UL-Rucksack für Frauen ca. 50l: Atompacks Prospector?

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  • Hallo Zusammen,

    nachdem es in meinem Vorstellungsthread jetzt doch etwas aus dem Ruder gelaufen ist, fange ich doch nochmal einen eigenen Faden für das Thema an. Ich bin insbesondere für eine anstehende Neuseelandreise ab Mitte November auf der Suche nach einem etwas größeren Rucksack. Aktuell bin ich mit einem Osprey Kyte 36 unterwegs, der aber für längere Touren an seine Grenzen stößt. Als größeren Rucksack werde ich auf jeden Fall noch einen Exped Thunder 70 für Packrafttouren mitnehmen, aber für Touren ohne Boot ist der eigtl viel zu groß und mit 1,6kg auch unnötig schwer. Jetzt wollte ich eigentlich am liebsten meinen Kyte durch einen etwas größeren, leichteren Rucksack ersetzen. Meine Anforderungen an den Rucksack wären:

    • ca. 50l
    • Kurzer Rücken (ca. 42cm bei mir)
    • Belastung bis min. 15kg
    • Rahmen u. Hüftgurt
    • um 1kg
    • sehr nice to have: Handgepäckgröße

    Daraus entstanden ist nach Recherche dann folgende Liste, mit der Ergänzung des Osprey Eja, der mir im blauen Forum ca. 4x empfohlen wurde.

    Der ArcHaul ist halt sehr teuer und der Mariposa gefällt mir optisch nicht wirklich. X/ . Sowohl der Atompacks, der Bonfus als auch der Durston haben natürlich das Problem, dass ich sie nicht mal eben zum anprobieren bestellen kann. Der Eja ist ohne Deckel wohl knapp bei einem Kilo, aber der große Rahmen führt dazu, dass der definitiv nicht ins Handgepäck geht. Und das wäre natürlich das Sahnehäubchen für die anstehende Reise, weil dann mein Kyte zuhause bleiben kann und stattdessen der Ersatzrucksack ins Handgepäck geht und der Exped als Aufgabegepäck.

    Auf der subjektiven Seite hat es mir der Prospector schon ziemlich angetan und das wenige, was ich an Erfahrungsberichten (von Frauen) finden konnte, klang auch eher positiv. Um den Prospector allerdings mit ins Handgepäck nehmen zu können (passen würde er!), müsste ich ein Standardmodell nehmen, weil die Custom-Bestellungen grade ca. 12 Wochen dauern und ich in 12 Wochen schon in Neuseeland sein will. Und das will ich eigtl widerum auch nicht, denn wenn ich schon so viel Geld ausgebe, dann bitte gleich in meiner Wunschfarbe und -konfiguration. Alternativ bestelle ich den Prospector als Custom direkt nach Neuseeland (und spare eine Menge Geld) und habe dann eben drei Rucksäcke mit.

    Aus Vernunft werde ich den Eja heute Abend mal beim Globetrotter aufprobieren und netterweise hat sich jemand in der Nähe gefunden, bei dem ich den Prospector mal testen kann, wenn auch mit etwas zu langem Rücken.

    Meine Frage wäre jetzt, ob mir noch ein Rucksack durchgehuscht ist, der vll sogar in D verfügbar ist und alle meine Kriterien erfüllt?

    Und falls es der Prospector wird: gibt es Custom-Konfigurationen, die ihr besonders empfehlt? Hat z.b. jemand die seitlichen (!) engen Mesh-Taschen? Gibts es noch geheime Features, die man direkt beim Hersteller erfragen kann, die nicht offiziell angeboten werden? Irgendwas?


    viele Grüße

    Anna

  • Traveloors 10. September 2026 um 16:55

    Hat den Titel des Themas von „UL-Rucksack für Frauen ca. 50l: Atompacks Protector?“ zu „UL-Rucksack für Frauen ca. 50l: Atompacks Prospector?“ geändert.
  • Einige davon kannst du hier bestellen - und auch zurückschicken

    https://www.outdoorline.eu/collections/backpack-up-to-60l

    Nur den Gossamer Mariposa und den ArcHaul, ja, aber die sind auch unkritisch und gibt es bei diversen Shops. Der Durston ist der 55er und damit nicht zwangsweise vergleichbar. Meines Wissens nach unterscheidet er sich in diversen Features vom 40er.

