interessante Artikel mit UL-Bezug

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Ich guck sonst keine Videos und pack das deshalb mal unter Artikel.

    Ist einfach Regel Nr. 1: weglassen.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    (und relativer Disclaimer: "Sommer-im-Gebirge"-Backup muss sein).

    Kam nach dem Typ der sein Zelt liebt.

  • nach 3 tagen wieder da

    Hahahahaha, ich hab mir das Video tatsächlich angeschaut, da ich eine paar der Videos von Stefan Berger ganz klasse finde.

    Nicht das ich dabei etwas neues erfahren habe, so bin ich überzeugt davon, das dieses, oder ähnliche, zum Pflichtprogramm von Newbies gehören sollte!

    Denn zu viel Klamotten, habe ich meine ganze erste Saison mitgeschleppt und war mir nicht im Klaren darüber, wie ich es auf unter 5Kg schaffen soll…

    3 U-Hosen, 3 T-Shirts, 3 Paar Socken… das allein macht ja schon ein halbes Kg aus! (also das überflüssige davon)

    Ich hatte auch tatsächlich 300g erste Hilfe dabei! Mittlerweile 120g!

    Als Wanderer der eigentlich immer auf Campingplätzen, oder in Pensionen geschlafen hat, habe ich tatsächlich auch noch „Rei in der Tube“ mitgeschleppt. Vollkommen bekloppt!

    Das einzige, wo ich nicht mit ihm einer Meinung bin, ist die Aussage, das UL Kram immer teuer sein muss.

    Denn selbst wenn man nicht bei Temu und Ali bestellen will, bleibt einem ja der Kleinanzeiger im Netz.

    Da findet man Tarps oder Zelte, von DCF mal abgesehen, für 100-150€, Quilts für wirklich schmales Geld, Trekkingstöcke, wie Fizan Kompakt, kosten eh kaum Geld…

    Einzig die Trailrunner würde ich, aufgrund der kurzen Haltbarkeit, nicht gebraucht kaufen. Daunenquilts kann man da kaufen, ist aber riskant, bzw für viele ekelig.

    Ich habe so etwas aber schon mehrmals gebraucht gekauft und wurde nicht enttäuscht.

    Am geilsten ist ein 250er Cumulus Quilt, der wirklich alt ist, noch mit geschlossener Fußbox, noch über das blaue Forum. Der loftet fantastisch, hat zwar zwei winzige Löcher, die mein Vorbesitzer mit Pflasterstreifen überklebt hat, die aber dicht halten. Ich wollte die eigentlich immer mal mit „richtigem“ Kram reparieren, aber warum? Es hält jetzt schon seit zwei Jahren. Gekostet hat der Quilt, wenn ich mich recht erinnere, unter 100€, ich meine 70€!!

    Ansonsten ist es tatsächlich essenziell wichtig, wenn man unter 5Kg kommen will, Sachen weg zu lassen!

  • Nicht ganz passend, aber ehe ich extra einen thread dafür aufmache...

    So gesehen war sie ja wirklich leicht unterwegs - wer braucht schon irgendeine Lichtquelle für den Abstieg?

    Sie wollte den Sonnenuntergang sehen: Wanderin mitten in der Nacht von Berggipfel gerettet
    Eine Frau aus Baden-Württemberg ist auf die Mondspitze in Vorarlberg gestiegen und saß dann im Dunklen fest. Bergretter konnten sie wieder ins Tal bringen.
    www.swr.de

    "Not all those who wander are lost"

  • Zumindest mit Wanderbezug, leider hinter Paywall, die Optionen zum Lesen, u.a. archive.is oder schlicht den Bibliotheksausweis hatten wir ja andernorts schon diskutiert.

    https://www.zeit.de/2026/31/wanderwege-deutschland-routen-karte-empfehlungen

    Zitat

    Wanderwege in Deutschland:

    Läuft bei uns: Hier sind die 30 schönsten Wanderstrecken Deutschlands

    ZEIT-Autoren und Prominente wie Florian David Fitz, Tom Wlaschiha, Katharina Hagena und Dirk von Lowtzow verraten, wo sie hierzulande am liebsten zu Fuß unterwegs sind.

    "Not all those who wander are lost"

  • Zitat

    Drang nach oben

    Wen der Berg ruft

    Essay von Daniel Wiese

    Wie kommen Menschen auf die Idee, Gipfel zu besteigen, auch wenn das anstrengend und manchmal sogar gefährlich ist? Eine Spurensuche.

