Nasses Zelt auf dem Trail verpacken

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  • Eine Polycro-Bodenplane hält den Zeltboden einigermaßen sauber. Das nasse Zelt kommt in die Seitentasche. Zusammengerolltes Polycro stecke ich daneben in einer Ecke.

    Ich hätte hier noch was Durchsichtiges von xfoil liegen, möchte aber eigentlich Gewicht reduzieren (kein Groundsheet mehr) und nicht durch was anderes ersetzen.

  • Also, nasse Behausung nervt mich ungeheuer!!! Es stinkt, ist schwer, tropft mir hinten auf die Hosenbeine.

    Das Außenzelt hänge ich an den laaaang ausgezogenen Trekkingstock über die Schulter, das Inner (in Plastiktüte) kommt in den Rucksack, das Groundsheet (1/2 Rettungsfolie, an den Ränder abgeklebt) nur 35 g in die Mesh-Außentasche. Das Außenzelt trocknet ganz erstaunlich schnell! In den Pausen – ich mache gern Pausen – hänge ich das ganze Zeugs an Bäume, Bänke, Zäune oder was sonst so im Weg herumsteht…

    Ich lege alles immer so zusammen, dass Matsch auf Matschseite zu liegen kommt, damit ich andere Teile nicht auch noch einmatsche!

    Wundertier

  • Vielleicht nich so ganz passend, aber vielleicht auch doch, keine Ahnung.

    Ich selbst bin seit längerem nur mit nem Singlewallzelt unterwegs. Norwegen, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter... Ich nutze jm den Boden bissel sauber zu halten grundsätzlich nen Polycro Groundsheet. Wiegt quasi nix, aber bringt viel und hält den Dreck fern vom Zeltboden.

    Für mich gibts bei mehreren Tagen Regen am Stück verschiedene Optionen:

    a) Ich mache mir die Mühe und wische mein Innenzelt trocken und packe es dann zusammen (random in den Packsack gestopft)

    b) wenn z.B. alles gefroren is, packe ich es einfach so ein, wie es is und baue es abends nass wieder auf und wische es dann etwas trocken...

    c) wenn es das Wetter zulässt, nass eingepackt und Tagsüber bei einer Pause im Wind oder gar bei Sonnenschein aufgebaut und bis die Pause wieder vorbei is, is es dann auch wieder trocken...

    wenn das Groundsheet doll dreckig is, wirds ggf durch den nächsten Bach gezogen, dann is es zwar immernoch nass, aber nich mehr dreckig... ansonsten pack ich das auch einfach mit zum Zelt. Für mich is es letztendlich nen Gebrauchsgegenstand (also Zelt und Groundsheet), welcher in rauen Bedingungen genutzt wird und es hat das Recht, auch danach auszusehen. Wenn ich nen Zelt mit Inner hätte, würde ich es ähnlich handhaben und das Inner einfach zuhause hin und wieder unter der Dusche bissel von Hand waschen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass nasse Zelte auch abends im Wind einfach ganz gut trocknen.

    Ansonsten is Inner und Fly getrennt zu transportieren natürlich ne Option und das Inner wie oben von Wilbo beschrieben zu falten, wäre mir persönlich aber glaube zu nervig 😅

  • Ich probiere dieses Jahr von Tarp mit/ohe Mesh Inner über Singelwall und 3+4 Jahreszeiten mit Inner und Fly aus. Bei allen bin ich Team wilbo bzw Mucki irgendwo da bewege ich mich je nach Bedingungen und Lust. Ich finde Matsch muss meine Ausrüstung aushalten sonst taugt die eh nicht. Ich bin da nicht so pingelig da ist es halt dreckig ich bin nicht aufm Laufsteg. Erst nach einer mehr tägigen oder sogar wöchigen Tour kann ich sagen das taugt oder nicht. Nachbereiten mache ich sowieso und ich verschwende da jetzt nicht zuviel Zeit dran wenn die Wettervorhersage eh lange Regen ansagt dann liegen die Karten schlecht.

    Einmal editiert, zuletzt von jetstream73 (14. Oktober 2026 um 14:13)

  • Ich selbst bin seit längerem nur mit nem Singlewallzelt unterwegs. Norwegen, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter... Ich nutze jm den Boden bissel sauber zu halten grundsätzlich nen Polycro Groundsheet. Wiegt quasi nix, aber bringt viel und hält den Dreck fern vom Zeltboden.

    Bis dato hat mich das mit dem Kondenswasser abgehalten, ein Singlewall Zelt zu nutzen. Aber vielleicht sollte ich mich mal da ran trauen. Es wird jetzt eh von der Jahreszeit her alles feuchter und möchte gerne leichter werden, da meine Touren auch öfters und länger sind.
    die Idee mit „Stück Folie“ als Groundsheet als Matschfang hat auch charm.

