Brechdurchfälle in den Pyrenäen nach "Filterflaschen"

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  • nicht sauberes arbeiten beim abfüllen (auch die Finger beim schöpfen, die danach nicht gewaschen werden)

    ist halt schwierig, wenn man dafür dann schon das gefilterte / desinfizierte Wasser nehmen muss.

    Gerade mal geguckt: beim Sterillium steht drauf "inkl.Norovirus"

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • ist halt schwierig, wenn man dafür dann schon das gefilterte / desinfizierte Wasser nehmen muss.

    Nach dem schöpfen die Finger waschen bzw. disinfizieren meinte ich, und nichts davor essen. Und ja darauf achten nicht das Trinkstück zu verschmutzen. Ist aber auf einer Wanderung zugebenerweise nicht immer umzusetzen. Und wenn man in einer Gruppe ist: einer macht es dann irgendwann eh falsch -> daher vor allem auf die Quelle achten. Wenn im Weideland grad links liegen lassen. Am Besten ist, wenn das Wasser aus dem Boden kommt (auch nicht immer umsetzbar, ich weiss).

  • Hallo,

    was ist denn eine Filterflasche?

    Sowas z.B.: https://www.amazon.de/AQUAPHOR-Wasse…/dp/B09RX3P1Y3/

    Na ja, wohl eher so was wie ne Grayl

    Nein, eine solche Lösung würde ja funktionieren und eben gerade nicht zu den Krankheitsbildern führen, die in dem Artikel genannt wurden.

    Dann waren es warscheinlich eben keine Filterflaschen - das war meine Aussage!

    Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich gedenke noch weitere zu machen.

  • Beitrag von Tippelschritt (23. Juli 2026 um 14:51)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (23. Juli 2026 um 14:52).
  • So schön die Pyrenäen auch sind, viele Teile werden intensiv beweidet. Bei meiner Durchquerung war ich manchmal schon froh, wenn der Mist auf dem einzigen ebenen Fleck wenigstens alt und trocken war. Die Quellen (oder auch mal Viehtröge) muss man sich oft mit den Tieren teilen. Auch 2024 gab es schon Warnungen und Berichte über verschmutztes Wasser. Vernünftige Hygiene ist nicht so einfach, wenn man praktisch in der Sch... lebt.

  • Ich hatte mir, nicht zuletzt aufgrund der positiven Berichte von Stromfahrer & Co., einen Kunststoff-Grayl bestellt. Der ist aber am oberen Rand so ungleichmäßig geformt, daß die Dichtungslippe gar nicht überall mit diesem abschließt; da ist auch bei sorgfältigem Umgang meines Erachtens eine Kreuzkontamination vorprogrammiert. (Und die Titan-Variante hat offenbar längs eine Schweißnaht im äußeren Topf.) Kann es eventuell sein, daß auch solche Unregelmäßigkeiten in der Produktion zu Erkrankungen führen, vor allem bei unkritischen Käufern?

  • Nun weisen die Hersteller ja selber darauf hin, dass die "Flaschenfilter" nur rudimentär filtern. Viren werden indirekt gefiltert, da sie meist an anderen Kleinstpartikeln mit dranhängen.

    Vermutlich ist sowas wie Micropur da einfach die sicherere Wahl.

    Unser Quasi-Familienmitglied aus Frankreich sagt, dass dort wo sie herkommt, alle Trinkwasser kaufen müssen, weil die Bauern dort massiv und krass düngen und massiv Landwirtschaft betreiben.

  • nicht sauberes arbeiten beim abfüllen (auch die Finger beim schöpfen, die danach nicht gewaschen werden)

    ist halt schwierig, wenn man dafür dann schon das gefilterte / desinfizierte Wasser nehmen muss.

    Gerade mal geguckt: beim Sterillium steht drauf "inkl.Norovirus"

    Dann einfach gleich den AzBlaster mit sauberem Wasser füllen, zwischen die Knie klemmen, Hände benetzen, einseifen, abspülen.

    Hab ich vorhin im Garten probiert. Hat gut funktioniert.

  • Grayl bestellt. Der ist aber am oberen Rand so ungleichmäßig geformt, daß die Dichtungslippe gar nicht überall mit diesem abschließt; […] Kann es eventuell sein, daß auch solche Unregelmäßigkeiten in der Produktion zu Erkrankungen führen, vor allem bei unkritischen Käufern?

    Denke ich eigentlich nicht. Die Gummilippen dichten ja gegen den Grauwasserbehälter. Natürlich kann es da austreten, wenn Dein Modell unsauber geformt ist oder, was immer passieren kann: Es spritzt dort beim Filtern heraus, weil man den Grauwasserbehälter zu voll gemacht hat (Max.-Linie beachten).

    Der eigentliche Trinkwasserbehälter ist aber normalerweise gut dicht. Lediglich die Trinkdeckel sollte leicht aufgedreht werden, damit die Luft entweichen kann. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Wasser dorthin gerät, weil der Deckel oberhalb der undichten Stelle ist und das Grauwasser selbst beim Herausspritzen nach unten fällt.

    „Wo ist Stromfahrer?“ – „Viel•leicht draußen!“

  • Und wenn der Grayl so verformt ist würde ich reklamieren. Meiner tut seinen Dienst problemlos.

    Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich gedenke noch weitere zu machen.

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