Soda (Waschsoda, Natriumcarbonat) ist mein Mittel der Wahl um mikrobiologisch bedingte Gerüche zu entfernen.
Gibt es als Pulver im Drogeriemarkt. Lässt sich also für den Trail gut abpacken. Allerdings braucht man für die Behandlung viel Wasser und idealerweise eben eine Unterkunft mit Waschbecken (und Abfluss für das Abwasser).
Ich setze damit eine Lösung aus Wasser und Soda an (Mischungsverhältnis steht auf der Packung). Die Schuhe kommen da über Nacht rein und werden am nächsten Tag ausgespült.
Die Schwammtücher von Profissimo sind im gesamten Haushalt verwendbar: Zum Wischen, Reinigen und Spülen in der Küche, zum Reinigen und Aufwischen im Bad,…
www.dm.de
Tuch nass machen, durchwischen, Tuch ausspülen. Funktioniert für mich auch ohne Spülmittel ausreichend entfettend, bis im Schwammtuch zuviel Schmodder hängt. Für eine Woche reicht das aber.
Okay, was machst du dann? Bei Starkregen in einer Kuhle mit Beinen zusammen in einer Hocke verharren? So für 2-3 Stunden? Sicher is sicher? Und was heisst "steigt deutlich "? Von 1:1mio auf 0,5:1mio?
Wahrscheinlich stimmst du zu, dass "vermeide es ungeschützt draußen zu sein" die beste Strategie zur Risikominimierung in Bezug auf Gewitter ist. Also heißt das Wetterbericht kennen und Anzeichen für Gewitter erkennen können. Hast du ja selbst geschrieben "runter vom Berg". Was mache ich, wenn ich keinen Berg finde, von dem ich runter gehen kann?
Wenn man unglücklicherweise bei einem aufziehenden Gewitter draußen ist und keinen geschützten Ort mehr erreicht, dann dienen alle weiteren Maßnahmen der Schadensminimierung, falls in deiner Nähe der Blitz einschlägt. Wenn du dich mit geschlossenen Beinen klein machst überlebst du einen Einschlag in der Nähe eher. Ist Lehrmeinung, ich weiß nicht ob praxiserprobt, find ich aber egal. Ebenfalls Lehrmeinung: Abstand zu anderen Menschen. Warum? Damit jemand unverletzt bleibt, um lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten und den Notruf wählen zu können. Das sind alles Chancen, mehr nicht.
Ich habe noch keine 2-3 Stunden Dauergewitter an einem Ort erlebt, aber sollte ich unglücklicherweise jemals in einer solchen Situation landen und konnte mich nicht vorher in Sicherheit bringen, dann nehme ich eben 2-3 Stunden eine Schutzhaltung ein. Nach Verfügbarkeit nicht in einer Senke in der sich das Wasser sammelt.
Ein direkter Treffer ist "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" tödlich,
(habe mal von einem Menschen gelesen, der das mehrfach nachgewiesen überlebt haben {ich würde trotzdem nicht von Glück sprechen})
unabhängig von der Körperhaltung. Die Schutzhaltung hält aber auch nicht "esoterisch" Blitze fern, sondern soll deine Überlebenschancen bei einem Einschlag in der Nähe verbessern.
Das Beruhigende für uns Eigentlich-Dreijahreszeiten-Hikende ist ja, dass man komplett gefahrlos etwas ausprobieren kann. Schlafsackkominationen, Mattenkombinationen, mit wieviel Kleidung passe ich in meinen Schlafsack...Irgendeine Möglichkeit sich wieder aufzuwärmen findet sich immer, und schon dank Flohmarkt finden sich Leihgaben. Schlafsäcke können tagsüber ins Warme zum Trocknen gehängt werden usw - Luxus pur.
Nicht zu unterschätzen sind übrigens Platypusflaschen als Wärmflaschen (Wasser darin natürlich nur so warm, wie man es seiner Matte/seinem Schlafsack zumuten möchte).
Übrigens gibt es in der Zelterküche, für die jeder von uns ja seinen Beitrag zahlt, richtige Elektroherde. Die meisten haben trotzdem ihre Kocher dabei und ggf. Töpfchen, die man in die Lagerfeuerglut stellen mag.
im Notfall auf die Navigation mit Karte und Kompass zurückgreifen können
Um zurück in die Zivilisation, d.h. für mich auf einen Weg bzw. eine Straße zu finden, funktioniert der Silva Ranger SL.
