Gut erhaltenen Quilt selbst Overfill machen? Was ist Sinnvoll und realistisch?

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  • Ich habe mir im November den Gramjakt Quilt in Long/Wide (offiziell Komfort bis Minus 6 Grad Celsius) gekauft https://backpackinglight.dk/brands/gramjak…w4zdSEXAAiABMH0 und ich friere darin (im T-Shirt) unterhalb von 10 Grad Raum/Zelttemeratur.
    Da ich einen Quilt bis knapp unter Null grad, brauch ich einen um ca. 10 Grad wärmeren Quilt (das wäre offizielle Angabe ca. Minus 16 Grad C) , selbst wenn ich noch ein ganz bischen Retten kann, indem ich noch penibler auf Zugluft achte.

    Ich habe noch einen recht alten Feathered Friends Schlafsack mit hochwertiger Daune übrig, und überlege, ob ich aus zweit gleich eins machen kann?
    Kann mir wer ungefähr einschätzen, wie viel Overfill in dem Gramjakt realistisch sind (bis sich die Daunen zusammendrücken und es nichts mehr bringt)?
    Auf den Bildern sieht er ja eigentlich nicht zerfallen aus. Der Trekkingstock als Referenz liegt bei ca. 5,5 bis 6cm Höhe auf, und der Quilt ist in seiner Gesamtheit nicht tiefer.
    Allerdings immer wieder an mittigen Stellen oben schon.
    Wenn ich in der Nacht aufwache, habe ich oft größere Flächen, wo ich, wenn ich von oben und unten fasse, gefühlt geschätzt nur auf ca. 2-3 cm wirklich Daunendicke habe.
    Ich weiss, dass ich die von der Seite zurückschieben kann, aber "in 10 Sekunden im Halbschlaf" blind hochstreichen macht es noch nicht warm genug, und mich lange mehrmals Nachts damit beschäftigen will ich logischerweise auch nicht, ferner bin ich halt fröstelig geworden und selbst unter Optimalbediungungen hätte ich gerne einen wärmeren Quilt.

    Also die Frage: Wenn ihr die Bilder seht oder aus Erfahrung mit anderen neuwertigen Quilts: Wie viel Daune Overfill kann man reinmachen, und wieviel Grad bringt das realistisch?

    Meine Vermutungen: Der Quilt (in groß und breit) hat nach Angaben Gesamtgewicht 775 Gramm, davon 480 Gramm Daune (850 Cuin).
    Aus den Umfangreichen Füllgewichtsangaben von Elightenden Equipment (nicht mein Quilt,. Aber ja ähnlich) sehe ich, dass 4 OZ = 113 Gramm Daune mehr ungefähr 6 Grad bringen (dann "offiziell Minus 12 Komfort) , und weitere 4OZ 5 Grad (dann Minus 17 ´Komfort).
    Daraus ergibt sich die Frage, ob es zielführend klappen kann, ca 200 G Daune in den Gramjakt nachzufüllen, das wäre ja fast 50%?
    Oder ob nur z.B. 10% maximal sinnvoll sind, was vermutlich die Arbeit nicht wert wäre..

    Technische Umsetzung:
    Ich kann ein bischen mit der Hand nähen aber hätte Angst, "Daunendicht" nähen zu müssen, und ich habe keine Erfahrung mit Nähmaschinen. Wenn ichs "machen lasse", bin ich vermutlich 100 Euro für Näharbeiten los (nur mal aus dem Bauch raus geschätzt).
    Daher die Frage, wie kompliziert die Quilts von innen aufgebaut sind, und ob es evt. gut klappt, in jede Kammer (evt. sogar nur in die beim Oberkörper, wo ich am meisten friere) ein kleines Loch zu schneiden, Daune mit einem Trichter reinzudrücken, und hinterher wieder zuzukleben (keine Ahnung, evt. Mit GEAR AID Tenacious Tapef für das 10D nylon with DWR)


    PS: Der Trkkingstock auf den Bildern liegt bei 5,5 -6 cm Höhe auf, man sieht, dass der Quilt nicht grundsätzlic Platt ist, aber trotzdem habe ich Nachts oft den Eindruck, dass im oberen Teil auf größeren Flächen nur 2-3 cm Dick wiklich Daune ist (sieht dazu letztes Bild)

  • Der Quilt ist ja mit Entendaunen gefüllt, die eigentlich weniger Loft haben, andererseits sind ja 850 FP angegeben. Da sollte man bei der Daunenmenge schon bis wenigstens 0°C kommen. Sind es am Ende durchgesteppte Kammern?

