Aktuell auf dem Skye Trail

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  • Das ist die 1:1 Übersetzung eines BBC-Artikels, der hier schon vor einigen Tagen in einem anderen Thread vorgestellt wurde. Folgende Information wurde jedoch weggelassen:

    "The trail gained popularity after it featured on BBC Scotland's The Adventure Show.

    Renowned walker Cameron McNeish chronicled his journey from the most northerly point, Rubha Hunish, along the Trotternish Ridge, through the iconic Cuillin hills, to finish 70 miles away at Broadford."

    Es gibt mittlerweile eine aktualisierte Version der BBC:

    Skye Trail call outs 'like Whack-a-mole' as weather catches tourists off guard
    A mountain rescue team leader has compared a flurry of call-outs over a 13-hour period to a pop-up game.
    www.bbc.com
  • Das mit dem Rainbow überleg ich mir nochmal...

    Ich glaube hier geht es eher darum, das Wetter richtig einschätzen zu können und früher umzukehren bzw. einen Tag im Pub/bothy/Zelt an einer leicht weniger exponierten Stelle auszusitzen zu können (wie möglich das ist bei dem Trail, kann ich jetzt selbst nicht direkt einschätzen, aber laut Wegbeschreibung scheint es ja alle Tage mal was zu geben Skye Trail (Walkhighlands)).

    Die haben ja trotz Wetterankündigung Leute von einem Kamm runtergeholt... Egal mit welchem Zelt hat man da schlechte Karten es bei Starkwind/Sturm aufzubauen...

    Ist wie am Berg, kommt die Kaltfront musst Du runter, egal welches Zelt (ausser die ganz schweren und teuren Expeditionszelte-aber auf einem Kamm sind die auch nicht brauchbar wegen der Topographie).

  • Nachts hatte ich auf Skye weniger Probleme mit dem Wind als tagsüber. Ich würde mir die Tour ohne Probleme mit dem Tarptent Rainbow zutrauen. Wenn Du Angst hast, musst Du halt das "trekking pole support kit" für das Rainbow mitnehmen, um es windstabiler aufstellen zu können.

  • Wir hatten im letzten Jahr in den Cairngorms schon einige heftige Tage, konnten uns mit dem Zelt aber immer an windgechützte Ecken verkriechen. Von Skye haben wir allerdings schon damals von Trailbekanntschaften wilde Geschichten gehört. Fazit sollte wohl sein: Wenn du tagsüber nicht aufrecht gehen kannst, solltest du frühzeitig darüber nachdenken, was das wohl für die Nacht bedeutet. Ebenso werden River Crossings nicht mit zunehmender Regendauer einfacher... Viele Menschen vergessen, dass das Wetter auch in unseren Breiten ein ernstzunehmender Faktor ist und in Zukunft wohl auch öfter wieder umso ernstzunehmender sein wird.

  • Nachts hatte ich auf Skye weniger Probleme mit dem Wind als tagsüber. Ich würde mir die Tour ohne Probleme mit dem Tarptent Rainbow zutrauen. Wenn Du Angst hast, musst Du halt das "trekking pole support kit" für das Rainbow mitnehmen, um es windstabiler aufstellen zu können.

    o.g. Trailbekanntschaft hat uns ein Video aus dem Inneren seines Zelts gezeigt. Man sah dabei seine Trickingpoles so stark durchgebogen, dass es für mich an ein Wunder grenzt, dass sie nicht gebrochen sind. Grund war wiederum, dass er in zu exponiertem Gelände bei zu schlechten Bedingungen war und nicht dass sein Zelt ungeeignet für die Gegend war.

  • Skye ist definitiv eine Insel für Tunnelzelte, wenns halbwegs leicht + robust sein soll.

    Es gibt da diesen legendären Zeltplatz bei Portree. Da hört man Nachts immer wieder Gestänge knacken 😂

    Ich hab das Rainbow nicht, käme aber auch nicht auf die Idee das dahin mitzunehmen.

  • Wir hatten im letzten Jahr in den Cairngorms schon einige heftige Tage, konnten uns mit dem Zelt aber immer an windgechützte Ecken verkriechen. Von Skye haben wir allerdings schon damals von Trailbekanntschaften wilde Geschichten gehört. Fazit sollte wohl sein: Wenn du tagsüber nicht aufrecht gehen kannst, solltest du frühzeitig darüber nachdenken, was das wohl für die Nacht bedeutet. Ebenso werden River Crossings nicht mit zunehmender Regendauer einfacher... Viele Menschen vergessen, dass das Wetter auch in unseren Breiten ein ernstzunehmender Faktor ist und in Zukunft wohl auch öfter wieder umso ernstzunehmender sein wird.

    Was hattest du mit? Dein Tipik?

  • Original und folgenswerter Account: https://www.instagram.com/skyemountainrescue

    (nochmal neu geschrieben)

    Incidents aber auch: hinter Sligachan nicht mehr über die Sturzbäche kommen: wartet man ab und wird nass. Die Sturzbäche sind nach ein paar Stunden wieder verschwunden.

    --> Zelt (ohne Gestänge) oder Mid kann man als Boothie-Bag benutzen. Reinsetzen, Kekse essen, länger als 36 h wirds kaum dauern.

    Da ich nicht dabei war, weiss ich auch nicht, ob/wann ich die Rettung angerufen hätte, müssig zu spekulieren.

    Weiss auch nicht, ob bzw bis wohin ich bei gale-Ansage überhaupt los wäre. Bisher waren wir bei vollem gale dann immer im harmlosen Gelände ohne Anlass zu Panik. Mit verschiedensten Behausungen, mit und ohne "Trekking-Gummistiefeln" (schrecklich) und auch schon mit nicht wieder hinbiegbarem verbogenem Gestänge (Tunnel). Konstante: patschnass halt. Den irgendwann angeschafften Bootie-Bag (500 gr) nie benutzt. Aber das schwere "Expeditionszelt" auch nie dahin mitgenommen.

    Skye im August würde ich schon wg overtourism nicht wollen. Hier tatsächlich ein "Nachteil" von Trail: Gruppendynamik? Wann rufe ich die Rettung, wenn jmd anders Panik (o.ä.) hat? Grundsätzliche Frage, nicht als Spekulation zum Geschehen gedacht.

  • Wir hatten im letzten Jahr in den Cairngorms schon einige heftige Tage, konnten uns mit dem Zelt aber immer an windgechützte Ecken verkriechen. Von Skye haben wir allerdings schon damals von Trailbekanntschaften wilde Geschichten gehört. Fazit sollte wohl sein: Wenn du tagsüber nicht aufrecht gehen kannst, solltest du frühzeitig darüber nachdenken, was das wohl für die Nacht bedeutet. Ebenso werden River Crossings nicht mit zunehmender Regendauer einfacher... Viele Menschen vergessen, dass das Wetter auch in unseren Breiten ein ernstzunehmender Faktor ist und in Zukunft wohl auch öfter wieder umso ernstzunehmender sein wird.

    Was hattest du mit? Dein Tipik?

    Unser gutes altes MSR Hubba Hubba.

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