Zelt für Harte Böden & Sand - Subtropen - Freihsteher? MYOG?

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  • Nachdem das Post hier im "Kurze Fragen Faden" einiges an Feedback gebracht hat - mach ich halt nen Faden auf.

    Ich bin viel in den Subtropen, also Italien, Spanien & Portugal unterwegs. Wenn es eher wenig regnet hab ich das Yama Cirriform 1P (grob 400g tuto) dabei. An sich ist das super ausreichend, allerdings ist der Boden in der Gegend entweder steinhart weil ausgetrocknet oder halt Sand. Da ist das Yama mit seinen min 6 Abspannpunkten eher semioptimal, die sind dann auch noch eher asymetrisch und es ist ein ziemliches gef**ke das mit Steinen aufzubauen.

    Auch wenn ich Freihsteher im UL eher für Luxusitems halte, hat der Gedanke doch seinen Charm. Man nehme zB das

    Klar, für die Gegend Luxus pur, quasi das doppelte vom Yama, aber immerhin noch weit unter einem Kilo?

    Was meint ihr?

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (12. September 2026 um 20:09)

  • Was eine Idee wäre ist zB das Durston Gestänge zu nehmen und das Fly dazu zu MYOGn. Ohne Resissverschluss (oder nur einen für Lüfter) mit quasi Schildkröt Ausgang -- man hebt das ganze Zelt hoch zum austreten. Zum Kochen könnte man es zB auf die Trekkingstecken stellen

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (12. September 2026 um 21:02)

  • Ohne Resissverschluss (oder nur einen für Lüfter) mit quasi Schildkröt Ausgang -- man hebt das ganze Zelt hoch zum austreten. Zum Kochen könnte man es zB auf die Trekkingstecken stellen

    Interessante Idee! Vermutlich wird man ein Kreuz aus Schnüren am Boden haben, um die Stangen in Biegung und Position zu bringen. Sobald man dort draufliegt, bläst es die Hütte dann auch nicht so leicht um/weg höchstwahrscheinlich.

  • Ich glaube den Schnit eines Durston zu MYGO´n ist nicht mal eben. Durston wird sich mit Schnitt und Stoff was gedacht haben. Die Vermutung lässt erahnen das vllt wenn keine Öffnung oder Zipper vorhanden ist das sogar mehr Stabilität da ist. Der Versuch ist es sicher Wert aber so in´s blau ohne viel Näherfahrung (bei mir) nene da hören wir mal die erfahrenen MYGO´s. Ich bin gespannt.

  • Da es nur für den Notfall gedacht ist: einfach ein Ponchotarp plus Gestänge nutzen?!

    Das kommt aus dem Militärbereich und nennt sich Alpha Tent/Zelt (Forum, youtube short ~50s, klick 3 ~20min). Da spart man sich gleich die Regenjacke. Gewichtsmäßig kommt es je nach Tarp und Gestänge in die gleichen Regionen wie oben angedeutet, also zwischen 600g - 800g.

    Mal überschlagsmäßig für ein Ponchotarp plus Gestänge durchgespielt: 300g Ponchotarp (220x140, 20€) plus Gestänge (minus 1 Segment ~445g) macht 750g für 50€.

    Ich würde für solche Tourn wahrscheinlich nur einen wasserfesten Bivy mitnehmen und bei Bedarf mit Regenjacke überm Gesicht schlafen.

  • Da es nur für den Notfall gedacht ist: einfach ein Ponchotarp plus Gestänge nutzen?!

    Das kommt aus dem Militärbereich und nennt sich Alpha Tent/Zelt (Forum, youtube short ~50s, klick 3 ~20min). Da spart man sich gleich die Regenjacke. Gewichtsmäßig kommt es je nach Tarp und Gestänge in die gleichen Regionen wie oben angedeutet, also zwischen 600g - 800g.

    Mal überschlagsmäßig für ein Ponchotarp plus Gestänge durchgespielt: 300g Ponchotarp (220x140, 20€) plus Gestänge (minus 1 Segment ~445g) macht 750g für 50€.

    Ich würde für solche Tourn wahrscheinlich nur einen wasserfesten Bivy mitnehmen und bei Bedarf mit Regenjacke überm Gesicht schlafen.

    joah hatte ich hier schonmal zum besten gegeben, schön das du es nochmal aus der Versenkung geholt hast,danke

  • Da es nur für den Notfall gedacht ist: einfach ein Ponchotarp plus Gestänge nutzen?!

    Habe ich getestet und würde es für mich nicht weiter verfolgen.
    Die Poncho-Tarp Problematik ist natürlich auch hierbei vorhanden. Immer zu kurz für ein shelter oder zu lang als Poncho. ;)

    Darüber hinaus sollten das Gestänge eine solide Steifigkeit haben, ansonsten drückt es die Plane nicht gleichmäßig hoch.
    Bei meinem billo 8 mm Gestänge, legten sich die Stangen bei Druck in eine Doppel-S-Form. Um das zu verhindern, müssten Kanäle, extra Halterungen oder zusätzliche Clips angebracht werden. Ich hatte dagegen nur in der Mitte einen Fixpunkt angebracht.

    Selbst wenn es gut funktionieren würde, ist diese shelter-Form von der Höhe her nur ein breiter Biwaksack. Klappt man es auf einer Seite hoch, wird es nichts anderes als ein dreiseitig offenes Lean-To Tarp. Natürlich ist die Segelfläche durch das hinterlegte Gestänge viel weniger windanfällig. Sollte ich allerdings solche Bedingungen haben, freue ich mich über mein dreiseitig geschlossenes shelter, auch ohne Gestänge.

    Baut man sich eine richtige Kuppel als geschlossenes shelter, sieht es natürlich besser aus. Dann fällt wahrscheinlich der Doppelnutzen als Poncho weg.

    -Irgendwas ist immer-

  • Also wenn ihr schon freistehende Konstruktionen nachbauen woll, dann macht doch einfach simple Kreuzkuppeln. Das "Hubba- Hubba System" das auch Durston verwendet ist IMHO konstruktiv eine Sackgasse. Man spart im Vergleich zu Kreuzkuppeln minimal Gewicht wegen der einzelnen Stange oben, diese muss dann aber dicker sein als die unten und außerdem kauft ihr euch die Schwachstelle der "Hubs" ein die ja anscheinend öfters mal Probleme machen.

    Für ein Paar Gramm mehr bekommt ihr bei der Kreuzkuppel ein einfaches, beliebig robustes Gestänge das einfachst repariert werden kann (Bierdosenblech und Tape). Außerdem gibt es mittlerweile einige Berechnungstools für die Schnitte.

  • Den Vorteil im Y Gestänge sehe ich darin, dass das Konstrukt wirklich selbst stehend ist. Bei einem X Konstrukt braucht man Heringe, da sich die Stangen sonst verscheren können. Aber ich sehe auch dass Problem, dass die Y-Verbinder einiges an Drehmoment ab können müssen....

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