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  • Ende März/Anfang April auch sehenswert?

    Schwer zu sagen. Bis auf ein Paar Krokusse wird es da noch nicht viel zu sehen geben an Vegetation. Aber wie schon geschrieben sind es viel Laubbäume unterwegs, also noch nicht so vom Kahlschlag betroffen, dafür ohne Laub.

    +1 für HS zwischen Rübeland-Thale, finde ich auch den schönsten Part

    Von der Wendefurther Talsperre aus eine Tagesetappe. Je nachdem wo ihr in Rübeland startet eine weitere dazu. Wenn ihr es ruhiger haben wollt würde ich das Bodetal am WE definitiv meiden.

    Karstwanderweg schaue ich mir mal an. 🙏

    Das könnte nach der Schneeschmelze zu einer ordentlichen Schlammschlacht werden. Die Wege meist entlang am Ausläufer der Berge durch Wald und Wiesen. Der Rote schwere Boden klebt an den Schuhen wie Pest. Landschaftlich sehr nett, aber das würde ich mir wirklich überlegen.


    Es ist wirklich nicht einfach zu der Jahreszeit eine wirkliche Empfehlung auszusprechen. Ich würde wahrscheinlich auch mehrere Teilabschnitte miteinander verbinden. Vielleicht sagst du noch etwas zur Planung der Reise. Wie wollt ihr nächtigen, Verpflegung, Anreise, mal ne Pension oder Campingplatz als Backup? usw usw

  • Aber wie schon geschrieben sind es viel Laubbäume unterwegs, also noch nicht so vom Kahlschlag betroffen, dafür ohne Laub.

    Immerhin etwas mehr als Kahlschlag. 🙈

    Das könnte nach der Schneeschmelze zu einer ordentlichen Schlammschlacht werden. Die Wege meist entlang am Ausläufer der Berge durch Wald und Wiesen. Der Rote schwere Boden klebt an den Schuhen wie Pest. Landschaftlich sehr nett, aber das würde ich mir wirklich überlegen.

    Das ist ein sehr guter Einwand! Danke dir.

    Vielleicht sagst du noch etwas zur Planung der Reise. Wie wollt ihr nächtigen, Verpflegung, Anreise, mal ne Pension oder Campingplatz als Backup?

    Anreise aus Norddeutschland mit PKW.
    Wir sind also mobil.

    Grundsätzlich ist das Übernachten im mitgeführten Zelt (Campingplatz oder zur Not in der Natur) angedacht. Je nach Witterung aber auch mal Pension/Hotel.
    Essen nehmen wir mit. Wenn es sich anbietet, aber gerne zwischendurch auch einkaufen und/oder Restaurant.

    Da sind wir insgesamt sehr offen für alles und flexibel.
    Es muss dieses mal kein „Auf biegen und brechen Survival Trip“ werden.

  • Moin Leute. Ich komme gerade von einem wunderschönen langen Wochenende aus dem Harz zurück. Da wir so gar keine Vorstellung hatten was uns so erwartet haben wir und der Einfachheit halber für 4 Tage auf dem exzellenten, verschneiten Campingplatz Wildwood in Clausthal- Zellerfeld einquartiert. Die hatten sogar Abends einen kleinen Leseraum in den man sich zum schnacken bei leichten Minusgraden hin verziehen konnte.

    Von dort aus machten wir zwei Spaziergänge, einmal eine Lokalrunde bei Clausthal, am zweiten Tag ging es dann von Schierke aus auf den Brocken. Am letzten Tag dann besuchten wir das unbedingt lohnenswerte Museumsbergwerk Rammelsberg bei Goslar. Wir sind jetzt Harzfans!

    Die Kahlflächen durch den Borkenkäfer waren übrigens unserer Ansicht nach mit die spannendsten Abschnitte der Ausflüge. Wo sonst kann man schon einem Wald beim entstehen zusehen. Die Abfolge der Pionierpflanzen, die Wildtiere - einfach toll!

    Wir werden nicht das letzte Mal dort gewesen sein.