    Toll, ein Anderer trägt's

  • Das Z-Packs das Volumen nicht auf das Hauptfach bezieht sondern die Meshtasche und die Seitentaschen dazurechnet ist dir bewußt? Ich besitze den Arc Haul in der 60er Variante mit Hüfttaschen, Flaschen- und Schirmhalter. Direkt bei Z-Packs bestellt, da dies finanziell die günstigste Option ist. Lieferzeit 5 Tage ab Bestellung. Ich habs nicht bereut, auch wenn es ne Stange Geld ist, die man da hinblättert.

  • Das Z-Packs das Volumen nicht auf das Hauptfach bezieht sondern die Meshtasche und die Seitentaschen dazurechnet ist dir bewußt?

    Ähm ja, eigentlich ist mir das bewusst. Ich habs ja sogar in meiner Liste. Aber du hast Recht, dann macht meine Argumentation "zu groß" nicht wirklich Sinn, weil das Hauptfach vergleichbar groß zu den anderen vorgeschlagenen Rucksäcken ist. Ich habs oben geändert.

    Ich finde den ArcHaul sehr teuer und nehme an, dass die Ersparnis bei Bestellung direkt bei Zpacks überschaubar ist? Abgesehen davon würde ich ihn zum anprobieren eh erstmal bei einem der Anbieter hier bestellen. Ich will ihn aber auch nicht kategorisch ausschließen. Schön wäre halt mal was von FRAUEN zu hören, mit welchen Packs sie gut klar kommen.

    Toll, ein Anderer trägt's

    Einmal editiert, zuletzt von Traveloors (11. September 2026 um 08:09)

  • Schön wäre halt mal was von FRAUEN zu hören, mit welchen Packs sie gut klar kommen.

    Also hier mal etwas von einer Frau 😁: Meine Partnerin hatte immer Standardrucksäcke von Deuter, Lowe und Osprey und war sehr zufrieden. Ich habe sie dann zu einem Osprey Eja Pro 55 überreden können. Trotz anfänglicher Bedenken kommt sie mit dem Tragesystem gut zurecht, ob das mit 15 Kilogramm funktioniert weiß ich nicht, sie hat bisher maximal 12 getragen. Ich würde sie auch gerne zu dem HMG Unbound 55 überreden den ich habe und sehr gut finde, aber soweit sind wir noch nicht gekommen.

    Zum ArcHaul 60: Hatte ich letztes Jahr, fand ihn recht gut, für mich deutlich besser zu tragen als den früheren Atompacks. Auch die Außentaschen waren top. Nicht gut fand ich die Daisychain auf dem Hüftgurt, da fast nur die Zpacks eignen Taschen gut anzubringen sind. Aber leider hat das Netz vom Tragesystem an meinen Schulterblättern die T-Shirts aufgerieben. Daher jetzt der Unbound, mit dem ich nach ca. 1700 km tragen sehr zufrieden bin.

  • Hm, mit kurzer Rückenlänge würde für mich wohl auch heissen, prioritär nach viel Tiefe zu gucken.

    Ich werfe mal Blue Ice Stache 60 in den Thread (32 breit 32 tief laut HP) und in der ganzen Höhe (83) braucht man ihn ja nicht nutzen. Rückenlänge des Vorläufermodells ist 42 cm von Naht Tragegurt oben bis untere Kante Hüftgurt. Anatomie für Frauen: k.A..

    Ausserdem würde ich immer mal bei Fram Equipment gucken. Relativ leicht und es gibt Frauen-Modelle. Grundsätzlicher Schnitt scheint mir aber sehr in die Höhe zu tendieren (alpiner Schnitt und sehr in die Höhe, kann das für Lukla sagen, der tempo sieht etwas anders aus).

    Ggf auch KS ultralight custom? Da gibts einen längeren Thread von Mia im Zelt meine ich.

    Allerdings hat der Stache keinen "anatomischen Hüftgurt", finde ich sehr nachteilig:

    (mein "Vorläufermodell", mit "anatomisch" also: schmal angesetzt). KS macht den "anatomic belt" leider auch nicht mehr. Aber Fram hat ihn. Ob fest genäht oder locker finde ich relativ egal.

  • Hm, mit kurzer Rückenlänge würde für mich wohl auch heissen, prioritär nach viel Tiefe zu gucken.

