Erfahrungen mit collapsible cups and pots?

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  • Moin,

    da ich immer die Küche für 2 im Rucksack habe, also grossen Topf (15 cm), in den aber edit: weder 450er noch 230er Kartuschen reinpassen, überlege ich, zugunsten des besseren Packmasses "collapsible" cups und pot anzuschaffen. Die Cups zumindest sind auch leicht (400 ml, 53 gr., sts). Die Pots leider nicht, aber das Packmass...

    Habt Ihr Erfahrungen damit?

    Kann man so einen Cup auch auf den Kocher stellen oder schmilzt der dann weg? Ebenso die Pots, wenn die Flamme übers den Aluboden hinaus brennt? Gibt es Erfahrungen, wie lange eine Flamme über den Boden hinaus brennen kann ohne das was schmilzt? Bleiben die Teile auf Dauer stabil / "lebensmittelecht"/ dicht? Kann man also eher nicht mit Sprit kochen? (usw., was spricht für die Teile / dagegen, ausser Gewicht bei den Pots).

    (Kochen tun wir meist nur Tee, also Wasser, aber viel. Und, wenn Essen kochen, dann richtig, also im zweiten Arbeitsgang wird frisch geschnippeltes Gemüse gedünstet, mit Öl oder Ersatz).

    habe zu Beginn von Corona eine Lage 460er Kartuschen angeschafft, primus/rot, wenn mal wer dringend eine braucht...

  • Der erste ist mir nach drei Jahren an den Falten eingerissen, da ging nix mehr mit kleben. Bei dem neuen, den ich jetzt erst ein Jahr lang hab, ist der Ring oben abgegangen. Den hab ich mit so nem speziellen Gummikleber geklebt. Schätze dass so ein Silikon-Seamsealer auch gehen würde. Vielleicht besser wäre. Aber der normale Gummekleber scheint halbwegs zu halten. Ein bisschen was ist schon wieder lose...

  • Das mit dem collapsible ist doch ein feature das keiner braucht . Töpfe haben im Prinzip ein Packmaß von nahe Null. Gaskartuschen sind ja nicht das einzige was man da reintun kann. Üblicherweise Essen, zur Not eben auch nicht thematisches wie Ersatzsocken.

  • Fürs Autocamping habe ich einen großen 4,5 Liter Falttopf und den größeren Faltkessel von Sts, die beiden kommen auch mit, wenn wir mit den Enkeln auf Radtour gehen. Der Topf wird nur auf Gas eingesetzt, der Kessel beim Autocamping auch auf einer Elektroplatte. Das Packmaß ist praktisch, weil ich die Größe nicht mehr in die Schublade bekäme , der Kessel passt in die Schüsseln und könnte auch als Topf verwendet werden. Aber für eine Ul-Tour würde ich die Dinger nie mitnehmen wollen.

  • Ich nehm die Wildo Fold A Cup - 250ml - 25g. Ich hab die schon ewig und bin echt baff, dass die noch nicht kaputt geht. Passt toll in meinen 550 Toaks und der Xboil UL schmiegt sich schön rein. Die Klappkante sieht aus als würde sie langsam brüchig werden, da ich zur Not aus dem Topf trinken kann ist es mir bis dato aber egal und sie kommt trotzdem weiter mit

  • nach 3 tagen wieder da

    Wie jetzt?

    Du hast doch Lebensmittel mit.

    Ich weiß natürlich nicht, was du so ißt, auf Tour, aber ich packe zu hause immer Asiatütensuppen um, aus der normalen Verpackung in andere Plastikbeutel. Das mache ich, weil ich a. die Luft aus der Verpackung haben will, b. krümel ich immer die Nudeln klein, um noch mehr Platz zu sparen und c. weil ich immer doppelte Portionen esse.
    Da Nudelsuppen und Kartoffelpüree meine Hauptmahlzeiten sind, passen die dann teilweise in meinen Topf. Der Rest vom Essen ist in einem Packsack.