    Happy Trails, Christian

  • Also offizielle Zeltplätze muss man schon gezielt ansteuern. Die liegen leider nicht zufällig an den Wanderwegen. Pensionen oder Hotels kann man mit etwas Planung gut einbeziehen. Vielleicht wäre der Selketalstieg bis Bad Suderode, von da aus nach Thale (Einkauf und Camping vor Ort) und dann auf dem Hexensteig so weit ihr kommt eine Möglichkeit.

    Oder der Baudenstieg bis zum Ende (Walkenried) und von da aus auf dem Karstwanderweg zurück nach Osterode. Das geht in Walkenried am Bhf quasi in eins über. Wenn die Zeit knapp wird gibt es da mehrere Bahnhöfe die in Osterode, die nähe des Startpunktes halten. Der Karst ist im Westlichen teil meines Wissens nach besser begehbar als im Osten. Der Baudenstieg hat den Charme, das auf jeder Etappe eine warme Baude wartet, die zu einer Rast einlädt

    Campingmöglichkeiten

    - Naturcamping Lerbach

    - Camping Eulenberg Osterode

    - Camping Glockental bei Bad Lauterberg

  • Der Baudenstieg hat den Charme, das auf jeder Etappe eine warme Baude wartet, die zu einer Rast einlädt

    Das stimmt zwar grundsätzlich, aber, Achtung, bevor sich jemand darauf verlässt und es womöglich darauf ankommt: Unbedingt vorher checken, ob geöffnet ist! Es gibt sowohl saisonale als auch wochentagsbezogene als vereinzelt auch leider immer mal wieder vorübergehend generelle Schließungen.

    Unabhängig davon - viel Spaß im schönen Harz!

  • ...

    habe ich es in den letzten Jahren so gemacht, dass ich Routen von den genannten Orten zu einem anderen Ort von meiner Planungssoftware (das gut alte Basecamp) planen ließ. Also zB von Osterode zu meinem Heimatort oder von meinem Heimatort nach Goslar. Einfach quer oder längs mitten durch den Harz, ohne Beachtung irgendwelcher bekannter Wanderwege. Da sind wunderschöne Wanderrouten rausgekommen.

    ...

    Ich habe in verschiedenen Wäldern des Harzes und des Harzvorlandes gearbeitet und gejagd und bin dort gewandert. Allerdings eher im Westharz. Der Vorschlag von kantoreck würde mir am besten gefallen. Es gibt so viel abseits der Routen zu entdecken. Das Wasserregal würde ich im Oberharz immer einbauen. Das ist schon beeindruckend wegen der Länge und der Durchführung. Die Begleitwege sind (fast) immer sehr schön.

    Wenn man wärend der Vegationsperiode im Harz unterwegs ist, ist auch eine geologische Karte sinnvoll. Es macht ja keinen Sinn, in nährstoffarmen Gebieten (z. B. Ecker Gneis) Frühblüher zu erwarten. Die gibts halt nicht. Dafür so Raritäten wie Bärlapp...

    Und Christian: schön, dass es dir gefallen hat.

    Grüße Azes

  • Wir wollten zu dritt ebenfalls über ein Wochenende den Selketalstieg machen. Drei Tage a 25km. Die Infrastruktur ist halt wirklich nicht gut. ;(

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Der Plan steht. Acht Tage werde ich unterwegs sein. Davon die ersten drei Tage alleine .

    Nach Anfahrt mit Auto und einer Übernachtung auf dem Campingplatz in Thale, werde ich quer Beet drei Tage wandern, um mich dann am letzten Tag in Hasselfelde mit einem Kumpel zu treffen. Zusammen geht es dann ab Stiege den Selketal Stieg nach Quedlinburg.

    Von da nach Thale, wo mein Auto steht.


    Ich bin gespannt, wie es Witterungstechnisch wird. Tendenziell werde ich eher einen dünnen Quilt mehr einpacken.
    Wie schaut es aktuell in den Bereich mit Schnee/gefrorene Bereiche aus? Macht das Mitnehmen von Microspikes Sinn?

