Sammelfaden: Neuigkeiten für die Outdoor-Küche (ultraleichte Kochutensilien)

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  • 3f UL Gear hat nun auch eine Kocher Windschutz Kombi:

    Elegantes Design!
    Wenn jetzt noch der Abstand vom Brenner zum Topfboden stimmt ...

    (Zeiten, in denen Produkte in China nur stumpf kopiert wurden, sind längst vorbei)


    Ich hatte vor ca. einem Jahr schon mal Kontakt aufgenommen und die fertigen wohl auch "Sondermaße".


    "The wind screen needs to go to a custom size for your pan, please provide the pan size as per the below requirements. Measure the length of ABCD according to the chart below and tell us in order NOTE."


    Da kann man die fehlenden Zentimeter anfügen!

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (4. Dezember 2025 um 13:32)

  • Werter Wilbert, Dein Wunsch ist mir eine Wonne! ;)

    Dank Deiner gab es gerade eine ungeplante Portion Linsensuppe im Garten. Hier sind gerade irgendwas um und bei -6 bis -8 Grad (Wetter-App), mein Nachbar sagt, kälter (-10C), ich habe hier leider tatsächlich kein Außenthermometer.

    Setting: angebrochene Kartusche normales Primus Powergas (kein Wintermix) aus dem eiskalten Keller. Erst mal normal aufrecht hingestellt für den ersten Versuch, meine Erwartungshaltung war „null“ - wird nicht funktionieren. Aber holla! 😳 Das Ding fackelt los wie ein Düsenbrenner, ohne Probleme. Die Kombi mit dem Wärmetauschertopf ist wirklich unfassbar. Ich hatte ihn ohne Deckel draufgestellt, und im Moment des Draufstellens, wirklich binnen Sekunden, schlug mein Süppchen blubbernde Kochblasen. So schnell konnte ich mit den Eisfingern gar nicht kleiner drehen. Reduzierte Flamme ging auch. (hab jetzt allerdings auch nicht ewig durchlaufen lassen. Bis dahin kein Splottern.)

    Habe Videobeweise gesichert. 😁

    Ich habe das Ganze jetzt nicht auf den Boden gestellt, aber die Möglichkeit, irgendwo auf einem Baumstumpf oder Stein anzurichten, hat man ja meist auch. Müsste ich sonst nochmal wiederholen.

    Also, ich bin selber erstaunt. Ob man diesem Nicht-Winter-Kocher in der arktischen Thundra sein Leben anvertrauen sollte, weiß ich nicht und möchte es nicht empfehlen. Kann nur sagen, bei den heutigen kalten Temperaturen sprang er sofort an und hat tadellos ein warmes Süppchen bereitet, in Verbindung mit dem Topf in unter einer Minute.

    Es hat mich gerade wirklich nochmal überzeugt mit dem sperrigen Set. Wenngleich mir doch auffiel, dass das schon etwas hakelig ist mit dem Auf- und Absetzen, man braucht etwas Übung und die richtige Reihenfolge (wie hier jemand schon schrieb). Erst den Topf aufsetzen, dann anzünden, sonst wird‘s hektisch.

  • Part II, weil‘s in der Thundra keine Holzklapptische gibt. Ich war jetzt selber neugierig (und mochte noch ˋnen Teller Suppe).

    Alles auf den vereisten Boden in den Schnee gestellt, die Kartusche war hinterher festgefroren. Topf stand auch im Schnee. Einwandfrei, selbes Ergebnis. Kocher läuft sauber durch. Bin selber positiv überrascht.

    P.S.: Merke: Bisschen heiß wird Titan doch!… Nicht sofort mit den Fingern wegräumen, das Teil!…

  • Ach! Das ist ein prima Tipp, Sleipnir , vielen Dank. Mit dem Trangia liebäugle ich schon ewig „für (Schreber-)Garten und Camping“. Das macht es ja noch einfacher, wenn man nicht den sehr teuren Original-Gaskocher von Trangia benötigt.

    Für den Schrebergarten und etwas kältere Temperaturen rate ich zur Kopie des original "trangia", eben mit Heizschleife und damit Flüssiggasoption.


