GESUCHT: Mid-Layer mit Merino/Geruchshemmender Mid-Layer

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  • Kay top, danke! Werde ich mal testen :)


    In einem anderem Threat hatte ich noch gelesen, dass Alpha (aufgrund seiner offenen Struktur) mit Mesh Baselayern verglichen wurde. Denkt ihr man könnte mit einem dünnen Alpha einen ähnlichen Effekt wie z.B. einem Brynje Mesh erzeugen?

    Einmal editiert, zuletzt von Adlerauge (27. Januar 2026 um 09:55)

  • Ja, an kalten Tagen trage ich gerne ein Alpha Tank Top als erste Lage, darüber dann ein nicht eng anliegendes longsleeve, Baselayer eine bis zwei Nummern größer, oder im richtig kalten auch ein Pullover. Als Alternative zu Polypropylen/ Liod bietet sich für mich auch was aus Primaloft an,zb:

    Ridge 100 PrimaLoft® Bio Hoodie für Herren - Schwarz
    Unser leichter Polarfleece-Hoodie wärmt dich, egal ob du auf einem Bergrücken wanderst oder in der Stadt einen Kaffee trinkst. Die 100 % recycelten Fasern…
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    Transloft Baselayer (langarm) für Herren - Schwarz | Endura DE

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Wenn du nichts über der Jacke getragen hast, wundert mich das schon sehr. Um die Atmungsaktivität von verschiedenen Kleidungsstücken zu bewerten, nehme ich es wörtlich und setze sie beim ausatmen einmal am Mund an. Je dichter das Gewebe, umso höher der Widerstand. Damit kann man sehr gut Vergleiche anstellen. Die Decathlon Jacke ist dabei durchlässiger als die meisten meiner Baselayer.

    Solltest du am Rücken einen Rucksack getragen haben, ist klar was passiert ist: Der Dampf kann nicht entweichen und sättigt die beiden Schichten punktuell mit Feuchtigkeit. Wenn du dann den Rucksack absetzt hast du an der Stelle keine Isolation mehr, sondern einen prima Ableiter für Körperwärme.

    Die Idee mit dem Mesh baselayer kann hierbei Abhilfe schaffen, indem sie die nasse Schicht vom Hautkontakt abhält. Ich nutze einen von Brynje aus PP und einen von Ortovox aus Merino (Je nach Akitivtät und Tourlänge). In Verbindung mit der Decathonjacke ist mir beim Laufen mit dem Meshbaselayer in der Regel zu kalt, da keine der beiden Schichten die Luftbewegung bremst.

    Du könntest als Baselayer auch mal eine Mischung probieren: Ein "bodygemappter" Meshbaselayer aus Merino:

    Aclima Sport Shirt 

  • Adlerauge Das steht in dem Waschzettel. Allerdings gibt es meines Wissens nur wenige Hersteller die Polypropylen verwenden. Mit Brynje und Liod habe ich schon die zwei großen erwähnt. Mammut soll im letzten Jahr ein Alpha Gillet aus PP herausgebracht haben, zu den Mammut typischen Preisen. Irgendein Radtrikot Hersteller hat wohl auch was. Ich denke eine Forumssuche nach Polypropylen kann dir weiterhelfen. Wird hier ja häufig besprochen.

    Es gibt inzwischen auch lange Unterwäsche von Reusch aus PP, wobei die 6% elasthan enthalten. Mit Zugang zum Personalshop gibt's die auch in einigermaßen günstig.

  • Du könntest als Baselayer auch mal eine Mischung probieren: Ein "bodygemappter" Meshbaselayer aus Merino:

    Aclima Sport Shirt

    Denn hab ich auch schon getestet. Ja, ganz gut, dank den Mesh Anteil. Aber Wolle hält halt relativ viel Wasser, auch wenn das Volumen bei dem aclim Shirt gering ist. Da macht sich ein Mesh Shirt aus Polypropylen halt besser

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Vom Wärmegefühl her war sie im Aufstieg eigentlich gut, ich habe aber doch recht stark geschwitzt. Am Gipfel war die Jacke (vor allem am Rücken) ziemlich nass. Ich habe dann direkt eine Steppjacke und eine Regenjacke darüber gezogen, hatte aber trotzdem die ganze Zeit dieses unangenehm nass-kalte Gefühl.

    Nur im Baselayer aufzusteigen war mir allerdings zu kalt.

    Ich zieh im Aufstieg: Langarm Shirt + Weste an. Beim Runterfahren: sofort in ein trockenes Wechselshirt + Weste + Puffy + Hardshell.

  • Es gibt von Helly Hansen PP T-Shirts und auch T-Shirts u. Longsleeves aus PP und Merino zusammen, also mit Innen- und Außenseite. Das Longsleeve trage ich jetzt gerade im Alltag regelmäßig, dauert lange bis es unangenehm riecht. Gewichte müsste ich nachliefern.

