Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Ich war kürzlich in der Provence wandern und es war absolut geil! Kann man nicht anders sagen.

    Allerdings sei vorweg genommen, das für 99% der hier Teilnehmenden, meine Etappenlängen geradezu pupsig waren. Auch für mein Empfinden.

    Aber ich bin Genusswanderer und wollte auch etwas von den Orten haben, durch die ich gekommen bin. Einige davon sind wahnsinnig schön!

    Das Essen in Frankreich, ist auch einfach fabelhaft.

    In Nord Deutschland, bekommst du in einem Landgasthof meistens „Schnitzel Pommes“ o.ä. oder sie haben ganz geschlossen. Für immer.

    In der Pfalz zum Beispiel, war es da schöner, da gab es Saumagen, Wurstsalat und vieles anderes, an lokalen Leckereien.

    In Frankreich bekommt man mindestens ein Entrecote und zwar genau mit dem Gargrad, wie man ihn bestellt hat. Von Fleischpasteten, 24 Stunden geschmorter Lammkeule und anderen Schweinereien, brauche ich gar nicht erst anzufangen.

    Also immer schön langsam.

    Außerdem habe ich oft ne Stunde lang, auf dem einen oder anderen Felsen gesessen und habe einfach in die Landschaft geschaut!

    Man mag mir die Menge der Fotos verzeihen, aber es gibt so viele schöne… da kann man sich gar nicht entscheiden.

    Gerade auf meinem ersten Wandertag, war es schier nicht möglich, die schönheit der Schlucht, durch die ich gewandert bin, in Fotos festzuhalten.

    Ich empfehle jedem, der einen Insta Account hat, sich meine ca 3 Minuten langen Filmchen der letzten Reise anzuschauen. Mit einem Kameraschwenk, lässt sich Landschaft einfach besser darstellen, als auf einem Standbild.

    Ich bin da zu finden unter: HUMBAHUMBATÄTÄRÄ

    1. Tag In Monieux bin ich gestartet.Schwer zu erreichen, einen Busstop gibt es nicht. Ich wusste, das ich erst gegen Mittag da ankommen würde und so habe ich mir in Monieux beim einzigen Hostal im Ort, über Airbnb ein Zimmer gemietet und habe gefragt, ob die „Herbergsmutter“ mich zufällig in Sault (Bushaltestelle) abholen könnte. Konnte sie, da sie sowieso zum Einkaufen gefahren ist.

    Ich hätte die 5-6 Kilometer auch laufen können, aber Sault lag am nächsten Tag auf meinem Weg. Doppelt laufen ist Doof!

    Das Zimmer war erstklassig.

    Da angekommen, habe ich mir meinen super leichten Daypack genommen, 1,5 Liter Wasser ein paar Müsliriegel und bin die ca 9Km lange Rundwanderung „Tour des Chapelles“ gelaufen.

    Die schönsten Kilometer meines Lebens.

    Es geht erstmal, direkt neben der Pension, stetig bergan, recht steil, für meine Verhältnisse. Ich dachte ich gebe gleich den Löffel ab.

    Von oben hat man dann die ersten Einblicke, in die „Gorges de la Nesque“.

    Es geht dann wieder runter, erst auf das Niveau des Startortes, und dann, nachdem man eine Strasse überquert hat, geht es teilweise super steil nach unten. Man muss teilweise die Hände zur Hilfe nehmen. (eine, denn in der Anderen hatte ich meine Wanderstöcke.)

    Teilweise folgt man, immer am Abgrund entlang, wahnwitzigen Saumpfaden, durch Aushöhlungen, die der Fluss (in Wirklichkeit ein Bächlein) über die Jahrmillionen hindurch, in den Karst gefressen hat.

    Unten ist dann die Kapelle, eine vollkommen unscheinbare Hütte, die unter einem Felsüberhang gequetscht ist und ein pasr Meter weiter, ist dann die Nesque zu durchqueren.

    Ein Hoch auf meine Wanderstöcke, denn sonst hätte ich niemals das Gleichgewicht halten können und hätte mir nasse Füße geholt.

    Auf der anderen Seite ging es auf ähnlich abenteuerliche Weise wieder bergauf.

    Ich habe mich geärgert, das ich nicht morgens los laufen konnte, denn dann hätte ich mir für diese 9 Km den ganzen Tag zeit gelassen.

