Nach nun fast 10 Jahren ging der alte Wanderrucksack aus dem Leim und Ersatz musste her.
Meine letzten Wanderrucksäcke waren ganz klassische, schlichte Ray- Way Rucksäcke. Das Höchste der Gefühle war mal eine Deckeltasche oder eine Eispickelschlaufe.
Viel Wasser ist seitdem die Saalach runtergeflossen und so sollte natürlich der neue Rucksack auch die allerneuesten, Gadgets haben. Namentlich Y- Straps, Bottom pocket mit Trashport und Taschen an den Schulterriemen. Des Weiteren noch Kompressionsriemen und noch weitere Gurtbandschlaufen um außen noch weiteres Zeugs ranzubimseln. Da den Rucki auch meine Frau mitbenutzt, habe ich noch vier Schnallen für die Befestigung von Hüftgurtflossen vorgesehen. Diese stammen von ihrem Reiserucksack und so muß ich die nicht für jeden Rucksack neu bauen.
Das Material für den Rucksack war ein Reststück PU- beschichtetes Ripstopnylon 70d mit 80gr/qm, 500d Cordura für den Boden, Silnylon für den Erweiterungskragen und Verstärkungen und ein Stretch- Dynema für die Bottom Pocket und die Taschen an den Schulterträgern, sowie diverse Netzstoff- und Gurtbandreste.
Neu war für mich die Verwendung von 15 mm Gurtbandmaterial.
Erfreulicherweise komme ich in aufgesetztem Zustand an die seitlichen Netztaschen um mir z. B. Mal eine Getränkeflasche zu angeln.
Ob sich die Vielzahl an Features lohnt wird die Zukunft weisen. Der Rucksack war jedenfalls deutlich aufwändiger zu bauen als meine bisherigen Wanderrucksäcke.
Ein Paar Details fehlen noch (Nähte innen versäubern, Hauptnähte nochmal absteppen und einen Verschluß für die Schulterträgertaschen), aber im Großen und Ganzen bleibt das jetzt erstmal so.
Abmessungen des Korpus: 50x30x20 cm. Gewicht 345 gr.