Tourtraining mit Nordic Walking/Running

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  • Welche Stöcke hast du genau, WeitWanderWade ? Ich habe mir zwar erst neue, höhenverstellbare Walkingstöcke von Leki geholt, aber faltbare Trailrunner könnten eventuell auch die alten Trekkingstöcker ersetzen. Ich trainiere ja auch liebend gerne Höhenmeter und ja, die Stöcke geben da ordentlich Schub. Auf Schotterwegen finde ich es noch ok, aber Asphalt geht gar nicht und ständig diese blöden Puffer dran machen, die dann wiederum am Berg stören, möchte ich auch nicht. Deshalb trage ich sie bei Asphaltstrecken auch einfach in der Hand, das Ausklick-System von Leki finde ich dafür äußerst praktisch.

    Ich war von gestern auf heute für einen Hängematten-Overnighter unterwegs, gehört also qua meiner eigenen Definition gar nicht hier her - und oh weia, die "paar Höhenmeter mehr" haben mich ganz schön in Schnappatmung versetzt, auch, wenn ich die gewohnte Strecke langsamer angegangen bin als bei den bisherigen Trainingstrecken. Am Ende von einer solchen hatte ich trotzdem noch einen Schnitt von 5 km/h, was sich in Folge gnadenlos gerächt hat, denn dann bin ich nicht wie sonst auf eine leichte Bergab-Strecke abgebogen bis zur nächsten Steigung, sondern es ging weiter steil nach oben, weiterhin mit weit über 10%. Puh! Aber belohnt wurde ich mit einem wunderschönen Kammpfad, den ich seit Jahren nicht mehr gelaufen bin. Die umgekehrte Runde (hat dann nicht ganz so viele Höhenmeter am Stück) zu schaffen, ist mein nächstes Trainingsziel. So schön! :love:

  • Welche Stöcke hast du genau, WeitWanderWade ?

    Ich habe mich für die Black Diamond Distance Carbon Z entschieden. Die sind nicht höhenverstellbar, man muss sie also gleich für die passende Körpergröße kaufen. Meine Wanderstöcke sind größenverstellbar, genutzt hab ich das allerdings nie. Mein Treckingstockzelt braucht zufällig die gleiche Stocklänge wie mein Körper, also passt alles. Jede Größe hat ein eigenes Gewicht, von 128g (105 cm Stocklänge) bis 148g (130 cm).

    Für die schönen Pfade machen wir das, Schwarzwaldine :):)

  • WeitWanderWade genau so laufe ich auch mal 5 Sekunden, mal nen Km gerade wenn es so schön Bergab rollt aber auch mal ein kurzer Sprint nach oben. und manchmal einfach nur flott gehen...
    Ja wann haben wir es verlernt einfach genau so unterwegs zu sein wie es sich gut anfühlt?

    Hihihi, das geklapper der Stöcke auf Asphalt kann ich auch nicht leiden. Beim Mehrtageswandern stört es mich meist weniger und ich nehme die Stöcke dann erst Innerorts in die Hand und laufe auf größeren Wirtschaftswegen noch fröhlich Klappernd weiter.
    Aber auf meinen Laufstrecken von zuhause aus oder kürzeren Wanderungen lass ich sie Momentan zu Hause.

    Ich habe auch welche von Leki, weil ich die Handschlaufen und die Möglichkeit mich aus zu klicken sehr mag. Zusätzlich sind sie Faltbar und Höhenverstellbar. Mein Dursten x Mid und ich haben unterschiedliche Bedürfnisse an die Stocklänge : - )
    Ich muss sie noch mal nach wiegen aber ich glaube sie Wiegen halt dafür so ca. 50g mehr Pro Stock.

    Die Gumminüpsel mache ich immer als erstes ab und nie wieder drauf 😂

  • Ha, den schönen Höhenkammweg in die Trainingsrunde einbauen, ging schneller als gedacht - und sogar mit noch mehr Singletrail-Anteil. Umgekehrt gelaufen sind es nicht ganz so viel steile Höhenmeter am Stück und zwischendurch wenig steile Passagen zum Verschnaufen. Das ging wesentlich besser, ich konnte am Stück durchgehen mit einem Schnitt von 5 km/h bergauf (bergab wurde es auch nicht sonderlich viel schneller ...). Es macht so unglaublich viel Spaß, wieder richtig am Berg auf Pfaden im Wald unterwegs sein zu können und es großartig, wie schnell es voran geht. Vor gut vier Wochen hat die Sehne noch nach der Hälfte der heutigen Höhenmeter und 7km Gesamtstrecke deutlich gemotzt, heute bin ich mit 10 km, kleineren Laufpassagen und insgesamt 400 hm gerade mal an leichtes Mosern rangelaufen - und dieses leichte Mosern ist genau das Richtige, um voran zu kommen.

