Beiträge von Patirou

    Ich habe mal von einem Chemiker gelernt, wenn das desinfizierte Wasser nach Chlor schmeckt, ist alles gut.

    Darauf würde ich mich eben nicht verlassen, da man u.a. die Abbauprodukte riecht/schmeckt (Stichwort Chloramine). Damit ist nicht sichergestellt, dass freies Chlor verfügbar ist.


    Des weiteren ist auch der pH sehr wichtig beim Desinfizieren, und kann insbesondere bei nicht stark gepufferten (sprich: kalkhaltigem Wasser) schwierig sein.

    Dafür gibt es in Frankreich so eine Biwakier-Regel: mindestens eine Stunde von der nächsten Straße entfernt.
    Das ist gefühltes Wissen- ich weiß nicht, woher ich das habe.

    Ist je nach Naturschutzgebiet etc. unterschiedlich.


    Ausserhalb NSG oder ausgewiesenen Zonen : meist kein Problem und toleriert. Die Wanderkultur ist auch relativ stark mit einem eigenen Wanderverband. Im NSG oder Zonen (z.B. Stränden, Natura 2000 etc.) sind die Regeln nicht so einheitlich. Meine Erfahrung : viel lockerer als in DE (da auch sehr viel dünner besiedelt). Die 1h und/oder 1km Regel gibt es auch öfters. In manchen Gebieten hat man es aber auch voll verboten da der Impact zu gross ist (Auch bei Benutzung LNT).

    Man sollte auf jeden Fall beachten, dass das Hauptfach nur 39 Liter hat und Decathlon die Außentaschen mit einrechnet.

    Ist das nicht inzwischen Standard ? (finde ich auch unsäglich - aber es wird ja in der Detailbeschreibung genau beschrieben).

    Hoffentlich macht bald jemand einen Kumo <-> Skala Vergleichstest :love:

    Wir haben beim Produktvideo des Skala auf YouTube kurz GG gefragt - die Antwort:

    "Hey! The Type II Collection is made from a higher denier fabric at 100D, and includes a stronger Riptide Ripstop and a UHMWPE Stretch Mesh for a more durable construction. We've also reintroduced the G4-20's iconic roll-top closure, responding to hiker demand for roll-tops. Choose the Skala if you like roll-top organization, a neutral color palette, and if you're exploring more rugged landscape than typical."

    Wenn ich es richtig sehe, ist der Skala auch schmaler gebaut als der Kumo, was für das Gebirge von Vorteil ist.

    Puh, doch eher unspektakulär und schwer...

    Ich kenne nicht viele 50L Rucksäcke mit Tragesgestell, die wesentlich leichter sind, ausser es wird Dyneema/Ultra verwendet.
    Daher für das Volumen meiner Meinung nach UL (wenn soviel Volumen gebraucht wird wohlgemerkt - und das kann je Bedingungen vorkommen).

    Übrigens kommt er noch mit 10 Jahre Garantie laut Pressemitteilung - das finde ich wieder ein positives Argument.

    Ich kann nur alle B1/B2 Visa Inhaber oder Aspiranten an ein paar verknüpfte Bedingungen erinnern:
    - Das Visum ist keine Berechtigung zur Einreise. Ob und wie lange entscheidet der BeamteIn bei der Immigration!
    - Man muss Beweise haben, dass keine Absicht zur Immigration besteht (z.B. deutscher Arbeitsvertrag, Finanzierung etc.)!

    Dies ist nicht nur in den USA so, sondern überall. Der Immigration officer (oder eher sein Chef oder Chefchef - das wird normalerweise in der Hierarchie eskaliert) hat immer das letzte Wort. Wenn es Anlass gibt zu glauben, dass die Person nicht wieder ausreisen möchte, es Zweifel an den finanziellen Mittel oder sogar der Verdacht besteht, mit einem Touristenvisa auf Arbeitssuche gehen möchte, wird dann die Einreise verweigert. Stichwort ist dabei Visamissbrauch.

