Vergleich unterschiedlicher Heringe

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  • Swiss Piranhas (mein Partner hat drei Stück hier in Colorado kaputtgekriegt)

    Wofür die Piranhas jetzt auch nichts können. Scheint mir eher ein Fall von Fehlanwendung. Völlig verständlich, ich hab auch schon mangels ausreichender Heringsauswahl versucht einen in Felsgestein zu prügeln... Es sind mMn dennoch sensationell gute/leichte Heringe, aber eben nicht die besten Allrounder. Das sind mMn solche Tube Stakes à la Easton nano oder Big Sky.

  • Fand die SP auch toll zu Anfang, vor allem als Handgepäck Reisender, aber bin weitestgehend von weg. Wenn ich unterwegs bin, dann eher auf langen Touren, bei denen sich der Boden eben wandelt und schwer erwartbar ist, was kommt. die Nische, in der sie funktionieren ist da einfach zu schmal.

    Die SP haben nicht nur bei steinigem Boden Probleme, sondern eben auch bei hartem, trockenen, verdichteten Boden - und bei zu weichen, losen Boden, auch bedingt durch ihr spezifisches Design, das immer senkrechtes, komplettes Versenken erfordert. Und - sie biegen sich nicht nur, wenn man wie wild drauf tritt oder schlägt, sondern auch leicht bei ausreichend Widerstand eben auch schon beim ruhigen, gleichmäßigen belasten und eintreiben.

    Habe nur noch zwei 90er dabei für die Kopf- und Beinfreiheit der Halbpyramide, falls ich mal bodenbrüten muss, ohne die das Tarp aber auch zu stellen wäre.

    Stattdessen bin ich mit den billigen Plastik Coghlans seit Jahren hoch zufrieden, sind tatsächlich meine hauptsächlich genutzten - auch, wenn ich nicht mit Handgepäck reise.

    "Not all those who wander are lost"

  • Hm, hüstel, auch wenn ich schon wieder mit schweren Heringen auffalle: die kurzen Coghlans verbiegen mir zu sehr. Die 9" sind besser und viel robuster - ja, und schwerer, 22 Gr aber man braucht ja nur vier:-). Hab sie mal auf Bornholm erworben, als ich vergessen hatte, überhaupt Heringe mitzunehmen.

    Aber 4 + 2 schwerere Heringe hab ich schon immer mit.

    Easton und BS sind mir schon mal Köpfe abgegangen, bei den carbon msr noch nicht.

  • ... ein Groundhog, den ich ungefähr 5cm aufgespalten habe.

    Mal wieder zum Thema „Heringe sind Verbrauchsmaterial“ ...

    Es gibt immer noch den guten alten RockPin aus massiven Duraluminium.
    Das ist halt kein fancy super-ultraleichtes neues Gimmick. Meine ältesten sind noch aus erster Generation, (gut 40 Jahre alt). Ist einer mal krumm, biege ich den im Schraubstock wieder gerade. ¯\_(ツ)_/¯

    VG. -wilbo-

    Wenn ich ins zugige Mittelgebirge gehe, habe ich auch zumindest 4 Titan-Heringe dabei (vorherige Beiträge). Damit sind die Hauptleinen schon mal ziemlich sicher verankert. Manchmal benutze ich sie auch zum Vorbohren. Erst den Titan rein, dann den Easton Nano.

    Die Groundhogs packe ich gar nicht mehr ein. Meiner Meinung halten die gar nicht so toll, das reindrücken ist unter Umständen ne Qual, der Dreck klebt in den Ritzen und sie werden eventuell scharfkantig. Fancy-looking Ami-Käse 😜

  • Ich habe meine Standardmischung hierhin in die Rocky Mountains mitgenommen: 5 ordentliche ShepardHooks für die vier Ecken und die Tür, Groundhogs für Vorn und Hinten. Dazu, weil länger unterwegs zwischen Resupplymöglichkeiten und auf nicht vorher bekanntem Terrain, zwei etwas kleinere Ersatzshepards, zwei Minigroundhogs, falls ich die Groundhogs nicht versenkt bekomme, und dann habe ich noch einen BA Dirt Dagger gefunden. So hatte ich auch noch was übrig zum Aushelfen und zur Windabspannung above treeline. Tatsächlich ist manchmal nur ein Hering übriggeblieben, die Menge war denke ich nicht wirklich übertrieben.

    Danke, questor | hangloose für deine Einschätzung der SP.

    Und auf Groundhogs dreschen wir beide ziemlich drauf, dafür sind sie ja da.

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Die Groundhogs packe ich gar nicht mehr ein. Meiner Meinung halten die gar nicht so toll, das reindrücken ist unter Umständen ne Qual, der Dreck klebt in den Ritzen und sie werden eventuell scharfkantig. Fancy-looking Ami-Käse 😜

    Mir hat es auch bei heftigen Böen noch keinen Groundhog (nicht die Mini Version) aus dem Boden gezogen. Und ich nutze die mit großen Hängematten Tarps die dem Wind viel Angriffsfläche bieten, also ordentlich Zugkraft auf die Abspannung wirkt. Zum rein drücken findet sich immer was oder man lässt sich ein Hilfsmittel 3D drucken. Verbogen oder gebrochen ist bis jetzt auch noch keiner. Vielleicht auch weil ich aufhöre drauf rum zu prügeln wenn ich merke das es nicht tiefer geht :whistling:

  • Meine China-Titan hab ich ausgesondert - halten einfach nicht lange durch. Außer den fetten Nägeln, die aber gewichtsmäßig eher in der Klasse von Baseballschlägern rangieren - und von der Haltbarkeit auch..

    Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich gedenke noch weitere zu machen.

  • Hmm, vielleicht hatte ich einfach nur Glück, bei mir tuns Mini-Groundhogs völlig ausreichend für mein Tarptent Notch. Und ich kloppe die auch richtig wuchtig mit Steinen in den Boden rein.

    Die reflektierende Schnur finde ich super, muss man nur beim Steine-Kloppen aufpassen dass man sie nicht kaputt schlägt. Habe beim Aufbau einen verloren. Bin nachts mit Stirnlampe ums Zelt gelaufen und hab ihn wegen Reflektor-Bändel wiedergefunden.

    Bin mit 6 auf den CDT, habe alle wieder mitgebracht. Sind jetzt 5mm kürzer wegen Abnutzung aber sonst noch super.

    Bei weichem Boden (Humus oder Sand) oder dollem Wind lege ich große Steine auf den im Boden versenkten Hering. Im Wald auf weichem Fichtenbett grabe ich mit Kloschaufel ein kleines Loch und steck sie dann da rein oder veranker sie hinter Wurzeln.

    Bei Schnee grabe ich auch bis zum Boden.

    Hab mich bisher immer sicher gefühlt.

  • Ein kleiner Vergleich meiner neuen Lieblinge von Nortent mit den allseits bekannten und bei mir bewährten Groundhogs.
    MSR Groundhogs:

    Gewicht 14 gr Länge 19cm Flügeltiefe 6mm Flügelstärke 1,5-1mm

    Nortent Stronghold:

    Gewicht 15gr Länge 18cm Flügeltiefe 7mm Flügelstärke 1,5-2mm

    Nortent Featherlite:

    Gewicht 7gr Länge 15cm Flügeltiefe 6mm bzw 3mm Flügelstärke 1,5-1mm

    Einen Mix hatte ich am Wochenende in der stürmischen und steinigen Eifel im Einsatz und die Nortentstakes haben sich bestens bei zwei Zelten bewährt und kommen in die Standardausrüstung, da sie deutlich günstiger zu haben sind.

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