Polycro vs. X-Foil als Groundsheet

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  • Ich nutze seit mehreren Jahren mein Polycro Groundsheet und brauche nun demnächst ein Neues.

    Nun ist die Frage, was ist besser, Polycro oder X-Foil? Gibts überhaupt nen nennenswerten Unterschied?

    Tyvek o.Ä. kommt nich in Frage, ich möchte gern bei Plastikfolie bleiben, war damit super zufrieden. Kleines Packmaß, leicht zu reinigen und günstig.

    Mein neues Groundsheet soll allerdings kleine Abspannpunkte erhalten, so dass ich beim Zeltaufbau im Wind nich immer direkt nen Anfall bekomme. 🤣

  • So wie ich es auf der Webseite verstehe, ist xFoil Polycro. Im Unterschied zu "herkömmlichem" ist es aber quervernetzt und noch leichter.

    Hier der Blogartikel konkret zum Unterschied zwischen verschiedenen Polycro-Folien: https://www.xfoil.shop/post/polycro-p…n-und-noch-mehr

    Ich vermute aber, dass du dir hier konkrete Erfahrungsberichte erhoffst? Ich schätze aber, dass es sich kaum bemerkbar macht. Bei dem Preis vielleicht einfach mal ausprobieren?

    Toll, ein Anderer trägt's

  • X Foil ist nicht Wasserdicht da stark perforiert. Nimm lieber weiterhin Polycro.

    XFoil ist grundsätzlich wasserdicht, nur die XFoil fly ist mikroperforiert und damit auch atmungsaktiv.

    Im Unterschied zu "herkömmlichem" ist es aber quervernetzt und noch leichter.

    Polycro fühlt sich tatsächlich auch etwas robuster an, praktisch konnte ich keinen nennenswerten Unterschied feststellen, bis auf den Gewichtsunterschied.

  • nur die XFoil fly ist mikroperforiert und damit auch atmungsaktiv.

    was ist xfoil fly, finde ich auf der xfoil seite nicht, nur das für groundsheet ... oder bin ich blind ...

    wenn du auf "Produkte" gehst zeigt es dir ja drei Größen der Folie an, du kannst aber rechts auf einem Pfeil weiterschieben. Da kommt das Fly.

    --> https://www.xfoil.shop/product-page/x…Cr-tarps-und-co

    Toll, ein Anderer trägt's

  • Die Folie hat bei mir auf dem Trail den Einsatz als Groundsheet erfolgreich bestanden. Bis auf die Schwierigkeit der Handhabung bei Wind, bin ich sehr zufrieden und überzeugt.

    Gibt es inzwischen eine leichte und simple Möglichkeit, um die Ecken etwas zu verstärken, damit man die Folie mal zum trocknen oder aus Wimdgründwn kurzfristig sicher fixieren kann?

    Oder sogar Eventuell auch um das Teil kurzfristig als Notfalltarp zu spannen bzw. Etwas abdecken zu können ohne das die Folie wegfliegt?

  • was nimmst du da? Plastikunterlegscheiben?

    Letzter Stand der Innovation war dies hier:

    Desh
    12. April 2025 um 22:22
  • was nimmst du da? Plastikunterlegscheiben?

    Letzter Stand der Innovation war dies hier:

    Desh
    12. April 2025 um 22:22

    Oh, Danke! Den Thread habe ich irgendwie nicht bewusst wahr genommen. 👌🏻

  • Und ich hab diesen Thread verpasst :) Auch über die Suche kann ich ihn nicht finden. Ja, xfoil ist die normale Variante, xfoil fly die mikroperforierte für Tarps und Co. Auch die xmat ist geschlossenzellig, also wasserdicht.

    Gibt es inzwischen eine leichte und simple Möglichkeit, um die Ecken etwas zu verstärken, damit man die Folie mal zum trocknen oder aus Wimdgründwn kurzfristig sicher fixieren kann?

    Oder sogar Eventuell auch um das Teil kurzfristig als Notfalltarp zu spannen bzw. Etwas abdecken zu können ohne das die Folie wegfliegt?

    Einen Blog-Beitrag zum Thema Abspannpunkte basteln findest du hier: https://www.xfoil.shop/post/abspannpunkte-befestigen

    X Foil ist nicht Wasserdicht da stark perforiert. Nimm lieber weiterhin Polycro.