    Das Problem, dies erscheint meist sehr willkürlich, da die zuständige Behörde (in DE an Flughäfen die Bundespolizei) allein zuständig ist, und es praktisch keine Möglichkeit für Rechtsmittel gibt. In der EU bekommt man zwar ein Formular, wo der Grund für die Verweigerung der Einreise angegeben ist, aber auch hier sind Rechtsmittel meist pratkisch unmöglich, weil die Polizei befugt ist, die Rückreise sofort zu erwirken (man kann also eigentlich nur Entschädigung verlangen in dem man von seinem Herkunftsland den Rechtsweg beschreitet-eventuell auch mit einer Aufhebung des verhängten Einreiseverbots).


    Das die Immigration in den USA speziell agressiv ist, ist auch kein neues Phänomen. Auch für mich eher abtörnend. Wir sind auch durch die EU verwöhnt, da wir ja so gut wie keine Grenzkontrollen mehr erleben (leider sehen diese Errungenschaft immer weniger Menschen). Es ist jetzt auch nichts neues mit Trump, sondern eigentlich in den letzten Jahrzenten immer so gewesen.

    PS: Fotos muss ich noch machen, war mit Radfahren zu sehr beschäftigt 8)

    Kleines Update:

    Leider kann ich keine Fotos liefern, die Aussagekräftig sind. Es spiegelt sich ganz blöd in der Kamera. Ihr müsst mir jetzt einfach glauben, dass die Ablesbarkeit gegeben ist (getestet um Mittagszeit auf dem Velo in der Sonne), bei 10% Helligkeit des Bildschirms)

    Auch Anweisungen habe ich jetzt, die von der Uhr selbst ausgegeben werden (Turn left, Turn right etc.). Wie immer erkennt das Programm nicht alle Abzweigungen. Auf einer mir unbekannten Tour über 50 km von Wald und Stadt alles dabei und hatte ich nur einmal ein kleines Problem, aber eher weil die Signalisation auf der Strasse scheisse war als das die Navigation versagt hat (Fahrradweg ist irgendwohin verschwunden). Bildschirm war im Test immer an, der Batterieverbrauch war über die 3 Stunden sehr gering (um die 10%). Bei 10h-Tagen wären also knapp 3 Tage drin, wobei ich noch nicht alle Möglichkeiten zum Batteriesparen gebraucht habe. Fakt ist, man sieht es entspannt kommen und kann entsprechend einen Abend schnell an der Powerbank/Steckdose laden.

    Bedienbarkeit direkt am Lenker während der Fahrt hat mich auch positiv überrascht. Ich dachte das wird ein elendes gefummel, letztendlich konnte ich doch einfach zwischen den Seiten hin und herschalten und auch den Zoom während der Fahrt anpassen (nicht grad in der Abfahrt aber auf einem kurzen graden Stück).

    Für mich bis jetzt durchweg positiv Erfahrung.

    Du meinst Natriumhypochlorit (Chlorbleiche),

    Nein, auch Natriumchlorit zersetzt sich langsam. Hypochlorit ist natürlich nochmal ne ganze Ecke reaktiver im Wasser.

    Solange der Deckel drauf ist eher zu vernachlässigen.

    Habe ich auch gedacht, und dann in einer Wasseraufbereitungsanlage eine Metalltür gesehen die dazu diente, einen Raum abzuschliessen wo ein IBC mit Salzsäure drinnen steht. Nach nicht mal einem Jahr voller Rost. Der IBC war immer verschlossen.

    Wenn man beides mixt, dann schon.

    Guter Punkt, dann schon. Nachteil, man weiss nicht genau was man reinmacht, was für eine effiziente Disinfektion aber wichtig ist. Des weiteren riecht man meist nicht Chlordioxid, sonder Chloramine, welche Abbauprodukte sind.

