Shake me down: HRP / Pyrenäen im August

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  • Ist man sich bezüglich des Filters hier einig? Ich hatte ein bisschen die Hoffnung, dass ich ihn zuhause lassen könnte, aber ich will mir natürlich nichts einfangen.

    Ich weiß nicht ob es ein Versehen war es zeigt aber vllt einen groben Anfängerfehler der hier auch bemerkt wurde ...die Richtung die gegangen wird. Vllt ist da auch die Krux begraben das du vllt noch nie da warst was ja nicht schlimm ist? will da nix unterstellen.

    Ja, das stimmt, ich war bisher nicht in den Pyrenäen. Ein bisschen Hochgebirgserfahrung habe ich aber schon (Schweiz, Julische Alpen). Und außerhalb von Foren kann ich mich meist ganz gut orientieren.

    Ich überlege jetzt tatsächlich, ob ich nicht noch einen anderen Schlafsack anschaffen sollte um nicht vollkommen geschmort zu werden.

  • Ich war letztes Jahr auf dem GR11 und bin dieses Jahr ab Ende Juli auch auf dem HRP. Habe vergangenes Jahr das Wasser immer gefiltert, es sind schon ne Menge Tiere (und auch teilweise andere Menschen) dort unterwegs. Habe von drei Leuten mitbekommen, dass sie krank geworden sind - entweder durch kontaminiertes Wasser oder auf Hütten. Ich habe in einem (ungewaschenen und relativ viel benutzten) TAR Hyperion geschlafen und war froh um ihn, da ich es manchmal doch recht frisch oben fand.

  • Ich rate auch zum Filter.

    Im Gegensatz zu den Alpen sind die Tiere dort gefühlt auf sich alleine gestellt. Folglich liegt gelegentlich ein totes nutztier rum. Auch mal im Bach.

    Wir sind auch mal auf ca. 2000m an einem wunderschönen wilden und klaren Bach entlang. Bestes Wasser dachte ich. 100hm weiter oben war dann ein See der den Bach speiste. Tja und da stand ne Kuh im Wasser und hat rein gekackt.

    Andererseits... ohne Filter ist natürlich leichter. Mit Durchfall wirst auch Du leichter.

  • zweizehn

    Für die Pyrenäen, auf jeden Fall einen Wasserfilter einpacken.

    Vor ein paar Jahren waren Freunde von mir da wandern und beide haben die Scheisserei ihres Lebens gehabt.

    Aufgrund der südlichen Lage der Berge, wird dort auch in großen Höhen Viehwirtschaft betrieben.

    Sie hatten gedacht, aus einem winzigen Bächlein trinken zu können, sind dann, nachdem sie daraus tranken, dem Wasserlauf weiter bergauf gefolgt und haben feststellen müssen, das ein stückchen höher, kurz nach der Quelle, munter Rinder grasten.

    Das hat gereicht!

  • Wobei „der Stromfahrer“ seit Jahren einen kleinen Grayl-Filter mitnimmt und auch ausnahmslos benutzt. Der Filter sorgt für große Flexibilität bei der Wahl der Wasserquelle und das Mehrgewicht gleiche ich unter dieser Voraussetzung durch weniger Bevorratung von Wasser aus. (Wir sind in der Regel allerdings auch zu zweit, so dass sich das noch etwas relativiert.)

    Auf den vergangenen drei Pyrenäen-Traversen keine Darmvorkommnisse. :)

    „Wo ist Stromfahrer?“ – „Viel•leicht draußen!“

    Einmal editiert, zuletzt von Stromfahrer (22. Juli 2026 um 13:06) aus folgendem Grund: Schlusssatz ergänzt.

  • Also ich war früher auch viele Jahre ohne Filter in den Alpen und Pyrenäen oder in Skandinavien unterwegs - nie Probleme gehabt und die Leute mit Bakterien und Filter-Paranoia belächelt... Aber seit einer nicht so tollen Erfahrung (ich nur ordentlich Bauchgrimmen, Frau ganze Nacht und einen Tag Brechdurchfall dazu Kälte /Schneetreiben und starke körperliche Beeinträchtigung/Schwächung beim notwendigen Abstieg) in den Pyrenäen wird jetzt das gesamte Trinkwasser gefiltert wenn es nicht aus einer absolut sicheren Quelle kommt - die Viecher laufen dort wirklich überall rum... hab keine Lust darauf dass der Urlaub wegen sowas versaut wird. Und im Zweifelsfall kann das nicht nur unangenehm sondern evtl auch gefährlich werden. Die paar Gramm Mehrgewicht und die Umstände das Wasser durch den Filter zu drücken nehmen wir gerne in Kauf.. in unserem Fall Sawyer squeeze.

  • Ich verlinke mal: Welche Filtersysteme nutzt ihr?

    Da bleibt mir zwar der Unterschied zu "Filterflaschen" aus dem Zeit-Artikel oben weitgehend unklar, aber nebenher gehts da ja auch um die Frage, welche Filtersysteme warum sinnvoll. Insgesamt hab ich iwie den Eindruck, dass es nicht nur "wärmer" geworden ist, sondern ausser auf Bröckeln und "Starkwetterereignisse" (und je nach Wetterlage auch auf Hitzschlag-Reaktionen und Brände) zu achten auch Filtern wichtiger geworden ist.

    edit: und hier https://ultraleicht-trekking.de/forum/thread/287-kurze-fragen-faden/?postID=36605#post36605

    und nochma edit: nü ein eigener Thread: Brechdurchfälle in den Pyrenäen nach "Filterflaschen" (doch wieder mit der Tendenz: die User, die Medien).

  • Wobei „der Stromfahrer“ seit Jahren einen kleinen Grayl-Filter mitnimmt und auch ausnahmslos benutzt. Der Filter sorgt für große Flexibilität bei der Wahl der Wasserquelle und das Mehrgewicht gleiche ich unter dieser Voraussetzung durch weniger Bevorratung von Wasser aus. (Wir sind in der Regel allerdings auch zu zweit, so dass sich das noch etwas relativiert.)

    Auf den vergangenen drei Pyrenäen-Traversen keine Darmvorkommnisse. :)

    Hi,

    welchen grayl nutzt ihr? Gibt es da noch was leichteres als die 500ml Flasche, die glaube ca. 350g wiegt?


    Grüße

  • Gibt es da noch was leichteres als die 500ml Flasche, die glaube ca. 350g wiegt?

    Nein. Die alte UltraPress war mit 315 g rund 10 % leichter, ist aber nicht mehr erhältlich.

    Die aktuelle ist das leichteste Modell von Grayl und wiegt bei abgeschraubtem Griff 350 g.


    Ich lasse den Griff dran und habe daran eine Schnellverschlussschnalle mit Kabelbindern fixiert.

    Damit kann ich den Filter an allen meinen Rucksäcken an die überall angebrachten Molle-Flaschen-Clips einklinken. Hier noch ein Bild mit der alten leichteren UltraPress, die mir leider gestohlen wurde. Für die neuere Version habe ich eine Steckschnalle gefunden, die exakt in die Molle-Weibchen passt, so dass ich bei der Seitenwahl frei bin.

    „Wo ist Stromfahrer?“ – „Viel•leicht draußen!“

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