Beiträge von Ruskaman

    Hey Torridon , als ich deine Überschrift gelesen hatte dachte ich mir "da muss einfach Schraubensicherung drauf". Also Faden angeklickt und deinen Post gelesen...

    Die Ursache hast du ja schon gefunden und behoben, soweit so gut. Ich würde mir da jetzt keinen Kopf mehr machen, sofern die Klemmung mit den gesicherten Schrauben wieder zuverlässig hält. Ich persönlich finde das nicht erstaunlich, wenn man nach 4 Jahren Benutzung die Schraubensicherung erneuern muss.

    Laut der Kommentare auf der Produkt-Seite kommt das Problem öfters vor.

    Bei den insgesamt 4 Kommentaren auf der Produktseite lese ich zunächst nur heraus, dass 3 Personen sich gemeldet haben deren Stöcke nicht mehr zuverlässig klemmen. Keine Person schreibt, dass es an sich lockernden Schrauben liegt. Nur eine Person erwähnt, dass sie das Problem durch nachjustieren selbststänidg lösen konnte (die anderen beiden haben das unter Umständen gar nicht probiert, weil sie im Gegensatz zu dir die Ursache nicht gesucht haben).

    Die Stöcke und andere Modelle mit dem Verschlusssystem werden wahrscheinlich in sehr großen Stückzahlen hergestellt und verkauft. Drei negative Rückmeldungen sind da eigentlich kein verlässliches Zeichen für ein grundsätzliches Problem.

    Vielleicht hilft dir meine Perspektive. Ich hoffe du bekommst hier noch ein paar positive Rückmeldungen zu deinen Stöcken oder zu dem Klemmmechanismus.

    Und hast du auch die Leinen in den Ecken verlängert?

    Nicht dauerhaft, ich knote bei Bedarf eine Zusatzleine mit einem Palstek in das vorhandene Auge der Originalabspannung. Die Eckpunkte möchte ich im Normalfall schon in dem durch das Design vorgegebenen Bereich mit einem Hering abspannen. Zusammen mit zwei zusätzlichen Leinen an den Struts an Kopf- und Fußende gelingt der Aufbau für mich zufriedenstellend. Eine Verlängerung der Eckabspannung habe ich bisher nur gemacht, wenn genau dort in der Ecke der Erdboden nur 5 cm mächtig ist und dann Fels kommt o.ä..

    Irgendwie frage ich mich, ob die zwei Leinen von den Ecken zu den Struts rauf wirklich notwendig sind, wenn man die Struts mit einer weiteren Leine abspannt. Oder sind diese einfach da, um behaupten zu können, dass man das Zelt mit nur 4 Heringen aufbauen kann? Was ist da dein Eindruck?

    Mit den Abspannungen von der Ecke zum Strut in der Mitte kann man

    1. die Spannung auf den Dachflächen nachträglich optimieren und aber schnell auch verschlimmbessern - dort passe ich erst zum Schluß an
    2. grundsätzlich mit nur vier Heringen aufbauen, aber dann fehlt für mein Empfinden trotzdem noch der Zug in Längsrichtung auf der Dachfläche

    Sind die wirklich notwendig wenn man die Struts zusätzlich abspannt (also 6-Heringe-Modus)? Eher nicht, die Option 1 zur Optimierung halt ich für verzichtbar.

    Demnach könnte man im 6 Heringe-Modus auch für die Verlängerung der Eckpunkte die bestehende Leine aus den Linelocs ausfädeln und verwenden. Die Gewichtsersparnis ist mir persönlich das dann nicht wert. Ich habe mir sogar das Zusatzgewicht von den Trekking-Pole-Handle-Adapters angetan, weil ich es persönlich angenehmer finde (Stockspitze in den Boden rammen statt ins Außenzelt und Griff trocken statt im Matsch).

    Ich habe einmal auf einem Treffen das Dipole gemeinsam abgespannt. Ich glaube es war das Zelt von Ruskaman?

    Deine Erinnerung ist richtig wilbo .

    ULgeher ich habe das Dipole 2 DW (und stelle gerade fest, dass dieses Produkt nicht mehr auf der Tarptent-Website gelistet wird).

    Als Ergänzung zu den 4 Heringen aus dem Lieferumfang nehme ich folgendes mit:

    • 4 weitere Heringe (Big Sky International Tube Steaks[sic!] 15 cm)
    • 6-8 Zusatzleinen in 1 m Länge (Edelrid Multicord SP 2mm)

    Die Zusatzleine kommt eigentlich immer an den mittigen Abspannpunkten von Kopf- und Fußende zum Einsatz. Die übrigen Leinen dienen dann noch der Verängerung bestehender Abspannpunkte, falls ich den Hering nicht genau dort platziert bekomme.