    Wie gesagt, ich hätte hier noch ein Stück xfoil rumliegen. Etwas gekürzt, sollte ich da bei um die 60g landen.

  • Ich selbst bin seit längerem nur mit nem Singlewallzelt unterwegs. Norwegen, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter... Ich nutze jm den Boden bissel sauber zu halten grundsätzlich nen Polycro Groundsheet. Wiegt quasi nix, aber bringt viel und hält den Dreck fern vom Zeltboden.

    Bis dato hat mich das mit dem Kondenswasser abgehalten, ein Singlewall Zelt zu nutzen. Aber vielleicht sollte ich mich mal da ran trauen. Es wird jetzt eh von der Jahreszeit her alles feuchter und möchte gerne leichter werden, da meine Touren auch öfters und länger sind.
    die Idee mit „Stück Folie“ als Groundsheet als Matschfang hat auch charm.

    Wie gesagt, ich hätte hier noch ein Stück xfoil rumliegen. Etwas gekürzt, sollte ich da bei um die 60g landen.

    also mein Singlewallzelt is jetzt mit ca. 1350 gramm nich unbedingt ultra light, aber für mich bis dato das beste Zelt, was ich je besessen hab... und auf Grund von ca. 1,5 Rollen Reparaturtape wiegts mittlerweile wahrscheinlich so an die 1500 g, aber trotzdem hab ich bisher nichts vergleichbares gefunden. 😅

    Das mit der Folie als Groundsheet kann ich echt empfehlen. Is bei Wind etwas flatterich, aber geht schon irgendwie. 😂

  • also mein Singlewallzelt is jetzt mit ca. 1350 gramm nich unbedingt ultra light, aber für mich bis dato das beste Zelt, was ich je besessen hab...

    Mit was konkret bist du denn unterwegs?

    ich bin mit nem Naturehike Vik 2 unterwegs. Das Zelt gibts leider nich mehr zu kaufen, sonst würde ich es mir einfach nochmal holen.

    wobei ich wahrscheinlich, selbst wenn ich es nochmal bekäme, mein altes Zelt weiterhin nutzen würde, weil ich so daran hänge 😂

  • also mein Singlewallzelt is jetzt mit ca. 1350 gramm nich unbedingt ultra light, aber für mich bis dato das beste Zelt, was ich je besessen hab...

    Mit was konkret bist du denn unterwegs?

    ich bin mit nem Naturehike Vik 2 unterwegs. Das Zelt gibts leider nich mehr zu kaufen, sonst würde ich es mir einfach nochmal holen.

    wobei ich wahrscheinlich, selbst wenn ich es nochmal bekäme, mein altes Zelt weiterhin nutzen würde, weil ich so daran hänge 😂

    Ja, sowas habe ich hier schon öfters gelesen. 😬

  • Ok, das mit der Folie als Groundsheet, um Matschantragungen etwas zu reduzieren, gefällt mir sehr gut.
    Da ich eh leichter werden möchte, habe ich auch gleich von Solid auf Mesh umgerüstet. Zusammenmit den 90g weniger Groundsheet (Durston GS wiegt 150g, die gekürzte xfoil nur 60g), macht das knapp 200g weniger.

    Dienstag kommt ein Wettex Lappen und zusammen teste ich das Ganze nächste Woche live auf einer weiteren Etappe des NST unter realen Bedingungen. Feuchtigkeit und Regen gibt es hier aktuell ja genug.

    Danke soweit für eure Ideen und eure Erfahrungen!

    Einmal editiert, zuletzt von Sevenfifty (4. Oktober 2026 um 13:12)

  • Das mit der Folie als Groundsheet kann ich echt empfehlen. Is bei Wind etwas flatterich, aber geht schon irgendwie. 😂

    Meine Taktik ist: Das Zelt schnell drüberwerfen und sobald es steht, unter dem Zelt die Ecken der Folie wiederfinden und sie vorsichtig an ihren Platz ziehen.

    und kaum lasse ich sie los und drehe mich um, um meinen Rucksack zu holen, is alles wieder vom Winde verweht 😂

  • Ich habe meine letzten Versuche mit einem extra Groundsheet gegen Schmutz (Polycro-Folie) wieder aufgegeben und nehme seitdem den Schmutz einfach in Kauf. Der Aufbau eines Zelts bei Wind ist eh schon schwierig genug, da benötige ich nicht noch eine Plastikfolie welche auch noch bei jedem Windstoß wegfliegen will und am Boden verrutscht. Aber hängt wie immer davon ab wie das Wetter und die Gegend ist wo man unterwegs ist.

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