Artikel - This 10-Pound Backpacking Setup Has No Plastic Whatsoever

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    This 10-Pound Backpacking Setup Has No Plastic Whatsoever

    Zitat

    University of Oregon product design professor Tom Bonamici spent the past year making his own summer backpacking kit from wool, silk, cotton, and other natural fibers. Here's how it performs in the backcountry.

    In August, Bonamici headed to Mt. Hood outside his home in Portland to see how his pieces would fare in the backcountry. Here are the key pieces of the collection—with a total base weight of 10 pounds—and how they’ve held up so far.


    Leider werden nirgends die genauen Gewichte aller wichtigen Gegenstände genannt (zB Gewicht des Rucksacks). Seine website hat nur ein paar Nahaufnahmen: https://www.tombonamici.com/.

    Im Artikel genannte Gewichte: Seidentarp ~710g (25 ounces), Isomatte ~910g (Kork, Ventile [dicht gewebte, wetterfeste Baumwolle], Wolle; 2 pounds)

  • Leider werden nirgends die genauen Gewichte aller wichtigen Gegenstände genannt (zB Gewicht des Rucksacks).

    Ja, das ist sehr schade, da es hier ja implizit um besondere Materialien geht.

    FlorianHomeier hat sich schon vor vielen Jahren Baumwoll-Rucksäcke nach dem Schnitt von @Andreas K. genäht.
    Wenn ich mich recht erinnere lagen die Gewichte der Ruckis so um die 600-700 g.
    Dicht geschlagene Baumwolle ist zwar wasserfest, trotzdem zieht alles im Rucksack was hydrophil ist Feuchtigkeit. Um einen wasserdichten Liner kommt man also nicht herum.

    Das Tarp ist verblüffend leicht aber offensichtlich eher ein "Schönwetter shelter". Die "Imprägnierung" mit Leinöl ist leider nicht besonders dauerhaft. Zudem wird der Stoff klebrig und fettet alles voll.
    Mich hätte besonders der Nähfaden interessiert. Nach meiner Recherche ist man für Kunstfaser-freie, halbwegs reißfeste Garne auf Stärken angewiesen, die normalerweise nur von Sattlern verwendet werden.
    Überhaupt sind Baumwoll-Schnüre recht schwer nicht lange zu verwenden. Bei intensiverer Nutzung ist so eine 3 mm Abspannschnur nach ein, spätestens nach zwei Jahren durch.

    Nichts desto trotz, ein interessantes Projekt.

  • Ölzeug wurde ja auch mit Leinöl gemacht. Ist aber sehr schwer, wenn es wasserdicht sein soll.

    Und muss halt auch nachgeölt werden. Ich habe beim Malen und für Holzarbeiten viel mit Leinöl und Harz-Leinöl gearbeitet und hätte am ehesten mit den langen Trocknungszeiten Probleme. Wobei trocknen ja der falsche Ausdruck ist, weil es eigentlich eine Oxidation ist.

    Als Bogensehnen wurden früher Hanf und Lein benutzt. Ich habe eine Rolle (altes) Leinengarn, das wirklich sehr reißfest ist.

    Aber wenn es nass wird versagen die halt alle.

    Grüße Azes

  • ...und wenn die seide schön mit dem lein-öl getränkt ist und trocken, komprimiert verpackt ist, braucht du dir für dein abendliches lagerfeuer keinen zunder mehr zu besorgen, die spontane selbstenzündung macht das dann schon....

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    Hatte ich hier schon mal aufgemacht, vielleicht anpappen Moderatoren ?

    questor | hangloose
    22. November 2024 um 19:30

    👍

    "Not all those who wander are lost"

  • Das Tarp ist verblüffend leicht aber offensichtlich eher ein "Schönwetter shelter". Die "Imprägnierung" mit Leinöl ist leider nicht besonders dauerhaft. Zudem wird der Stoff klebrig und fettet alles voll.

    Ich kann mich aber erinnern, in uralten (etwa hundert Jahre?) britischen Texten über leichte Ausrüstung für Wandern und Radeln auch schon Zelte aus Seide erwähnt gesehen zu haben. Die werden ja kaum auf Schönwetter getrimmt gewesen sein – was genau hat man da also verwendet und wie bearbeitet?

  • Ich glaube sehr eng geschlagene ägyptische Baumwolle war damals die Benchmark.
    Die 180 g/qm Baumwolle ist ja heute auch noch recht wasserdicht. Der Zwirn quillt auf und verschießt das Gewebe. Zudem schrumpft der Stoff bei Nässe um 4-6 %.

    (Das Tarp habe ich im Regen nass eingepackt. Zuhause ausgepackt war die Innenseite nach wie vor Trocken und in der zusammengefalteten Außenseite stand immer noch das Wasser).

  • fettewalze 31. August 2026 um 13:39

    Hat den Titel des Themas von „UL relevantes und interessantes zum Lesen“ zu „Artikel - This 10-Pound Backpacking Setup Has No Plastic Whatsoever“ geändert.

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