Lofoten, ein Bilderbuch: Moskenesøya & Flakstadøya via The Long Crossing + Detours, September 2024

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  • Moin zusammen!

    Im September 2024 waren wir zwei Wochen lang auf den Lofoten unterwegs. Eigentlich wollte ich einen ausführlichen Reisebericht schreiben, aber da ich das neun Monate später immer noch nicht gemacht habe, werden die Bilder allein dienen müssen ^^ Mein allerliebstes vorab (finde die Adler!):

    Der Plan: The Long Crossing. Nach rund 7/8 Tagen haben wir den Weg abgekürzt, da wir Flachländer körperlich völlig fertig waren (hätten mal einen Ruhetag machen sollen!) und das Wetter deutlich nachgelassen hat. Daher haben wir nur die ersten beiden großen Inseln zu Fuß überquert, danach gab es noch ein paar Tagestrips. Wir sind im Süden gestartet.

    Insgesamt – einfach traumhaft. Tolle Blicke, raue Landschaft, Schlafplätze fernab von anderen Menschen, überraschende Tierbegegnungen.

    Wanderwege? Sind hier nicht zwangsläufig Wanderwege (und Rando-Lofoten, die die Route zusammengestellt haben, warnen auch, dass es kein leichter Weg ist). Kurz bevor wir da waren, gab es sehr starke Regenfälle. Teilweise war die gesamte Gras- und Wurzelschicht von der Bergflanke abgespült und wir mussten uns einen steilen Weg über den blanken, nassen Fels suchen. Viel bergauf, viel bergab.

    Tolle Tour, aber richtig anstrengend. Wie anstrengend? Naja, es heißt schon was, dass ich bei Nordlicht die Kamera nur locker aus dem Handgelenk aus dem Zelt strecke ... ich ärgere mich noch heute, dass ich nicht aufgestanden bin. :D

  • Aber noch viel eindrücklicher waren die Tierbegegnungen. Am ersten Tag denke ich noch: Wenn wir an die Nordküste kommen, müssen wir unbedingt nach Walen Ausschau halten. Eine halbe Stunde später denk ich, mein Auge spinnt. War das da gerade eine Rückenflosse in der Bucht? Tatsache: Mitten durch die Bucht des kleinen Dörfchens Å schwimmen gerade drei Orcas (mit Kind!). Sie tauchen drei Mal auf, dann sind sie auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

    Ich hab ein kurzes Video gemacht, dann auf das Teleobjektiv gewechselt und zumindest dieses Beweisfoto schießen können:

    Weitaus häufiger bekamen wir Adler zu Gesicht. Ständig, eigentlich!

    Einmal gab es auch ein paar Quallen zu beobachten:

    Und am Stand entdeckten wir noch diese Spuren:

  • nivi Danke! Ja, die Berge ragen einfach steil aus dem Wasser. ^^

    Das Bild ist kurz nach Kvalvika und Ryten entstanden. Die weißen Flecken hinten müssten zu Fredvang gehören. Der Ort gegenüber ist Ramberg – toller Campingplatz und Strand, übrigens, da hätten wir im Nachhinein Ruhetag einlegen sollen!

    Wir hatten für 5 Tage das Essen komplett dabei. Dann sind wir eh durch Reine gekommen, da die Fähre nur dorthin und ein paar Stunden später wieder weiter zum Kerkfjorden fuhr. Dann haben wir Frühstück und Snacks nachgekauft sowie Instant-Noodles fürs Abendessen. Davon haben wir nur die Nudeln verwendet, die weiteren Gewürze und Zutaten für unsere Abendrezepte (inklusive Nüssen/Parmesan/Pinienkernen und sowas) hatten wir vorher separat zusammengemischt und für die gesamte Reise dabei. :)

    Das gleiche anschließend im Bunnpris von Ramberg und Leknes.

  • WonderBär Bis auf wenige Ausnahmen gibt es keine ausgebauten Wanderwege, aber durchaus Trampelpfade. Mal verliert man die auch und muss sich kurz selbst durchschlagen. Aber nicht wirklich querfeldein. The Long Crossing basiert zum Großteil auf existierenden Routen (und auf Karten verzeichneten Wegen), die passend aneinandergereiht sind, um die Insel in einer Reihe zu überqueren.

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