Wahrscheinlich würde da in unkritischem Gelände auch ein Suunto Clipper ausreichend helfen, auf Gletschern bei Whiteout oder in ähnlichen Situationen hätte ich lieber etwas präziseres zur Richtungsmessung.
Hey .zip , ich habe letztes Jahr nach einem Nachfolger für einen Spiegelkompass von Eschenbach gesucht, den ich aus dem Fundus eines älteren Bergsteigers geschenkt bekommen hatte. Bevor ich etwas über den Nachfolger (Suunto MC-2 Global) schreibe, schreibe ich noch ein paar Sätze zu meiner Erfahrung mit dem alten Kompass.
Den alten Kompass habe ich aus Liebhaberei und Interesse an der Methodik immer mal wieder beim Wandern genutzt, wenn mir die 80g zusätzlich zur Karte egal waren und ich die benötigte Zeit für die Verwendung auch aufbringen wollte. Einen echten Mehrwert gegenüber einem kleinen Notfallkompass wie dem Suunto Clipper (den ich auch habe) bietet mir der Spiegelkompass, wenn ich durch das Anpeilen (Richtungsmessung) von Geländemarken meine eigene Position bestimme oder umgekehrt durch Richtungsmessung z.B. einen Gipfel identifiziere, weil die erreichbare Genauigkeit der Richtungsmessung mit dem Spiegelkompass viel größer ist. Dadurch lässt sich die eigene Position auf der Karte dann auch genauer bestimmen.
Exkurs: Über welche Genauigkeiten sprechen wir eigentlich? Kommt im Wesentlichen auf den Kartenmaßstab an. Auf einer 1:25.000er Karte entspricht 1mm auf der Karte 25m im Gelände. Mit dem Spiegelkompass traue ich mir auch unter optimalen Bedingungen nicht zu meine Position (irgendwo auf einer Fläche, also nicht wenn ich auf einer Landmarke wie Gipfel o.ä.) genauer als 50-100m zu bestimmen. Mit einem einfachen Notfallkompass unter optimalen Bedingungen höchstens auf einen Kilometer genau.
Von Silva hatte ich folgende Modelle angeschaut:
Ranger SL - hier war mir der Spiegel zu klein, von der Kompassdose sieht man senkrecht von oben nur die obere Hälfte Moosbär stört dich das nicht?
Ranger S - Spiegel ebenfalls zu klein
Expedition S - die Kompassdose hatte beim Verdrehen deutlich spürbar Spiel, deshalb war ich etwas enttäuscht von der Fertigungsqualität
Naja und dann habe ich mir gedacht, wenn ich mir jetzt einen neuen Kompass kaufe, dann möchte ich nicht weniger genau messen können als mit meinem alten.
Der Suunto MC-2 erfüllt diese Anforderung und fühlt sich wertiger an als der Silva Expedition S. Und dann hat es bei der Modellvariante global bei mir den „will-ich-haben-egal-ob-ich-das-brauch“-Impuls ausgelöst.
Thema Exped: Aktuell werden bei den meisten Händlern alle Modelle der Ultra-Serie mit Rabatt verkauft. Das ist ein weiterer Hinweis auf einen Versionswechsel.
Ich bin skeptisch in Bezug auf die hinzugefügte Folie. Bei anderen Matten scheinen solche Folien auch schnell mal einen Defekt aufzuweisen (siehe Faden Abnehmende Isolation bei Neoair Xlite NXT?).
Auch die neuen Exped-Matten haben zusätzlich zur Folie noch eine Kunstfaserfüllung. Ich hatte gehofft, dass die Folie nur "on top" zur Kunstfaserfüllung eingebaut wird (mein Gedanke - Folie intakt, Matte etwas wärmer als früher; Folie irgendwann kaputt, Matt genauso warm wie früher). Die Produktpalette wurde aber wohl etwas anders gestaltet ... zumindest wenn man die bisher verfügbaren Gewichtsangaben anschaut.