    Am Ende der Schlucht, ist man dann wieder auf Flußniveau, und wenn man Glück hat, wie ich, dann hat die kleine Bar auf. Da habe ich mir erstmal ein eiskaltes 1664 Bier reingeschüttet und zusammen mit dem Crepes noch ein zweites.

    Ein absolut zufriedener Wanderer ist dann in der Dämmerung wie Tod ins Bett gefallen.

    Der Ort, ein geschätzt 100 Selendorf, ist übrigens auch wunderschön. Gibt hier aber keine Fotos, da das den Rahmen sprengen würde.

    Auf Insta gibt es da auch keine Bilder von, da ich immer Sonntag Morgen den nächsten Film hochlade und mit der Wanderung noch nicht mal bis zur Hälfte durch bin. Im Anschluss gibt es dann, in ein paar Wochen, ein bis zwei Filme, wo ich nur die Orte zeige.

    Seht selbst, wie schön es da ist!!!


    Einmal editiert, zuletzt von RaulDuke (21. Mai 2026 um 19:37)

  • 2. Tag

    Der Ausblick von meinem Zimmer…

    Am Morgen gab es ein sehr gutes Frühstück und 3-4 erstklassige Espresso. Es ist witzig, das in Frankreich jüngere Kellner oder Kellnerinnen den Begriff „Petit Noir“ nicht mehr kennen, und Espresso sagen. Ich bin alt und sage weiterhin den alten Begriff…

    Hier rufe ich ganz laut: „La Vie est belle!“

    Das Leben ist schön!

    Man beachte die von schwyzi empfohlenen, Jysk Campchlappen , das Paar 105 Gramm in meiner Größe.

    Ich bin dann, mit dem Gepäck auf dem Rücken, durch das verschlafene Dörfchen gelaufen, war in der Kirche, habe den Hut abgenommen (das ist auch das einzige gewesen, was ich an religiösem Respekt gezollt habe) und bin erstmal los gelaufen, Richtung Sault.

    Es ging durch ein zwar liebliches, wenn auch vollkommen unspektakuläres Tal, bis Sault hoch auf einm Felsen vor mir lag.

    Nach kurzem, aber knackigem Anstieg gab es erstmal Petit Noir 5 und 6. Es war ja immerhin schon so rund um 10 Uhr.

    Von Sault ging es auf einem längeren Abschnitt durch einen Wald und danach durch Wiesen nach Aurel.

    Da gab es einen eiskalten Minzsirup und einen weiteren Petit Noir. Mein Herz funktioniert übrigens hervorragend, hahahahaha!

    Ebenfalls ein niedliches Örtchen.

    Weiter ging es nach Montbrun les Bains.

    Die Strecke war 18 Kilometer langer Durchschnitt. Wenig Steigungen , wenig Abwechslung, schnell gelaufen.

    Montbrun les Bains

    Hier war ich schon kurz vor Ende der Mittagszeit, Essenstechnisch gesehen, angekommen. Die Kilometer waren dahin geflogen.

    Als ich am Tisch saß und darauf wartete, meine Bestellung aufzugeben, kam ein junger, schwer beladener Wanderer vorbei, blieb stehen und versuchte vergeblich, einen freien Tisch zu erwischen. Kurzer Hand winkte ich ihn herbei und lud ihn ein, an meinem Tisch platz zu nehmen.

    Er heißt Alex, hat mir das Ok gegeben, das ich ihn bei Insta mit einbauen kann, also wird es hier auch kein Problem darstellen. Er kam aus La Ciutat an der Cote Azur. Er sprach genau so schlecht Englisch, wie ich Französisch, es war ein vergnügliches Stündchen mit Radebrechen, das wie im Fluge verging.

    Alex war übrigens der einzige „Fernwanderer“ den ich unterwegs traf. Er wollte auch 7 Tage unterwegs sein.

    Mein Zimmer hatte ich mir oben, in der Altstadt gebucht. Eine „Etage“ unterhalb der am höchsten gelegenen Gebäude der Stadt.

    Erstaunt stellte ich fest, das es oben im Örtchen kein Cafe und schon gar keine Bar Tabak gab. Also nach dem Einchecken wieder bergab zur Bar Tabak. Da habe ich dann bis in den Abend hinein gesessen, habe 5-6 Tausend Pastis mit Wasser getrunken, und Kippen gekauft. Der Wirt sprach ein recht passables Englisch, und so wurde es ein unterhaltsamer Abend.

