Erfahrung mit Zenbivy Ultralight -4

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  • Ich beschreibe es doch nur Laienhaft und jeder weiß genau, was ich meine.
    Es war alles klamm und feucht. Sehr hohe Feuchtigkeit innen im Zelt (Fly und Inner), welcher dann auch gefroren ist. Der extra Quilt wiegt 420g und war von außen nass (nicht gefroren). Das Teil hat für zusätzliche Isolierung gesorgt und verhindert, dass das Zenbivy System feucht wurde.

    Bei den Temperaturen habe ich zusätzlich alphadirekt Schlafhose, AD Socken, Merino langarm und Alphadirect Hoody angehabt.

    Mein Sommerquilt ist ein Alpin Loacker 450 Quilt. TAR Vesper 20 kenne ich nicht und kann dazu nicht wirklich was sagen,

  • Sevenfifty Es ging mir nicht darum von dir einen direkten Vergleich zwischen dem Zenbivi und anderen Quilts zu bekommen. Ich wollte deutlich machen, das deine Beschreibung der Nacht keinerlei Anhaltspunkte für einen Vergleich bietet. Erst jetzt, mit einer Beschreibung der Schlafsachen und des 2.Quilts ist das vielleich für jemanden irgendwie verwendbar. Aber an sich hast du einen 1kg Quilt bei minus 6 Grad getested. Ist nicht überraschend, das das funktioniert hat.

    Zum Thema "feuchte Nacht". Die Luft in deinem Zelt, kühlt sie von 0 Grad und 100% Luftfeuchte auf -5 Grad ab, dann werden ca. 2g Wasser pro m3 ausreifen. (Also 4g im ganzen Zelt). Du atmest 500-1000g Wasser über die Nacht aus. Und da kommt der Reif und Tau in deinem Zelt her...

    Eine feuchte Nacht ist für eine Nacht, in der ich im Nebel oder einer Wolke schlafen musste. Klar gibt es auch unterkühlten (gefrierenden) Nebel. Aber das tritt nicht so häufig auf und ist die Situation in meinem Rechenbeispiel von oben.

    Ein Vergleich ZenBivi ul vs Tar Vesper 20 für jemanden um 1.80 cm, basierend auf den Speccs:

    Die beiden Quilts sind gleich schwer, beide 10D Material, beide 900er Daune, ZenBivi 336g - Tar 360g Daune. Sie sind also vom Material und Gewicht sehr ähnlich. Die Frage ist, wie viel weniger Temperaturleistung hat der ZenBivi durch 25g weniger Daune und einen anderen Schnitt? 2Grad? 3 Grad? Mehr?

  • Inzwischen konnte ich das Schlafsystem unterwegs bei um die Null Grad testen.
    DieTemperaturangaben passen nicht zu meinem Körper. Tendenziell ist das Teil eher was ab 5 Grad aufwärts. Zumindest fühle ich mich dann erst damit wohl. Darunter pimpe ich mit einer leichten Daunendecke.

    Gewichtstechnisch auf der schwereren Seite, aber unglaublich bequem. Deswegen gebe ich das Teil so schnell nicht mehr her.

    Das Kissensystem, bestehend aus Kissenhülle, Blase und Daunentopper ist grundsätzlich toll, aber mir als Seitenschläfer zu niedrig. Das ist mir die insgesamt 160g nicht wert.

    Aktuell experimentiere ich mit dem Zpacks Pillow (42g), Zenbivy Blase (30g) in Kombination mit meiner Jacke rum. Das sind mal knapp 90g weniger und baut höher.
    Befestigt über das typische Zpacks Befestigungssystem direkt an den dafür vorgesehen Schlaufen Zenbivy/zpacks.
    Das ZPacks Cover dient unterwegs auch als Drybag.

    Mal schauen, wie das Teil im Sommer ist. Nach dem Trail ist vor dem Trail.

    Einmal editiert, zuletzt von Sevenfifty (29. April 2026 um 09:43)

  • DieTemperaturangaben passen nicht zu meinem Körper. Tendenziell ist das Teil eher was ab 5 Grad aufwärts. Zumindest fühle ich mich dann erst damit wohl

    Zu meinem auch nicht. Ich teile deine Einschätzung. Ich habe mir öfter 100 gr mehr Daunen gewünscht. Bin damit gerade in Polen unterwegs bei Frostnächten, das ist schon grenzwertig in der Nacht: 2 Hosen, 3 Shirts, Octaflecce und Windjacke und auf dem Kopf 2 Kapuzen. Es war zum aushalten, aber warm war mir nicht. Ein wenig hilft das Cover wenn der Schlafsack daran befestigt ist.

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