    Mit einem MSF-1a - CV- Adapter kann man dann sogar die billigen Butan-Kartuschen um 1 Euro verballern.

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (11. Januar 2026 um 23:19)

  • Für den Schrebergarten und etwas kältere Temperaturen rate ich zur Kopie des original "trangia", eben mir Heizschleife und damit Flüssiggasoption.
    So einen habe ich ja, aber nach einigen Jahren hat er doch etwas gelitten und wird wohl demnächst mal ersetzt werden müssen. Daher der Versuch mit dem Firemaple. Ehrlich gesagt bin ich selber überrascht das er bei diesen Bedingungen so gut funktioniert hat.

    Bohnenbub … ich habe da für Grammwiegerei eher keine Geduld! Sorry…🤗

  • Bohnenbub , sorry, ich brauche meine Kartusche noch. 😅 Kann aber gerne berichten, falls der Firemaple-Kocher diese im Winter am Ende leerziehen sollte (habe mehrere im Gebrauch), wieviel Restverbleib dann enthalten war, also, wo der aufgibt.

    Auf der Packung steht 8,3g für 500ml „boiling time“, bei unbekannten Standard-Bedingungen. Ich vermute, das Teil zieht ganz schön Gas durch, wenn man es nicht deutlich runterreguliert. (Da haben sich allerdings andere auch schon getäuscht, die dann mal den vermeintlich düsenartigen BRS „durchgemessen“ haben, der gar nicht mal so ineffizient ist.)

    Vielleicht gönne ich mir kommendes Wochenende mal den Spaß und ziehe mal mit der Micro-Grillplatte los. Ich finde, der Laden könnte mir mittlerweile mal Prozente geben. 

  • Bohnenbub , sorry, ich brauche meine Kartusche noch. 😅 Kann aber gerne berichten, falls der Firemaple-Kocher diese im Winter am Ende leerziehen sollte (habe mehrere im Gebrauch), wieviel Restverbleib dann enthalten war, also, wo der aufgibt.

    Auf der Packung steht 8,3g für 500ml „boiling time“, bei unbekannten Standard-Bedingungen. Ich vermute, das Teil zieht ganz schön Gas durch, wenn man es nicht deutlich runterreguliert. (Da haben sich allerdings andere auch schon getäuscht, die dann mal den vermeintlich düsenartigen BRS „durchgemessen“ haben, der gar nicht mal so ineffizient ist.)

    Vielleicht gönne ich mir kommendes Wochenende mal den Spaß und ziehe mal mit der Micro-Grillplatte los. Ich finde, der Laden könnte mir mittlerweile mal Prozente geben. 

    Dein neuer Fire-Maple Titan mit den drei Füßen (Petrel Titanium Ultralight) wird die Kartusche bei den derzeitigen Minustemperaturen nicht leer ziehen, sondern es kommt einfach nichts mehr. Selbst mit Wintergas ist irgendwann Schluß und es geht nur noch ein bisschen zäh.

    Der Vorteil des Schlauchkochers wäre dann, dass man die Kartusche kurz in der Suppe anwärmt.

    Tatsächlich macht da aber nur ein Brenner mit Heizschleife Sinn. Und bei literweise Wasser aus Schnee schmelzen sind wir halt bei Benzin.

    Selbst die Primus Wintergas-Kartuschen mit 450 Gramm wurden im Flüssiggasbetrieb immer langsamer. Die Dinger dabei leer zu bekommen und sinnvoll Schnee zu schmelzen ist nicht mehr wie eine schöne Vorstellung.

  • Ich habe es jetzt doch noch einmal versucht, die beiden kleineren Kartuschen leerzubrennen. Mit dem Firemaple war das nicht möglich, da die Flamme immer vorher ausging. Die Primus Winterkartusche hat da etwas länger durchgehalten. Danach dann, nach etwas Kartuschenwärmen, den Bulin- Kocher mit Vorheizrohr ausprobiert und zumindest die Winterkartusche im Flüssiggasbetrieb war anschließend leer.

    Die blaue Decathlon-Kartusche mit Butan/Propan ließ sich aber auch nicht restentleeren, wie sich nach dem aufstechen der Kartuschen zeigte.

