Okay, was machst du dann? Bei Starkregen in einer Kuhle mit Beinen zusammen in einer Hocke verharren? So für 2-3 Stunden? Sicher is sicher? Und was heisst "steigt deutlich "? Von 1:1mio auf 0,5:1mio?
Wahrscheinlich stimmst du zu, dass "vermeide es ungeschützt draußen zu sein" die beste Strategie zur Risikominimierung in Bezug auf Gewitter ist. Also heißt das Wetterbericht kennen und Anzeichen für Gewitter erkennen können. Hast du ja selbst geschrieben "runter vom Berg". Was mache ich, wenn ich keinen Berg finde, von dem ich runter gehen kann? 
Wenn man unglücklicherweise bei einem aufziehenden Gewitter draußen ist und keinen geschützten Ort mehr erreicht, dann dienen alle weiteren Maßnahmen der Schadensminimierung, falls in deiner Nähe der Blitz einschlägt. Wenn du dich mit geschlossenen Beinen klein machst überlebst du einen Einschlag in der Nähe eher. Ist Lehrmeinung, ich weiß nicht ob praxiserprobt, find ich aber egal. Ebenfalls Lehrmeinung: Abstand zu anderen Menschen. Warum? Damit jemand unverletzt bleibt, um lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten und den Notruf wählen zu können. Das sind alles Chancen, mehr nicht.
Ich habe noch keine 2-3 Stunden Dauergewitter an einem Ort erlebt, aber sollte ich unglücklicherweise jemals in einer solchen Situation landen und konnte mich nicht vorher in Sicherheit bringen, dann nehme ich eben 2-3 Stunden eine Schutzhaltung ein. Nach Verfügbarkeit nicht in einer Senke in der sich das Wasser sammelt.
Ein direkter Treffer ist "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" tödlich,
(habe mal von einem Menschen gelesen, der das mehrfach nachgewiesen überlebt haben {ich würde trotzdem nicht von Glück sprechen})
unabhängig von der Körperhaltung. Die Schutzhaltung hält aber auch nicht "esoterisch" Blitze fern, sondern soll deine Überlebenschancen bei einem Einschlag in der Nähe verbessern.