    Wieso nicht einfach Micropur nehmen wenn einem der Chlorgeschmack nicht eh schon wurscht ist? Ist euch das zu teuer? (No offence) Oder schmeckt man das gar nicht?

    Ist in diesem Fall ein anderer Wirkstoff : Natriumdichlorisocyanurat – Wikipedia. Im öffentlichen Bereich verbannt :

    Zitat

    Es wird vielfach zur Desinfektion von Swimmingpools eingesetzt. In Deutschland darf es zur Trinkwasseraufbereitung nur noch für den Bedarf der Bundeswehr und für den zivilen Bedarf im Verteidigungsfall sowie in Katastrophenfällen verwendet werden.[4]

    Ich müsste nochmal nachprüfen wieso weshalb warum, ich kann mir vorstellen, dass die Abbauprodukte nicht ganz nett sind. Das ist der grosse Nachteil von oxidativer Disinfektion, man hat kaum Kontrolle über die Aubbauprodukte, die u.a. Krebserregend sind (weshalb ich persönlich Filtration verwende, welche auch viel einfacher und effizienter ist in meiner Meinung).

    Ich hatte da mal ein aha Erlebnis. Ich bin mit meinen 3l (!!) Trinkwasser einen Flusslauf hoch gestapft und einem Guide begegnet der mich schallend ausgelacht hat mit den Worten "hier kannst du alles trinken!!"

    Problem ist hier Risikoabwägung: die Wahrscheinlichkeit ist klein, das was passiert. Wenn es jedoch passiert, sind die Konsequenzen sehr gross. Es reicht eine Wandergruppe, die denkt man kann einfach an den Bach kacken.

    Hier aus dem anderen Forum noch eine ganze Abhandlung zu Wasserdisinfektion :
    Wasserfilter - Seite 8 - Ausrüstung - Ultraleicht Trekking

    Ich hatte vermutet das der aufsteigende dampf wärmer als das Wasser wäre

    Dem ist bei weitem nicht so und muss auch nicht getestet werden. Die Wärmequelle ist ja unten, dass heisst das Wasser ist auch dort immer am wärmsten. Auf dem Weg nach oben wird nur Wärme verloren (durch Abstrahlung, Diffusion und Konvektion), bedeutet demnach dass die Temperatur nur sinken kann.

    Kannst Du auch einfach in der Küche testen. Einen Metalldeckel auf einem Wassergefüllten Kochtopf kannst Du locker für ein paar Sekunden anfassen ohne grad Verbrennungen zu erleiden. Den Topf in der Nähe Herdplatte kannst Du nicht mal anfassen ohne sofort Blasen zu bekommen.

    Da geht ja der Dampf hoch welcher eher wärmer als das Wasser ist. Aber nach ein paar Tests wirst du abschätzen können das 80 grad am Deckel 70 grad Wasser sind als Beispiel.

    Nein, der Deckel sollte immer kälter als das Wasser im Topf sein.

    Bei einem Topf ist das Wasser unten am wärmsten. Lokal kann es dort auch schon kochen (Blasen die sich unten am Topfboden bilden. Diese steigen auf und können schon im Wasser wieder zerfallen da es kondensiert (Wasser weiter oben ist ja noch kälter)
    Gleichzeitig bilden sich im Topf Konvektionszellen die die Temperatur des Wassers homogenisiert (kaltes Wasser sinkt, warmes Wasser vom Boden steigt auf). Die Luft zwischen Oberfläcke und Deckel erwärmt sich durch das Wasser und die Seitenwände des Topfes. Auch hier entsteht meist ein Temperaturgefälle zwischen Wasseroberfläche und Topfdeckel, wodurch Konvektionszellen entstehen. Durch die Erwärmung kann die Luft mehr Wasserdampf aufnehmen was auch passiert (auch schon bevor es kocht). Im Kontakt mit dem kälteren Topfdeckel oder durch das Temperaturgefälle kondensiert der Wasserdampf wieder, wodurch die Tropfen am Topfdeckel und die typische "Wolkenbildung" entsteht

    Kleiner Hinweis : Wasserdampf selbst ist unsichtbar, was man sieht ist schon kondensiertes Wasser in Form eines Aerosols (oder nicht technisch ausgedrückt : eine Wolke).

