 160g, indirekt konnte ich so aber zusätzlich noch meine 400g Buffy und 100g warme Socken, die ich im KuFa-Sack benötigte, um nicht zu frieren, einsparen.

    Schliesslich bin ich mit einem Rucksack gestartet, der um die 10kg wog, inklusive Essen und 3,5l Wasser/Getränken. Viel besser! Ich hoffe, ich kann das auch auf Mehrtagestouren in ähnlich geringen Dimensionen halten…

    Hier meine Liste auf Lighterpack: https://lighterpack.com/r/q7zajn

    Und hier noch die (grobe) Vorplanung auf komoot: https://www.komoot.com/tour/240364895…j8UN6ay&ref=wtd

    Genug der Vorrede, Jetzt Impressionen der Tour:

    Start irgendwo bei Edenkoben, nach ein paar Kilometern auf Asphalt durch Weinstöcke bietet sich die erste Aussicht:

    Und dann geht es in den Wald. Nach einiger Zeit stoße ich auf dieses Schild und beschliesse es erst einmal zu ignorieren, da die kleine Schlucht, durch die ein Bach fließt, einfach zauberhaft schön aussieht.

    Das ist sie auch auf dem weiteren Verlauf

    Aber dann komme ich einfach nicht mehr weiter und müsste rechts oder links den steilen Hang hinauf klettern, um wieder auf einen größeren Weg zu gelangen, was mir aber zu riskant erscheint, also kehre ich um, laufe zurück und nehme einen anderen Abzweig, der mich dann weiter im Aufstieg zum Taubenkopf durch eine sehr schöne Landschaft führt:

    Am Taubenkopf angekommen (ca 600m)

    bietet sich dann eine tolle Möglichkeit für eine kleine Pause

    Irgendwann steht der letzte Resupply an. Zwar soll es direkt am Trekkingplatz eine Quelle geben, aber da bislang alle Quellen, an denen ich vorbeigekommen bin trocken waren, beschliesse ich noch mal in der letzten Stadt Wasser aufzutanken. Dann geht es weiter, aber da wo das Navi mir sagt, dass es weitergehen soll, sehe ich einfach keinen Weg?!

    Ich frage einen Einheimischen und er kennt sich zum Glück aus und sagt mir, dass sich im ersten dieser Bögen ein Fußgängertunnel und eine dunkle Treppe verbergen, die man auf den ersten Blick nicht sehen kann :) Weiter geht es also durch den Tunnel

    und irgendwann kommt ein Schild, dass mir mitteilt, dass es nur noch 2,2 Kilometer bis zum Herrentisch seien. Ich freue mich, da ich schon ziemlich platt bin und der Rucksack wieder schwer geworden ist.

    Was mir bei einem Blick auf die Karte hätte auffallen können, die letzten Kilometer haben es noch mal in sich - es geht aus dem Tal noch mal ca250 HM höher, die ich dann keuchend und fluchend noch hinter mich bringen muss. Schliesslich komme ich mit der letzten Kraftreserve für heute am Trekkingplatz an und muss mich erst mal eine halbe Stunde hinlegen, bevor ich das Zelt aufbaue.

    Was mir ein bisschen Sorge bereitet, ist der wirklich krasse Fluglärm (nachher stelle ich fest, dass in dieser Gegend wohl Flugzonen der US Army liegen, in denen der Umgang mit Flugabwehrsystemen geübt wird...) , seit ich in die Gegend um Lambrecht gewandert bin. Aber gegen 19 uhr hört er komplett auf und es herrscht eine unglaubliche Stille im Wald, die nur ab und an durch ein Rascheln eines Tieres oben in den Baumwipfeln unterbrochen wird. Ich esse noch etwas, hänge meine Vorräte in den Baum und sobald es dunkel wird, verkrieche ich mich etwas angespannt in mein Zelt. Die Nacht verläuft allerdings ohne Störungen, ich liege zwar auf der neuen Matte echt gut, aber schlafe schlecht und wache dauernd auf - nur Geräusche höre ich, solange ich wach bin, so gut wie gar keine und kann die unglaubliche Stille genießen.

