2P 4Season Mid mit Ofenkapazität für Einsatz oberhalb der Baumgrenze

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  • Stand der Dinge:

    • Grundriss, ca. 280 x 280 cm. (Schlafsarg ist 220 x 60 x 30 cm)
    • Höhe, ca. 200 cm, (gut 50 Grad Dachneigung)
    • Die Hutzenöffnung ist als Rauchloch recht groß gehalten. (Kann man weglassen, spart Gewicht)
    • Für Fabian kommen 25 cm breite Snowflaps dran. (Könnte man schmaler machen)
    • Das aluminium-bedampfte 70 D Material ist leider recht schwer aber dafür brandsicher.
    • Das Gesamtgewicht wäre mit einem leichten Silpoly / Silnylon deutlich zu drücken. (Dann aber nur zur Ofennutzung)
    • Optional könnte man das Mid durch zwei gegenüberliegende Reißverschlüsse teilbar machen. (plus ca. 100 g) 

    VG. -wilbo-

  • Sieht gut aus, Respekt! Überraschend niedriges Gewicht bei 70D Alubedampft:/ was ist das für eine Grammatur?

    und aus Interesse: was für eine Flammenhöhe würdest Du bei einem offenen Feuer im Inneren zulassen? und Aufbau dann mit 2Bein/3Bein statt Mittelstange nehme ich an, oder macht das mit der Hutze dann Probleme?

  • Das Material hat 80 g/qm.

    Bei Feuer im shelter rechne ich maximal doppelte Höhe des Hobos für die Flammen ein.
    In der Spitze wird es aber wahrscheinlich nicht so warm wie bei einem Ofen, da sich dort die Hitze nicht staut sondern abzieht.

    Aufbau wahlweise mit Außen- oder Innenstange, (kommt aus dem Wald).
    Die Hutze ist so konstruiert, dass es mit beiden Aufbauvarianten funktioniert. (Das Prinzip hat sich FlorianHomeierfein für seine Tschums ausgedacht)

    VG. -wilbo-

  • Kurze Bemerkung am Rand: Eierlegende Wollmilchsau ist auch nicht so befriedigend. Ständig ist es nicht optimal.

    Für Winter Skandinavien ein eigenes Zelt zu haben und sich eher um 30 cm Schlafsackdicke und Schneedrift zu kümmern, als um Performance bei Regen, Steinkontakt oder so etwas, finde ich sinnvoll.

    Für Herbst (September) hat mir in Skandinavien ein einfaches UL Zelt gereicht. Das kann eher ein 450g Allrounder sein.

  • Entschuldigt bitte die späte Antwort, wie immer um Weihnachten gehts gerade drunter und drüber...

    janphilip Danke für die Korrektur (ist übernommen) und für den Hinweis zum Guardian. Hatte mir das angeguckt aber aus der Auswahl gekegelt, da mir das eingeschnittene Firstdach und die vermutlich geringere Windstabilität nicht so zugesagt hat. auch das Inner ist an den Enden recht schmal (119cm). Dennoch Danke für den Tipp und auch die Einschätzung zum Supermid:)

    Ich hatte bei Seek Outside angefragt bezüglich der Windstabilität des Guardian. Dort schätzt man sie höher ein als beim Cimarron. Begründung: Aufbau nicht so hoch, mehr Stoff dicht am Boden wo die Windgeschwindigkeit deutlich niedriger ist. Eine Argumentation der ich folgenden kann.

  • so, war wieder mal länger unterwegs, daher mal wieder verspätet die Antworten...

    wilbo Danke für die Fausregel und den Link zum Material. Wollte an meiner UH Winterjurte (Bild vom letzten WE im Harz) um den Rohrdurchlass eh ein paar Modifikationen vornehmen, dein verlinktes Material ist hierfür derzeit Favourit^^ Die Hutzenkonstrukion ist bei näherer Betrachtung wirklich cool, Probs an FlorianHomeier

    Martin Hatte die Hoffnung, mir keine 2 Zelte anschaffen zu müssen, da das Nallo bisher auch mein Sommershelter im Fjell war... aber hast recht, wshl ist die EWMS letzendlich unbefriedigend^^ Danke für den Input!

    janphilip Das überrascht mich sehr, ehrlich gesagt. Niedrigerer Aufbau ist schon einleuchtend, aber von der Konstruktion ist es ja ein klassisches Firstzelt a la Duplex/Triplex/Lunar Duo... mit meinem Triplex (liebevoll Segelbert genannt) würde ich nur ungern in alles über Bf 4 geraten. Aber wie mir im Ramen dieses Threads klar geworden ist, überschätze ich ggf. einfach die Windstabilität größerer Mids. Danke fürs Fragen (hoffe nicht extra meinetwegen=O) und teilen!

  • janphilip Das überrascht mich sehr, ehrlich gesagt. Niedrigerer Aufbau ist schon einleuchtend, aber von der Konstruktion ist es ja ein klassisches Firstzelt a la Duplex/Triplex/Lunar Duo... mit meinem Triplex (liebevoll Segelbert genannt) würde ich nur ungern in alles über Bf 4 geraten. Aber wie mir im Ramen dieses Threads klar geworden ist, überschätze ich ggf. einfach die Windstabilität größerer Mids. Danke fürs Fragen (hoffe nicht extra meinetwegen=O) und teilen!

    :) Keine Sorge, ich hatte das Guardian im Fokus als ich nach meinem Mid gesucht habe und hatte damals viel Kontakt mit Seak Outside. Es wäre auch fast das Guardian geworden...

    Ich würde die Guardian Konstruktion nicht als Firstzelt sehen sondern eher als eine double-Mid Konstruktion. Es ist von den Nähten und Abspannungen her quasi wie zwei niedrige Mids die man aneinander genäht hat. Das macht es dann auch ziemlich stabil.

  • Ich würde die Guardian Konstruktion nicht als Firstzelt sehen sondern eher als eine double-Mid Konstruktion.

    Da kann ich dir nicht folgen. Der Fadenverlauf der Panele zwischen den Stangen ist genau so wie bei einem Firstzelt. Der Catenary Cut ist zugegeben beeindruckend, das war es aber auch schon IMHO. Von der Mittelnaht im Panel würde ich mich nicht beeindrucken lassen, die ist wohl dafür da dass die Flächenabspannung etwas hat woran sie ziehen kann. Locus gear hatte Mal eine riesige Doppelpyramide, die war tatsächlich wie zwei Pyramiden geschnitten. Da gab es im Mittelteil dann auch schräg verlaufende Nähte. Allerdings hat sich mir der Vorteil da auch nicht wirklich erschlossen. Ecknähte mit schrägem Fadenverlauf erhöhen nur marginal die Stabilität in dieser Richtung, senken allerdings die Wasserdichtigkeit.

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