Grenzen & Möglichkeiten von "ultraleichten" sheltern

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  • Zitat

    Das eine führt zum anderen ...

    Jeder, der schon einmal einen richtigen Sturm draußen miterlebt hat, sieht ul-shelter mit anderen Augen.

    Das sehe ich ganz genauso. Deshalb ziehe ich auf längeren Touren auch mit dem Luxe-F6 und Myog-Stange los. Das hat schon heftige Winde im Fjäll gemeistert. Eingefleischte UL-Puristen würden mich dafür zwar steinigen, aber mir ist es den Komfort und Sicherheitsgewinn wert. Solch ein Zelt in haltbarer Sil-Poly Ausführung könnte mein nächstes werden.

    Auf Seekajaktouren schwöre ich mittlerweile auf das Nortent Vern-1 . Das muß ich ja nicht schleppen.....8o

    Ich habe seit einigen Wochen das HMG Ultamid hier und bin mega angetan. Das Zelt macht einen extrem robusten Eindruck. Ich hatte noch keine Chance es bei viel Wind zu testen aber sobald ich kann werde ich berichten.

    Ich hab lange nach einer 6 seitigen Pyramide gesucht weil die den Wind ja tendenziell besser verteilt, habe aber keine brauchbare aus Silnylon gefunden. (Das war für mich Pflicht.)

    Nun hab ich das Ultamid hier und stelle fest, dass das so geschnitten ist, dass sich mit den Abspannpunkten zwischen den Bahnen fast ein Oktagon ergibt. Mega viel Platz drinnen und es wirkt wie gesagt sehr vertrauenserweckend. Mal gucken ob ich da irgendwann so viel Vertrauen zu habe, dass es die Funktion meines Nammatj übernehmen kann.

    Der Aufbau ist noch mal leichter als beim Hexapeak und meiner Einschätzung nach auch bei viel Wind gut möglich.

    PS: Magst du mir die Beschreibung oder Fotos deiner MYOG Stange mal per PN schicken? Da experimentiere ich nämlich gerade.

  • Das Fly würde einen Großteil des Bodens abdecken. Aber wie gesagt, 20 D ... :(
    Ich glaube zudem, dass Chen von Knot die Produktion eingestellt hat. Das Zelt ist zu schwer, im Vergleich zur Konkurrenz und als normales Firstzelt nicht fanzy genug.

    War eher eine Idee weil bei mir ja immer noch ein A-Frame Längslieger als semi-Einwand Zelt im Kopf herum schwirrt. Wenn man da die untere Hälfte aus dickerem Stoff fertig, könnte das den Boden ergeben mit der Option es hoch aufzubauen bei gutem Wetter und drinnen fast stehen zu können.

    Oder man designt ein Zelt welches zum Beispiel ohne Boden 1,5 m hoch und sich dann zu einem quasi Bivak mit Boden umfunktionieren lässt.

    Ist nur eine fixe Idee bisher seit ich deine Fotos gesehen habe...

  • Da es bei uns endlich mal auffrischte, bin ich raus auf meine Testwiese.

    Angesagt waren 60 km/h in Böen 80.
    Gemessen habe ich 15–20 km/h in Böen 25–30. Also, ein mäßiger Wind.
    (Ich habe mich bemüht in den Böen zu fotografieren)

    Wie man sieht, sind die Abspannpunkte sowohl außen als auch innen sinnvoll. Neben dem bewohnbaren Raum, ist es im Tarp ungleich ruhiger, sobald die Abspannungen stehen. Einzig der Bereich oberhalb der Lifter surrt noch etwas im Wind.

    Bei den innen liegenden Stangen habe ich den Eindruck, dass dies die beste Möglichkeit ist, um überhaupt mit höheren Windstärken umgehen zu können.

    VG. -wilbo-

  • Keine astronomischen Geschwindigkeiten, aber bei aller Kritik an Decathlon, finde ich es cool, dass sie Windtests machen und die auch öffentlich zeigen. Gibt zumindest ein Gefühl.

    Simond auf Instagram: "Built to hold when the storm hits 👊 Wind test for the Dyneema Tarp 🌬️ #trekking #mountaingear #bivouac"
    3,727 likes, 65 comments - simond am November 13, 2025: "Built to hold when the storm hits 👊 Wind test for the Dyneema Tarp 🌬️ #trekking #mountaingear…
    www.instagram.com

    Für diejenigen, die nicht drauf zugreifen können: Das neue Simond DCF "Duplex / Duos / Unbound / Dipole / The Two / ..." wird bis 70 km/h im Windkanal stabil stehend gezeigt.

    Einmal editiert, zuletzt von Bohnenbub (15. November 2025 um 09:43)

  • Man sieht verhältnismäßig gut die geringe Dehnung von DCF. Dafür wurde das Material gemacht!