Zukünftig gibt es in der ULTRA-Serie die R-Wert-Stufen 1, 3, 6.5, 8 und 10.
alte Abstufung
1
3
5
7
-
neue Abstufung
1
3
6.5
8
10
Auf der US-Seite findet man schon Gewichtsangaben für die neue ULTRA 6.5R und noch für die alte ULTRA 5R. Ich habe zum Vergleich die Größe LW betrachtet (197cm * 65cm * 7cm). Die neue ULTRA 6.5R Matte wiegt etwas mehr als die alte ULTRA 3R. Im wesentlichen dürfte das an weniger Kunstfaserfüllung liegen, weil ein Teil vom R-Wert macht ja neuerdings die Folie.
Trinolho Die neue 6.5R ist meiner Interpretation zufolge eine bisherige 3R mit Folie dazu. Du musst wohl nicht mehr länger warten.
Erstaunlich finde ich hierbei, dass die zusätzliche Folie den nach neuer ASTM-Norm gemessenen R-Wert verdoppelt. Ich habe meine Zweifel, dass sich die Matte auch doppelt so warm anfühlt.
Ich bin gespannt, wann die nächsten Gewichstangaben veröffentlicht werden und ob sich beim Vergleich dann ein Muster ergibt.
Ich habe bei meinen Skitourenschuhen viel angepasst.
Das ist wirklich eine lange Liste. Ich habe eigentlich nur zwei Stellen pro Fuß, die ich präventiv einfach übertape. Damit komme ich dann sehr gut zurecht. Manchmal muss ich aber ggf. nachtapen, wenn ich merke dass es irgendwo doch noch reibt. Und wenn ich so blöd bin und das erstmal ignoriere, dann entwickelt sich meine Ferse zur "Mumie" (Zitat Tourenpartner).
So massiv wie im Bild brauche ich das unter Umständen nur noch in Skitourenstiefeln. Trotzdem auch beim Wandern mit Trailrunnern immer dabei, auch Fingerverbände lassen sich damit super fixieren.
Idealerweise vor dem Aufkleben die Ecken abrunden. Wenn möglich auf trockene Haut kleben und dann etwas reiben, so dass die Klebeschicht erwärmt wird.
Meine zusätzlichen Luxusgegenstände sind [immer] ein Kissen (Exped REM Pillow) und [häufig] eine Kamera (Sony RX100 M3) mit einem kleinen Stativ (Gorilla-Pod).
Außerdem könnte ich im Bereich Midlayer Gewicht sparen, aber ich mag einfach Merino-Wolle lieber als Kunstfaser.
JA, genau so etwas meine ich im Prinzip. Funktioniert das System?
ich war sehr zufrieden damit, dass das Rückenpolster meines (damaligen) Rucksacks trocken blieb und der Rucksack selbstverständlich auch
nicht so zufrieden war ich damit, dass die Kapuze meiner Regenjacke unter der Kapuze der Regenhülle irgendwie störend war, egal ob auf dem Kopf oder im Nacken getragen
Fragen und Tipps zur Herstellung, Modifikation und Reparatur von Rucksäcken, Packsäcken, Taschen und allem, was der Verpackung und dem Transport dient.…
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derray kann hier vielleicht ebenfalls weiterhelfen.
Hei WonderBär , zwei Fragen und eine Anmerkung zum Bild mit deinem gepitchten Notch
Frage 1: Ist das Ding mit der 2 an deinem Zelt die "Übernachtungsmarke" vom Platz?
Frage 2: Hat dir der Zeltplatz getaugt?
Anmerkung: So wie die Steine über die Zeltleinen laufen besteht das Risiko, dass sie bei nennenswertem Wind mit der Zeit Schaden durch Scheuerstellen nehmen (und das Türmaterial ggf. auch). Aus leidvoller Erfahrung benutze ich zum Abspannen mit Steinen separate Verlängerungen aus 2mm Reepschnur. 1m Länge pro Verlängerung reichen mir.
Aso, und: Gepäcktransport ist latürnich immer Quatsch und kein Argument für einen Weg. Ohne Küche, Schlafzimmer und Bad ist reichlich Platz für allerlei Gebäck.
Vielen Dank für die wunderschönen Vertipper, sie haben mich löstkich amüsiert