    Patirou Schreib gerne, wie Dein Test gelaufen ist ...

    Test ist erfolgt. Für mich ist es der Gamechanger und hat jetzt mein Dilemma aufgelöst.

    Zu den Randbedingungen : Ich hatte bis jetzt ein GPSmap-Gerät für Wanderungen (gekauft, bevor es Smartphones so richtig gab). Das ist auch langsam in die Jahre gekommen und habe beim Trekking immer mehr mit dem Smartphone navigiert. Das funktionierte auch top, auch wenn ich bei Wind und Wetter nicht ganz mit der Funktion zufrieden war (Touch und Nässe), sowie mit dem Akkuverbrauch. Aber nichts wo man sagen musste : "ist ein scheissdreck, funktioniert nicht".

    Das gleiche dann bei der Vorbereitung meiner ersten Bikepacking-Tour versucht (Deutschland Nord-Süd), und festgestellt dass es nicht so einfach funktioniert. Erstens saugt es zu viel Akku wenn der Bildschirm immer an ist, und zweitens ist die Ablesbarkeit bei Sonne überhaupt nicht gut genug. Dadurch, dass man beim Radfahren viel mehr Anweisungen pro Zeiteinheit braucht (man ist ja viel schneller unterwegs und daher viel mehr Kreuzungen), und man sich nicht einfach von der Sonne wegdrehen kann, war dies nicht die Lösung. Auch mit Audioansagen funktionierte es nicht (hör mal was bei einer Abfahrt mit 40-50 Sachen auf Kies....).

    Für das erste Problem war die Lösung, mit Komoot und der "Bildschirm an bei Kreuzung-Funktion", obwohl auch da ein nachladen an der Powerbank während den Pausen geholfen hat (und die PB am Dynamo gehängt). Ich kam damit über den Tag, das Handy musste jede Nacht dann nachgeladen werden. Auch hat Komoot nicht jede Kreuzung erkannt, es war aber akzeptabel.

    Das zweite Problem wegen Sonneneinstrahlung habe ich nicht gelöst gekriegt.

    Letztendlich hat es für die Deutschlandquerung gelangt, aber Bedienungskomfort und -sicherheit sieht anders aus.


    Frage für mich war, kann ich ein Gerät für beides nutzen (also Trekking und Bikepacking). Ich wollte nicht 2x Elektronik kaufen, wo doch beides auf einem funktionieren sollte, da es nur eine Software Frage ist. Ich habe immer so zwischen einer Etrex Lösung oder Uhr geschwankt, konnte mich aber nie recht entscheiden.

    Beim Recherchieren ist mir dann meine Frau zuvorgekommen, die mir zu Weihnachten die Fenix 8 Solar in 47 mm geschenkt hat (mir selbst hätte ich nicht das teuerste Modell gekauft). Navigieren beim wandern war super, ich war überrascht, wie einfach man dem folgen kann, trotz dem kleinen Bildschirm. Umplanen geht natürlich nicht so einfach, aber dafür kann man ja das Smartphone rausholen. Zudem bin ich doch ein Datenmensch, daher ist das ganze schon faszinierend (auch wenn für meinen Gebrauch und Leistung total überdimensioniert)

    Zum testen auf dem Rad habe ich von fatrat (danke Dir nochmals) diese Halterung bekommen:
    Garmin Fahrradhalterung Uhren GPS Zubehör schwarz ohne Grösse - Transa.ch  
    Hinweis : die Kabelbinder braucht es nicht, das Armband langt völlg, um das ganze fest zu zurren.