    Ich werfe mal Blue Ice Stache 60 in den Thread (32 breit 32 tief laut HP) und in der ganzen Höhe (83) braucht man ihn ja nicht nutzen. Rückenlänge des Vorläufermodells ist 42 cm von Naht Tragegurt oben bis untere Kante Hüftgurt. Anatomie für Frauen: k.A..

    Ausserdem würde ich immer mal bei Fram Equipment gucken. Relativ leicht und es gibt Frauen-Modelle. Grundsätzlicher Schnitt scheint mir aber sehr in die Höhe zu tendieren (alpiner Schnitt und sehr in die Höhe, kann das für Lukla sagen).

    Ggf auch KS ultralight custom?

    Danke für die Vorschläge!

    KS gibt allerdings für alle Rucksäcke ein Komfort-Gewicht von 9kg und ein max. Gewicht von 12kg an. Das ist mir ein bisschen zu knapp für längere Touren.

    Der Blue Ice Stache hat halt überhaupt keine Taschen und auch wenn du 42cm Rückenlänge gemessen hast, steht in den Bewertungen dass er sich nur schlecht für kleine Personen einstellen lässt. Das 50l-Modell finde ich immerhin noch mit unterschiedlichen Rückenlängen.

    Fram Equipment schaue ich mir an.

    Toll, ein Anderer trägt's

  • Wollte ich gerade zu KS ergänzen:-)

    Aber das reale Komfortgewicht dürfte bei allen UL-Rucksäcken auch mit Gestell eher bei 12 Kg als bei 15 Kg liegen, HMG scheint mir am ehesten für real mehr gelobt zu werden. Aber da würde ich eher gucken, das alles andere halt so leicht wie möglich ist und aussortieren. Auf 15 Kg zu kommen bedeutet auf UL "nur", dass man halt sehr viel Essen und Wasser für längere autarke Touren dabei hat (oder 3 kg Foto/Elektronik oder Gummiboot o.ä.).

    Als wir noch so schwer waren, war meine Freundin mit Lowe und Osprey unterwegs, danach mit Millet (also Standardrucksäcke wie die Partnerin von Gernstl ), KS und rahmenlos erst sehr leicht (um die 8 Kg brutto zu Anfang von kurzen Touren nachm Einkaufen und mit vollem Wasser).

    Und: erst alles andere zusammenstellen, dann den Rucksack. Wäre vorbildlich, aber ich muss zugeben, dass ich stattdessen eine Rucksacksammlung habe.

    "steht in den Bewertungen dass er sich nur schlecht für kleine Personen einstellen lässt." Kann gut sein. Mein Vorläufermodell mit den eben gemessenen 42 cm von/bis trägt sich für mich super (und meine eigentliche Rucksack-Rückenlänge ist um die 53 cm).

  • KS gibt allerdings für alle Rucksäcke ein Komfort-Gewicht von 9kg und ein max. Gewicht von 12kg an. Das ist mir ein bisschen zu knapp für längere Touren.

    nicht beim KS Omega, der (und der Alpisack) sind ja auch die einzigen mit richtigem Rahmen. Mehr als die angegebenen 15kg Comfort Limit würde ich mit meinem Omega aber auch nicht schleppen wollen, also unabhängig vom Rucksack jetzt, ich will einfach keine 15kg schleppen ^^

  • Ich finde den ArcHaul sehr teuer und nehme an, dass die Ersparnis bei Bestellung direkt bei Zpacks überschaubar ist

    Als Zusatzausstattung habe ich Hüfttaschen, Regenschirmhalter, Flaschenhalter und das zusätzliche Gummiband auf dem Mesh und habe für das Komplettpaket ziemlich genau 600€ bezahlt. Ohne das jetzt mit einem europäischen Shopangebot konfiguriert und gegengerechnet zu haben könnte die Ersparnis gut und gerne um die 100€ liegen.

  • KS gibt allerdings für alle Rucksäcke ein Komfort-Gewicht von 9kg und ein max. Gewicht von 12kg an. Das ist mir ein bisschen zu knapp für längere Touren.

    nicht beim KS Omega, der (und der Alpisack) sind ja auch die einzigen mit richtigem Rahmen. Mehr als die angegebenen 15kg Comfort Limit würde ich mit meinem Omega aber auch nicht schleppen wollen, also unabhängig vom Rucksack jetzt, ich will einfach keine 15kg schleppen ^^

    Ah, den hatte ich nicht gesehen danke!