  • Hallo Sevenfifty , es gibt hier derzeit keinen Schnee mehr. Ich wohne genau in dem genannten Dreieck. ;) Gerade ist es nur sehr windig. Aber das gibt sich ja wieder. Du hast Dir eine schöne Gegend ausgesucht. Gib, wenn Du magst, gerne mal Laut vom Trail. Evtl. laufe ich ein Stündchen mit (sofern gewünscht, ich laufe auch zumeist und gerne alleine!) und könnte einen Schokoriegel mitbringen in die zivilisationsferne Weite des Selketals. ;)

    Aus meiner Sicht brauchst Du absolut keine Microspikes. (Ohne Gewähr) (Edit: Ich hatte hier noch nie welche an, die Höhenlage in der genannten Region ist ja noch sehr dezent. Es ist nicht wie am Brocken.)

    Gehst Du auf den Klostercamping-Campingplatz? Haben die schon wieder auf?

    Einmal editiert, zuletzt von GirlOnTrail (13. März 2026 um 19:13)

  • wenn Du magst, gerne mal Laut vom Trail. Evtl. laufe ich ein Stündchen mit (sofern gewünscht, ich laufe auch zumeist und gerne alleine!) und könnte einen Schokoriegel mitbringen in die zivilisationsferne Weite des Selketals. ;)

    Ich mag!
    Werde mich melden, und ich mag auch Schoki!! 👌🏻😎
    Würde mich freuen!!!

    Aus meiner Sicht brauchst Du absolut keine Microspikes. (Ohne Gewähr) (Edit: Ich hatte hier noch nie welche an, die Höhenlage in der genannten Region ist ja noch sehr dezent. Es ist nicht wie am Brocken.)

    Danke dir für die Info! Wieder ein paar Gramm gespart!

    Gehst Du auf den Klostercamping-Campingplatz? Haben die schon wieder auf?

    Ja, und den kenne ich auch schon vom letzten Jahr. Der macht pünktlich für mich auf.

    Bin gespannt wo ich/wir Plätze zum nächtigen finden!

  • Viel Spass! :) Falls Du/Ihr keinen Campingplatz oder Pension findet, verweise ich gern nochmal auf die Schutzhütten, z.B. am Bodetal "Böser Kleef" (etwas abseits vom Trubel mit Blick auf Altenbrak), am Selketalstieg die Köhler Hütte und bei gutem Wetter die Köthener Hütt. Letztere nur mit mäßigem Wetterschutz aber mit netter Aussicht ins Tal und die Schmalspurbahn^^

    Eine nicht ganz aktuelle Übersicht gibts hier, ggf mit Gmaps gegenprüfen empfiehlt sich:

    Wandern mit GPS: Track Anzeige

    So oder so viel Spaß, wird bestimmt schön! und haltet die Augen nach Mufflons offen, jetzt bevor das Laub schiebt sieht man sie am besten^^

  • Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen, Assel ? Das interessiert mich wirklich. In meiner Spazierregion habe ich sie früher regelmäßig gesehen- der Sattelfleck sticht ja so schön durch die Bäume ins Auge - aber seit der Ausbreitung von Luchs (und Wolf?) ist hier diesbezüglich alles wie ausgestorben. Zwischen Meisdorf und Richtung Selkesicht hatten sie hier früher ein Zuhause, in dem der einsame Wanderer sie regelmäßig versehentlich „über den Haufen laufen“ konnte. Entweder sind sie extrem heimlich geworden, oder, was ich eher empfinde, weg.

  • Falls Du/Ihr keinen Campingplatz oder Pension findet, verweise ich gern nochmal auf die Schutzhütten, z.B. am Bodetal "Böser Kleef" (etwas abseits vom Trubel mit Blick auf Altenbrak), am Selketalstieg die Köhler Hütte und bei gutem Wetter die Köthener Hütt.

    Danke für den Tip!!! Böser Kleef liegt leider nicht auf meiner Tour, ist aber für ein anders mal im Hinterkopf.

    Köhler Hütte passt dagegen wie Faus auf Auge!! FEIN!!
    Köthener Hütt schauen wir uns ggf. an.

    Vielen lieben Dank!!

  • Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen,

    ...

    Auch hier in der Gegend fast ausgestorben. Was m. E. aber nicht so schlimm ist, weil sie eh eine Faunenfälschung darstellen. Auch, wenn es wirklich sehr schöne Tiere sind!