    8.8.202617:00 Uhr


    Drang nach oben: Wen der Berg ruft
    Wie kommen Menschen auf die Idee, Gipfel zu besteigen, auch wenn das anstrengend und manchmal sogar gefährlich ist? Eine Spurensuche.
    taz.de

    "Not all those who wander are lost"

  • "Weather conditions on Skye on Friday were described as "particulary poor"" :D. Sommer sehr nass ziemlich windig ist mein Eindruck. Overtourism sind wir.

    Während (nicht nur) aus den Alpen täglich Meldungen über grössere Bergstürze, Murenabgänge, blankeste Gletscher, ausgetrocknete Flüsse und Waldbrände (bei denen die verbrannte Luft dann ZB in den Tälern und Voralpen-Ebenen des Piemont hängt) kommen. So heftig wie den jeweils gegenwärtigen Sommer war es noch nie. Quasi alle Insta-Accounts, denen ich folge (Berge, Bergwetter u.ä.) melden täglich ohne Ende, einschliesslich örtliche Stark"regen"verwüstungen.

  • Zitat

    Klimawandel in den Alpen Wie höhere Temperaturen zur Gefahr für Wanderer werden

    Stand: 18.08.2026 • 16:43 Uhr

    Am Matterhorn zeigt ein Forscher, welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Große Felsstürze, die früher nur alle 40 Jahre vorkamen, passieren nun jedes Jahr - eine Gefahr für Wanderer und Bewohner.

    Von Jan Seidel, ARD Genf

    Alpen: Wie gestiegene Temperaturen zur Gefahr für Wanderer werden
    Am Matterhorn zeigt ein Forscher, welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Große Felsstürze, die früher nur alle 40 Jahre vorkamen, passieren nun jedes Jahr -…
    www.tagesschau.de

    "Not all those who wander are lost"

  • Jenseits der Gletscher und des Permafrostes:

    keine Artikel, sondern jede Menge Daten, die in der fortwährenden Klimakatasrophe eigentlich zur Tourvorbereitung zu checken sind.

    Blick nach ITA:

    - zB Turin diesen Sommer Juni bis Mitte August + 6,3°C (u.v.a. abfragbar)

    Il caldo dell'estate 2026 in Italia
    Infografiche e dati aggiornati sull'estate 2026: clima vs meteo, 76 anni di estati italiane, giorni roventi e warming stripes.
    www.crivellini.it

    (im Vergleich zum Mittel 1991-2020 und die Hitze ist noch "Wetter" und nur die Stabilität der Grosswetterlage eher "Klima")

    - Natur-Warnungen ITA:

    Bollettino di Criticità del 19 agosto 2026, aggiornamento delle ore 17:08
    Dipartimento della Protezione Civile-Presidenza del Consiglio dei Ministri
    mappe.protezionecivile.gov.it

    - Starkregen-Radar

    Piattaforma radar
    Dipartimento della Protezione Civile-Presidenza del Consiglio dei Ministri
    mappe.protezionecivile.gov.it

    (live dh 5 Min. verzögert; bei der Einstellung SRI dann Regenmenge in mm/h mit Mausklick auf Topo-Karte abfragbar)


    Wildfires:

    https://firesignal.eu/de (Europa)

    Experience

    (US; Karte weltweit skalierbar, mE einfacher zu bedienen als die Nasa-Karte, deren Daten wohl allen anderen zugrundeliegen)

  • "Entscheidend ist, warum die Rettungsaktion überhaupt notwendig wurde. Laut der offiziellen Verordnung können Kosten verlangt werden, wenn ein Einsatz auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen ist."

    "Seit Anfang August ist nun auch ein konkreter Kostentarif für Einsätze der Guardia di Finanza in Kraft."


    Nebenher: in Italien gilt seit einem Jahr ein neues Haftungsrecht in den Bergen.

    " Wenn der Unfall auf ein Fehlverhalten des Wanderers zurückzuführen ist – etwa die Wahl einer zu schwierigen Route, ungeeignetes Schuhwerk oder das Ignorieren einer schlechten Wettervorhersage –, stellt das Gesetz nun klar: Die [den Weg betreuende] zuständige Behörde haftet nicht."