    Ein faltenfreier Aufbau ist bei diesem Zelt nicht mein Anspruch. Ich freue mich über den großzügigen Innenraum ohne Mittelstange und bin zufrieden, wenn sich Regen nicht auf den Dachflächen sammeln kann.

    interessante Ideen hier.

    Deocreme kommt für mich leider nich in Frage (kann cremes an den Fingern/Händen nich ausstehen). Aktuell hab ich nen klassischen Deo-Roll-On, der einfach nach nichts riecht, aber ich nichvor mich hin müffel... aber das Packmaß davon nervt mich. Muss mal schauen, obs da was kleineres gibt, oder ob man das in kleinere Verpackungen umfüllen kann oder so... Die "Wild" Sticks von Rossmann find ich spannend... will ich mir mal anschauen, hab ich bisher noch nie gesehen... gibts die in der normalen Deoabteilung, oder bei den Reiseartikeln?

    Vom Packmaß her ist Deocreme wahrscheinlich unschlagbar (links im Bild 1). Es gibt aber kleine Pumpspender (rechts im Bild 1).

    Optiker geben der Kundschaft häufig Brillenputzmittel in kleinen Pumpspendern mit (Bild 2)

    Ich habe mit Zitronensaft (Bild 3) auch gute Erfahrungen gemacht: Erst mit Wasser (+Seife falls vorhanden) und Waschlappen waschen, dann mit den 4ml Zitronensaft durchwischen, einwirken lassen und zum Schluss nochmal mit Wasser.


    Hat da wer Erfahrungen mit?

    Ich bin vor längerer Zeit (10 Jahre) von Stuttgart über Oslo nach Tromsö geflogen. Vielleicht hilft dir das dennoch.

    In Oslo musste ich das Aufgabegepäck am Band holen und nochmal für den nächsten Flug einchecken. Kann gut sein, dass ich dann ebenfalls nochmal durch eine Sicherheitskontrolle musste. Daran erinnere ich mich leider nicht mehr, sondern nur an die Diskussion über Gebühren fürs Skigepäck, die mich mindestens 15 Minuten gekostet hat...

    Ich nutze die Bottom Pocket von meinem Mo/Prospector meist um leere Verpackungen und Abfall zu verstauen. Dahin stecke ich dann auch Müll, den ich unterwegs aufsammel. Am nächsten öffentlichen Mülleimer in der Zivilisation kann ich dann das Fach im Vorbeigehen leeren und muss dafür den Rucksack nicht absetzen oder öffnen.

    Soda (Waschsoda, Natriumcarbonat) ist mein Mittel der Wahl um mikrobiologisch bedingte Gerüche zu entfernen.

    Gibt es als Pulver im Drogeriemarkt. Lässt sich also für den Trail gut abpacken. Allerdings braucht man für die Behandlung viel Wasser und idealerweise eben eine Unterkunft mit Waschbecken (und Abfluss für das Abwasser).

    Ich setze damit eine Lösung aus Wasser und Soda an (Mischungsverhältnis steht auf der Packung). Die Schuhe kommen da über Nacht rein und werden am nächsten Tag ausgespült.

    Probier doch mal ein ganz einfaches Schwammtuch aus, z.B. wie die hier:

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    Tuch nass machen, durchwischen, Tuch ausspülen. Funktioniert für mich auch ohne Spülmittel ausreichend entfettend, bis im Schwammtuch zuviel Schmodder hängt. Für eine Woche reicht das aber.

    Okay, was machst du dann? Bei Starkregen in einer Kuhle mit Beinen zusammen in einer Hocke verharren? So für 2-3 Stunden? Sicher is sicher? Und was heisst "steigt deutlich "? Von 1:1mio auf 0,5:1mio?

    Wahrscheinlich stimmst du zu, dass "vermeide es ungeschützt draußen zu sein" die beste Strategie zur Risikominimierung in Bezug auf Gewitter ist. Also heißt das Wetterbericht kennen und Anzeichen für Gewitter erkennen können. Hast du ja selbst geschrieben "runter vom Berg". Was mache ich, wenn ich keinen Berg finde, von dem ich runter gehen kann? ;)

    Wenn man unglücklicherweise bei einem aufziehenden Gewitter draußen ist und keinen geschützten Ort mehr erreicht, dann dienen alle weiteren Maßnahmen der Schadensminimierung, falls in deiner Nähe der Blitz einschlägt. Wenn du dich mit geschlossenen Beinen klein machst überlebst du einen Einschlag in der Nähe eher. Ist Lehrmeinung, ich weiß nicht ob praxiserprobt, find ich aber egal. Ebenfalls Lehrmeinung: Abstand zu anderen Menschen. Warum? Damit jemand unverletzt bleibt, um lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten und den Notruf wählen zu können. Das sind alles Chancen, mehr nicht.