  • großen 4,5 Liter Falttopf

    wie weit in die Höhe geht denn der Aluteil unten? Ich denke mir, dass bratende Zwiebelstreifen in Öl auf Gummi/Silikon blöd sein könnte.

    Bei mir haben beide Töpfe Edelstahl unten, geschätzt zwei Zentimeter - jedenfalls genügend, um problemlos anbraten zu können. Zum anschließenden Saubermachen empfiehlt sich aber genügend heißes Wasser und Spüli, sonst kriegt man das Fett nicht vom Silikon gelöst (besonders übel: Fett mit Tomatensauce ;) ) - schon das macht ihn nicht unbedingt tourtauglich.

  • genügend heißes Wasser und Spüli, sonst kriegt man das Fett nicht vom Silikon gelöst (besonders übel

    Thx, genau das wollte ich wissen. Topf gestrichen.

    Ich packe den 750ml Topf

    Ja, mit 800ml Topf war der Rucksack viel besser zu packen und der Topf mit irgendwelchen Küchenteilen und Teebeuteln gut zu füllen aber zwei grosse Tassen eben nicht mit Tee. Das Problem besteht, seit wir den größeren Topf mitnehmen und der Kocher nicht mehr der kleine Chinakocher mit dem heißen Block ist sondern der Windmaster (und dafür die Titanfolie, die gepackt immer iwie ungünstig ist weil scharfkantig rausgeflogen ist, die tiefere zu lang für den kleinen Topf, die höhere zu lang für den großen Topf mit Windmaster).

    Ich weiß natürlich nicht, was du so ißt

    Naja, in den Alpen ist Teeküche und Brot, Käse, Birnen, Möhren, Schoko, regionales Gebäck. Teils mal im Topf transportiert, überwiegend und besser im Fressbeutel. Da wird nix zuhause umgepackt, verkleinert, weil genug Dorf unterwegs und wenns schöne Möhren oder Birnen oder besonders klasse Käse oder was gibt, kommt halt schon mal ein gewichtiger Vorrat mit. Genepi gabs auch nur in Vorratsgröße.

    Bequemlichkeit im Handling rules. Vielleicht doch eher grosser hoher Topf statt breiter grosser Topf aber Energieeffizienz. Vielleicht auch weniger Bequemlichkeit und niedrigerer Kocher.

    WonderBär : nimmst Du zum xboil den Windschutz vom xboil mit? Hätte ich nämlich nur passend für den grossen Topf mit dem breiteren Durchmesser, würde aber sowieso einen anderen Stand bevorzugen und die scharfkantige Titanfolie wieder mitnehmen, die bräuchte ne bessere Transportverpackung. Wahrscheinlich die leichteste Lösung wenns Teewasser dann in noch als bequem empfundener Dauer fertig wird.

    *

    Will hier völlig OT noch erklären, was die weiteren Fragestellungen im Hintergrund der Frage nach collapsible cup/pot sind bzw. wie weit die gehen, gleichzeitig, welche Baustellen da bearbeitet werden könnten:

    1) nach der Frühherbst-Tour ist bei mir ein paar Wochen lang Nachdenken, was besser/leichter/packmass-sparender sein könnte, das ist also jetzt.

    1b) und dann guck ich auch mal wieder nach Zelten mit grosszügigerem Innenraum als bei unserem Hapi - das aber alternativlos bleibt, Stabilität, Handling, Gewicht, Packmass und "emotional" = "spontaner Griff" in die Shelter-Kiste.

    2) Mit dem kleineren Topf war Tee und Essen-Kochen sehr knapp, Hauptproblem aber: aufpassen müssen, dass das Teewasser nicht überkocht = Sympathieabzug im Handling. Aber es ging ein paar Jahre und zweimal kriegte ich sogar die in zwei Teile geschnippelte Schaummatte in den KS 50, sparte also auch noch das Luma-gewicht und schlief ok auf Schaum.