    In der Beschreibung wird aus Komfort Limit -6°C, also T lim was ja nicht T com ist, Komfort -6°C und Limit -12°C. Weiter unten dann Limit -16°C. Da stimmt etwas nicht.

    Ich rechne auf T com direkt 5°C drauf und fahre gut damit, bin auch kälteempfindlicher als früher.

    2 Mal editiert, zuletzt von Moosbär (7. Februar 2026 um 17:57)

  • Ich muss leider, nach einigen Tests davon ausgehen, dass ich sehr fröstelig geworden bin (hatte ähnliche Probleme mit anderen Setups).
    Es ist also vermutlich eine Mischung aus allem.
    Ich kenen mich mit Schlafsack-Aufbaute nicht aus, und weiss nicht genau, was durchgesteppte Kammern sind und was dieser Quilt hat.
    Soweit ich es beurteilen kann und in meinen Worten:
    -Offensichtlich sind die Daunenkammern nicht längs, sondern quer zu meiner Schlafrichtung.
    -es fühlt sich so an, als ob die Kammern an den Rändern offen sind und ich theoretisch Dauen zwischen den Kammern hin und her schieben könnte-
    -allerdings bin ich mit letzterem nicht 100% sicher, es wirkt zwar viel offener als "in der Mitte", aber es könnte auch sein, dass einfach die Nähe anders sind und sich die Daunen doch nicht in andere Kammern verschieben ließen.

  • Durchgesteppt meint das keine Stoffstreifen zwischen Ober- und Unterseite eingenäht sind um einen größeren Abstand zwischen beiden zu gewährleisten, statt dessen sind beide Stoffe direkt miteinander vernäht. Daraus entstehen Kältebrücken.

    Wo ist der Quilt denn hergestellt?

  • Es scheint mir ein Stoffstreifen dazwischen zu sein - sonst wärem es ja so wie ich Dich verstehe "wie Röhren nebeneinnder" - so schlecht ist der Aufbau nicht. Ich hatte den Quilt vom oben verlinkten dänischem Versender bestellt.

  • Oh sorry, hab bestellt statt hergestellt gelesen.

    Ich versteh ddieW3bsite so, sass in umea schweden genaeht wird;

    "e have chosen a simpler route.
    Through direct sales and a scaled-down organization, we can put our resources where they make the biggest difference: in materials, design and long-term product development.

    Everything we do is based in Umeå, Sweden - from the first sketch to the finished product"

  • Genau, durchgesteppt ist das gleiche wie Röhren nebeneinander. Das ist nicht per se schlecht, es ist leichter und theoretisch auch günstiger. Für Quilts oder Schlafsäcke die im Sommer genutzt werden oft ausreichend, zumal in einem Zelt bzw. bei Windstille. Aber wenn es H-Kammern sind (vermutlich, falls nicht durchgesteppt) wundert mich die geringe Isolation schon sehr.

    Früher wurden die in Schweden genäht, jetzt in Europa, deshalb meine Frage. Rein interessehalber. Ist denn irgendwo ein Etikett drin?

  • Ich glaube die Daune von deinem FF ist fertig.

    Bei dem angestrebten Wärmewert würde ich auf einen Schlafsack umsteigen.

    Auf welcher Matte liegst du da? Ich denke da ist der höchste R-Wert (deutlich über 5) gerade gut genug.

    Zu deinem Quilt und der Form der Kammern kann ich nichts finden. Bei dem Preis und Daunengewicht durchgesteppt???

    Selbst mein Asta-Gear für ca 100 Euro hat "H" - Kammern!

