Entspannte Wanderwoche Anfang November? Fischerweg?

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  • Hallo zusammen,

    Ich habe in der ersten Novemberwoche eine Woche zum Wandern zur Verfügung. Obwohl ich eigentlich gerne möglichst einsam und mit Zelt losziehe, wäre mir gerade nach einer entspannten Variante mit Essen unterwegs und auch mal der ein oder anderen Nacht in einer Unterkunft/Herberge. Ob ich Zelt und Kocher ganz daheim lassen würde, weiß ich aber nicht :/

    Ich bin bis jetzt auf den Fischerweg gestoßen, auch E4 in Kreta wurde häufiger genannt - hat noch jemand eine Idee?

  • 1+ für den Fishermenstrail!

    Bin ihn vor zwei Jahren gleich 2x gelaufen, 1x im Januar und 1x im April, 1x nord nach süd und 1x umgekehrt!

    Hat mir super gefallen. Beim ersten mal habe ich noch, völlig umsonst , mein Zelt mitgeschleppt, beim zweiten mal habe ich es zu hause gelassen.

    Man kommt immer im laufe des Tages durch ein Döfchen, wo man zum Mittagstisch einkehren kann und Abends, vorausgesetzt man schläft in einem Ort, kann man normal warm Essen. Frühstück bietet sich ebenfalls an, auswärts zu konsumieren.

    Toaster Mixta und einen Cafe Galháo dazu und der Tag ist dein Freund!

    So ein „Milchkaffee“ kostet im Schnitt 1,20€ und ein Toast ebenfalls.

    Falls du auf gegrillten Fisch stehst, schlägt ein warmes Essen in Portugal im Schnitt mit 12-15€ zu Buche.

    Es geht natürlich auch viel günstiger, wenn man sich selbst verpflegt, aber ich stehe total auf portugiesische Küche!

    Der Weg geht seltenst über Asphalt und hat täglich, fast immer, das Meer im Blick!

  • Klingt echt gut, danke für den Bericht! Es ist schon länger her, dass ich in Portugal war und ich war mir über das aktuelle Preisniveau nicht sicher. Kannst du noch erinnern, was eine Übernachtung in einer preiswerten Unterkunft etwa kostet? Gibt es Herbergen/Hostel?

  • Trecker

    Es gibt immer und überall Unterkünfte!

    Ich war noch nie im November in P, aber ich schätze, das die Preise wie im Januar sein werden, da November absolut „out of saison“ sind.

    Im Jnuar hatte ich mal ein Reihenhaus, mit 3 Schlafzimmern, für 25€ die Nacht, für mich alleine. Kein Mal über 30€ die Nacht, am günstigsten war, ich glaube mich zu erinnern, 20€. Es gibt aber in größeren Orten auch oft Hostals mit Bett im Schlafsaal, da ich aber im letzten Corona Winter unterwegs war, hatte ich davon abgesehen.

    Meistens über Booking dot com, einen Tag vorher gebucht. Ich glaube einmal mit RBNB, oder wie das heißt.

    Im April war alles 5-10€ Teurer, da es dann schon Vor Saison ist!

  • Auf jeden Fall ist es klasse, das man mit der kleinsten Sorte Handgepäck fliegen kann, 40x30x20 Zentimeter. Ein Daypack reicht.

    Warum einen Kocher mitschleppen, wenn es an jeder Ecke ein Cafe gibt?

    Wanderstöcke habe ich mir bei Decathlon, für 5€ gekauft! Egal ob du nach Faro oder Lissabon fliegst , es gibt in beiden Orten einen. Am Ende der Reise habe ich sie bei Freunden zurück gelassen.

  • Habe gerade meinen Resturlaub angesehen und habe anscheinend eine ähnliches "Problem" 🤩
    -> Fishermanstrail - wie macht man das mit An-/Abreise am blödesten?
    -> habe jetzt Rauls 2023 Beschreibung gefunden - da steht was von Faro / Lisboa?

    Oder wie siehts mit den Kanaren aus? Das muss doch auch toll um die Zeit sein...

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (3. November 2025 um 08:03) aus folgendem Grund: the usual typos

  • Für den Fischerweg finde ich Faro als Anreiseflughafen ideal.