    La nuova legge sulla Montagna: la responsabilità sui sentieri
    Come cambia la responsabilità sui sentieri con la nuova legge della Montagna? Scopri come cambia il ruolo della segnaletica
    www.dolomeet.com

    Das Gesetz 131/2025 regelt überwiegend die Förderung von Berggemeinden und Fördermittel, die Personen erhalten, die dort hinziehen und/oder bauen/sanieren. Art. 22 dieses Gesetzes entlastet die Wegebetreiber von zu weitgehenden Verkehrssicherungspflichten. Ob Verkehrssicherungspflichten in Italien tatsächlich bisher immer so zu Lasten der Gemeinden verstanden wurden - keine Ahnung. Soweit Artikel 22 auf Artikel 1227 des Bürgerlichen Gesetzbuches Italiens (von 1942, Kaiser von Äthiopien und König von Albanien) verweist, ist dort eine Entschädigung bei Fahrlässigkeit nach dem Gesetzeswortlaut ja schon ziemlich lange ausgeschlossen (Absatz 2: "Für Schäden, die der Gläubiger durch Anwendung der üblichen Sorgfalt hätte vermeiden können, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.). Zur üblichen Sorgfalt gehöre nun, so das Schaubild im Artikel von dolomeet, das ursprünglich vom CAI FGV kommt, dass man sich nicht überfordert, nicht ungeeignetes Schuhwerk trägt und sich um die Wettervorhersage gekümmert hat. Erinnert im ersten Moment etwas an den Bürgermeister von Chamonix, der "asiatischen Turnschuhträgern" vor ein paar Jahren das Rumlaufen am Montblanc verbieten wollte.

    Wenn die Gemeinde nicht haftet, wer dann? Bzw.: wer zahlt?

    Grundsätzlich ist das Prinzip der Eigenverantwortung beim Wandern richtig. Da Trekking boomt (die Outdoorindustrie freut sich über absolute numbers) und auch in Italien boomt und zugleich die Berge klimakatastrophenbedingt den Bach runtergehen, besteht mehr Regelungsbedarf und Mindeststandards werden festgeschrieben. Da in Italien imho fast alle Wandernden in "Turnschuhen" (vulgo: Trailrunners, leichte Zustiegsschuhe) rumlaufen, wird der Verweis auf ungeeignetes Schuhwerk in der Folge möglicherweise erstmal tatsächlich nur Turnschuhe (ohne Anführungszeichen) tragende Zufalls-Bergtouristen treffen, wenn Bergrettungen und Versicherungen das Argument nutzen.

    Was übrigens auch bei Versicherungen schon der Fall ist, und nur hierauf will ich mit dem Beitrag mal kurz hinweisen: bei "grober Fahrlässigkeit" nämlich ist eine Versicherung gern raus: "Typische Beispiele sind das bewusste Ignorieren von akuten Unwetterwarnungen, die Begehung gesperrter Routen oder eine völlig unzureichende Ausrüstung (z. B. mit Halbschuhen oder Kinderwagen im hochalpinen, weglosen Gelände." Man lese also das Kleingedruckte, auch wenn es mal "aktualisiert" wird.

    Die Wegebetreiber (CAI, Gemeinden) haben nach dem Gesetz 131/2025 die Pflichten:

    - die Wege instandzuhalten

    - zu beschildern, ggf. zu sperren

    - die Beschilderung aktuell zu halten, auch digital.

    Am Letzteren scheint es stark zu hapern. Nicht mal der SAC scheint das übersichtlich mit einer zentralen Page zu schaffen, so viel bröckelt es (Säntis ist drin, Oeschinensee kommt als Suchwort eine Meldung von April und eine aus 11/2024 - alles unter Beobachtung; 08.08.26: 3000 Tonnen;

    (Monviso 01.09.25: mehrere tausend Tonnen; Blatten 05/2025: 9 Mio Tonnen Masse, Nepal 26.08.26: 2,2 Mio Tonnen Masse; Ahrtal 2021: mehrere hunderttausend Tonnen Masse sowie 85 Mio m³ Wasser)

    . Für Italien muss man es sich mühsam zusammensuchen bei den Sektionen, nur für den SI gibts auf einer zentralen Seite Warnungen, die aber alle von 2025 zu sein scheinen. Einige Outdoor-Apps pflegen Warnungen oder Sperrungen in ihre Karten ein. Wobei anlässlich des gegenwärtigen Bröckelns und Schmelzens gerne darauf hingewiesen wird, dass zusätzlich eine Papierkarte dabeizuhaben und damit umgehen zu können, zur üblichen Sorgfalt gehöre, weil nicht überall Empfang ist.

