Beiträge von Simons Lufthaken

    Ich denke der Schutz durch die Impfung wird etwas überbewertet.

    Es lauert ja meist noch eine zweite Gefahr - Borreliose.

    Ich ringe mich dann lieber durch, lange Kleidung zu tragen

    Liest sich wie: Fahrradhelme sind überbewertet. Man kann sich ja auch den Arm brechen. Ich ringe mich durch die Bremsen zu prüfen ;)

    WonderBär Ich finde ja reichlich angebote. Nur halt keine, die erahnen lassen wie der Stoff beschaffen ist. Mir geht’s um Infos, die über „Länge 1,04 m, 100% Baumwolle“ hinaus gehen.
    Der Cocoon (s.o.) hat zum Beispiel 170g/m2 und wiegt knappe 600 g. Ist so ein Yukata leichter oder schwerer, ist der Stoff immer gleich dick? In Shop B auch?

    Deswegen frag ich, hier in der Hoffnung auf sowas wie „Ich hab den hier, der ist top“

    Neugierig sind wir jetzt alle aber natürlich schon beim Kopfkino Gedanken an das konkrete Nutzungsszenario ^^

    Ganz banale Dinge wie Besuch in der Therme, Hotel, Fitti. Wo man halt ein solches Kleidungsstück braucht, aber wenig hin- und herschlepen will. :saint: Oder ist mein geheimes Luxus-Item am Ende doch eine UL-Schwitzhütte?! 8) Lassen wir das Kopfkino doch einfach an, vllt. ergibt sich eine Dual-Use-Möglichkeit.

    Seide/Yukata hatte ich auch schon im Kopf. Leider ist Produktsuche übers Internet einfach broken. Entweder findet man irgendwelchen Amazon Ramsch, Otto Suchempfehlungen für deren Markplatz oder Seidenbestickte Dieter-Bohlen-Gedächtnis-Porno-Mäntel für 700 €. Dazu gibt niemand ein Gewicht an oder ggf. g/m2.

    Falls da jemand den einen oder anderen Link parat hat, gerne her damit. Dazu danke für die vielen Tipps

    Schreit sich geradezu nach einem Eigenbau aus Alpha. 8o

    Dafür fehlt zuerst die Nähmaschine und dann noch die Skillz. Packmaß explodiert auch bei Alpha.

    Hat jemand einen Tip für einen sehr leichten Bademantel? Einzige weitere Anforderung ist, dass er nicht sofort müffelt.


    Nein, der soll nicht auf den Trail. :saint: Aber ich muss/will ihn häufiger durch die Gegend tragen.

    Grmbl Ein Jurist hat mal gesagt: Kommt drauf an.

    Wenn ein Blitz einschlägt, also Strom fließt, beeinflusst das die Umgebung, wo auch noch Spannung anliegen wird. Je weiter ich von der Einschlagstelle weg bin, um so mehr schwächt sich die Spannung ab. Jetzt stehe ich mit beiden Beinen auf dem Boden und meine Beine sind unterschiedlich weit von der Einschlagstelle weg. Strom fließt von hohem zu geringem Potential. Jetzt habe ich also eine Potentialdifferenz zwischen meinen Beinen (oder im Liegen zwischen Kopf und Füßen). Das führt dazu das Strom durch mich fließt. Je weiter der Abstand zwischen meinen Füßen, desto größer der Potentialunterschied, desto größer der Strom.

    Deswegen: Füße dicht zusammen, nicht liegen. + Jede Isolation zwischen Dir und der Spannungsquelle, also dem Boden hilft.

    Disclaimer: Das gesagte bezieht sich ausschließlich auf den Fall eines nahen Blitzeinschlags und die Ströme die durch den Boden gehen. Effekte wie Induktion oder dass man auch direkt erwischt werden kann, sind NICHT berücksichtigt.

    Doch den Trend gibt es hier. Vor allem wenn man abends mit Leuten noch etwas zusammen sitzen möchte, steigert ein Stuhlkreis die Gemütlichkeit. Auch eine richtige Lehne und Füße lang machen ist auf Tour durchaus ein angenehmes Feature.


    Verbreitet sind vor allem den Helinox Zero und der Ground Chair. Sie wiegen in etwa das gleiche.