    Bei dem Thema kann ich stundenlang ranten. Ich würde grob sagen, dass alles und nichts „Polycro“ ist. Wir benutzen die Bezeichnung nur, weil sie geläufig ist, halte aber absolut nichts davon. Gerade in US-amerikanischen und australischen Diskussionen ist damit häufig Fensterisolier- oder Schrumpffolie gemeint. Das beschreibt erstmal einen Verwendungszweck, aber keine eindeutig festgelegte Zusammensetzung oder Qualität. Selbst bei Duck gibt es unterschiedliche Ausführungen. Trotzdem wird das alles mit spezialisierten Folien wie XFOIL in einen Topf geworfen, als wären die Produkte austauschbar.

    Man kauft ja auch nicht einfach „Reifen“, sondern einen für einen bestimmten Einsatzzweck: Wenn ich einen Gravelreifen brauche, hilft mir kein Traktorreifen mit der Erklärung „ist doch auch Gummi“. Bei Folien scheint dagegen „ist doch alles Polycro“ als technische Einordnung zu reichen. Ob zwei konkrete Folien tatsächlich vergleichbar sind, zeigen aber erst Materialaufbau, Dicke, Flächengewicht sowie Reiß- und Durchstoßwerte – nicht das gemeinsame Schlagwort.

    Bestes Beispiel ist das Polycryo Tent Footprint von Gossamer Gear. Die bisherige große Version wird ausdrücklich als mehrlagiges, quervernetztes Polyolefin beschrieben: 183 × 244 cm, selbst nachgewogene 103,4 g. Im aktuellen Herstellershop heißt das Produkt weiterhin „Polycryo“, besteht inzwischen aber aus „PolyEarthylene“, einem biobasierten Polyolefin, und wiegt bei derselben Größe 168 g – gut 62% mehr. GG bestätigt den Materialwechsel, nennt dort aber weder die aktuelle Dicke noch vergleichbare Reiß- oder Durchstoßwerte; auch eine Quervernetzung wird nicht mehr angegeben. Stattdessen stehen Recycling und biologische Abbaubarkeit unter Deponiebedingungen im Vordergrund.

    Gleicher Name, geändertes Material, deutlich anderes Gewicht, und die Daten für einen vernünftigen Vergleich fehlen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum kein Anbieter brauchbare technische Werte veröffentlichen. Bei diesen Folien kenne ich persönlich nur einen, der die Daten angibt, die ich für einen ernsthaften Vergleich sehen will. „Ultraleicht“, „extrem stabil“ und „Polycro“ sind jedenfalls keine Messwerte. Das gilt umgekehrt genauso für „speziell für Outdoor“: Auch das muss sich durch nachvollziehbare Eigenschaften belegen lassen.

    Und genau so entstehen diese endlosen Scheindiskussionen: Einer sagt, seine Fensterfolie sei genauso gut wie das Markenprodukt, ein anderer erklärt nach einem Ausfall sämtliche Foliengroundsheets für Schrott. Vielleicht beschreiben beide ihre Erfahrung völlig richtig, aber solange nicht klar ist, welche konkrete Folie sie benutzt haben, sagt das über andere Produkte herzlich wenig aus. Mich ärgert, dass Anbieter diese Unterschiede nicht sauber offenlegen und damit den Ruf der ganzen Kategorie beschädigen. Nennt das konkrete Material und liefert vergleichbare Daten, statt alles unter „Polycro“ zu verkaufen. Und ja, ich behaupte mit fester Überzeugung, dass xfoil genau das ist, was mit aktueller Folien-Technologie maximal leistbar ist, was Robustheit angeht.

    Verzeiht mir den langen Text, und ja, ich bin befangen, aber ich wollte das nicht so stehenlassen :)

    xfoil.shop - gewerblich

  • Einfach mit Tape verstärken. Wenn du es auch als Tarp nutzen willst, ist es sinnvoll, eine kleine Plastikscheibe mit einzukleben und dann erst das Loch einzuschlagen/schneiden.

    Ich teste hier gerade mal an Restfolie. Mangels Lochzange (in Zulauf) testweise erstmal mit einfachen Locher gestanzt, um überhaupt mal testen zu können. Damit geht es nicht mittig und zu groß, aber es reicht für das erstes Rumprobieren.

    Das Ganze macht einen guten Eindruck und macht ein Gewichtsplus von 0,7-1g pro Ecke. Also kaum messbar.

    Aktuell habe ich die 0,4mm Scheiben nicht vorab mit der Folie verklebt, da ich nicht weiß, was für eine Kleber ich da nehmen könnte.
    Was hast du da benutzt?


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