    In der Nacht fängt es an zu regnen und Teil 2 kommt nachher, wenn ich noch mal Zeit zum Schreiben habe.

    Eigentlich mag ich das allgemeine Gehgefühl in den terraventure. Allerdings habe ich mir jetzt schon zum zweitenmal auf relativ kurzer Strecke richtig dicke Blasen an beiden Fersen außen gelaufen. Sonst habe ich nie Probleme mit Blasen...

    Ich bin mit Saucony Peregrine gestartet und mittlerweile auf Saucony Xodus umgestiegen - die haben mehr Dämpfung und ich bekomme davon nicht diese "Plattfuß"-Gefühl nach 15 Kilometern Strecke.

    Das hier finde ich super lecker. Momentan bekomme ich es nur in diversen Asia-Läden für 2.50 pro Packung. Rewe hatte die aber auch mal für 1.50 Euro, leider habe ich sie schon länger nicht mehr in diversen Rewe Märkten gesehen.

    Kann man noch gut kalorisch/geschmacklich anreichern. Was ich lecker finde um Abwechslung zu bekommen, ist Mondarella Pastasan Hartkäse-Style vegan, klingt erst mal seltsam, aber da vegan und aus Mandeln hergestellt gibt es dem ganzen eher einen nussigen Geschmack und ist viel sättigender.

    Funktioniert auch nur mit kaltem Wasser relativ schnell, wenn der Waldbrangefahrenindex gerade zu hoch ist ;)

    Beziehst Du Dich auf die offiziellen Garmin TOPO Karten? Dafür kenne ich leider keinen Workaround, ausser die Karten von Drittanbietern zu nutzen, die man ohne Uhr downloaden kann und die Uhr dann erst für die Installation anschliessen muss.

    Allerdings scheint Garmin die wohl gerade ausbooten zu wollen, laut diesem Blog werden auf neueren Softwareversionen keine Höhenlinien/Gipfelnamen für Drittanbieterkarten mehr angezeigt: https://blog.andrehotzler.de/de/blog/outdoo…-pro-nutzt.html

    Hatte noch keine Zeit das mal selbst zu überprüfen.

    Carsten K.
    Ja, das ist das Mini 2. Natürlich hängt es auch immer von der Strecke ab, daher vermute ich, dass es eventuell nicht immer bei diesem niedrigen Verbrauch bleiben wird.

    Damit es im Ernstfall funktioniert, wollte ich auf einer relativ harmlosen Tour mal den kompletten Funktionsempfang testen und auch meine Notkontakte mit dem Prozess vertraut machen, um zu sehen, welche meiner Anleitungen für sie eventuell unverständlich ist, um sie vorab noch zu verbessern.

    Konkret habe ich die geplante Route mit ihnen geteilt, ihnen die ungefähren Zeitpunkte von Start, Camp, und Aufbruch zur Rückkehr und Ende mitgeteilt. Über den Mapshare-Link konnten sie meine aktuelle Position dann auch in Echtzeit verfolgen.

    Prinzipiell gibt es ja nur 2 grundlegende Arten von Notfällen:

    1) diejenigen, bei denen ich selbst den Notruf aktivieren kann und er auch durchgeht

    2) diejenigen, bei denen ich den Notruf nicht mehr selbst aktivieren kann oder wenn der Notruf aus irgendeinem Grund nicht durchgeht.

    Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Hier muss man dann mit den Notkontakten ein pragmatisches Vorgehen vereinbaren, was die Beobachtungsintervalle der Trackpunkte/Events und die Trigger für eine Eskalation (1. Kontaktaufnahme mit mir 2. definierte Zeit auf Rückmeldung warten 3. Falls kein Kontakt - Notruf) sind. Und natürlich muss man das dann auch selbst diszipliniert durchziehen, um diesen selbstgebauten Totmannschalter nicht aus Nachlässigkeit zu aktivieren ;)

    Ich denke es ist am einfachsten, wenn alle Beteiligten sich vorab die Garmin Messenger-App installieren (intuitive Oberfläche wie bei allen anderen bekannten Messengern) und VOR Tourstart, falls noch nicht geschehen, eine Nachricht austauschen, um den Chat/Kommunikationskanal zu etablieren, so dass er bei Bedarf sofort zur Verfügung steht.

