Zelte im Fjäll - Erfahrungen und Meinungen

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  • Kann jedenfalls beteuern, dass dem nicht so ist, dass es zu einem großen Segel zusammengestaucht wird, wenn es halbwegs vernünftig aufgebaut wird.

    Ich habe noch nie bei einem Zelt im Wind gesehen, dass irgendwelche Design-Linen (Nähte) eine Kante behalten, sofern sie nicht von einer Stange unterstützt werden.

    Ja naja. Kommt ja auch drauf an wieviel Wind. So schlimm wie bei dem gezeigten Video isses halt dann normal auch wieder nicht. Zumal mir das gar nicht mal nach so wahnsinnig viel Wind aussieht.

    Stefan (@PositivDenken@pixelfed.de)
    Windtest August 2024 Nordkalotttleden
    pixelfed.de
  • Ich mag das Design vom StratoSpire, war anfangs sogar regelrecht begeistert ob der Flächenaufteilung. Nachdem ich mir das Zelt eine Weile ausleihen durfte, legte sich die anfängliche Euphorie und wich einem etwas nüchternen Blick auf die Funktion.
    Es ist nach wie vor ein gutes Zelt. Nur haben sich leider im Starkwind die Designkanten nicht gehalten.

    Stefan (@PositivDenken@pixelfed.de) Windtest August 2024 Nordkalotttleden pixelfed.de

    (Ist nicht zu öffnen) :(

  • Die Hexagonform des Zeltes bewirkt, dass der Sturm nur kleinteilige, dreieckig geformte Angriffsflächen hat

    In der Theorie hatte ich das auch angenommen. In der Praxis ziehen sich die Flächen zu einem "normalen" Firstzelt zusammen. (Abgesehen von den kleinen PitchLoc-Ecken)

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    (Den Ton würde runterregeln)


    Also die Abspannung der beiden Firstpunkte verstehe ich in dem Video nicht.

    Viel zu steil (zu kurze Leinen) und dann auch so, dass das Zelt sich auf auf der windzugewandten Seite zusammenfalten kann.

    Die Flächenlifter sind ja scheinbar auf einer Naht aufgenäht, die sollten also auch was aushalten.

    Leider ist die Windgeschwindigkeit nicht bekannt. Kritisch sieht da aber für mich nichts aus.

  • Das Zeltmaterial ist meinen Beobachtungen zur Folge auch beachtenswert.

    SilNylon oder SilPoly dehnt sich bei Feuchtigkeit (Sturm und Regen gibt's ja gerne gleichzeitig) aus und kommt dann schnell ins Flattern, bzw. muss nachgespannt werden.

    Das war der Grund, warum ich DCF gewählt habe. Einmal gut aufgestellt und abgespannt hat starker Wind weder irgendwelche Flächen zusammengezogen noch Flattern verursacht.

  • Das kann ich so nicht bestätigen. Bei Silpoly schon gar nicht. Zudem man das mit einem Stück Bungee und einem Hering selbstnachspanned aufbauen kann.

    DCF ist halt oft auch einwandig. Sonst ist der Gewichtsvorteil nicht mehr wirklich groß. Aus dem Bekanntenkreis hat sich ein Zpacks aus dem DCF-Camo so schnell zerlegt, dass ist mir das Geld nicht Wert.

    In dem Video ist ja ein 2P-Zelt zu sehen, da macht sich das anders bemerkbar. Das 1-er Stratospire ist schon ziemlich stabil, eben weil es gerade von Kopf und Fußende wenig Fläche bietet.

  • Das Beruhigende für uns Eigentlich-Dreijahreszeiten-Hikende ist ja, dass man komplett gefahrlos etwas ausprobieren kann. Schlafsackkominationen, Mattenkombinationen, mit wieviel Kleidung passe ich in meinen Schlafsack...Irgendeine Möglichkeit sich wieder aufzuwärmen findet sich immer, und schon dank Flohmarkt finden sich Leihgaben. Schlafsäcke können tagsüber ins Warme zum Trocknen gehängt werden usw - Luxus pur.

    Nicht zu unterschätzen sind übrigens Platypusflaschen als Wärmflaschen (Wasser darin natürlich nur so warm, wie man es seiner Matte/seinem Schlafsack zumuten möchte).

    Übrigens gibt es in der Zelterküche, für die jeder von uns ja seinen Beitrag zahlt, richtige Elektroherde. Die meisten haben trotzdem ihre Kocher dabei und ggf. Töpfchen, die man in die Lagerfeuerglut stellen mag.

    ich glaub du hast den Faden verloren

  • Du redest da vom schwedischen backpackinglight store. Diese Leute … *rolleyes*

    … naja, wollen halt verkaufen, was gerade auf Lager ist. Aber wirklich Ahnung haben die nicht. Heiße Luft und Dummschwatz.

    Jetzt haben sie in einer Mail von heute die empirische Grundlage ihres Umfrageergebnisses/Zeltempfehlung offengelegt, OMG:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    "For the second year in a row, Backpackinglight — together with the Vita Gröna Bandet organization — has collected structured gear data from hikers who have completed the Green Ribbon (Gröna Bandet)

    Gröna Bandet is an unsupported 1,300 km hike through the entire Swedish mountain range, from Grövelsjön to Treriksröset (or vice versa). Its winter counterpart, Vita Bandet, follows the same route on skis.

    Last year, we interviewed 62 hikers.

    This year, we’ve received approximately 26 new responses so far..

    That means that across two seasons, we now have close to 88 total hikers in our dataset — representing more than 114 400 kilometers of collective real-world mountain experience."

    (Fettsetzung überwiegend durch mich.)

    Was soll ich sagen?

    OMG. Approximately 26.

  • Du redest da vom schwedischen backpackinglight store. Diese Leute … *rolleyes*

    … naja, wollen halt verkaufen, was gerade auf Lager ist. Aber wirklich Ahnung haben die nicht. Heiße Luft und Dummschwatz.

    Jetzt haben sie in einer Mail von heute die empirische Grundlage ihres Umfrageergebnisses/Zeltempfehlung offengelegt, OMG:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    OMG.

    Link? Würde mich interessieren.

  • zum ergebnis schreiben sie noch nichts.

    das vorhergehende ergebnis steht oben eins über der zitierten bemerkung von PositivDenken

    dem vorhergehenden ergebnis (= vom vorjahr - ?) lag also das fantastisch aussageunkräftige sample von 62 befragten personen zugrunde (die einen fragebogen ausgefüllt haben). mittlerweile sample auf 88 personen gestiegen.

    letzteres gibt die rund-mail von bpl.se heute bekannt.

    alles klar?^^


    vorhergehendes ergebnis (auch mail):

    ""With Gröna Bandet hikers, we see that wear and tear immediately.

    That allows us to quickly identify:

    • which tents stand up to wind and harsh conditions"

    und dann, tätä, in dieser Reihenfolge: SS2-solid / Enan / xmid2-solid / Anjan.


    mengenmässig könnten sie damit mehr als die häfte der anzahl der registrierten teilnehmerinnen erreicht haben.

    zu den registrierten teilnehmerinnen gibts 1 link:

    VGB - Ribbon Archive

    soziologie fast so schwierig wie physik.

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