Sammelfaden: Neuigkeiten für die Outdoor-Küche (ultraleichte Kochutensilien)

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  • Tut er nicht. Jedenfalls nicht für typische Touren.

    Das Wasser kocht schneller, aber die Brennstoffersparnis ist marginal. Bis man das Mehrgewicht von einem Wärmetauscher wieder raus hat, sollte man in jedem Fall länger als 14 Tage unterwegs sein.
    Zum Brennstoffsparen hilft es den Brenner runter zu regeln. Aber dann kocht das Wasser halt nicht mehr so schnell ...

    Vielleicht rechnet sich ein Wärmetauscher schneller, wenn große Mengen an Schnee geschmolzen werden müssen.

  • Man liest etwas von angegebenen 30%, selbst, wenn es 20 wären, wäre es ja viel. Humbug?

    Ich hatte jetzt bei dem Gesamt-Setup (drinnen, aber da teste ich andere auch) schon den Eindruck einer enormen Effizienz, und dass man die Flamme nur ganz klein aufzudrehen braucht für viel Power und schnelles Kochen. Muss man jetzt einfach unterwegs mal beobachten. Ich bin typischerweise so unterwegs, dass die mitgenommene 100er-Kartusche am Ende knapp werden kann (spricht dann eigentlich für den Windmaster, aber der baut eben auch wieder extra hoch). Wenn sich darauf ein Einfluß ergäbe, wäre es mir das wert.

    Ich habe mich das schon immer gefragt, warum sind so viele US-Longtrail-Thruhiker mit den großen, schweren Jetboils unterwegs?

    (Folgeprobleme: Auf den Topf passt keiner meiner Pot Cozys… Jetzt muss ich basteln.)

  • Ja, werde ich bei Gelegenheit mal machen. Bin irgendwie immer zu geizig, für direkte „Labortest-Vergleiche“ Gas zu verbrennen und mehrere Kartuschen anzustechen (damit es fair ist - jeder seine frische Kartusche!).

    Habe heute früh mal Spiegeleier versucht. Wirklich verkauft hat mir das Teil ein amerikanischer Youtuber, der sich erfolgreich Eier darin briet. ;) Ich liebe beim Wandern Spiegeleier (wenn Eier erhältlich) zum strammen Frühstück, und das geht ja mit Titan (Topf/Pfanne) wirklich so gar nicht, mit dem BRS erst recht nicht (selbst, wenn alles in Öl schwimmt und man vorsichtig auf Abstand schwenkt), hatte ich aufgegeben.

    Was soll ich sagen, besser als in der heimischen Pfanne. ;)

    Ich weiß gar nicht genau, was das für ein Alu ist (hartanodisiert?) , jedenfalls funktioniert es sehr gut „antihaft“ und lässt sich auch gut reinigen.

    Und ich will noch ergänzen, dass der Brenner mit kleiner Flamme (die man wirklich klein stellen kann) so leise ist, dass man ihn kaum hört. (Er kann auch laut im Düsenjetantrieb, aber die Varianz ist enorm. Jedenfalls bei 16 Grad ohne Wind in meiner Küche, an ziemlich frischer Kartusche).

    Bin echt begeistert 💚 und freue mich auf „Einsätze im Feld“, ich denke, ich teste das Schleppen mal aus.

  • Bin irgendwie immer zu geizig, für direkte „Labortest-Vergleiche“ Gas zu verbrennen und mehrere Kartuschen anzustechen (damit es fair ist - jeder seine frische Kartusche!).

    Gerade wenn die Kartusche fast am Ende ist, zeigt sich, was der Brenner noch leistet.
    Meist mache ich einen Test ja nicht für großes Publikum, sondern für mich. Da ist die Vergleichbarkeit eh nur im kleinen Rahmen gegeben.

  • Ich denke, dass der Wärmetauscher sich auf der Strecke gewichtsmäßig rechnet,

    Tut er nicht. Jedenfalls nicht für typische Touren.

    Das sehe ich komplett anders. Die Effizienz ist wesentlich besser. Gegen einen Titantopf sogar phänomenal. Es macht einen Unterschied, ob ich für 10 Tage eine 100-Gramm oder eine 230-Gramm-Kartusche einpacken muss. Ich stelle den Brenner so ein, dass möglichst wenig Hitze seitlich entweicht, also meist "halbe Kraft voraus".

    Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!