    Beim Zero sitzt man etwas höher und das ein und aussteigen geht daher angenehmer. Dafür sinken die Füße gerne mal in weichem Boden ein und er ist etwas kippelig. Gegen einsinken verwendet mancher ein Groundsheet. Manche haben ein extra Netz, so dass man den Quilt als Isolation nutzen kann.


    Der Ground Chair steht sehr stabil, sinkt nicht ein und man kann gut die Füße lang machen. Dafür sitzt man sehr nah am Boden, was das Aufstehen etwas anspruchsvoller macht. Die Isolationsvariante ist hier wegen Bodennähe eher schwierig.


    Ich schleppe den Stuhl eher bei Gruppentouren, wo man meist weniger Kilometer schruppt.

    Carsten K.

    Überflüssig!

    Was heisst da "überflüssig"? Die ganze Brisanz des Themas ist an den Haaren herbeigezogen. Als könne man in Ostdeutschland nicht problemlos auf Wanderschaft gehen :D

    Definiere "man" und "problemlos". Du kannst Dich schon als Frau nicht so unbedarft bewegen wie als Mann ,fast überall (Fragt Eure Töchter;)). Red mal mit PoCs was die im alltag so erleben, oder schwulen Pärchen. Ein Idiot reicht, um einem gehörig den Tag zu vermiesen. Je nach Gegend ist die Idiotendichte und Art der Idioten halt unterschiedlich. Je nach dem wer Du bist, fühlen sich dazu unterschiedliche Idioten getriggert.

    Geil für Dich, wenn Du solche Erfahrungen nie machen musstest. Wobei Du ja auch mit gewissen Kreisen Deinen "Spaß" zu haben scheinst.

    Leben und leben lassen. Dazu solche Erfahrungen am besten am Lagerfeuer von Angesicht zu Angesicht bequatschen. Auf wundersame weise gibt's so Anfickerei da extrem selten.

    Ihr seid in den letzten Jahren extrem geworden. Konservativ existiert in eurem Wortschatz nicht mal mehr, Ihr seht nur noch Nazis.

    Aber jetzt lass ich euch in Ruhe in eurer Bubble weiter leben.

    Wer ist “Ihr”?

    So eine Aussage, nachdem man sich drei Beträge vorher über mangelnde Differenzierung beschwert hat, kommt etwas schräg rüber.

    Alte deutsche Weisheit: Wie man in den Wald ruft… ;)

    Ok. Das Argument hätte ich gebracht, wenn ich Probleme nicht angehen möchte…

    Das war zwar kein Argument für oder gegen etwas, sondern eine Einordnung der Größenordnung. (Relative Angaben sind halt ohne Bezug nur schöne große Zahlen. Doppelt so viel von fast nix ist halt immer noch fast nix, aber ganze 100 % mehr 😱)

    Aber hey: Vielen lieben Dank für Deine Implikation.


    Du sparst also bei Deiner Schlafsackauswahl das Äquivalent von einer Rolle Ziplocks oder 20 Autokilometern ein. Dann kümmerst Dich Dich noch zusätzlich (!) um ein paar Ziplocks.

    Da kann ich nur neidvoll-beschämt fragen: Wie ist das so Teil der Lösung zu sein?

    Was ich in dem Artikel interessant finde, ist folgendes Zitat: „Im direkten Vergleich erzielen synthetische Polyesterfüllungen zwar niedrigere Tierwohlbelastungen, weisen aber doppelt so hohe Treibhauspotenziale auf, wenn End-of-Life-Szenarien unberücksichtigt bleiben.“

    Setzen wir diese Treibhauspotentiale doch mal ins Verhältnis.

    Wie viel (Kunststoff-) Müll produziert der gemeine Mitteleuropäer pro Jahr? Welchen Anteil machen davon wenige 100 g „Puffy“, die nach Jahren entsorgt werden?


    Wieviele Zip-Locks hab ich in der Zwischenzeit verballert, weil die Dose zu schwer ist?


    Wieviele kg Treibstoff verballert der Transport von meinem Equipment, wenn ich eine Ami-Penntüte importiere.