    So danke euch, hat alles gut funktioniert. Am Trekkingplatz selbst hatte ich Mobilfunkempfang, so dass das Inreach nur als Backup diente. Ich habe es oben in mein Zelt gehängt und die Nacht einfach durchlaufen lassen. Man kann es so einstellen, dass es in einen Energiesparmodus wechselt, wenn man sich längere Zeit nicht bewegt, dh. bei aktiviertem Tracking alle 10 Minuten wird dann die eingestellte Anzahl an Stunden (bei mir 8 pausiert.. Sobald man weiterwandert, wechselt es automatisch wieder in den 10 min Trackingmodus. Ich war 33 Stunden unterwegs, hatte den 10 Minuten Tracking Intervall aktiviert und habe in dieser Zeit 14% Akku verbraucht.

    Beim Wandern war ich ca. 1 Stunde in einem absoluten Funkloch unterwegs und habe mal das Versenden einer Nachricht via Sat ausprobiert. Nachricht war nach ca. 1 Minute bei der Empfängerin angekommen, wie sie mir später mitgeteilt hat.

    Wieso so schwere Karabiner?

    ein Palstek Knoten tut es auch und ist viel leichter.

    Gruß Konrad

    Danke für den Tip. Vorteil am Karabiner liegt darin, dass man bei der Technik das Seil einfach einhängen kann und es nicht komplett durch die Schlaufe des Knoten durchfädeln muss. Aber kann auch sein, dass mein mangelndes Verständnis von Knoten mich da zu einer Fehleinschätzung verleitet. Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Hier mal die Anwendung in der Praxis, 15m sind definitiv zu lang und ich werde noch kürzen. Mein Essen hat die Nacht ohne Spuren überlebt und ich habe in der Nacht keine Tiere bemerkt, die angelockt wurden ;) (ist natürlich wenig aussagekräftig, aber ich werde es denke ich so oder so ähnlich weiter anwenden).

    Was mir aber als Frage noch eingefallen ist: Schon beim 2mm Paracord hatte ich Sorge, dass ich den Baum verletze, daher zögere ich ehrlich gesagt, hier 1mm Paracord (EDIT: oder Dyneema) zu nehmen und damit beim rauf- und runterziehen in die Rinde zu sägen...

    EDIT: Hier noch mal eine Anleitung zur Hängetechnik: https://theultimatehang.com/2013/03/19/han…the-pct-method/

    Studien gibt es auch zu Anthocyanen als auch Omega-3-Fettsäuren. In mein Müsli kommen daher immer 100g Blaubeeren und ein oder zwei Teelöffel Hanfsamenpulver. Gerade unterwegs ist das natürlich schwieriger - ich denke aber, dass wenn man sich im Alltag regelmäßig ausgewogen ernährt kann man unterwegs auch mal Kompromisse eingehen und Anthocyane und Fettsäuren als Nahrungsergänzungmittel zu sich nehmen.

    Entzündungsherde, egal wo im Körper, sind immer schlecht, daher würde ich auch auf Körperteile achten, die nicht direkt für Vortrieb auf dem Trail sorgen aber immens wichtig für das Allgemeinbefinden sind. Gerade Darmgesundheit spielt hier eine zentrale Rolle und da kann man mit ballaststoffreicher Ernährung (z.B. ergänzend Flohsamenschalenpulver zuhause oder unterwegs) schon viel gewinnen.

    Bie salzigen Nüssen würde ich Nüsse und Salz getrennt betrachten. Nüsse an sich sind doch sehr gesund (je nach Sorte mehr oder weniger) und wenn man nur unterwegs mal mit dem Salz übertreibt halte ich das für völlig unproblematisch, gerade wenn mensch viel schwitzt.