    Ich habe noch keine 2-3 Stunden Dauergewitter an einem Ort erlebt, aber sollte ich unglücklicherweise jemals in einer solchen Situation landen und konnte mich nicht vorher in Sicherheit bringen, dann nehme ich eben 2-3 Stunden eine Schutzhaltung ein. Nach Verfügbarkeit nicht in einer Senke in der sich das Wasser sammelt.

    Ein direkter Treffer ist "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" tödlich,

    (habe mal von einem Menschen gelesen, der das mehrfach nachgewiesen überlebt haben {ich würde trotzdem nicht von Glück sprechen})

    unabhängig von der Körperhaltung. Die Schutzhaltung hält aber auch nicht "esoterisch" Blitze fern, sondern soll deine Überlebenschancen bei einem Einschlag in der Nähe verbessern.

    Das Beruhigende für uns Eigentlich-Dreijahreszeiten-Hikende ist ja, dass man komplett gefahrlos etwas ausprobieren kann. Schlafsackkominationen, Mattenkombinationen, mit wieviel Kleidung passe ich in meinen Schlafsack...Irgendeine Möglichkeit sich wieder aufzuwärmen findet sich immer, und schon dank Flohmarkt finden sich Leihgaben. Schlafsäcke können tagsüber ins Warme zum Trocknen gehängt werden usw - Luxus pur.

    Nicht zu unterschätzen sind übrigens Platypusflaschen als Wärmflaschen (Wasser darin natürlich nur so warm, wie man es seiner Matte/seinem Schlafsack zumuten möchte).

    Übrigens gibt es in der Zelterküche, für die jeder von uns ja seinen Beitrag zahlt, richtige Elektroherde. Die meisten haben trotzdem ihre Kocher dabei und ggf. Töpfchen, die man in die Lagerfeuerglut stellen mag.

    ich glaub du hast den Faden verloren

    im Notfall auf die Navigation mit Karte und Kompass zurückgreifen können

    Um zurück in die Zivilisation, d.h. für mich auf einen Weg bzw. eine Straße zu finden, funktioniert der Silva Ranger SL.

    Wahrscheinlich würde da in unkritischem Gelände auch ein Suunto Clipper ausreichend helfen, auf Gletschern bei Whiteout oder in ähnlichen Situationen hätte ich lieber etwas präziseres zur Richtungsmessung.

    Hey .zip , ich habe letztes Jahr nach einem Nachfolger für einen Spiegelkompass von Eschenbach gesucht, den ich aus dem Fundus eines älteren Bergsteigers geschenkt bekommen hatte. Bevor ich etwas über den Nachfolger (Suunto MC-2 Global) schreibe, schreibe ich noch ein paar Sätze zu meiner Erfahrung mit dem alten Kompass.

    Den alten Kompass habe ich aus Liebhaberei und Interesse an der Methodik immer mal wieder beim Wandern genutzt, wenn mir die 80g zusätzlich zur Karte egal waren und ich die benötigte Zeit für die Verwendung auch aufbringen wollte. Einen echten Mehrwert gegenüber einem kleinen Notfallkompass wie dem Suunto Clipper (den ich auch habe) bietet mir der Spiegelkompass, wenn ich durch das Anpeilen (Richtungsmessung) von Geländemarken meine eigene Position bestimme oder umgekehrt durch Richtungsmessung z.B. einen Gipfel identifiziere, weil die erreichbare Genauigkeit der Richtungsmessung mit dem Spiegelkompass viel größer ist. Dadurch lässt sich die eigene Position auf der Karte dann auch genauer bestimmen.

    Exkurs: Über welche Genauigkeiten sprechen wir eigentlich? Kommt im Wesentlichen auf den Kartenmaßstab an. Auf einer 1:25.000er Karte entspricht 1mm auf der Karte 25m im Gelände. Mit dem Spiegelkompass traue ich mir auch unter optimalen Bedingungen nicht zu meine Position (irgendwo auf einer Fläche, also nicht wenn ich auf einer Landmarke wie Gipfel o.ä.) genauer als 50-100m zu bestimmen. Mit einem einfachen Notfallkompass unter optimalen Bedingungen höchstens auf einen Kilometer genau.

    Von Silva hatte ich folgende Modelle angeschaut:

    • Ranger SL - hier war mir der Spiegel zu klein, von der Kompassdose sieht man senkrecht von oben nur die obere Hälfte Moosbär stört dich das nicht?
    • Ranger S - Spiegel ebenfalls zu klein
    • Expedition S - die Kompassdose hatte beim Verdrehen deutlich spürbar Spiel, deshalb war ich etwas enttäuscht von der Fertigungsqualität

    Naja und dann habe ich mir gedacht, wenn ich mir jetzt einen neuen Kompass kaufe, dann möchte ich nicht weniger genau messen können als mit meinem alten.