  • Der Trekkingstock als Referenz liegt bei ca. 5,5 bis 6cm Höhe auf, und der Quilt ist in seiner Gesamtheit nicht tiefer.
    Allerdings immer wieder an mittigen Stellen oben schon.
    Wenn ich in der Nacht aufwache, habe ich oft größere Flächen, wo ich, wenn ich von oben und unten fasse, gefühlt geschätzt nur auf ca. 2-3 cm wirklich Daunendicke habe.

    Einmal per Rechnung überschlagen und Du wirst feststellen, dass Du nicht alleine bist: ;)

    Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur - Ultraleicht-Trekking Forum
    Komfort-Temperatur = 23,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius <br /> Limit-Temperatur = 17,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius
    ultraleicht-trekking.de

    Ich befürchte Du benötigst mehr gute Daune als angenommen.
    Du kannst auch umgekehrt rechnen und schätzen wie viel Loft Du für eine bestimmte Komforttemperatur brauchen würdest.

  • Carsten K. ich habe den Quilt zuletzt letzte Nacht mit ner dicken Exped Sim Selbstaufblasend ich glaube die heisst 3.8 getestet und kann sicher sagen, das die kaelte bei 10 Grad nicht von unten kam. Denn Mit ner Zusatzdecke drueber wurde es waermer.

    Welchen Zistand die Daunen vom Feathered Friends haben wuerde ich natürlich erst sicher wissen wenn ich ihn öffne, aber selbst wenn sie schlecht wären, waere ein Overfill des Quoltes selbst mit neu gekauften Daunen viel preiswerter als der Neukauf eines dickeren Quilts (ausser hier om Forum wuerde wer tauschen wollen). Daher bleibt die Frage, wie viel Overfill sinnvoll und machbar ist.


    wilbo Mathe Unterricht ist lange her, aber wenn ich Deine Formel richtig lese, bringt 1cm mehr Loft ungefähr 1,7 Grad mehr Wärme, d.h für 10 Grad werden Grössenordnung 6cm mehr Loft benötigt.

    Die Frage bleibt: Wieviel Overfill ist technisch sinnvoll .

    Wennn7ch sabon ausgehe, (okay vermutlich muss man hier von Idealbedingungegen unterscheiden und von Situation, wo der Quilt schlecht loftet oder Daunen nach aussen wandern).

    Gibt es hierzu Erfahrungen?

  • Die Frage bleibt: Wieviel Overfill ist technisch sinnvoll .

    Sechs Zentimeter mehr Loft wird man auch mit dem maximal möglichen Overfill nicht erreichen. Bei Cumulus hat man in der Konfiguration die Möglichkeit einen gewissen Overfill auszuwählen, du könntest dort ein ähnliches Modell vergleichen und hättest einen Anhaltspunkt in Prozent. Denn das Volumen der Kammern deines Quilts kennen wir nicht, aber dies bestimmt die maximale Füllmenge.

    Carsten K. `s Idee mit dem Schlafsack, evt. verbunden mit dem Verkauf des Quilts scheint mir die beste Lösung zu sein.

  • Deine Matte ist jetzt nicht unbedingt sehr warm.

    Die Angaben zur Komfort - Temperatur der Schlafsäcke und Quilt beruht darauf, dass du auf einer Matte mit einem R-Wert von 5 liegst. Deine Matte ist zu kalt.

    Das kann man günstig mit einer EVA-Matte drauf beheben, zumindest um es mal zu testen.

    Und dann reitest du aus meiner Sicht zwei tote Pferde.

    Der FF wahrscheinlich die Daunen am Ende und der Quilt, der die Erwartungen nicht erfüllen kann.

    Ganz nebenbei werden durchgenähte Daunenkammern gerne mal als "X-Baffels" oder so angepriesen. Tatsächlich ist es die billigste und schnellste Lösung für den Hersteller. Für dich gegen das Licht vielleicht sichtbar und auch fühlbar. Es müssten außen und innen zwei seperate Nähte sein.

    Kannst du einfach mal einen Schlafsack leihen? So zwischen 700 und 900 Gramm Daune? Kaufen würde ich einen mit durchgehendem RV, falls dir wider erwarten doch mal zu warm wird 😉

    Da ist doch einiges erklärt. Natürlich r]ümpfen wir bei 550er Daune die Nase. Aber lesenswert. Und natürlich hat der DAV auch einen Shop soviel ich weiss. Da kann es vielleicht kein Zufall sein.