    Chlordioxid gibt es auch in Tablettenform. 1-2 Tabletten auf 1l Wasser, je nach Verschmutzung. Ist teurer pro Liter aber praktischer unterwegs. Nach einiger Zeit "duften" die Tabletten aber auch durch die Blisterpackung und verleihen allem im Rucksack ein dezentes Chloraroma... so dass ich sie auf jeden Fall immer noch mal extra einpacken würde.

    Problem bei Chlordioxid ist glaube ich, wenn ich den Wiki-Artikel richtig gelesen habe, dass der Reinstoff explosiv ist. Also entweder aus 2 Komponenten frisch anmischen oder 2 Komponenten in Feststoff getrennt gebunden, die sich dann beim Auflösen in Wasser zu Chlordioxid verbinden. *Vorsicht, gefährliches Halbwissen ;)*

    Danke, dann werde ich es einfach mal ausprobieren. Eventuell habe ich dort ja auch normalen Empfang. Dass ich den Nachrichteneingang evtl gar nicht höre ist ein guter Punkt an den ich noch gar nicht gedacht habe. Ich schaue mal, ob ich mir eine Automatisierung auf meinem Smartphone einrichten kann, die bei Nachrichteneingang mit einem bestimmten Schlüsselwort dann ein Lied in Dauerschleife abspielt oder so ähnlich. Sollte zumindest verhindern, dass ich durch jede Spammail aufgeweckt werde ;)

    Erst mal danke für eure Erfahrungen und euren Input. Ich arbeite jetzt erst mal mit der Hypothese, dass eine Noaks Bag eigentlich vollkommen ausreicht (Drybag lasse ich komplett weg), wenn man davon ausgeht, dass mit dünner Dyneema Schnur kein Tier mehr an den Beutel kommt.

    Ich habe einfach mal mit einem heißen Nagel auf jeder Seite 2 Ösen eingeschmolzen und mit Paracord einen Henkel zum Aufhängen gebastelt. Mit der Noaks Bag in Größe L ( ca. DinA4 Größe) wiegt das Ganze jetzt nur noch 21g. Kommen noch Karabiner und zukünftig Dyneema-Schnur dazu, die ich aber kurzfristig nicht mehr besorgen kann.

    Hat jemand von euch Erfahrungen, ob man erreichbar ist, wenn man im Wald das Inreach in die Zeltkuppel hängt? Bin alleinerziehend und weiß nicht, ob es an der jeweiligen Stelle Mobilfunkempfang gibt, ich könnte aber ruhiger schlafen, wenn ich weiß, dass mich die Babysitterin notfalls erreichen könnte. Oder kann man das so pauschal vorab gar nicht beantworten?

    Hi, da meine erste Nacht im Wald bevorsteht habe ich mir ein Set für den PCT Bear Hang zusammengestellt

    8l STS Ultrasil

    Mini-Packbeutel meines Kopfkissen als "Steinbeutel" zum Werfen

    15m 2mm Paracord mit Mini-Karabiner

    Noaks Bag in Gr. L

    Wiegt alles zusammen etwa 85g und kann sicher noch leichter realisiert werden, wenn ich Tüten und Schnur durch DCF/Dyneema ersetzte und die Schnur noch etwas kürze. Aber ich will ja erstmal mit Mitteln aus dem Bestand testen ;)

    Damit sollte ich alles was interessant riecht (zumindest fast alles ;)) einigermaßen geruchsdicht über einen Ast hängen können. Da es im Pfälzer Wald fast keine Bären gibt habe ich mich gefragt, welche Methode am besten für diese Gegend und die zu erwartenden Tiere geeignet ist? Welche Höhe über dem Boden haltet ihr für empfehlenswert (Wildschweine/Rehe)? Gibt es eigentlich Tiere, die es schaffen würden sich vom Ast die (senkrechte) Schnur runterzuhangeln?