    Der Suunto MC-2 erfüllt diese Anforderung und fühlt sich wertiger an als der Silva Expedition S. Und dann hat es bei der Modellvariante global bei mir den „will-ich-haben-egal-ob-ich-das-brauch“-Impuls ausgelöst.

    Thema Exped: Aktuell werden bei den meisten Händlern alle Modelle der Ultra-Serie mit Rabatt verkauft. Das ist ein weiterer Hinweis auf einen Versionswechsel.

    Ich bin skeptisch in Bezug auf die hinzugefügte Folie. Bei anderen Matten scheinen solche Folien auch schnell mal einen Defekt aufzuweisen (siehe Faden Abnehmende Isolation bei Neoair Xlite NXT?).

    Auch die neuen Exped-Matten haben zusätzlich zur Folie noch eine Kunstfaserfüllung. Ich hatte gehofft, dass die Folie nur "on top" zur Kunstfaserfüllung eingebaut wird (mein Gedanke - Folie intakt, Matte etwas wärmer als früher; Folie irgendwann kaputt, Matt genauso warm wie früher). Die Produktpalette wurde aber wohl etwas anders gestaltet ... zumindest wenn man die bisher verfügbaren Gewichtsangaben anschaut.

    Zukünftig gibt es in der ULTRA-Serie die R-Wert-Stufen 1, 3, 6.5, 8 und 10.

    alte Abstufung1357-
    neue Abstufung136.5810

    Auf der US-Seite findet man schon Gewichtsangaben für die neue ULTRA 6.5R und noch für die alte ULTRA 5R. Ich habe zum Vergleich die Größe LW betrachtet (197cm * 65cm * 7cm). Die neue ULTRA 6.5R Matte wiegt etwas mehr als die alte ULTRA 3R. Im wesentlichen dürfte das an weniger Kunstfaserfüllung liegen, weil ein Teil vom R-Wert macht ja neuerdings die Folie.

    ProduktnameHerstellerangabe R-WertNormHerstellerangabe Gewichtumgerechnet in g
    ULTRA 6.5R LW6,9"neue" ASTM1lb 4.1oz569.8254
    ULTRA 5R LW4,8?24.7 oz700.2332
    ULTRA 3R LW2,9?19.8 oz561.3206

    Trinolho Die neue 6.5R ist meiner Interpretation zufolge eine bisherige 3R mit Folie dazu. Du musst wohl nicht mehr länger warten.

    Erstaunlich finde ich hierbei, dass die zusätzliche Folie den nach neuer ASTM-Norm gemessenen R-Wert verdoppelt. Ich habe meine Zweifel, dass sich die Matte auch doppelt so warm anfühlt.

    Ich bin gespannt, wann die nächsten Gewichstangaben veröffentlicht werden und ob sich beim Vergleich dann ein Muster ergibt.

    Ich habe bei meinen Skitourenschuhen viel angepasst.

    Das ist wirklich eine lange Liste. Ich habe eigentlich nur zwei Stellen pro Fuß, die ich präventiv einfach übertape. Damit komme ich dann sehr gut zurecht. Manchmal muss ich aber ggf. nachtapen, wenn ich merke dass es irgendwo doch noch reibt. Und wenn ich so blöd bin und das erstmal ignoriere, dann entwickelt sich meine Ferse zur "Mumie" (Zitat Tourenpartner).

    Ich bin ebenfalls im Team Leukotape Classic.

    So massiv wie im Bild brauche ich das unter Umständen nur noch in Skitourenstiefeln. Trotzdem auch beim Wandern mit Trailrunnern immer dabei, auch Fingerverbände lassen sich damit super fixieren.

    Idealerweise vor dem Aufkleben die Ecken abrunden. Wenn möglich auf trockene Haut kleben und dann etwas reiben, so dass die Klebeschicht erwärmt wird.

    Kann ich absolut unterschreiben und erlaube mir noch die Ergänzung, dass es wirklich Leukoplast sein muss und keine Kopie. Die halten alle nicht.


    Schwarzwaldine Witzig, bei mir hält Leukoplast nicht so gut wie das Leukotape (keine Ahnung, ob da ein anderer Kleber drauf ist).

    Meine zusätzlichen Luxusgegenstände sind [immer] ein Kissen (Exped REM Pillow) und [häufig] eine Kamera (Sony RX100 M3) mit einem kleinen Stativ (Gorilla-Pod).

    Außerdem könnte ich im Bereich Midlayer Gewicht sparen, aber ich mag einfach Merino-Wolle lieber als Kunstfaser.