    Parallel dazu habe ich mal den alten Phoebus mit Waschbenzin laufen lassen und die Gaskocher haben hinsichtlich der Kochzeiten beim Schneeschmelzen keine Chance, was aber nicht weiter überraschend ist.

  • Ich habe es jetzt doch noch einmal versucht, die beiden kleineren Kartuschen leerzubrennen. Mit dem Firemaple war das nicht möglich, da die Flamme immer vorher ausging. Die Primus Winterkartusche hat da etwas länger durchgehalten.

    Auf welchen FireMaple Brenner beziehst Du Dich?

    Das mit dem Leerbrennen der Gaskartuschen im Winter ist so eine Sache ...
    So wie ich das verstehe, ist in einer aufrecht stehenden Winter-Kartusche oben das Propan, in der Mitte das Isobutan und unten das Butan.

    Drehe ich die Kartusche um, drückt der Propananteil in der Gasmischung, das Butan und Isobutan nacheinander in das erhitzte Vergaserrohr zur Verdampfung.
    Also sollte man für diese Aufgabe bis zum Schluss genügen Propan im Tank haben. Das heißt, im Umkehrschluss, ich muss beim Anwärmen des Vergaserrohrs, (mit aufrecht stehender Kartusche) so sparsam wie möglich sein und schnell in den Remote Modus übergehen.

    Oder das Vergaserrohr mit ein wenig Benzin vorheizen ...

  •  

    Auf welchen FireMaple Brenner beziehst Du Dich?

    Auf den Petrel den ich testweise in den Trangia eingebaut habe. https://firemaplegear.com/collections/ca…-backpack-stove
    Der ist nicht explizit für den Winterbetrieb ausgelegt, aber Bohnenbub wollt gerne wissen, wie es sich mit dem leerbrennen der Kartuschen verhält. Da zwei sowieso fast leer waren habe ich das mal probiert…😋

  • Die beiden roten Teile sind neu und meine ersten beiden Produkte ohne Fahrrad-Bezug.

    Ich brate unterwegs ja gerne was und esse mit vollständigem Besteck vom Teller, quasi „ultralight glamping“ 😉

    Jetzt habe ich den Griff (Soto Micro Lifter, 14 g) meiner „Pfanne“ (Snow Peak Titan-Teller, 66 g) mit der einen Manschette und dem Messer vom Besteck (Esbit Titan, 40 g) verlängert.

    Einen Hack um aus Löffel & Gabel eine Grillzange zu machen hatte ich ja schon mal vorgestellt. Jetzt gibts mit der zweiten Manschette halt das Produkt dazu. Die Zange ist so angenehm, dass ich sie sogar zuhause benutze.

    Jede Manschette kann alleine die beim Besteck mitgelieferte schwarze ersetzen. Beide zusammen machen aus dem kompletten Besteck den längsten mir bekannten Camping-Löffel (33 cm).

    Sie wiegen zusammen 9 g, kosten 10 € und man kann sie bei mir käuflich erwerben.

    Natürlich bringe ich sie zum Forumstreffen mit 😀

  • Moderatoren Vielleicht passt es bei Gelegenheit alle Beiträge zum Firemaple Ultralight Petrel System in einen eigenen Faden auszulagern?

    Ich habe mir ihn auch gekauft. Meine Erfahrungen von gestern Abend sind durchwachsen. War zum Overnighter draußen. Temperaturen so bei -2 Grad im Schnitt. Meine beiden Gaskartuschen (450) waren schon recht leer und eigentlich wollte ich sie beide leer machen. Vielleicht nicht die beste Idee bei den Temperaturen, wenn nur noch wenig Gas vorhanden ist - das kann ich also vermutlich nicht dem Firemaple anlasten.

    Was mich gestört hat, war der kleine Brennkopf.

    Mit dem Wärmetauschersystem zusammen und zum Wasser heiß machen, funktionierten Brenner und Topf gut.

    Allerdings ist der 900ml Topf zu klein, um richtig zu kochen, bzw. richtig satt zu werden. Es sollte Eintopf geben. Also hatte ich einen Edelstahltopf eingepackt. Und hier war mir die Wärme dann zu punktuell. Ein größerer Brennkopf hätte die Wärme sicherlich besser verteilt.

    So weit mein Zwischenbericht.

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