    2b) Wider besseren Wissens ergibt es sich jedes Jahr, dass ich zwar rechtzeitig rauslege, was mitgenommen werden könnte, aber Packen passiert dann erst am Ende einer durchgearbeiteten Nacht: ich stolpere, kurz bevor wir losmüssen und der ÖPNV wieder beginnt, aus dem Taxi, sortiere aus und quetsche alles ins Hauptfach. Der erste Versuch mit Schaummatte statt Luma scheitert regelmässig. Beim zweiten Versuch, dann mit Luma statt Schaummatte, gibts Probleme mit dem grossen Topf (klar ist da erstmal nen Socken und diesdas drin), stört irgendwie, Rucki sieht Scheixxe aus usw.. Klar legt sich das nach ein paar Tagen, komprimiert sich alles besser aber der Gedanke, dass da dann noch Wasser und Lebensmittel dazukommen, hat die letzten 2 Jahre dazu geführt, dass ich im letzten Moment den (schweren!) ak47 gegriffen und da einfach alles ins grössere Hauptfach gepackt habe, in dem dann noch Platz ist für den unterwegs relativ unkontrolliert wachsenden Fressbeutel (ja, Bequemlichkeit), auch wenn ich den Topf auch da doof finde, Rucksack zugeschnallt, Schuhe an, los in den ÖPNV. Von ak47 greifen bis an der Haltestelle stehen sind so ca. 10 Minuten. Ich weiss...:S. Vielleicht wirkt Aufschreiben ja pack-therapeutisch.

    2c) Ziel ist nicht SUL, sondern Unauffälligkeit, Aussehen wie ein Tagestourist. Mit weniger Gewicht als Tagestourist:P. Bequemes, möglichst fehlerunanfälliges Handling. Fehlerunanfälligkeit besonders, wenn man gerade ziemlich erledigt ist undoder hundert andere Sachen im Kopf hat oder beobachtet, die mir spontan (...Flow) wichtiger sind als eingeübte Routinen oder "zu erreichende" Ziele...

    3) Auf den zweiten Rucksack mehr umverteilen ist keine Option, da ist schon umverteilt und aus Gründen, die ich nicht zu hinterfragen habe, bis unterwegs ein Teil der Lebensmittel verteilt wird, voll. Die Idee Topf im Seitenfach ( splash) verschwinden zu lassen, finde ich sehr hilfreich, Topf bzw. schmaler grosser Topf unten seitlich im KS50 werde ich ausprobieren. Weitere Idee ist ein Kartuschen-Stand. Der teure leichte und (anders als andere Stands) hoffentlich für alle Kartuschengrössen passende "Igneous Universal Fuel Stand" lacht mich gerade an, damit liesse sich weiter in Höhe bauen. Spiritus eher nicht, fand ich über 2000 bei Nebel/grosser Luftfeuchtigkeit sehr doof (superlangsam und Kondens tropfte vom Boden des Topfes in die Flamme). Aber erstmal gucken, wie Topf im Seitenfach aussieht. So ungefähr. Vielleicht auch einfach mal wieder das kleinere Teekesselchen stattdessen einpacken (ali, auch 800 ml). Vielleicht mal auf dem Dachboden oder in der Laube gucken, ob da ein Toaks 1100 ml mit d = 11 cm rumliegt, packmassperfekt fürs AZ :) ... :/ - :/ aber für den wäre der Windmaster wohl überdimensioniert...

  • besonders übel: Fett mit Tomatensauce ;)

    hast du mal einen "Nachtisch" aus ein bisschen Heißwasser und einem Restchen Kapü versucht - das Kapü bindet das Fett ganz gut

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • KaPü ist wahrscheinlich auch gesünder (für User oder Umwelt) als den mechanischen Abrieb am oder im Topf oder in der Umwelt zu haben (egal wie mini). Tee mit Zusatzgeschmack finde ich auch ok. Kleisterei mit Schrubben und Spüli notwendig ist das K.O.-Argument, spätestens in der Zusammenschau mit Gewicht.

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