    Die sind in den meisten Fällen erst Ende des 19. Jh. ausgewildert worden aus Korsika und Sardinien. Sind eher Felsbewohner, halt Wildschafe.

    Sie haben deshalb ein gegenüber unseren Wildarten ein unterschiedliches Feindvermeidungsverhalten. Sie flüchten bei Gefahr ins "Helle" und versuchen mit ihren Augen den Feind auszumachen. Im Gebirge gut- im Wald eher schlecht. Ganz dumme Idee, wenn es um Luchs und Wolf geht...

    Grüße Azes, der schon ein bisschen Erfahrung bei der Muffeljagd hat.

  • Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen, Assel ?

    In dem Eck ehrlich gesagt noch nicht, war aber auch nur wenige Male dort. Wobei ich gestern eine Tour von Wippra nach/um Harzgerode gemacht habe und da evtl passende Trittsiegel gesehen habe... hätte aber ehrlich gesagt auch ein Stück Rotwild oder Dammwild sein können, tu mir bei größerem Schalenwild schwer und leider kein Bild gemacht. Dafür eine Hunde/Wolfs(?)spur im schnürenden Lauf von weit Abseits den Weg kreuzend und weiter ins Abseits (nach jeweils 30-40m verloren). Anbei ein Bild von einem einzelnen Siegel (nicht schnürend). Meine Hand als Referenz, Zeigefingerspitze-Daumen sind 14cm, Zeigefingerspitze-Zeigefingeransatz 10. Vom Siegel selber kann man ja nur bedingt ableiten, aber das Laufmuster fand ich schon auffällig.

    Das Bild vom Mufflon im vorherigen Post hab ich letzten Oktober im Bodetal auf der Westseite zwischen Treseburg und Thale geknipst. War vormittags im dichten Nebel während dem Frühstück, auf einmal hats neben uns gefaucht und da stand er dann, majestätisch auf sein Tal und uns Unwürdige herabblickend^^ Hat sich relativ unbeeindruckt gegeben und ist erst nach 10min weiter gezockelt. In der Ecke ist ja was Menschen angeht schon viel los, also würde ich Dir zustimmen und den Schwund weniger auf Menschenkontakt sondern eher auf Raubtiere zurückführen, vll hat sich explizit in der Selketalregion ein Luchs/Wolf niedergelassen und die Mufflons vertrieben? Oder doch was anderes?

    Eine Freundin hat letzten Winter im Südharz auf offenem Feld eine ganze Herde (nebst ein paar Rehen?) entdeckt, ganz weg sind sie also zum Glück (noch) nicht, allzu heimlich leben sie wohl dort auch nicht 0.o

  • Danke Dir, das ist interessant. Wow, da war ja was los auf dem Feld! Ja, das sieht nach „Mischfamilie“ aus. Habe ich so auch noch nicht gesehen.

    Ach, und ich staune doch immer wieder, dass tatsächlich UL-Foristi hier so herumstreunern, am ostharzer AdW - zwischen Wippra und Harzgerode! 😅 Wer weiß, an wem man schonmal vorbeigelaufen ist.

  • Im Westharz (nur da kann ich das beurteilen) haben die Luchse ausgereicht, um den Muffelbestand sehr stark zu regulieren.

    Auch schon zu einer Zeit, als es noch keine Wölfe hier gab.

    Ich habe selbst einen Luchsriss hier am Heinberg gefunden. 2-jähriger Muffelwidder.

    Aber der Wald bedankt sich bei den Beutegreifern! Ich habe trotz der von den früher Jagdverbänden behauteten "wir regulieren das Schalenwild, weil ja keine großen Beutegreifer mehr da sind" riesige Herden von Muffelwild gesehen. Wenn da 50, 60 oder 70 Stück Muffelwild über durch eine natürliche Verjüngeun (Bäume) ziehen, bleibt nicht davon übrig. Anders als Rehe fressesn Muffel außer Knospen auch sogar holzige Triebe. Bei einer Jagd kann man dann nicht schießen, weil die Tiere hintereinander stehen. Alles in Allem bin ich Luchs und Wolf echt dankbar.

    PS: im Sehlketal war meines Wissens zu DDR Zeiten ein Muffel Forschungsrevier. Natürlich auch für starke Trophäen....

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