    Inzwischen gibt es auch Lösungen die fancier aussehen QuickFit® Quarter-turn Bike Mount | Garmin
    Preis ist ca. gleich - daher whatever. Ich finde die alte Lösung nicht schlecht, da ich nicht immer die Armbänder abnehmen muss.

    Auch hier Lesbarkeit top, Akku hält ewig. Im Darkmode ist alles auch in der Fahrt mit einem kurzen Blick erkennbar. Das einzige wäre vielleicht noch, dass man vor einer Abzweigung gewarnt wird (oder ich habe noch nicht die richtige Einstellung gefunden). Auf der Anzeige selbst bekommt man nur die Distanz zur nächsten Abzweigung und z.B. rechts abbiegen per Pfeil. Aber dadurch dass der Bildschirm jetzt immer an bleiben kann, habe ich nur aus Unaufmerksamkeit mal eine Abzweigung verpasst. Man bekommt dann eine Warnung dass man "off-course" ist. Auch der Transfer von Komoot ist easy. Weiterer Vorteil, mit einem Brustgurt kann man am Rad auch viel besser die HF messen (mit der Uhr ist es öfters mal ausgestiegen weil verrutscht oder Handschuh sich drunter geschummelt hat) und man kann die Messung an der Uhr abstellen und somit Strom im Uhrenakku sparen. In voller Sonne mangels entsprechenden Wetter konnte ich es noch nicht testen, aber auch bei sonnigeren Tagen und nur 10% Helligkeit ist der Bildschirm voll lesbar.

    Damit habe ich für mich jetzt die Lösung gefunden. Dualer Einsatz Wandern/Bikepacking und v.a. das Smartphone wandert jetzt wieder in den sicheren Rucksack, bzw die Oberrohrtasche und ich rege mich nicht mehr auf wenn es mal regnet und ich den Bildschirm nicht mehr bedienen kann.

    PS: Fotos muss ich noch machen, war mit Radfahren zu sehr beschäftigt 8)

    PPS: Kanufahrt muss auch noch getestet werden, sollte aber kein Problem sein. Da müsste ich noch die POI für Auswassern/Einwassern draufbekommen sollte möglich sein.

    Wer es genau wissen will macht eine Leistungsdiagnostik. Kostenpunkt 200-300€ (zumindest bei mir vor noch ein paar Jahren).

    Bei der Freiwilligen Feuerwehr wurde mir so ein Conconi Test für die Aufnahme in den Atemschutz gespendet. Die Bereiche haben sich ziemlich gedeckt (mein maximaler Puls sowie Laktatschwelle war leicht höher. Die Uhren sind wahrscheinlich eher konservativer eingestellt um zu verhindern, dass einer zusammenklappt und klagt). Messungen waren so gut wie übereinstimmend.


    Was ich noch nicht gesehen oder überlesen habe. Ganz wichtig sind mal Perioden, wo man das Training fast auf 0 zurückfährt. SIch weiterhin bewegen und mal spazieren gehen klar, aber mal alle 3-4 Monate mindestens 2 Wochen lang keine strukturierte Trainingseinheit machen, ist ein wahrer Gamechanger, v.a. für den nicht betreuten Amateursportler (ich nehme mal an, das trifft auf die meisten von uns zu). Während meiner sehr aktiven Zeit wurde mir das vom Club quasi "verordnet".

    Wecker: Das iPhone abends ausschalten und trotzdem morgens wecken lassen, wie es schon Nokia in den Neunzigern konnte: Geht nicht. Es bleibt einfach aus. Und angeschaltet verliert es über Nacht mehrere Prozent Akkuladung.

    Wobei einmal hatte ich das andere Erlebnis mit dem Nokia. Wecker geht mitten in der Prüfung los, obwohl ausgeschaltet. Sehr unangenehm.

    Bei Android muss übrigens auch anbleiben, damit der Wecker läuft (oder ich muss mich arg täuschen). Das aber so viele Prozente abgehen, kann ich nicht bestätigen, v.a. wenn im Flugmodus und alles weitere ausgestellt ist (vlt 1-2 %?).