    Grundwissen Schlafsack und Isomatte
    Weich und warm sollte die mobile Schlafgelegenheit sein: Worauf es bei der Auswahl ankommt
    www.alpenverein-muenchen-oberland.de


    Guten Abend, gute Nacht
    Ohne Ruhe keine Erholung. Und ohne Erholung keine Leistungsfähigkeit. Doch was, wenn eine warme Unterkunft fehlt? Dann schlägt die Stunde der Schlafsäcke.
    www.alpenverein.de

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (7. Februar 2026 um 23:32)

  • Welchen FF Schlafsack hast du?

    Ich habe in meinen WM gerade 60 g nachfüllen lassen, die alte Daune blieb drin, da Zustand der vorhandenen Daune alt, aber OK. Preis lag bei ca. 85,-- Euro für 850 cuin.

    Das könntest du ebenfalls, wenn die Kammern groß genug sind. Egal ob Schlafsack oder Quilt.

    Beim Quilt würde ich nachfragen, wieviel noch guten Gewissens reinpasst.

    Bei unter 0 Grad würde ich eher zum Schlafsack tendieren.

    Solltest du den Schlafsack verkaufen wollen, melde dich gerne per PN. Dann hättest du einen Grundstick, um von dem Geld Daune kaufen oder auch den Quilt befüllen lassen.

  • Moosbär bin gerade nach Hause gekommen und finde kein Hinwei auf ein Herstellungsland.
    Habe mir die Cumulus Website angeschaut. Soweit ich es sehe, wird bei Quilts OVerfill lediglich für die Fußbox angeboten, und dort mit z.B. 20g wenn der Quilt insgesamt 400g Daune gehabt hätte.
    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass der Quilt 13 Kammern hat, die Fußbox etwas enger ist als der Rest (aber ich nicht weiss, ob nur die letzte oder die beiden letzten Kammern overfill bekommen), dann wären 100 bis 200g für den gesamten Schlafsack (bzw. bei mir erstmal weniger, weil ich nur die oberen Kammern auffüllen würde) gar nicht so unrealistisch.
    Ich weiss, 6cm Loft zusätzlich reinfüllen klingt jedoch unrealistisch.
    Auf der anderen Seite: Wenn mein Eindruck stimmt, dass im oberen Teil der Loft sich oft nachts von 6-8 auf 2-3cm reduziert, sind 6cm mehr Loft (und damit Nachts einfach nur eine gut gefüllte Kammer) vielleicht doch wieder realistisch.

    Carsten K. Die MAtte auf der ich letzte Nacht getestet habe hat von unten gut gewärmt. Die Exped Sim 3.8 hat einen R-Wert von 4.6 und lag auf meiner Bett-MAtratze bei plus 10 Grad zu Hause, und ich kann schon empfinden, ob Kälte von unten kommt oder nicht.
    Ich verstehe nicht ganz, warum Du über die Daunen meines Feathered Friends Schlafsacks urteilst, ohne den Schlafsack gesehen zu haben. Ich würde gerne nicht so viel OT schreiben und hier im Thread vor allem über die Overfill-Möglichkeiten des Quilts diskutieren, aber ich habe in anderen Threads schon realisiert, dass hier im Forum gerne OT geschrieben wird, also hab ich das hier noch mal aufgedröselt.
    Ich kann gerade keine weiteren neuen Daunentüten leihen, aber habe noch 2 Kunstfaserschlafsäcke hier, mit denen ich Tests machen werde. Aber eigentlich habe ich schon recht viel getestet, und es ist klar, das rauskommen wird, dass der Daunenquilt nicht immer voll aufbauscht, aber ich vor allem schnell friere, und ich insgesamt auf jeden Fall mehr Isolation benötige.

  • Welchen FF Schlafsack hast du?

