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  • Nach nun fast 10 Jahren ging der alte Wanderrucksack aus dem Leim und Ersatz musste her.

    Meine letzten Wanderrucksäcke waren ganz klassische, schlichte Ray- Way Rucksäcke. Das Höchste der Gefühle war mal eine Deckeltasche oder eine Eispickelschlaufe.

    Viel Wasser ist seitdem die Saalach runtergeflossen und so sollte natürlich der neue Rucksack auch die allerneuesten, Gadgets haben. Namentlich Y- Straps, Bottom pocket mit Trashport und Taschen an den Schulterriemen. Des Weiteren noch Kompressionsriemen und noch weitere Gurtbandschlaufen um außen noch weiteres Zeugs ranzubimseln. Da den Rucki auch meine Frau mitbenutzt, habe ich noch vier Schnallen für die Befestigung von Hüftgurtflossen vorgesehen. Diese stammen von ihrem Reiserucksack und so muß ich die nicht für jeden Rucksack neu bauen.

    Das Material für den Rucksack war ein Reststück PU- beschichtetes Ripstopnylon 70d mit 80gr/qm, 500d Cordura für den Boden, Silnylon für den Erweiterungskragen und Verstärkungen und ein Stretch- Dynema für die Bottom Pocket und die Taschen an den Schulterträgern, sowie diverse Netzstoff- und Gurtbandreste.

    Neu war für mich die Verwendung von 15 mm Gurtbandmaterial.

    Erfreulicherweise komme ich in aufgesetztem Zustand an die seitlichen Netztaschen um mir z. B. Mal eine Getränkeflasche zu angeln.

    Ob sich die Vielzahl an Features lohnt wird die Zukunft weisen. Der Rucksack war jedenfalls deutlich aufwändiger zu bauen als meine bisherigen Wanderrucksäcke.

    Ein Paar Details fehlen noch (Nähte innen versäubern, Hauptnähte nochmal absteppen und einen Verschluß für die Schulterträgertaschen), aber im Großen und Ganzen bleibt das jetzt erstmal so.

    Abmessungen des Korpus: 50x30x20 cm. Gewicht 345 gr.

  • Was ist den ein "Trashport" also der Name erscheint selbsterklärend aber etwas Erläuterung wäre nicht schlecht.

    Ist das nicht diese umgeschlagene Ecke im Unterbodenfach?

    Die Idee ist, dass man einfach die zusammengerollten leeren Riegelpackungen an der einen Ecke durchstopfen kann und auf der anderen Seite (zuvor dort platzierte! 🤓) Snacks entnehmen kann.

  • Ist das nicht diese umgeschlagene Ecke im Unterbodenfach?

    Die Idee ist, dass man einfach die zusammengerollten leeren Riegelpackungen an der einen Ecke durchstopfen kann und auf der anderen Seite (zuvor dort platzierte! 🤓) Snacks entnehmen kann.

    Genau so habe ich das auch verstanden. Letztenendes kann ich mich aber auch täuschen. Hier in meiner südostoberbauyrischen Bubble sind Ultraleichtrucksäcke dünn gesäht, alles was ich da glaube zu wissen habe ich von Youtube und kurzem Anfummeln von einigen UL- Rucksäcken auf dem Wintertreffen.

    Schicke Farbe!

    Ich finde ja immer, das Stealth bei Zelten zwar Sinn machen kann, aber bei Rucksäcken finde ich Farbe immer sexy!

    Ja, finde ich auch! Das leuchtgelbe Nylon war ein 60 cm Restposten von Extremtextil und lag nun etliche Jahre in meinem Stofffundus rum. Neu gekauft habe ich für den Rucksack eigentlich nur drei 15 mm Schnallen und das Dyneemastretch.

  • Deine Lösung der Befestigung der Taschen auf den Rucksackträgern find ich gut. Denn mit meiner, die ich mir irgendwo abgeschaut habe und die aussen in die Träger eingearbeitet sind (bzw befestigt werden, bevor sie umgedreht werden) war ich nicht so glücklich. Deine kommt mir deutlich besser umsetzbar vor.

    Ein schöner Rucksack ist das.

  • Ein schöner Rucksack ist das.

    Danke, deine finde ich aber noch schicker. Der nächste Rucki sollte eigentlich dunkelgrün werden (habe hier noch sackschweres grünes 40d Silnylon da), aber so schön bunt wie deine sind ja Oberhammer.

    Deine Schultertaschen finde ich jetzt gar nicht so übel, außerdem sind die meinen doch nicht mal so unähnlich (zumindest die blauen vom 2. Rucki). Ich habe den Kordelverschluß weggelassen und heute lediglich kurze Riemen mit Kamsnaps angebracht. So sind die nicht hermetisch dicht, aber zumindest fällt das Handy nicht einfach so raus und einen Tube Sonnencreme wird da auch drinnenbleiben.

    Die Schultergurte habe ich aus eine Rest Schaumstoff gemacht, da habe ich mit ach und Krach zwei Schultergurte rausbekommen. Das nächste Mal würde ich wahrscheinlich wieder 3D Mesh nehmen, das ist viel einfacher zu verarbeiten und sieht cooler aus. Vom Komfort her schenken sich Schaumstoff und 3D mesh IMHO nichts.

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