    Es gibt nicht die Möglichkeit, die Lautstärke des Weckers ansteigen zu lassen

    Die Funktion habe ich jetzt gerade entdeckt - Danke.

    wenn man in einer Hütte übernachtet, und die Wanderer neben einem auch alle vom iPhone-Wecker aufgeweckt werden.

    Ganz gut in der Hütte kommt natürlich der Feuerwehralarm um 2 Uhr morgens an. v.A. wenn man dann noch mit Vollgas aus dem Bett sprintet um zur Kaserne zu fahren und erst danach feststelle "ach scheisse - bin ja unterwegs". (Die Nummer der Alarmierung hat einen Override für "nicht stören" Modus - den ich gerne mal vergesse in den Ferien abzustellen).
    Ein paar andere sind da aufgesprungen, weil Sie an einen Feueralarm der Hütte selbst gedacht haben.


    Sonnst kann man bei Android langsames Laden einstellen, sowie GPS, Bluetooth und WLAN direkt über Shortcuts an und aus und auch direkt konfigurieren (einmal wischen und man hat alles da - kurz getippt an/aus, lang getippt konfigurieren). Einer der Gründe, wieso ich definitiv beim Android bleiben werde. Das was aus versehen angeht, hatte ich noch nicht. Es gibt auch die Möglichkeit, die Akkuladung auf 80% zu begrenzen, was ich ausserhalb von Outdooraktivitäten gerne nutze (dann hält er bis zum Ende des 2. Arbeitstages)

    99€ überhaupt nicht gefällt

    Naja, mit der ganzen Verpflegung undder dazugehörigen Logistik die es braucht, ist der Preis m.E. nicht übertrieben. (Checkpoint alle 12 km mit Verpflegung).

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du Fit, grundsätzlich Gesund bist. Du schreibst ja, dass Du schonmal 50 km gemacht hast. Ab hier geht es eigentlich nur noch drum, dass Du einfach weiterläufst. Klingt einfach, ist es in der Theorie auch. Aber es wird weh tun.

    Wie muss ich mich vorbereiten?

    4-5 km/h auf so eine lange Zeit zu halten ist nicht ohne (23-27h), braucht aber eher eine mentale statt physische Vorbereitung (ich nehme jetzt mal an, Du bist relativ fit ). Das Alter ist jetzt nicht unbedingt zu beachten, bei solchen Ausdauersportarten sieht man regelmässig, dass auch eher ältere Personen teilnehmen und auch in der Leistung noch relativ dabei sind - mit entsprechender Vorbereitung.

    Das wichtigste ist es, in der Lage zu sein, mit Kurz-Schlafeinheiten/Pausen über die runden zu kommen (10-15 Minuten) und dann wieder mehr oder weniger dabei zu sein. Ist im antrainierbar, braucht aber Zeit.

    Was nach einem Tag durchwandern hart ist, ist die Nachtwanderung, dass darf man nicht unterschätzen. Mental ist das für mich immer der schwierigste Zeitpunkt. Vielleicht mal einem Freitag nach der Arbeit (kommt jetzt auch auf die Arbeit drauf an) direkt los und mal 40-50 km machen, dann würdest Du mal sehen, was nach einem stressigen Arbeitstag so eine Nacht ohne richtig schlaf mit Dir macht. Wichtig : Die Dunkelheit setzt zu, also möglichst einen dunklen Ort wählen.

    Trainingsvolumen (also Distanz) kann man zum Teil mit Intensität (Schnelligkeit/Höhenmeter) ersetzen. Ich würde im Training nicht unbedingt über die 50 km gehen, die aber eventuell schneller absolvieren (ohne jedoch ins rennen zu verfallen) und am Tag X dann leicht langsamer und mit mehr Pausen zu machen. (Also im Training mit 5 km/h und ohne Pausen, am Tag X dann mit 4.5 km/h und dann mit Pause alle 25 km - als Beispiel).