    Dass man sich in der Textilindustrie Gedanken um Rohstoffe, Energiebilanz und Entsorgung macht ist logisch und gut. Für den Endverbraucher ist sowas ziemlich unerheblich. Werbung damit kann man getrost als Greenwashing bezeichnen.

    Wenn ich mit Wasser verdünne, reduziere ich den Brennwert ganz erheblich. Zum einen dadurch, dass ich das zusätzliche Wasser erwärmen und verdampfen muss. Zum anderen ist die Flamme kälter und der Wärmeübergang damit schlechter.

    Spiritus rußt halt immer ein wenig. Ich würde vorschlagen: Pot-Cozy basteln und damit leben oder halt Gas nehmen.


    99%igen Alk gibt es. Der ist aber nicht mit einfacher Destillation herzustellen, da es ein Azeotrop bei 96% gibt, das nur mit Aufwand zu umgehen ist. Braucht im Alltag kein Mensch, deswegen ist das wenig verfügbar und wenn unverhältnismäßig teuer.

    uffbasse:

    Wasser erwärmen: Wärmekapazität

    Wasser verdampfen: Verdampfungsenthalpie

    Spiritus verbrennen: Reaktionsenthalpie


    Bei allem stecke ich Energie rein/raus, aber die relevanten (weitestgehend) „Konstanten“ bzw. Formeln sind andere.

    Außerdem hat man damit erst die Energie, die „ankommen“ muss. Energietransport, also wo kommt die Energie her und wie viel kommt an, ist dann nochmal ein eigenes Kapitel. Wäsche trocknet schließlich auch ohne zu tun bei Minusgraden.

    Hilft aber alles nix, dat zu rechnen, wennze ‘n nassen Arsch has’ und am frieren dran bis’😅

    Hydrophob ist eine seltsame Vokabel in diesem Zusammenhang. Es geht ja nicht um Absorption oder Benetzungswinkel. Spannend ist ob ich geschlossene oder poröse Fasern habe bzw. ob das Material Wasser absorbiert - also aufquillt (Baumwolle/Merino).

    Bei geschlossenener Faser und nicht zu geringer Fadenstärke kann ich Wasser „mechanisch“ entfernen also rausschleudern. Es muss nicht verdampfen. Deswegen ist das Lyod Zeug quasi sofort trocken.

    Je puscheliger das Ganze wird, desto stärker wird die Kapillarkraft auch bei nicht quellenden Materialien (Dochtwirkung, kleinere Ritzen) und um so mehr Kraft brauche ich für die mechanische Entfernung des Wassers. Puscheliger heißt aber auch: bessere Isolation.

    Damit wäre ein echtes Monomaterial-Produkt machbar.

    Und damit passiert dann was?

    Ohne entsprechenden Gesamtprozess („Cradle to Cradle“) ist sowas - tschuldigung - Marketing Bullsh*t und Augenwischerei.

    Die spannende Frage beim Recycling ist: Was will ich erreichen?
    Energie/CO2 sparen oder Rohstoffe zurück gewinnen? Letzteres ist insbesondere bei Metallen, seltenen Erden etc. sinnvoll. Bei Kunststoffen wird der Prozess - also einsammeln, trennen, aufarbeiten - schnell so Energieintensiv, dass es sich nicht lohnt.

    Die wenigsten Kunststoffe lassen sich in der Praxis sinnvoll recyceln, wenn man von thermischer Verwertung aka Müllverbrennung absieht. Also quasi als Heizöl - gerne aus nachwachsenden Rohstoffen - mit vorheriger Nutzung als Kunststoff, woraus dann Strom und Wärme gewonnen wird.

    Das Problem startet bei fehlender Möglichkeit solche „sortenreinen“ Kunststoffe dem Recycling überhaupt sinnvoll zuzuführen. (Sortieren, Sammelstellen, etc.)

    Es endet bei den Additiven, die einem Kunststoffprodukt erst die gewünschten Eigenschaften geben und Verunreinigungen, die in Summe die Nutzbarkeit der recycelten Ware stark einschränken.

    Bei Massenware wie Pfandflaschen mag sowas noch halbwegs sinnvoll umzusetzen sein. Bei Rucksäcken, Kleidung etc. -> Never ever.