    Wer Pastis mag, wie ihn die Franzosen trinken, kann sich im dörflichen Frankreich schön billig einen ansaufen! Man bezahlt 2-2,50 Euro für den Schnaps, der in einem Longdrinkglas auf Eis serviert wird und gießt ihn mit Leitungswasser auf. (Ähnlich dem türkischen Raki) Lecker!!

    3. Tag

    Am nächsten Morgen ging es nach Savoillan, schlappe 9 Kilometer weit. Da wollte ich auf jeden Fall zum Mittagessen aufschlagen, denn den Ort und das sehr gute Landrestaurant kannte ich noch, denn im Jahre 2013, waren meine Frau und ich eine Woche in der Gegend.

    Das erste mal auf dieser Reise, der Toulourenc mit einer der vielen mittelalterlichen Brücken in der Gegend.

    Das Feld auf der Linken, ist ein Thymian Feld gewesen. Es duftete Herrlich.

    Kleines Päusschen auf einer verfallenen Bank, vor einer noch verfalleneren Einsiedelei.

    Von Savoillan, habe ich hier auch keine Fotos eingestellt, wegen der schieren Menge der Selben.

    Ein weiterer Grund, warum ich nach Savoillan wollte, war die beste Holzofenbäckerei der Welt… na ja, eine der besten…

    Hier gibt es Fugasse, eine art flach gebackenes Brot, mit weißem Speck eingebacken. Suuuper lecker.

    Einmal editiert, zuletzt von RaulDuke (23. Mai 2026 um 11:38)

  • Ich mag deine Genusswanderei! Sieht nach einer mega Tour aus. Die Landschaft vom ersten Tag finde ich auch echt beeindruckend. Freue mich die nächsten Etappen miterleben zu können.

  • 4. Tag

    An diesem Tag habe ich mich an Faulheit selbst übertroffen.

    Es ging von Savoillan nach Brantes, nur 6 Kilometer und das bis auf den steilen Anstieg nach Brantes, komplett (mehr oder weniger) am Ufer des Toulourenc entlang.

    Eigentlich hatte ich vor, über die Bergrücken, auf der dem Mont Ventoux gegenüber liegenden Flusseite zu wandern. Wären auch nur 10 Km gewesen, aber ein fauler, macht halt nur das nötigste, nachdem ich auf Mapy enteckt hatte, das da ein Weg am Fluss entlang geht. Es ging die ersten Kilometer ganz gut, aber die zweite Hälfte musste ich mich ganz gut durch die Büsche schlagen.

    Brantes

    Das Dorf meiner Wahl, wenn ich es mir aussuchen könnte. Hier hatten wir 2013, für eine Woche, ein Häuschen gemietet .

    Auf halber Höhe.

    Das Dorf ist Autofrei, da es von allen Seiten über Treppenstufen zu betreten ist. Erstklassig.

    Das ist der Gite d'Etappe, in dem ich alleine im Dormitory geschlafen habe. Sehr zu Empfehlen, da die Frau des Hauses, a sehr nett ist und b ganz hervorragend kocht! (muss man vorher am Telefon bestellen, damit sie einkaufen kann)

    Hier war ich natürlich auch schon sehr früh dran, aber oberhalb von Brantes, gibt es ein hervorragendes Restaurant, was nur am Wochenende geöffnet hat. Es war ein Wochenende! Also erstmal geschlemmt. Als Vorspeise hatte ich eine Pastete, die Entenstopfleber enthielt. Ich konnte nicht widerstehen, auch wenn mir dafür garantiert am Tag nach meiner Beerdigung die Hand aus dem Grab wächst!

    Den Rest des Tages bin ich auf und ab, die Gassen des Dorfes wieder entdecken gegangen und habe unterhalb des Rathauses, in einer am Abgrund klebenden Bar, wieder dem Pastis trinken nachgegangen. Bis zum Abendessen in der Herberge.

  • 5. Tag

    Heute ging es mal wieder etwas weiter. 7 Kilometer bis nach Saint legere du Ventoux und auf der anderen Flusseite, am Fuße des Mont Ventoux zurück.

    Die Wanderung habe ich nur mit dem Daypack gemacht, da ich zwei Nächte in Brantes geblieben bin. Ich liebe diesen Ort.

    Erst mal den guten alten Blaek Kaffe zum Frühstück getrunken, bevor es Frühstück gab. Ich bin ein Frühaufsteher und bin eigentlich jeden Morgen um 6 Uhr wach.

    Der Baum rechts im Bild ist ein Mandelbaum, der voller unreifer Mandeln hing.