    Vor dem Event sollte man ca. 3 Wochen die Trainingsbelastung herunterfahren und noch kleine Spaziergänge machen. Regeneration ist sowieso das wichtigste, und das während der ganzen Vorbereitungszeit.

    Davor und danach unbedingt Urlaub nehmen. Vor allem danach ist man ein Wrack (meine Erfahrung) und man ist für ein paar Tage zu nichts zu gebrauchen, mental sowie physisch.

    Was muss ich während der Wandertour beachten?

    Nichts besonderes, nicht zu schnell starten, einfach den Rythmus halten. Möglichst nur ganz kurze Pausen (max. 10-15 Minuten) alle 3-4 Stunden funktionierte für mich (habe es länger nicht mehr gemacht). Genug futtern und trinken.

    Welche Ausrüstung brauche ich?

    Nichts besonderes. Für Verpflegung ist gesorgt, also ein minimal-Rucksack, Laufklamotten und -schuhe und los gehts. Eine stärkere Stirnlampe als die klassische UL-Lampe würde ich empfehlen (hängt auch vom Mondlicht ab und ob im dichten Wald oder im offenen Gelände).

    Schuhe eventuell mit Einlagen, falls Du merkst, dass Du ab 50 km starke Schmerzen hast (ein Besuch beim Orthopäden könnte dann was bringen).

    Es muss einfach bequem sein. Wenn es nach 50 km nichts auffälliges drückt oder "wolft", dann ist es gut. Falls nötig mit entsprechenden Cremes nachhelfen und schauen was hilft. Realistischerweise kannst Du bis zum Startdatum 2-3 Mal eine Tour von 50 km unternehmen (mit ca. 3 Wochen Regeneration dazwischen) um zu schauen, was läuft. Am Tag X nichts neues ausprobieren.


    Für eine grobe Einführung kann ich das empfehlen (und die Seiten dazu, da gibt es auch Tipps zur Ausrüstung). Muss man halt alles selbst ausprobieren.
    EXTREMWANDERN FÜR ANFÄNGER - SO WIRST DU FIT FÜR DEN MEGAMARSCH

    Was mich immer wundert bei den Bundsachen - mir ist klar dass die nicht immer UL gehen können, das Zeug muss ja im Zweifel auch übelsten Missbrauch aushalten, aber ein Feldbett mitschleppen kommt mir im Vergleich zu ner Evazote oder selbst der guten alten BW-Matte reichlich überflüssig vor, und auch dieses Zelt mit drei Bögen für 3kg/Person - gäbe es da keine leichtere und trotzdem robuste Variante?... oder überseh ich da was?

    Das hat mich auch interessiert und habe mal mit angehörigen der Truppe darüber gesprochen (CH/F und DE). Grosso-Modo kam dabei raus : Das kommt auf den Einsatz drauf an. Die Konfiguration mit einem Feldbett ist ja nicht für die vorderste Front gedacht (wie er im Video auch sagt - für die Aussenposten ist die einfache Zeltbahn vorgesehen), sondern für einen Kommandoposten o.ä., der vielleicht auch mal eine Woche oder mehr steht. Und sowas wird dann auch nicht zu Fuss hingetragen, sondern rangefahren/geflogen.

    Der Use-Case zwischen BW und Trekking ist halt komplett unterschiedlich. Klar an vordersten Front machen Teil-UL Konzepte bis zu einem gewissen Mass Sinn und werden auch umgesetzt-kein DCF natürlich aber das Tarp ist dabei.

    Bis auf Spezialeinheiten macht auch niemand an der Front einen 50 km Marsch, dann wäre der normale Soldat ja auch gar nicht kampffähig. Man ist auch nicht durchgehend an der Front in einem Aussenposten/Kampfposten, sondern wird durchrotiert.