Eine andere Meinung wäre 20-35% Kohlenhydrate ( der Tageskalorien), als moderate Menge, um die Gesundheit zu fördern.
Als high carb zählt dann über 35% und ist nötig, wenn man eine maximale Leistung erzielen will. Das sollte also wandernder Mensch oft nicht nötig sein .
Zum Muskelaufbau und zur besseren Regeneration oder Fettabbau solltest Du Deine Eiweißzufuhr auf 30-40 Prozent Deiner Kalorien erhöhen. Man sollte so lange hungrig sein, bis der Protein Bedarf gedeckt ist. Dann sind wir aber an der unteren Grenze der benötigten Proteine.
Das Ziel bei körperlicher Betätigung ist nicht leichter, sondern schwerer zu werden, allerdings sollte man an Umfang verlieren, wenn man "abnehmen" möchte. Denn Muskeln sind schwerer als Fett.
Low-Intensity-Training (LIT) wäre beim Wandern gegeben. Achtet auf euren Puls, gerade auch bergauf.
[OT:] Aus Umweltgründen halte ich es persönlich nicht für wünschenswert, mehr Eiweiß zu sich zu nehmen, als für den Muskelerhalt und -aufbau erforderlich ist. Bei 30–40 % Protein dient Eiweiß teilweise als Brennstoff. Nehmen wir an, wir gehen von 2,5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht aus. Dies liegt am oberen Ende der Empfehlungen für die Proteinbedarf während intensiver körperlicher Betätigung und Kalorienbeschränkung. Rechenbeispiel: Ein 80 kg schwerer Wanderer, der 4.000 kcal verbraucht, muss 200 Gramm Eiweiß zu sich nehmen. Das sind 800 kcal Protein, nur 20 % des Kalorienbedarfs.
Oder war die 30-40% Prozent gemeint für eine Situation mit grossen Kaloriendefizit? Auf 2.000 kcal währen die 800 kcal ja 40%.
Aus UL-Sicht ist mein Ziel nicht, zu- oder abzunehmen, sondern mit so wenig Gewicht wie möglich zu wandern. Eine fettreiche Ernährung punktet mit 9 kcal/g dan eher als Reich an Kohlenhydrate oder Eiweiß (beide 4 kcal/g).
Nette Diskussion
Wie bekomme is das OT hin?