    Nun ja. Wollte es mal aufgeschrieben haben.

    und noch mehr nebenbei: Nepal ist mit 0,01 % der Emissionen in den letzten 250 Jahren womöglich für weniger Emissionen verantwortlich als die Anreisen von Wandertouristen hier und da. LNT. Hermann Buhl mit dem Fahrrad...



  • Anekdotisch, habe im August in den Pyrenäen jedoch von einem Fall mitbekommen, in dem die Bergrettung gerufen wurde, da einer Gruppe das Wasser ausging. Habe generell fast jeden Tag mehrmals Helikopter über mir gesehen. Wobei natürlich nicht ganz klar war, ob tatsächlich Einsatz, Lieferung, Übung, Feuer, etc. War jedoch schon auffällig.

  • Die Wegebetreiber (CAI, Gemeinden) haben nach dem Gesetz 131/2025 die Pflichten:

    - die Wege instandzuhalten

    - zu beschildern, ggf. zu sperren

    - die Beschilderung aktuell zu halten, auch digital.

    Am Letzteren scheint es stark zu hapern.

    Ja, das kann ich durch meine Erfahrungen dieses Jahr auf dem GTA bestätigen, und es hapert an allen drei Punkten. Teilweise waren Abschnitte an steilen Hängen weggespült und sehr riskant zu begehen, ebenso waren Abschitte durch Büsche stark überwuchert, meistens auch an steilenn Hängen und das Umgehen sehr ririkobehaftet. Im Verantwortungsbereich des CAI Biella gibt es keine Beschilderung des GTA/SI, sondern nur lokale Beschilderungen von Col zu Col. Irgendwie bestätigt sich für mich das Klischee des "chaotischen" Italiens, obwohl ich das gar nicht möchte.

    Das neue Haftungsrecht erscheint mir in diesem Licht als Versuch, die eigene Verantwortung weit von sich zu schieben.

  • Estella2024 Wann warst Du denn da?

    Wir waren letztes Jahr in der Gegend Varallo - Biella - Aosta unterwegs und hatten keine Probleme mit weggespülten Wegen. Das Gelände (auch) dort dürfte teils sehr dazu neigen. Dieses Jahr war bis Mitte August der Grossbrand am Monte Barone, der offenbar zu Varallo gehört d.h. zur Provinz Vercelli, während über Biella (Provinz Biella) wochenlang während der Hitzewelle eine Rauchwolke des Brandes gehangen haben soll, die man wohl auch riechen konnte. Danach waren Starkregenereignisse... Weggespülte Wege müssen halt auch erstmal gemeldet werden...

    Keine Ahnung was wie warum. Vielleicht auch, weil die politischen Ebenen stark gespalten sind (Vercelli Mitte-Rechts mit Präsident der Fratelli; Provinz Biella Mitte Links mit Bürgermeister in Biella von den Fratelli, davor Lega - und in den biellesischen Bergen jedes Dorf anders, mehrheitlich Bürgerliste oder Mitte Links; südlich schliessen sich einige der verbliebenen Hochburgen von Mitte-Links an: Provinzen Turin und Cuneo).

    In den letzten Jahren waren wir ziemlich regelmässig in den norditalienischen Alpen und haben uns an online verzeichnete Wegesperrungen gehalten und uns dann aber auf "offenen", regelmässig ziemlich zugewachsenen und wenig markierten Wegen ziemlich verhauen oder uns "eigenverantwortlich" nicht daran gehalten, weil wir die erkennbare Problemstelle für überschaubar und uns machbar hielten und erst nach längerem Weg plötzlich vor einer Sperrung standen (Absperrband und handgeschriebenes Schild). Die Verhauer finde ich nicht weiter schlimm, weil wir eh kaum Interesse an einem bestimmten Trail haben, sondern eher von der Landschaft geleitet rumlaufen. Zu einer Sperrung weiss ich jetzt, dass sie auch rechtlich was bedeutet, hoffentlich überflüssiges Wissen. Und mir ist jetzt erst eingefallen, dass ich, wenn ich plötzlich vor Absperrband und handgeschriebenem Schild einer CAI-Sektion stehe, auch bedenken könnte, dass dort ein eher frisches Ereignis zu einer Sperrung geführt haben könnte. Ob ich mir vor Ort dann das Gelände noch genauer angucke und eine andere eigenverantwortliche Entscheidung treffe - keine Ahnung. Ich denke, dass wir schon lange sehr viel genauer die Landschaft achten als früher.