    (Da sind keine Marketinganfänger am Werk.
    Die Perspektive ist so gewählt, dass nur wenig Verformung des Körpers zu erkennen ist. Direkt von der Seite wäre sicherlich mehr zu sehen gewesen. Auch wird nicht gezeigt, ab welcher Windstärke das Zelt unbewohnbar wird, geschweige denn wann und wo es zum Bruch kommt.
    Ich finde übrigens das direkte Einblenden der Daten wie im DAC-Windkanal vertrauenswürdiger. Damit ist es deutlich schwerer die Werte auf- oder abzurunden). ;)

  • Stimme dir zu. Kann allerdings verstehen, dass sie bei aller Transparenz nur bis zur "sicheren" Geschwindigkeit hinauf öffentlich zeigen. Es wäre ungemein spannend zu sehen, an welchem Punkt es kollabiert ist – und wie. Ich nehme schwer an, dass es das Filmmaterial gibt: Denn wenn sie schon die Kosten eines Windkanaltests auf sich nehmen (das ist nicht günstig meines Wissens nach), würde ich erwarten, dass sie es bis an sein Ende testen, um zu schauen, wo die neuralgischen Punkte sind.

    Ich weiß nicht, ob ich es hier im Thread schon mal gepostet habe: Vom DAC Windkanal gibt es einen Haufen Footage & Infos, der nicht so einfach auffindbar ist, weil er schlecht vertaggt bzw. beschrieben ist. Hier einfach spaßeshalber das andere Ende des Spektrums:

    1.)

    Mountain Hardwear EV2 und EV3 bei 96 MPH / 42 m/s. Das Leistungsmaximum des Windkanals gibt DAC mit 45 m/s an. Ordentlich.

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    2.)

    Ich habe vor einiger Zeit mal einen Koreanischen Blog gefunden, die 2013 Tests vom Slingfin Hardshell und OneUp gemacht haben. Dort wird der DAC Firmenchef als Urheber der Fotos geführt. Ob er nun mit dem Blog verbandelt ist, evtl sogar der Urheber ist oder nicht, erschließt sich mir nicht direkt. Ziel der Übung war rauszufinden, wie stark die Zeltgeometrie OHNE jegliche Abspannung ist. 28m/s ist schon eine sehr ordentliche Ansage für ein 4 Personen Zelt: https://blog.naver.com/hongjink1/120193256418

    Gab es nicht mal einen "Zelte im Wind" Thread? Kann den so unmittelbar nicht finden. Da wäre es vermutlich besser aufgehoben.

    5 Mal editiert, zuletzt von Bohnenbub (15. November 2025 um 10:24) aus folgendem Grund: Link vergessen

  • Gab es nicht mal einen "Zelte im Wind" Thread? Kann den so unmittelbar nicht finden. Da wäre es vermutlich besser aufgehoben.

    outdoorrama
    28. Oktober 2024 um 07:10

    Da gibt es natürlich Überschneidungen, aber das finde ich persönlich nicht so schlimm.

  • Hast du denn mal die Titannägel gewogen??? ;) Da fallen einige in Ohnmacht, vermute ich. Und für weichen Grund taugen sie dann wiederum eher schlecht. Die leichteren mit der "runden Öse" (mir fällt keine bessere Bezeichung ein) sind mir beim Einschlagen schon in der Öse abgebrochen und daher raus aus dem Sortiment.

  • Wäre schön mal mehr UL Shelter im Windkanal getestet zu sehen.

    Mich würden auch diverse Pyramiden interessieren wo dort die Schwachpunkte sind. Seek Outside legt die Zelte laut eigener Aussage zum Beispiel so aus, dass als erstes die Stange durchbiegt bevor der Stoff reißt weil die auf Tour am einfachsten zu ersetzen ist.

  • Nicht "klassisch UL" aber doch mit einigen Überschneidungen bzgl. Materialien etc: Samaya. Ich habe gerade auf deren Website gesehen, dass sie scheinbar ihre Zelte im DAC Windlab gehabt haben. Leider habe ich noch keine richtigen Videos davon gesehen, außer kurzen, eingebetteten Ausschnitten. Aber immerhin:

    Samaya | Freedom has never been so light
    Équipement alpin ultraléger conçu pour les alpinistes et les aventuriers. Découvrez toute la gamme, avec la livraison gratuite dans le monde entier à partir de…
    www.samaya-equipment.com

    (runter scrollen bis zum schwarz-weißen Video)

  • Wäre schön mal mehr UL Shelter im Windkanal getestet zu sehen.

    Mich würden auch diverse Pyramiden interessieren wo dort die Schwachpunkte sind. Seek Outside legt die Zelte laut eigener Aussage zum Beispiel so aus, dass als erstes die Stange durchbiegt bevor der Stoff reißt weil die auf Tour am einfachsten zu ersetzen ist.

