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  • Ich hatte jetzt schon ein paar Mal den Fall, dass ich unterwegs etwas geschenkt bekam, persönlich oder indirekt. Bei meinem letzten Overnighter auf dem Bergischen Panoramasteig kam ich an zwei verschiedenen Bücherschränken vorbei und habe tatsächlich für jedes Familienmitglied ein schönes Souvenir gefunden.
    Das hat den Wunsch in mir geweckt, auch etwas verschenken zu können. Jetzt sind Bücher ja aus mehreren Gründen dafür ungeeignet, sie auf Verdacht mitzunehmen. 2 der 3 Souvenirs waren aber keine Bücher (Kugelschreiber in Form eines Rennwagens, Schmetterlings-Stempel). Das hat mich inspiriert, über UL-Geschenke nachzudenken.

    Das hier ist ab jetzt meines:

    Zuhause nutze ich es als Lesezeichen, mit 1,5 mm Dicke ist es aber auch robust genug, um es als Anhänger zu tragen. Das Gewicht pro Stück liegt bei unter 2 Gramm. Davon werde ich ab jetzt immer 6, zusammengehalten durch ein Gummi mitnehmen 😀

    Wie siehts aus, nehmt ihr auch Geschenke mit oder macht etwas ähnliches?

  • Nicht ganz UL, aber fast: von einer "Dachsucherin" (wir sind Mitglied im ADFC-Radreise-Übernachtungsverzeichnis "Dachgeber") haben wir mal einen hübschen kleinen Stein in Herzform geschenkt bekommen, mit einem "Danke" mit Keramik-Stiften beschriftet. Die Radfahrerin hat davon zwei bis drei an Bord und hält gezielt Ausschau nach hübsch geformten Steinen. Nette Idee für unkomplizierte und individuelle Low-Budget-Zuwendungen. Ganz leicht sind Keramik-Stifte allerdings nicht und mindestens zwei braucht es schon, damit es hübsch wird (unser Stein war dreifarbig)

  • Eher umgedreht, bringe ich den Daheimgebliebenen - oder mir - gerne etwas vom Trail mit, wenn es sich anbietet.

    Von außergewöhnlichen Steinen oder Hölzern (in akzeptabler Gewichtsklasse und gen Ende aufgelesen) über nutzlos gewordene Trailmarkierung zu Sukkulenten, Samen oder Feigenstecklingen bis hin zu den weniger kitschigen, menschengemachten Souvenirs wie lokalen essbaren Spezialitäten, kleinen Reliefkarten oder landestypischer Handarbeit von Schmuck, Spielzeug o.ä. Aber nicht auf Teufel komm raus. Die Ethno Schnitzerei, die schon mit Lokalkolorit vor Ort eher so mäßig 'hübsch' wirkt - und zu Hause einfach nur zum Staubfänger im Regal wird, versuche ich zu meiden.

    "Not all those who wander are lost"

  • Ich habe dieses Jahr von der GR34 Wanderung, tatsächlich ein Strandkleidchen für meine Frau mitgebracht.:huh:

    Am zweiten Tag gekauft!

    Es fühlte sich an, wie 300g, wog aber fast 450g zuhause auf der Küchenwaage…

    Was man nicht alles für seine große Liebe tut…

    Aber ich habe gleich gesagt, das es das erste und letzte Mal war, vorausgesetzt, ich finde nix in den letzten beiden Tagen.

  • Viele Geschenke sind nett gemeint, aber für den beschenkten nutzlos.

    Wenn ich mal das Hörnchen als Beispiel nehme... ich trage keinen Schmuck und lese eBook. Ausser weiter verschenken oder entsorgen fällt mir jetzt spontan nichts ein.

    Selbst bei Leuten die man gut kennt trifft man nicht immer den Geschmack.

    Kurz gesagt ich halte viele solcher Dinge, speziell das klassische Souvenir für Ressourcenverschwendung. Und dann kostet es auch noch was. Selbst einen Stein vom falschen Strand mitgenommen und es gibt noch ein Bußgeld dazu... zurecht.

  • Hahahahaha, Cullin !

    Das mit dem Stein erinnert mich an eine Geschichte, die ich auf einer Mexicoreise 1999 erlebt hab.

    Ein Kumpel begleitete mich damals und er wohnte in Deutschland in einer WG, in der auch eine Esoterik Frau lebte, so Rastafrisur, Pyramidenbett und von morgens bis abends vollstoned.

    Sie hatte ihn gebeten, ihr einen Stein mitzubringen. Auf seine Frage, was für einen Stein er denn anschleppen soll, sagte sie ihm, das der Stein, den er aufhebt, der richtige sei.

    Gesagt getan… Es wurde dann ein schönes Stück Schotter, aus einem Gleisbett, hahahahaha!

    Sich selbst hat er auch etwas mitgebracht. In großen Markthallen, fast überall in Lateinamerika, gibt es immer einen „Hexenbereich“, wo Talismane, in Bolivien getrocknete Lamaföten und ähnliches Zeug verkauft wird, um dem Abergläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Er hat sich für eine Spraydose, mit der Aufschrift „Tapa Boca“ entschieden. Tapa Boca heißt wörtlich übersetzt, „Deckel Mund“. Auf dem Etikett war ein Frauengesicht zu sehen, was den Mund durchgestrichen hat. Also sollte es ein Spray sein, der deine Frau zum Schweigen bringt.

    Es hat funktioniert!!

    Als er wieder in D war, der Stein war freudig in Empfang genommen worden, saß er in der WG küche herum und wollte frühstücken. In Ruhe. Besagte Frau war aber mal wieder lautstark mit anderen Mitbewohnern am diskutieren, ob der Vorteile, die Pyramidenbetten in Bezug auf den Alterungsprozess, der in ihm schlafenden Personen, haben und ob sich so ein Ding nicht insgesamt positiv auf den Biorhythmus, eingewachsene Nägel und weiße Mäuse haben könnte.

    Er ist wortlos in sein Zimmer gegangen, hat das Spray geholt und es großzügig in der Küche verteilt.

    Alle sind unter Flüchen geflüchtet und haben umgehend die Küche verlassen.

    Und er konnte morgendlicher Stille, gemütlich seinen Kaffee trinken, einzig leicht gestört, von dem üblen Gestank irgendeines Raumsprays, von unbekanntem Duft.

    Nichts anderes war der Inhalt des Sprays, denn nach seinem Einsatz hat er das nur rudimentär festgeklebte Etikett abgepopelt und zum Vorschein kam ein ganz ordinärer Raumspray! Schön Chemisch im Duft!

    So, nun back to Topic!

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