    Nach dem du, WeitWanderWade , so von den Black Diamond geschwärmt hast, habe ich mir die auch bestellt. So sehr ich die Leki mit den Handschlaufen schätze, so sind sie doch gelegentlich im Weg und je mehr Trailrunning-Anteil dazukommt, desto häufiger wird das vorkommen, da hören sich Stöcke, die super schnell einsatzbereit sind und ansonsten leicht und platzsparend verstaubar, prima an.

  • Diese Hitzewelle stellt neue Herausforderungen, was das Training angeht, insbesondere unter der Woche. Und die Sehne motzt sofort wieder, sobald ich nicht mindestens zweimal die Woche walke - so schön die gut einwöchige Bikepackingtour nach Paris war, war das Radeln kein Ersatz und ich musste wieder deutlich weiter unten einsteigen, was Länge und Höhenmeter angeht (ich glaube, auf die nächste Bikepackingtour nehme ich einfach die Carbonstöcke mit, die würden noch gut unters Oberrohr passen).

    Aber der heutige Tag hat nach einem überraschenden Regen in der Nacht ohne Gewitter deutlich gebremster mit den Temperaturen gestartet als die letzten und so habe ich mich noch gegen halb zwölf an eine Runde gewagt - bis zum Wald wars heiß, im Wald einfach nur herrlich, diese Duftkomposition aus Sommerwärme und Regenfeuchtigkeit, Harz - und Himbeeren! Köstlich! Und weil auch die Sehne wieder gut mitgemacht hat, habe ich glatt verlängert und sogar noch neue Pfade entdeckt. Die machen definitiv am meisten Spaß und jetzt kenne ich eine reichliche Auswahl, die sich super kombinieren lassen, so dass jede Tour wieder einen Ticken anders verlaufen kann.

    Wie geht es bei euch?

  • Hier meine Erfahrungen vom Joggen: früher Morgen bzw später Abend nutzen. Dauer und Intensität anpassen (kürzer, langsamer, weniger Höhenmeter). Im Wald trainieren, dafür fahr ich auch mit dem Radl hin. Davor ausreichend trinken. Kannst du beim Walken Wasser mitnehmen? Falls du merkst es geht doch nicht: Aufhören.

  • Ja, Wasser habe ich meistens dabei und heute auch gebraucht. An die Anfahrt mit dem (in dem Fall dürfte sogar das E-Rad dran) Rad habe ich auch schon gedacht, es sind zwar nur 2,5 km bis zum Waldrand, aber die geht es durch die Knallsonne und teilweise stark bergauf, Weinberge halt.

  • Ich habe leider auch etwas im Training nachgelassen durch die Hitze.

    Möchte mich aber auch besser anpassen und mir früher am Tag oder deutlich Später Zeit nehmen. Evtl. muss ich häufiger dafür kürzer raus gehen... ich bin noch am Überlegen wie ich das Training die nächsten Wochen gut gestalte.

    Immerhin will ich in 4 Wochen eine kleine Trainingstour machen mit 2 Tagen die jeweils zwischen 800 - 1000 hm beinhalten. Da muss ich drann bleiben.

  • Ich bin jetzt nur noch zw. 7 und 8 uhr morgens auf meinem kleinen 7 km-Rundkurs von der Haustür aus unterwegs, dann ruft der Schreibtisch wieder und es wird viel zu warm. An manchen Spätnachmittagen war ich im Wald unterwegs. Da MUSS man sich schnell bewegen, sonst fressen einen die Mücken auf, ich stelle das jetzt aber ein.
    Das Wochenendtraining, wenn ich an einem Tag mal etwas Ausgiebiges mit Höhenmetern mache, fällt dieses Mal sicher aus. Das ist ein guter Grund, das Western States-Rennen in den USA zu verfolgen und dabei massenhaft Eis zu essen :)

    Schwarzwaldine Konntest du schon die Stöcke ausprobieren?

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