    Ich weiss nicht welcher es ist, aber er ist über 10 Jahre alt, wiegt gut 1kg, und hat vor 3 Jahren 200g Daune im mittleren bis oberen Bereich neu dazu bekommen vom Outdoorservice Team.
    Aufgrund des Alters insgesamt vermute ich, dass ich finanziell (und vom Aufwand her sowieso) besser fahre, wenn ich die Daune aus dem Schlafsack in den Quilt stecke, anstatt beides zu verkaufen und neu zu kaufen.
    Es geht ja nicht um reale große Minustemperaturen. Es geht um reale echte Temperaturen um den Gefrierpunkt, zu denen ich als frösteliger Mensch noch drin schlafen möchte.
    Und selbst wenn ihn durch Refill nur bis reale plus 4 Grad bekomme, und dann darunter dann mit Jacke und Fleecehose weiter mache, habe ich immernoch viel Gewonnen.
    Denn Touren, bei denen es sicher über 10 Grad bleibt, mache ich kaum, und damit ist der Quilt in seinem jetzigen Zustand für mich persönlich fast unnütz.

    wilbo Es ist gerade schon spät und ich bin müde, aber Ich habe mir gerade noch mal Deine Formel angesehen und Chatgpt dazu gefragt, und ich weiss auch nicht, ob die Formel von Schlafsäcken statt Quilts ausgeht wo ich den halben Loft plattlegt wird, aber die spontane Antwort war, dass ich für Null Grad 13,4 cm Loft brauche, und sich aus dem derzeitigem gemessenebn Loft eine Komforttemperatur von 13 Grad ergibt.
    Das ist scheint mir auf jeden Fall weit jenseits der Komfort-Angaben der Hersteller zu sein, und recht nah an meinem Empfinden.

  • Das ist scheint mir auf jeden Fall weit jenseits der Komfort-Angaben der Hersteller zu sein, und recht nah an meinem Empfinden.

    Glückwunsch, darum geht es ja am Ende. :)

    Ich weiss nicht welcher es ist, aber er ist über 10 Jahre alt, wiegt gut 1kg, und hat vor 3 Jahren 200g Daune im mittleren bis oberen Bereich neu dazu bekommen vom Outdoorservice Team.

    Eine Komplettwäsche für einen 1.000 g Schlafsack kostet bei OST, nach meiner letzten Preisliste knapp 125,- €.
    Die hochwertigste Daune (95/5 GD, 850 cuin) für einen Overfill würde nochmal mit 67,50 € je 100 g zu Buche schlagen.
    Je nach Gewicht der Schlafsackhülle wird es am Ende zwar nicht ein Ultraleichtwunder, aber wahrscheinlich (mit Overfill) ein Sorglos-Schlafsack für die Frostgrenze.
    Für wärmere Temperaturen hättest Du ja noch Deinen Quilt. Oder könntest den weiterverkaufen um den Overfill zu finanzieren.

    Die Frage bleibt: Wieviel Overfill ist technisch sinnvoll .

    Schwierig sowas pauschal zu beantworten, weil da Dein Metabolismus mitspielt.

    wilbo
    28. Januar 2025 um 17:03
  • Eine Komplettwäsche für einen 1.000 g Schlafsack kostet bei OST, nach meiner letzten Preisliste knapp 125,- €.
    Die hochwertigste Daune (95/5 GD, 850 cuin) für einen Overfill würde nochmal mit 67,50 € je 100 g zu Buche schlagen.
    Je nach Gewicht der Schlafsackhülle wird es am Ende zwar nicht ein Ultraleichtwunder, aber wahrscheinlich (mit Overfill) ein Sorglos-Schlafsack für die Frostgrenze.
    Für wärmere Temperaturen hättest Du ja noch Deinen Quilt. Oder könntest den weiterverkaufen um den Overfill zu finanzieren.

    Die OST-Runde habe ich mit dem FF ja vor 3 Jahren gemacht.
    Den Feathered Friends habe ich letzte Nacht getestet, und hatte bei 7 Grad noch gefühlt deutliche reserven (aber er wiegt auch mehr als 1100g). Unter Idealbedinggungen (keine verrutschten Daunen, keine hohe Luftfeuchtiugkeit, kein Wid scheint er mir noch ganz gut zu funktionieren.
    Aber:
    Mir liegt das System Quilt sehr, ich schlafe einfach sehr ungern in geschlossnen Schlafsäcken.
    Klar, ich könnte auch den FF irgendwie an die Matte adaptieren, und Quilt-ähnlich nutzen.
    Aber den vorhandenen Quilt aufzufüllen, erscheint mir naheliegend.