    Nach Lagos kommt man mit dem Zug. Nach Sines bzw Porto Covo fahren Busse von/nach Faro. Auch Uber und Bolt sin in der Gegend Aktiv und das zu durchaus attraktiven Preisen. Wegen Feiertagen sind wir Mangels einer passenden busverbindung mit Bolt von Faro nach Porto Covo.

    Lissabon geht auch mit bus soweit ich weiß.

  • Oder wie siehts mit den Kanaren aus? Das muss doch auch toll um die Zeit sein...

    Ja sind sie. War 2017 auf La Gomera (Bericht auf Reddit). Definitiv Empfehlung!

    Dieses Jahr war ich auf Fuerteventura und Lanzarote, aber ganz traditionell mit Ferienwohnung/Mietwagen und Tageswanderungen. War aber auch schön. Denke nach und nach werde ich mir auch nach die anderen Inseln vornehmen.

  • Die Via Apsyrtides (Kroatien - Cres & Losinj ~ 140km)

    Verdammt....jetzt haste mich angefixt 🙈

    Ich habe mir die Tour auch angesehen. Grundsätzlich finde ich sie super. Auf der Insel sollte zumindest in der Nebensaison ziemlich der Hund verreckt sein. Allerdings bleiben die Macher eine Antwort schuldig wie man denn zum Trailhead kommt. Bis Ivanje scheint man mit einem Taxi kommen zu können (oder trampen, warsch geht auch irgendwann mal ein Bus) aber dann geht man den Weg bis ans Meer und den selben Weg wieder zurück?? Stage 2 endet mitten im Nichts und zwischen Beli und Cres scheint es nirgends Wasser zu geben. Man könnte sich bei der Hinfahrt Richtung Beli ggf etwas Wasser bunkern, da wo der Trail die Straße kreuzt....? 🤔

    Danach scheint es zumindest mit Ortschaften (und damit Wasser) besser zu werden. Aber ich würde mich auch nicht darauf verlassen dass in den Käffern noch wer wohnt. Wenn es warm ist braucht man weniger Ausrüstung (Zelt + SchlaSa), da ist es auch nicht schlimm wenn man mal 3 oder 4l am Buckel hat. Aber im Herbst/Winter ohne Wasser und auch noch die "Kälte"?

    Man könnte mit der Fähre über Rijeka, Zadar (hat sogar einen Flughafen) oder Pula (auch Flughafen) anreisen.

    Aber vom Klima wäre das eher was für Mai/Juni - Sept/Oktober was, oder?

    P.S.:

    habe jetzt di beiden Tourenbeschreibungen gefunden:

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (10. November 2025 um 15:15)

  • Nach Rijeka / Krk kann man auch fliegen. Alternativ mit Bus und Bahn geht auch. Von dort sollte man mit den Öffis eigentlich auch in der Nebensaison gut nach Cres kommen. Fähren fahren auf jeden Fall das ganze Jahr durch, ggf. sogar die direkte Verbindung aus Rijeka nach Cres (Stadt). Ich hab dort in meiner Kindheit viel Zeit verbracht, war nun aber auch schon 10 Jahre nicht mehr da. Da könnte sich das eine oder andere geändert haben. Viel los wird da aber aktuell nicht sein.

    edit: was vermutlich auch gut gehen sollte ist sich direkt vom Festland mit einem kleinen Boot am Trailhead absetzen zu lassen. Da müsste man vermutlich ein bisschen rumfragen und kostenlos ist das sicher auch nicht, aber erfahrungsgemäß kennt da immer jemand jemanden der sich in der Nachsaison die Kasse ein bisschen aufbessern möchte.

  • Fuerteventura GR 131 zum Beispiel.

    Da läuft man aber auch meist auf Straßen / Piste oder durch Wüsten (oder beides) oder?

    Ich bin den GR 131 komplett gelaufen und auf Fuerte irgendwann nach den ersten paar km aus dem Inland zur Westküste abgebogen. Die hat mir deutlich besser gefallen! Da gehts immer am Wasser lang, Innenland fand ich etwas langweilig, weils wirklich viel Straße ist.

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