  • Estella2024 Wann warst Du denn da?

    Wir waren letztes Jahr in der Gegend Varallo - Biella - Aosta unterwegs und hatten keine Probleme mit weggespülten Wegen. Das Gelände (auch) dort dürfte teils sehr dazu neigen. Dieses Jahr war bis Mitte August der Grossbrand am Monte Barone, der offenbar zu Varallo gehört d.h. zur Provinz Vercelli, während über Biella (Provinz Biella) wochenlang während der Hitzewelle eine Rauchwolke des Brandes gehangen haben soll, die man wohl auch riechen konnte. Danach waren Starkregenereignisse... Weggespülte Wege müssen halt auch erstmal gemeldet werden...

    Keine Ahnung was wie warum. Vielleicht auch, weil die politischen Ebenen stark gespalten sind (Vercelli Mitte-Rechts mit Präsident der Fratelli; Provinz Biella Mitte Links mit Bürgermeister in Biella von den Fratelli, davor Lega - und in den biellesischen Bergen jedes Dorf anders, mehrheitlich Bürgerliste oder Mitte Links; südlich schliessen sich einige der verbliebenen Hochburgen von Mitte-Links an: Provinzen Turin und Cuneo).

    In den letzten Jahren waren wir ziemlich regelmässig in den norditalienischen Alpen und haben uns an online verzeichnete Wegesperrungen gehalten und uns dann aber auf "offenen", regelmässig ziemlich zugewachsenen und wenig markierten Wegen ziemlich verhauen oder uns "eigenverantwortlich" nicht daran gehalten, weil wir die erkennbare Problemstelle für überschaubar und uns machbar hielten und erst nach längerem Weg plötzlich vor einer Sperrung standen (Absperrband und handgeschriebenes Schild). Die Verhauer finde ich nicht weiter schlimm, weil wir eh kaum Interesse an einem bestimmten Trail haben, sondern eher von der Landschaft geleitet rumlaufen. Zu einer Sperrung weiss ich jetzt, dass sie auch rechtlich was bedeutet, hoffentlich überflüssiges Wissen. Und mir ist jetzt erst eingefallen, dass ich, wenn ich plötzlich vor Absperrband und handgeschriebenem Schild einer CAI-Sektion stehe, auch bedenken könnte, dass dort ein eher frisches Ereignis zu einer Sperrung geführt haben könnte. Ob ich mir vor Ort dann das Gelände noch genauer angucke und eine andere eigenverantwortliche Entscheidung treffe - keine Ahnung. Ich denke, dass wir schon lange sehr viel genauer die Landschaft achten als früher.

    Im späten Juni, als die Hitzewelle rollte. Kann mich vor allen an eine Stelle am Passo della Preia erinnern, die knifflig war.

  • Tja, später Juni sollten eigentlich alle Wege aktuell markiert und Gefahrenstellen gekennzeichnet oder gesperrt sein...

    Die Sektionen des CAI begucken sich wie andere Alpenvereine die Wege sobald es nach dem Winter geht und der Geländezustand stabil ist, d.h. April bis Juni. Zusätzlich gibts ca. Ende Mai den --> Giornata Nazionale dei Sentieri. Alles der Einsatz vieler 1000er Freiwilliger und Ehrenamtler. Auch die Wegewarte sind Ehrenamtler. --> Ausführlicher Artikel.

    Die erwähnte Beschilderungs- bzw. Markierungsdichte von alle paar hundert Meter nicht zu erreichen finde ich grundsätzlich schon ganz ok.^^

    Interessant am Artikel auch der Link auf die vom CAI benutzte --> Software zur Gehzeitberechnung. Nicht ganz einfach zu benutzen, Lizenz kostet für CAI-Mitglieder wohl 50.-- Euro im Jahr und auf der dort verlinkten Shopseite des CAI finde ich den Download-Link nicht mehr. Die aktuelle rifugi e bivacchi-Karte übrigens hier.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!