    Das machen halt meist die Hersteller der Zelte. Vielleicht will das auch nicht jeder.

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    Mit den Begriffen "DAC, Wind, Test" oder ähnlichem findet man schon das ein oder andere. Aber eher eben noch bei den Herstellern.

    Bei den Pyramiden wird halt der Stock in der Mitte sehr entscheidend sein. Der nimmt zusammen mit den Heringen die gesamte Belastung auf, vorausgesetzt das Gewebe und die Abspannpunkte halten.

  • Über die Feiertage stand mein Ofen-TrailStar im Garten.
    Da der Boden gefroren war, habe ich die massiven Alunägel (20 g) von NatureHike getestet.
    Das Rein-Hämmern war aufgrund der hochwertigen Aluminiumlegierung kein Problem. Soweit so gut.

    In den letzten Tagen frische der Wind etwas auf, der Boden taute und ich habe die Heringe nochmal versetzt.
    Nun stand das TrailStar mit der Seite im Wind, sodass einzelne Böen auch in den Eingang greifen könnten.
    Da ich unsere (Zelt-) Wiese vom Wohnzimmer aus einsehen kann machte ich mir keine großen Sorgen. Das Tarp war bewegt, machte sich aber recht gut im Wind.

    Heute Morgen war es dann leider "abgebaut".
    Die 15 cm Heringe hatten im aufgetauten Boden schlicht nicht genügend halt gefunden.
    Es waren zwar alle 10 Heringe gesetzt, aber an Hauptabspannpunkten hätte ich mal besser 20 cm Heringe genommen.

    Über Nacht muss eine kräftige Bö ins Tarp gefahren sein, da ich das Ofenrohr erst in 5 Meter Entfernung wiedergefunden hatte. :whistling:

    VG. -wilbo-

  • Ich stelle es mal hier rein. Die Gestängekonstrukttion mit "Hubs" ist ja sehr verbreitet bei Leichtzelten. Wie und ob man das Problem lösen kann, bleibt jedem selbst überlassen. Ich setze auf durchgehende, gerade Stangen.


    Text des TO auf fb:

    Edit: Hello update. So my first fix was whittling a piece of my toothbrush and melting it using my lighter so the broken piece off the Y connector would hold. Then used tenacious tape (tbh I prefer duct).
    However this particular arm is one of the legs of the front of the tent so the pressure from the poles is rather extreme.

    I then cut the cords and moved the y connector around so the broken piece was connected to the main pole that runs down the length of the tent and doesn’t need as much bend.

    I then tried various splints, each failing until I used a tent peg. I bound the splint with tenacious tape and spare guy line. I also tightened the cords.

    Heating the connector using hot water was not an option as I’m cold soaking this entire trip (for the first time. And for the record cold brew coffee is really good!)

    The tent held up ok however the pressure of the poles is incredibly strong and the pole and connector bent away from each other no matter how much I tried to hold it. Again I would have been better with duct not tenacious.

    All would have been good except we were hit with a mini tornado with winds up to 45km per hour last night. My poor BA held up as much as she could but the tent was pretty much flattened and we (BA and I) got drenched.

    I’m on the Canary Islands doing the GR131. These islands are very dry normally but when foul weather hits it has a field day. At least the locals are all celebrating the rain.

    I now have my hands on some superglue and will try that. I still have 28 days left of this hike and mail here usually takes 2 weeks.

    If the superglue doesn’t work then I’ll try one of the other brilliant methods.

    I just was to thank the wonderful hiking community for putting together so many great ideas. I was totally overwhelmed. Thank you all and happy new year 🙏🏼

    Ps. The GR131 is a fantastic northern hemisphere winter hike if anyone is looking to escape to some normally sunny islands 😊

    Help needed 🙏🏼🙏🏼. My big Agnes pole set has broken at a 3 point y connector. I’m in the middle of a multi day hike and it’s started coming down with rain.

    The small silver metal part has broken away from the 3 point Y connector. This is crucial for the pole to connect to a create the tension that makes the tent “arc”.

    Does anyone know how I can fix this on the trail? I have spare guy line and tenacious tape only plus a pole sheath (although this is not useful except as a splint )

    The last time it was restrung was 3 years ago so the shock cord may be lose enough to reuse if the option is to cut the existing shock cord.

    I’m far away from anywhere to get any more shock cord, a new tent or any other item.
    Any suggestions are gladly welcome 🙏🏼 🙏🏼🙏🏼🙏🏼🙏🏼Thank you in advance and Happy New Year."



    Interessanterweise sind die Teile von Aliexpress und Co aus Alu-Vollmaterial, also vermutlich sogar stabiler und haltbarer. Die "Ring-Konstruktion" ist vermutlich den verschiedenen Winkeln geschuldet. Man hätte wenigstens ein Gewinde nehmen können. Aber naja ....

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (3. Januar 2026 um 15:07)

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