    ZURÜCK ZU DEN MÖGLICHKEITEN, DEN QUILT NACHZUFÜLLEN
    Es wäre schön, wenn wir auf meine eigentliche Frage, wie sich der Quilt auffüllen ließe, zurückkommen könnten (vielleicht schlachte ich den FF auch nicht und bestelle Daunen stattdessen bei Extremtextil). Wenn 100 Gramm Daune nur 37 Euro kosten, ist der Versuch einfach sehr preiswert und naheliegender als den nächsten Quilt zu kaufen (von dem ich vorher auch nicht weiss, wie gut er für mich funktioniert.)
    -Das mir hier niemand eine madximale Füllmenge nennen kann, verstehe ich. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass der Quilt sehr viel wärmer wäre, wenn seine Kammern halbwegs voll wären, und das wird ja sicherlich mit eintsprechendem Overfill gehen.

    1.REFILL MIT LOCH UND HINTERHER ZUKLEBEN?
    Wie im Eingangspost geschrieben, habe ich Schiss, in der vorhandenen Naht per Hand nähen zu müssen. in der Fläche ein Loch je Kammer von einem halben oder einen cm Durchmesser zu machen, die Daunen mit einem Trichter reinzudrücken, und hinterher zu verkleben (z.B. GEAR AID Tenacious Tapef, Seam-Zeug oder sonst was) erscheint mir viel einfacher. Evt. zusätzlich das Tape vernähen, aber vielleicht macht das auch nur dünne Löcher wo Daunen entweichen können. Wie realistisch haltet ihr dieses vorgehen, wird es vermutlich so gut halten wie ein Flicken auf ner Neoir, und wäre das eine, wenn auch unkonventinelle, aber gut funktionierende Lösung.
    Bräuchte ich ein kleines Loch je Kammer, oder erwartet mich im inneren des Quilts eine Vernähung, diees kompliziert macht, die Dauen einfach an einer Stelle je Kammer reinzurdrücken?
    2.WELCHE DAUNEN BZW. FEDERN? Ja, ich denke auch immer je teurer desto besser. Allerdings hatte ich zu der Frage der nach außen rutschenden Daunen mal einen Kontakt zum Outdoorservieteam, aus dem ich zitieren möchte (es ging eigentlic um meinen Feathered Friends, der 95/5 850 cuin Daunen bekommen hatte):
    "Die Daunenfüllung ist eine nahezu reine Daunenmischung, die viel Pflege benötigt und dennoch schnell verschleißt, da sie über keine Stützfedern verfügt..
    Frage: Wenn verrutschen immer wieder Thema ist, macht es dann nicht Sinn, ein paar Federn mit reinzutun, die das verrutschen minimieren? Wenn 10% Federn das Problem des wegrutschens der Daunen lösen, sind sie vielleicht sinnvoller als einfach nur Daunen-Overfill. Gibt es Erfahrungen hiermit? Oder bräuchte es so viele Stützfedern, dass die Gesamt-Wärmeleistung wirklich stark beeinträchtigt würde?

  • -Das mir hier niemand eine madximale Füllmenge nennen kann, verstehe ich.

    Cross Hammock
    4. November 2024 um 15:56

    Frag doch mal bei Cross Hammockan. Er hat sehr viel Erfahrung mit myog Schlafsack-Projekten und im Temperatur-Rating eher eine konservative Einstellung.

  • Zum DIY-Refill stellt sich mir aufgrund des Videos folgende Frage:

    Ist es schon das 2025-er Modell mit dreigeteilten Kammern? Scheinbar hat man erkannt das die Daune in den Kammern verrutscht.

    Ich kann zwar auf den Bildern Nähte sehen, aber nicht, ob die Kammern bilden oder ob der Stoff nur angesetzt ist. Müsste man dann nicht drei Mal pro Querkammer öffnen? Beim älteren Modell müsste das dann doch einfacher sein, allerdings bleibt dann auch das Probelm der verrutschenden Daune.

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