  • WonderBär

    Super leicht, leitet Feuchtigkeit perfekt nach außen und ist super warm!

    Ich nutze z.B. in der kalten Jahreszeit eine lange U-Hose aus dem Zeug, zum Schlafen. So warm, bei dem Gewicht, sucht seines Gleichen!

    Bei den Shirts ist das entscheidende Kaufargument die Wasserabführebden Eigenschaften!

  • Ergänzend:

    - Wärmt noch, wenn es "nass" ist. Die Fasern selbst sind hydrophob.

    - Verhältnismäßig langlebig (kann UV nicht so dolle ab)

    - Manche PPs stinken schnell, da muss man gucken.

    Woolpower hat auch Shirts, die einen Mix aus Merino und PP haben. Die tragen sich super, gerade wenn man schwitzt. Z.B. draußen beim Arbeiten, etc. Findet man auch gebraucht bei Ebay unter KSK, BW, usw.

  • Erstmal Danke euch allen für den ganzen Input! :)

    Solltest du am Rücken einen Rucksack getragen haben, ist klar was passiert ist: Der Dampf kann nicht entweichen und sättigt die beiden Schichten punktuell mit Feuchtigkeit. Wenn du dann den Rucksack absetzt hast du an der Stelle keine Isolation mehr, sondern einen prima Ableiter für Körperwärme.

    Genau das ist passiert, bin mir nur unsicher ob sich das nass werden der Jacke durch ein Mesh wirklich vermeiden ließe, oder ob man dann doch was zum wechseln oder etwas hydrophoberes z.B. aus PP bräuchte.

    York  Sundance Danke für die Tipps, werde ich mir mal anschauen

  • Es gibt von Helly Hansen PP T-Shirts und auch T-Shirts u. Longsleeves aus PP und Merino zusammen, also mit Innen- und Außenseite. Das Longsleeve trage ich jetzt gerade im Alltag regelmäßig, dauert lange bis es unangenehm riecht. Gewichte müsste ich nachliefern.

    ich habe mir das Helly Hansen Lifa Merino Midweight Shirt angeschaut (57 % Merino / 43 % PP) und frage mich, ob jemand einen direkten Vergleich zu Liod oder anderem reinen Polypropylen hat – insbesondere in Bezug auf Trocknungsdauer und Schweißtransport.

    Außerdem interessiere ich mich als Mesh-Baselayer für das Brynje Super-Thermo T-Shirt.
    Da es Unisex-Größen sind: Hat jemand Erfahrung mit der Passform?
    Ich trage normalerweise 36/38 und würde zu S tendieren – passt das eurer Meinung nach?

  • Außerdem interessiere ich mich als Mesh-Baselayer für das Brynje Super-Thermo T-Shirt.
    Da es Unisex-Größen sind: Hat jemand Erfahrung mit der Passform?
    Ich trage normalerweise 36/38 und würde zu S tendieren – passt das eurer Meinung nach?

    Ich habe das Teil in einer M und würde sagen es ist für einen Baselayer true to size. Meine Konfektionsgröße kenne ich nicht, kann dir aber sagen, dass mir die M sehr gut passt bei 173cm, 74kg und einem Brustumfang von max 104 cm.

  • Genau das ist passiert, bin mir nur unsicher ob sich das nass werden der Jacke durch ein Mesh wirklich vermeiden ließe, oder ob man dann doch was zum wechseln oder etwas hydrophoberes z.B. aus PP bräuchte.

    Das Mesh kann und wird das Nasswerden der Schicht darüber nicht verhindern. Es ist dafür da, die Feuchtigkeit effektiv weiterzuleiten und die (evtl. nasse) Schicht darüber von deiner Haut fern zu halten.

    Du musst dir dessen bewusst sein, dass der Dampf, den deine Haut abgibt immer irgendwo hin muss und sich im Zweifel in der Schicht in Form von Feuchtigkeit absetzt, bei der er nicht mehr weiter kommt. Das ist an deinem Rücken spätestens die Schicht mit dem Kontakt zum Rucksack.

    Du musst mit der Wahl deiner Bekleidung die Entscheidung treffen, ob du

    • Isolation an den passenden Stellen minimierst und an die HR-Zone deiner Aktivität anpasst, um aus das ausdampfen des Körpers zu minimieren (mMn. Beste Option)
    • Atmungsaktivität maximierst, was dich dann aber weniger vor äußeren Witterungseinflüssen schützt
    • An Kontaktstellen eine Faser verwendest, die möglichst viel Feuchtigkeit einschließen kann (Merino)
    • Auf eine schnell trocknende Faser setzt, die keine Feuchtigkeit aufnimmt (was dazu führt, dass es dir dann den Rücken runter läuft und du eine feucht Hose bekommst)

    Es wird also immer ein Kompromiss zwischen verschiedenen Bedürfnissen sein, den du je nach Aktivität auslegen solltest.

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