    Nee ich will auf Dauer auch keine 15kg schleppen, aber grade am Anfang von ner lange Tour kann mir das mal für 2-3 Tage passieren.

    Und: erst alles andere zusammenstellen, dann den Rucksack. Wäre vorbildlich, aber ich muss zugeben, dass ich stattdessen eine Rucksacksammlung habe.

    Das würde ich halt gern vermeiden, obwohl ist dafür fast schon zu spät ist. ;(

    "steht in den Bewertungen dass er sich nur schlecht für kleine Personen einstellen lässt." Kann gut sein. Mein Vorläufermodell mit den eben gemessenen 42 cm von/bis trägt sich für mich super (und meine eigentliche Rucksack-Rückenlänge ist um die 53 cm).

    Das würde ja dafür sprechen, dass er für mich dann ca. 10cm zulang ist. ^^

    Toll, ein Anderer trägt's

  • Jo :)

    Meine KI empfiehlt diverses und Klick ergibt, dass manches Nonsense ist und Ospreys Eja pro 55 erstens gute Schulterträger zu haben scheint ("S") und zweitens den Hüftgurt "anatomisch" ansetzt. 870 Gr. Auf den würde ich mich erstmal konzentrieren und meine anderen Tips übern Haufen werfen (ausser den abstrakten). Die Werbung fürs Netz am Rücken wäre mir egal, reibt sich auf die Dauer ab (nach Jahren), würde ich meinen, aber der Rucki wird dann immer noch funktionieren (so wie beim alten Osprey meiner Freundin). 18 Kg behauptet Osprey. Aber damit würde ich beim ersten Sonnenschein sofort schlapp machen.

    edith: 36 cm breit steht da:huh: - ?? Also nur für Schildkröten city touring?

    Millet?

  • Also ich 162cm, +/-50kg habe getragen, auch auf längeren Strecken:

    Mariposa (Gen um die 2010er) - hatte am PCT zu wenig Volumen für mich und schnell Schwachstellen, GR5 war super

    ULA Catalyst - 1600 Meilen am PCT getragen - ein Traum, wenn auch etwas schwer, Tragekomfort 1A auch wenn es mal etwas mehr Gewicht war

    MLD Exodus - sehr minimalistisch, auch sehr guter Tragekomfort, wenn auch bei 12kg ziemlich am Ende mit dem Komfort (der geht nächstes Jahr mit auf den PCT)

    ULA Epic für Packrafttouren in Grönland und Finnland (jeweils 6 Wochen mit 1x Resupply) - sehr guter Tragekomfort, aber bisschen zu lang für mich.

  • Ich habe den Atom Packs Mo, also den Prospektor Vorgänger, seit 5 Jahren in Gebrauch. Ich bin jedes Mal sehr zufrieden mit dem Rucksack. Was würde ich anders konfigurieren:

    Ein Meshnetz statt Dynemastretch. Ich dachte, das Dynema wäre vielleicht robuster gegen Abrieb und schützt den Inhalt besser weil ich viel im Gebirge unterwegs bin. Ich bin aber genervt, dass es so ein elendes Gestopfe mit Kraftaufwand ist und stelle mir vor, das ein Netz leichter zu bedienen ist. Daher würde ich das nächste Mal das Netz probieren. Leider ;) ist der Rucksack aber immer noch so gut erhalten wie am ersten Tag.

    Ich würde auf die aufgenähten Schultergurttaschen verzichten, weil ich besser mit zwei extra Schultergurttaschen zurecht komme.

    Ich würde zwei Avocadotaschen wählen, also anfragen, ob man auch zwei haben kann. Ich habe keine und hätte mir schon öfters für Avocado oder anderes Snack Gemüse einen extra Platz gewünscht.

    Ich habe den Y Strap und finde den super praktisch. Ich transportiere mein nasses Zelt immer oben drauf in einem Packsack und der Y Verlauf hält es sicher und stabil an Ort und Stelle. Ich hab noch einen anderen Rucksack mit einem einfachen Strap und da wackelt es immer hin und her.