    Nach dem Frühstück ging es erstmal weiter bergauf, über verschlungene Pfade zum Col de Fontaube, dem höchsten Punkt meiner Tour an diesem Tag.

    Von da aus, ohne die Höhe zu verlassen, näherte man sich wieder dem Tal, mit dem majestätischen Mont Ventoux auf der gegenüberliegenden Seite und Brantes auf der hiesigen. Der Weg schlängelt sich über Kilometer, hoch oben, über dem Fluss, über Stock und Stein, alles Singletrails übrigens, an einer kleinen Höhle mit riesigem Eingang vorbei, irgendwann bergab zur Straße am Fluß, einen Kilometer vor Saint Legere du Ventoux.

    Der Mont Ventoux im Hintergrund. Auf den Fotos nicht zu erkennen, lag teilweise noch Schnee in einigen Senken, nahe des Gipfels.

    Mit dem Ausblick, ewig gesessen…

    Eidechsenbesuch hatte ich auch noch…

    Unten im Talgrund angekommen, ging es auf recht unspektakulären Wegen zurück…

    Bis zur alten Brücke, über den Toulourenc, direkt unterhalb von Brantes, meinem Ausgangspunkt!

    Super Badestelle da unten. Aber da es anfang Mai war, war das Wasser sehr sehr erfrischend.

    Ich habe mich zusammen gerissen und kein Nacktfoto von mir, hier eingestellt! Dafür hätte ich gerne ein Lob, hahahahahaha!

    Also, nackt war ich natürlich, aber nachdem ich aus dem kalten Wasser kam, wäre da eh nix mehr zu sehen gewesen…

    Einmal editiert, zuletzt von RaulDuke (23. Mai 2026 um 07:04)

  • Ich habe mich zusammen gerissen und kein Nacktfoto von mir, hier eingestellt! Dafür hätte ich gerne ein Lob, hahahahahaha!

    Lob und Anerkennung 🫶!

    Ich hab deine Tour ja schon bei WhatsApp verfolgt, das ist einfach eine tolle (und outdoormäßig sehr unterschätzte) Gegend, Danke für den Bericht und die Bilder.

  • RaulDuke erstmal danke für's mitnehmen - sieht sehr schön + entspannt aus.
    und: hast du einen gpx track oder sowas? - für die nicht WhatsApp+Insta Besitzer ?? - oder hab Ich's mal wieder übersehen??

  • crisensus

    Mach Mapy, oder die Navigationsapp deiner Wahl und suche den Ort Monieux.

    Dann werden dir diverse Wege angezeigt, je nachdem, welche du nutzt.

    Ich habe komplett mit Mapy navigiert.

    Ansonsten habe ich mir im Vorfeld den Topo Guide bei Amazon bestellt: Tour du Mont-Ventoux. Der enthält ebenfalls eine Tour durch die Dentelles de Montmireil. Ist auch wunderschön da.

    Topo Guides sind Französische Wanderführer, allerdings auf französisch!

    Leider gibt es die nur auf französisch!

    Einmal editiert, zuletzt von RaulDuke (23. Mai 2026 um 07:08)

  • Tag 6

    Es ging von Brantes nach Plaisians, nur 6Km, mit einem einzigen Spot, der eine schöne Aussicht bot, nämlch kurz vorm Ziel.

    Alles in allem war der Tag sehr entspannt aber wenig spektakulär!

    Hatte ein Hotel gebucht, was auch ein Restaurant beinhaltet. Opa hat selbst gekocht, es war lecker.

    Da geht es lang…

    Unten im Tal, mein Ziel!

    Genau an dieser Stelle, sah ich den einzigen Fäkalentsorgungshinweis, von Menschen, die von Leave no Trace noch nix gehört haben.

    Das hat mir sehr gefallen, in Frankreich!

    Warum die Ortsschilder in Plaisians alle (2 habe ich gesehen) verkehrt herum hingen, weiß der Teufel.

    Vielleicht, weil sie eben diesen anbeten?

    Liptoneistee Framboise, Himbeer!

    Nicht empfehlenswert, es schmeckt nach Pinkfarbenen Kantienenpudding!

    Auch die Beine müssen mal braun werden…

    Fazit des Tages war, das ich auch in einem Tag bis nach Buis les Baronnies (ziel des 7. Wandertages) hätte laufen können… allerdings wäre ich dann auf dem Zahnfleisch eingelaufen.

  • Tag 7 und letzter Tag der Wanderung.