    Ich denke hier wurde es intensiv getestet. Für mich steht das ausser Frage. Zudem kommt seitlich kaum noch Hitze unter dem Topf hervor, es kocht sich viel sicherer in der Apside. Mittlerweile nehme ich meist den Fire-Maple "Blade 2" (Schlauchkocher) und den Primus ETA-Topf (900 ml?, 204 Gramm) mit, wenn ich mich aus Supermärkten und Geschäften ernähren muss. An den Kocher kann ich billige Butan-Kartuschen (MFS-1a) und natürlich auch Heimwerker-Propan und natürlich die üblichen Kartuschen verwenden.

    "GearSkeptic" on Youtube


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    Das geht auch komplett in 125 Gramm:

    MYOG 125 gram Heat Exchange Cooking System: Part 1 by Flat Cat Gear

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    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (5. November 2025 um 12:45)

  • Das sehe ich komplett anders. Die Effizienz ist wesentlich besser.

    Das kommt ja sehr darauf an, was man als wesentlich erachtet. Beworben werden diese Systeme mit einer Effizienzsteigerung von 40-45%. Gear sceptic kommt auf knapp 24%. Das deckt sich auch mehr mit meiner eigenen Erfahrung.

    Es macht einen Unterschied, ob ich für 10 Tage eine 100-Gramm oder eine 230-Gramm-Kartusche einpacken muss.

    Für einen ganz konkreten Fall mag das sicher stimmen. Im Durchschnitt und im Allgemein lässt sich so eine Aussage aber eben nicht so einfach treffen. Für einen Thruhike, der Monate dauert aber häufige Resupplymöglichkeiten bietet, trifft deine Annahme schon mal nur ganz selten zu.

    Ich könnte jetzt den Fall auch anders skizzieren: Mir reicht eine kleine Kartusche im Sommer idR 8 Tage. Meistens kann ich alle 8 Tage einen Resupply machen. Demnach bringt mir hier eine Effizienzsteigerung nichts ausser Nachteile im Gewicht.

    Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!

    Mein Titantopf wiegt 65g, der hier beschriebene so 180g.

  • Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!

    Mein Titantopf wiegt 65g, der hier beschriebene so 180g.

    Aber nicht für knapp einen Liter Füllvolumen -?

    Danke für das beherzte Plädoyer, Carsten K. ! 😅

    Ich wusste gar nicht, dass Du mit einem ähnlichen Setup unterwegs bist.

    Es ist ganz klar eine Komfortfrage für mich. „Freude on Tour“. (Überleben kann ich auch mit 500ml-Titantasse und dem BRS.) Und da muss eben jedeR entscheiden, wo er bereit ist, etwas mehr zu schleppen. Ich bin dafür z.B. bei den Klamotten sehr leicht unterwegs.

  • Gerade wenn die Kartusche fast am Ende ist, zeigt sich, was der Brenner noch leistet.

    Ja, das ist klar. Ich vermute, da ist der Windmaster kaum zu schlagen.

    Ich meinte nur, wenn man wirklich mal klassisch überprüfen wollte, wer macht X ml Wasser in wieviel Zeit mit wieviel Brennstoff heiß - dann volle Kartusche, da ich identisch runtergerödelte kaum hinbekomme. ;)

    Du hast natürlich Recht, dass sich gerade da die Spreu vom Weizen trennt und mir der „Mehrverbleib“ in der Kartusche nichts bringt, wenn der Kocher sie nicht mehr leergezogen bekommt.

    However, den Unterschied im Kochverhalten empfinde ich als so frappierend, dass ich gerne mal ausprobieren möchte, ob ich mit dem Mehrgewicht und dem Packmaß klarkomme. Kann ja auch sein, dass die Sperrigkeit einen auf Dauer doch nervt. Bin auch selber gespannt, wie sich der Brenner bei leerer werdender Kartusche zeigt.

  • However, den Unterschied im Kochverhalten empfinde ich als so frappierend, dass ich gerne mal ausprobieren möchte, ob ich mit dem Mehrgewicht und dem Packmaß klarkomme.

    Für mich ist inzwischen das beste Gear, mit dem ich wohlfühle und was zu meinen Schwerpunkten passt. Natürlich darf es gerne besonders leicht sein, muss es aber nicht zwingend.


  • Den BRS hatte ich im Winter als Not-Reservekocher dabei.

    Und auf dem Heimweg hatte ich noch Zeit und wollte mir noch Tütennudeln machen.

    Den BRS aufgeschraubt statt den Multifuel verwendet und statt des Wärmetauscher - Topf die Titantasse benutzt 😂😂😂 Das ist einfach lächerlich in der Effizienz. Zuletzt war mir fast noch die Kartusche eingefroren. Ich finde fast keine Worte für so einen Murks.