    Den Hüftgurt finde ich den besten von meinen Rucksäcken, auch meine früheren UH Osprey können da nicht mithalten. Durch den oberen und unteren Verlauf kann ich den Druck auf den Unterleib sehr unterschiedlich einstellen, das finde ich als Frau super angenehm.

    Und zu guter Letzt, ich habe einen custom und erfreue mich immer an meiner bunten Farbwahl. <3

  • Ich werfe noch den Bergans Helium in den Ring. Der begleitet mich seit ca. 1500km. Es gibt ihn in 40 l und 55 l zuzüglich der Meshtaschen. Der Rücken ist verstellbar und Träger und Hüftgurt sind tatsächlich für Frauen gemacht. Die 40er Version wiegt ca. 900g. Man kann noch etwas Gewicht einsparen, wenn man sinnloses Zeugs entfernt. Allerdings muss man Hüft- und Schultertasche nachrüsten.

    Leider ist das Deckelfach total labberig und bekommt schon Löcher, wenn der Dornenbusch noch Kilometer entfernt ist. Zum Glück kann man es abnehmen oder austauschen.

    Für 150€ ist er in Ordnung. Viel mehr wäre er mir nicht wert.

  • Hallo Traveloors, als erfahrene Wanderfrau, die bereits viele Rucksäcke in Benutzung hatte, will ich mich auch zu Wort melden und ein paar Worte zu den bereits genannten Modellen schreiben.

    Den Bergans Helium Womens hatte ich wieder zurückgeschickt, weil mir das Tragegestell zu schwach war. 15kg kann ich mir mit dem nicht vorstellen. Auch war mir der Hüftgurt ein klein wenig zu weit bzw. es war keine Reserve mehr da. Vom Schnitt der Schultergurte und des Hüftgurts her war der allerdings wirklich gut auf den weiblichen Körper zugeschnitten.

    Der Gossamer Gear Mariposa hat mich positiv überrascht. Das Tragegestell ist super und die Ausstattung des Ruckis auch. Leider gibt es keine Damenvariante, was mich am Hüftgurt gestört hat. Diesen kann man meines Wissens aber auch in einer anderen Größe bestellen, als den Hauprucksack. Übrigens hatte ich ihn bereits als Handgepäck im Flugzeug.

    Den Atompacks The Mo (inzw. Prospector) hatte ich in der 50L Variante. Ein toller Rucki mit gut durchdachter Ausstattung. Der Hüftgurt ist durch die Verstellmöglichkeit einigermaßen anpassbar. Mir hat das nicht ganz gereicht. Verkauft habe ich ihn aber, weil mir das Volumen zu klein war. Durch eine kürzere Rahmengröße hat man innen weniger Stauraum, der sinnvoll genutzt werden kann. Zwar kann man ihn hoch packen, aber das ist unbequem.

    Der Osprey Eja hat mir mit dem Schwerpunkt zu sehr nach hinten gezogen. Vom Schnitt her ist der aber für Damen gut geeignet.

    Gerade eben hatte ich meinen noch recht neuen KS Ultralight Alpisack mit Omega Frame auf dem TCT im Einsatz. Beladen war er mit maximal 12kg und ließ sich damit gut tragen. Das Volumen ist mir doch etwas zu groß, da hätte der normale Omega gereicht. Aber das einzige, was mich wirklich etwas stört ist der fehlende anatomische Hüftgurt.

    Der Sierra Designs Flex Capacitor 40-60 wird aucg viel gelobt. Ich könnte ihn damals leihen, aber er war damals ausverkauft. Leider auch kein damenspezifisches Modell, aber mit wirklich gutem Tragesystem. Rückenlänge weiß ich nicht.

    Vielleicht helfen dir meine Ausführungen ja etwas bei der Auswahl.

  • Er ist grade sogar bei Bergzeit im Sale für knapp 180, aber die Rückenlänge geht leider nur runter bis 45cm und ist mir damit leider zu lang. :(

    Ich würde es trotzdem mal versuchen und hoffen, dass die Angabe einfach falsch ist. Ich selbst habe eine Rückenlänge von 43 cm und der 40l Helium könnte noch einiges kürzer eingestellt werden.

    Ich hab die Verstellmöglichkeit da auch als großzügig in beide Richtungen in Erinnerung. Ein Versuch ist es wert, denke ich. Jedoch vermute ich weiterhin, dass 15kg zuviel für den Bergans Helium sind.

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