    Der Tag hatte es noch mal in sich. Recht viele Höhenmeter, sehr schöne Ausblicke, felsige, karstige Landschaft und wieder fast 3/4 der Strecke Singletrails.

    Bin recht früh aufgestanden und losgelaufen.

    Aber zuerst Frühstück, mit hausgemachten Marmeladen, Wurst, Käse, Hausgebackenem Vollkornbrot und mehreren Petit Noir.

    Dann habe ich die Frau des Hauses gefragt, ob sie mich mit dem Auto zurück zum Trail fahren könnte. Sie tat es, mit einem Lächeln, ohne nach Geld zu fragen.

    Plaisians, oder zumindest das Hotel, liegt ca 3 Km ab vom Trail, komplett Teerstraßen und 400 Höhenmeter tiefer.

    Die hätte ich also, als Start in den Tag, erstmal vollkommen genussfrei, wieder bergauf latschen müssen! Das habe ich mir, oder sie mir, geschenkt.

    In der Ferne, immernoch der Mont Ventoux!

    Verfallene Hütte, mit flachen Steinen vor der Tür, die einen guten Rastplatz boten.

    Man beachte meinen nass geschwitzten Rücken, hahahahahaha!

    Weiter ging’s…

    Die Roches de Saint Julien, berühmte Kletterfelsen…

    und nochmal ganz aus der nähe, am schmalen Ende…

    Hier gibt es offenbar Schamanen und Heiler, die ein Labyrinth gelegt haben. Wer sich mit Labyrinthen beschäftigt hat, weiß ja, das das durchschreiten eins Labyrinths, sogar von Leiden wie Skorbut, Weißen Mäusen und eingewachsenen Fußnägeln befreien kann…

    8o

    Oberhalb von Buis les Baronnies… Ziel in Sicht!!

    Nochmal die Roches Saint Julien, von unterhalb…

    Am Ziel!

  • Ein sehr kurzes Fazit zur Reise.

    Absolut empfehlenswerte Wanderegion.

    Zig gute Wildcampspots.

    Schöne Landschaft und schöne Ortschaften.

    Dem aufmerksamen Leser dürfte aufgefallen sein, das ich zwar ein Zelt am Rucksack befestigt habe, aber ständig in Unterkünften geschlafen habe.

    Ich bin echt ein Luxus Boy, im Gegensatz zu vielen hier, genieße ich zwar die Einsamkeit während des Wanderns, genieße aber sehr gerne gegen Abend die Anwesenheit von Menschen und der Zivilisation, mit all ihren Annehmlichkeiten.

    Es wäre fast etwas für den Thread, „was war euer größter Fail, auf einer Wanderschaft“, den es ja, imunter welchem Namen auch immer genau, hier im Forum gibt.

    Und zwar der Umstand, das ich eine Neoair, eine 4mm Foampad, einen 450er Cumulus Quilt, Ein Tarptent Protrail Li, und Heringe, durch die Gegend geschleppt habe und nicht einmal genutzt habe. Nicht ein einziges Mal!

    (Bei einem Basisgewicht von knapp über 4 Kilo, ist es ja nicht so schlimm, aber sonst wären es halt nur um die 2 Kilo gewesen…)

    Man sollte sich eigentlich selbst kennen…

    Allerdings dachte ich, das zumindest zwei bis drei Campingplätze aufhaben sollten… ich meine mich zu erinnern, das es in 5 Orten auf der Strecke einen gab. Einer hatte nur geöffnet. Ich weiß nicht mehr, welche Ausrede ich für mich gefunden habe, um nicht auf ihm zu übernachten. Irgend eine wird es wohl gewesen sein.

    Vielleicht sollte ich mir nur noch Ruten aussuchen, wo es immer Übernachtungsmöglichkeiten gibt und den ganzen Kram zu hause lassen… ist ja vollkommen behämmert, sonst.

    Mir hat die Wanderung ausgesprochen Spaß gemacht und ich werde auf jeden Fall in der Region noch einmal Wandern gehen.

    Insgesamt war ich 17 Tage in Frankreich, inklusive Hin- und Rückfahrt.

    Ich bin mit dem täglich fahrenden Direktzug, von Mannheim nach Marseille gefahren und dort 3 Tage geblieben.

    Am Schluss nochmal 4 Tage.

    Und zwei Tage in Carpentras.

    In den Calenques, bei Marseille, habe ich nur eine Tageswanderung unternommen.

    Da serde ich definitiv auch noch mal hinfahren.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!