    Je mehr Wasser man erwärmt, desto schneller verschiebt sich das Verhältnis. Ich mache meistens 2 x 900 ml am Tag kochend heiß. Alleine meine Kaffeetasse hat 750 ml. Und mit 100 Gramm Gas komme ich im Sommer eine Woche gut hin.

    Abgesehen vom "richtigen" Kochen macht mich der Schlauchkocher flexibler. Kochen in der Apside oder gar im Zelt?! Keine Probleme, es geht seitlich keine Wärme ab.

    Minustemperaturen! Kein Thema, da Flüssiggasbetrieb möglich, selbst mit Butan (1 Euro pro Kartusche (MSF-1a).

    Und das Volumen natürlich. Eine Portion Nudeln braucht halt mal nen größeren Topf (hier 900 ml).

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (11. Januar 2026 um 16:37) aus folgendem Grund: Topf hat nutzbar 900 ml, nicht 1 Liter.

  • Den Resupply mit Gaskartuschen alle 8 Tage hat man in Frankreich schon mal nicht.

    Da hattest du Glück bei deinen Touren. Und wenn du quasi nicht kochst, was bei deiner Tassengröße wahrscheinlich ist, dann ist es ein Vergleich von "Äpfeln und Birnen".

  •  

    Gerade wenn die Kartusche fast am Ende ist, zeigt sich, was der Brenner noch leistet.

    Ja, das ist klar. Ich vermute, da ist der Windmaster kaum zu schlagen.

    Ich meinte nur, wenn man wirklich mal klassisch überprüfen wollte, wer macht X ml Wasser in wieviel Zeit mit wieviel Brennstoff heiß - dann volle Kartusche, da ich identisch runtergerödelte kaum hinbekomme. ;)

    Du hast natürlich Recht, dass sich gerade da die Spreu vom Weizen trennt und mir der „Mehrverbleib“ in der Kartusche nichts bringt, wenn der Kocher sie nicht mehr leergezogen bekommt.

    However, den Unterschied im Kochverhalten empfinde ich als so frappierend, dass ich gerne mal ausprobieren möchte, ob ich mit dem Mehrgewicht und dem Packmaß klarkomme. Kann ja auch sein, dass die Sperrigkeit einen auf Dauer doch nervt. Bin auch selber gespannt, wie sich der Brenner bei leerer werdender Kartusche zeigt.

    Oh ja, mein Topf nervt mich. Aber Hunger ist stärker als Heimweh, hieß es glaube ich mal. 😂

  • Da hattest du Glück bei deinen Touren. Und wenn du quasi nicht kochst, was bei deiner Tassengröße wahrscheinlich ist, dann ist es ein Vergleich von "Äpfeln und Birnen".

    Na dann hatte ich wohl Glück auf den letzen 15.000 Kilometern. Wenn du das so sagst, musst es ja wissen! Und ja, ertappt, ich esse insgeheim eigentlich nichts. *rolleyes*

    In Frankreich war ich allerdings kaum. Ist das dann dort so, dass man zwar nicht nach 8 aber dann stetig nach genau 10 Tage Gas findet? Und dann aber auf jeden Fall die kleinen Kartuschen? Interessant, interessant. Ansonsten macht dein Argument nämlich keinen Sinn.

    Einmal editiert, zuletzt von PositivDenken (5. November 2025 um 22:39)

  • Was Frankreich angeht ist dort zwar auch Natur Abgeschiedenheit zu finden aber auf viel Wegen kann man halt sehr gut einkehren da benötigt es nicht so oft einen Kocher wenn man es darauf anlegt. Auch wieder OT 🤷🏼‍♂️

    Was die genannten Kocher abgeht da habe ich keinen von. Doch den BRS der in seinem Gewicht...na ihr kennt es, bin zufrieden mit ihm mit Alufolie Windschutz brummt das Teil. Dann hab ich noch einen China Jetboil (Brenner mit Topf) finde ich zu schwer/klobig und noch einen Chinabrenner mit 68g.

    Die Vorteile des Schlaubrenners liegen auf der Hand und die Nachteile wohl auch. Was waren das 139g für die Größe finde ich ok da wird man nicht mit einem 550ml drauf kochen also ich nicht. Da das hier ja UL ist sollte jeder halt wissen was er für sich an Luxus mitnimmt. Jeden Tag dann geil kochen zu können ist bestimmt toll man muss halt die Sachen dafür auch tragen und da bin ich nicht bereit zu. Ich bin nicht zum UL gekommen um wieder schwer zu werden.

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